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Bodenwischer über Haarschmuck

Aus dem Markt in Findorff haben wir auch einige Artikel mit in die Neustadt geholt, die wir bislang nicht hatten und die wir teilweise auch gar nicht (außer sie laufen überraschend gut) dauerhaft im Sortiment behalten wollen. Dem einen oder anderen aufmerksamen Kunden dürfte aber nicht entgangen sein, dass wir in den letzten zwei Wochen bestimmt schon 50 neue Produkte mit in unsere Regale gequetscht haben.

Eher keinen Platz haben wir für diese Bodenwischer-Startersets. Da es nur fünf dieser großen Pakete waren, haben wir kurzerhand einen Preis draufgeklebt und sie einfach so mit auf eines der Regale gestellt. Schwierige Zeiten erfordern unkonventionelle Lösungen. :-D


Klopapier-Pano

Zumindest bei uns ist die Toilettenpapierknappheit definitiv beendet. Von den bestellten Mengen haben wir bei der letzten Lieferung zwar nicht alles, aber doch zumindest sehr viel bekommen und da hier der Platz bekanntlich Mangelware ist, habe ich zähneknirschend zu einer Notlösung gegriffen: Auf rund 20 Metern Kühlregal liegen nun viele Pakete mit dem weißen Gold und sogar im Lager steht noch eine ganze Palette.

Das soll so natürlich kein Dauerzustand bleiben, aber in den letzten zwei Monaten läuft ja im ganzen Land nichts mehr nach "Business as usual" und diese Ware zu haben ist definitiv besser als auf irgendein optisches oder ästhetisches Detail Rücksicht zu nehmen. (Zumal das Toilettenpapier auf der Kühlung niemanden beim Einkauf behindert, die meisten kommen da ja nicht einmal dran.)

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Lagerplatz auf der Getränkeabteilung

Es ist keine schöne Lösung, aber es ist eine Lösung und in Anbetracht der aktuellen Liefersituation bei Konserven, Nährmittel und Fertiggerichten auch sicherlich kein Faktor, an dem sich irgendjemand stören würde. Insgesamt waren heute fast 300 Artikel (!) nicht lieferbar und wir sind momentan dankbar für jeden Nachschub, der hier eintrudelt …


Bake-Off-Ware in den Tiefkühltruhen

Der Platz in unserem Tiefkühlschrank in der Backstube reicht schon lange nicht mehr aus. Inzwischen ist unser Sortiment größer geworden. Meistens bekommen wir es irgendwie hin, so genau zu bestellen, dass zwar immer mal ein paar Artikel für ein oder zwei Tage nicht da sind, aber das Regal nicht nach DDR 2.0 aussieht.

Manchmal holt einen aber das Phänomen ein, dass sich so viele Artikel gleichzeitig dem Ende nähern, dass die Bestellung unumgänglich etwas größer ausfällt. So einen Fall hatten wir vor ein paar Tagen erst und das ist der Grund, warum sich einige Kartons mit den Aufback-Rohlingen in den Tiefkühltruhen im Laden unter und zwischen der anderen Ware tummeln. Geht nicht anders, wir haben nur diese beiden Lagermöglichkeiten.

Noch, wohlgemerkt! Wenn alles klappt und nichts mehr dazwischen kommt, haben wir in zwei Wochen nämlich endlich die beiden Kühlräume wieder. :-)


Rollis im Laden mit Aktionsflächenzugang

Seit jeher war es bei uns kaum anders: Die leeren Rollbehälter stehen hier beinahe zwangsläufig im Markt auf der Verkaufsfläche, vor allem mittwochs und samstags ist das nach den großen Liefertagen immer besonders problematisch. Das grämt mich persönlich vermutlich mehr als unsere Kunden, aber die Erweiterung unserer Rampe auf dem Hof ist ja geplant.

Aktuell stört mich vor allem, dass die Weihnachtssachen ständig mit dem Leergut zugebaut und daher nicht von einer Seite zu erreichen sind, aber dazu hat unserer dienstältester Kollege einen ganz praktischen Workaround entwickelt, so dass sich zwischen Rollis und der Aktionsware ein kleiner Gang bildet. Nicht toll, aber in Anbetracht der Platznot ausreichend gut:


Stilblüten der Platznot (von oben betrachtet)

Auch über die Videoanlage sieht man ganz gut, sogar besser als auf dem Foto, wie blöde die Ecke mit den beiden Weihnachtsaufstellern beim Kühlregal ist. Aber nicht mehr lange und hier wird es wieder etwas entspannter und im nächsten Jahr werden wir uns mit der Herbst- und Weihnachtsware etwas mehr vorsehen.


Stilblüten der Platznot

Die vor einigen Monaten vorbestellte Weihnachtsware trudelt unaufhaltsam bei uns ein. Auch wenn wir uns mit Aufstellern inzwischen sehr zurückhalten, Süßwaren und Herbstgebäck werden geliefert, sollen auch geliefert werden – aber die gesamte Platzsituation bei uns im Markt, vor allem auch das knappe Lager im Hintergrund, fordert seinen Tribut.

So stehen inzwischen sogar die Weihnachtssachen überall im Markt verteilt, alleine schon an der Ecke zwischen den Tiefkühltruhen und dem großen Kühlregal befinden sich zwei Aufsteller mit Schokoladenpräsenten und Baumbehang.

Ich bin mit dieser Situation überhaupt nicht glücklich, aber momentan ist das leider auch nicht zu ändern. Die große Hoffnung liegt in der Rampenerweiterung auf dem Hof, damit wir Platz für Leergut (Rollcontainer etc.) schaffen können, die sonst bislang immer im Laden auf der Verkaufsfläche stehen (müssen).


Non-Food-"Straße"

Aus der Platznot heraus hat ein Kollege nun alle Aufsteller mit Kerzen und Dekoartikeln zu einer kleinen Mini-Palettenstraße, also eher ein nicht befestigter Palettenfeldweg ohne Wendemöglichkeit für Lkw, zusammengefasst. Der Platz zwischen Tiernahrung und Kleineistruhe war nie dafür vorgesehen, aber wat willste machen?

Beim nächsten Umbau kommen hier Gummibandwände rein.


Lagerplatz auf dem Dach?

Unsere Platznot sorgt für die unglaublichsten Ideen und vor allem auch die ewige Gratwanderung zwischen Warenfülle und Lagerfläche. Wir haben keinen Platz und gerade im Hintergrund ist einerseits durch den Umzug meines Büros und unserer Backstube viel Platz verloren gegangen, andererseits sind noch die Umbau-Nachwirkungen zu spüren und es steht überall noch viel Material herum, unter anderem die ganzen Teile für unsere Lichtbänder, die richtig viel Platz wegnehmen.

Ich habe richtig lange gehadert und mich jetzt auf einen Kompromiss eingelassen. Eigentlich wollte ich ausdrücklich nicht die Fläche auf den "Dächern" unserer Getränkeabteilung als Lagerplatz nutzen. Aber dort sind rund 25 Meter ungenutzte Regalfläche, die für normale Platzierungen zwar etwas zu hoch ist, auf die man aber ganz hervorragend komplette Verpackungseinheiten stellen kann. Da 3/4 der Warenreste im Lager aus Getränken besteht, habe ich mich auf diese Vorgehensweise jetzt eingelassen. Allerdings mit der ausdrücklichen Anweisungen an die bestellenden Kollegen, dass das wirklich nur als Alternative für den Platz im Lager gedacht ist und nicht mutwillig mit zusätzlich bestellter Ware vollgestellt werden soll!

Wir machen das jetzt einfach mal und wenn sich in den nächsten Wochen, oder spätestens nächsten Monaten, die Situation hier wieder entspannt, möchte ich davon jedoch wieder absehen!


Abgesägte Bolzen im Eingangsbereich

Da der Weg für die rund 1,30m breiten Kühlregalteile zu schmal gewesen wäre, mussten wir vorne im Eingangsbereich eine der beiden Antennen der Warensicherungsanlage und den zu unserer Schranke gehörenden Pfosten abbauen. Da die Schrauben sind nicht lösen ließen, bzw. als Bolzen noch mehrere Zentimeter aus dem Boden schauten, haben wir sie vollständig abgeflext. Das war zwar nicht besonders nachhaltig, denn zumindest der Pfosten sollte wieder aufgestellt werden, aber wir brauchten am Dienstag Morgen zwingend den Durchgang, der vor allem anderen Priorität hatte.

(Keine Ahnung, warum die Kamera mit dem Kontrast so derbe übertreibt … In Wirklichkeit sieht der Fußboden nicht so aus (und wie es auch schon auf anderen Fotos in den letzten Tagen wirkte), als ob man darauf Holzkohle auseinandergetreten hätte!)


Getränke, verteilt im Laden

Die größte Einzel-Warengruppe sind bei uns Getränke. Als wir vorgestern Nachmittag alles ausgeräumt haben, war ich doch überwältigt, wie unglaublich viel Ware in den paar Regalen steht / stand.

Einen Teil davon haben wir, wie damals schon bei dem einzelnen Regal, im Laden verteilt. Aber mit dem Inhalt der kompletten Getränkeabteilung war das beim besten Willen nicht möglich …



… und so stehen derzeit diverse Paletten und Rollbehälter voller gemischter Kisten auch auf unserer (zukünftig) neuen Ladenfläche. Zum Glück haben die meisten (auf jeden Fall alle, mit denen wir ins Gespräch kamen, bzw. für die wir was aus dem Durcheinander rausgesucht haben) Kunden Verständnis gezeigt. Ist ja kein Dauerzustand und so kann man immerhin noch die wichtigsten Dinge einkaufen.

Wenn wir übernächste Woche die komplette rechte Ladenseite zerlegen, wird das Chaos noch größer – aber da ist ja ohnehin geschlossen und wir können die Gänge schlichtweg komplett vollstellen.

Ich mache jedenfalls drei Kreuze (meinetwegen auch noch viel mehr), wenn wir mir den großen Baustellen durch sind!


Erstmal zu SPAR

Uns sind die Bonrollen ausgegangen, da bei der Bestellung was schiefgelaufen ist. Aus der Not heraus haben die Kollegen vorhin beim Discounter an der Ecke gefragt.

Das ist das Erniedrigendste, was ich hier je erlebt habe.

(Update: Ich gleich gibt es ein paar Rollen aus meinem anderen Markt, dann ist das Trauerspiel mit den Penny-Bonrollen wieder beendet.)