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Antauen für die Dunkelheit

Bei den neuen Backwaren müssen wir an vielen Stellen noch unseren Weg finden. Theoretisch ist das System narrensicher, die Ware und die Backprogramme sind perfekt aufeinander abgestimmt. Passt auch meistens.

Auf den Kartons mit den gefrorenen Brötchenrohlingen steht drauf, dass man sie vor dem Backen "20 Minuten antauen" lassen soll. Laut Backprogramm sollen die Dinger aber noch komplett gefroren in den Ofen. Was tut man also? Natürlich haben wir erst mal den Tipp auf der Ware berücksichtigt. War dann aber doch nicht ganz so toll, die Brötchen sind "etwas" arg kross geworden und waren auch tatsächlich nicht mehr richtig genießbar.

Auch wenn viele bei dieser Farbe vermutlich noch gar keine Kritik üben würden: Spätestens beim Reinbeißen war es nicht mehr so schön, da die Brötchen eine sehr dicke und mürbe Kruste bekommen haben. An einer Haxe ist das zwar lecker, aber bei Gebäck schon nicht mehr so sehr.


Würschdldocs

Unser neues Brotregal bietet viel Platz für viele verschiedene unverpackte Backwaren. Teilweise müssen die Sachen nur aufgetaut werden, die anderen Artikel müssen entweder mit Antauzeit oder ohne, mit Backpapier auf dem Blech oder auch ohne unterschiedlich lange in den Backofen.

Da das für uns in dieser Fülle auch Neuland ist und wir uns da langsam herantasten müssen, erweitern wir das Sortiment Stück für Stück, um einerseits die Routine zu bekommen, andererseits aber auch ausprobieren zu können, welche Artikel laufen oder welche man bleiben lassen kann.

Seit letzter Woche neu sind bei uns die "Würstchendocs", bei denen es sich um eine Plunderteig-Hülle mit einem Würstchen und etwas Ketchup handelt. Besonders warm, wenn alles noch so schön fluffig ist, sind die Dinger wirklich lecker. :-)


Diverse Brotregalbilder

Unser inzwischen ja nun auch schon nicht mehr ganz so neues Brotregal hat sich in den letzten Wochen ganz gut eingelebt. Wir tasten uns derweil daran ran, die vielen Fächer mit den unterschiedlichsten Artikeln zu füllen.

Im Laufe der Wochen sind einige Bilder entstanden, die ich hier eigentlich schon längst mal präsentiert haben wollte. Hier also einfach ein paar Schnappschüsse in beliebiger Reihenfolge. Teilweise mit noch nicht korrekter Platzierung oder Beschilderung – aber in der Summe (und auch ohne weitere Kommentare) sind die Fotos sicherlich gut geeignet, euch dieses wirklich schöne Möbel zu zeigen:












Staubsauger im Brotregal

Unser neues Brotregal ist zwar ohnehin ziemlich cool, aber eine Besonderheit hatte ich bislang noch nie erwähnt: In einer Schublade befindet sich ein integrierter Staubsauger, der auch noch mit einem so langen Saugschlauch ausgestattet ist, dass man damit bequem sämtliche Fächer der Module für die Aufbackware von Krümeln und Körnern befreien kann.

Super Sache! :-)


Umbauschnappschuss: Brotregale

Hier mal aus etwa der selben Perspektive der Blick auf unser altes Brotregal (aber schon provisorisch am neuen Standort) und das neu installierte Möbel in voller Länge.

Aus der Distanz sieht das alte Regal noch völlig okay aus, aber im Detail war es einfach nicht mehr erträglich, das Ding noch länger hier im Laden stehen zu haben.




Neues Brotregal (Teil 5)

Während wir am Nachmittag drei Stunden damit verbracht haben, zur Halle zu fahren (was normalerweise nur 25 Minuten pro Strecke dauert) und eine große Hebelschere zu holen, mit der man ganz prima die Scannerleisten kürzen kann, wurde hier das Brotregal fertig aufgebaut und von meinen Kollegen auch schon bestückt:



(Fehlen, wie an so vielen Stellen hier im Laden, aktuell noch die Preisschienen, aber mit dem organisierten Werkzeug werden wir das morgen erledigen.)


Liefertemin Broteregal

Habe jetzt auch schon den nächsten Termin in unserem ganzen Modernisierungsprojekt bekommen: Am Dienstag nach unserem Umbau werden die Teile für unser neues Brot- und Brötchenregal geliefert und am Mittwoch, also am 26. September, soll das immerhin acht Meter lange Teil aufgebaut werden.

Dann verschwinden endlich die hässlichen alten Fliesen, die bislang die Wand hinter den beiden provisorisch aufgestellten Sydney-Truhen zieren. Wartet's ab, wird hübsch! :-)

Bestellt: Brotregal

Inzwischen sind übrigens auch die neuen Brotregale bestellt. Insgesamt acht Meter, davon drei Meter mit Brötchenschütten und Türen davor für die Aufbackware.

Alles im "Castle Oak"-Design, das ihr auch schon von der Gemüseabteilung und dem Packtisch kennt, und das sich auch bei den Holzelementen unserer restlichen neuen Regale wiederfinden wird.

Mail an den Bauunternehmer

Damit wir mit unserer neuen "Backstube" mal weiterkommen:

Moin,

der Raum wird ca. 3,00m mal 2,90m groß. Bei einer Raumhöhe von ca. 3m ergeben sich 17,7m² Wandfläche abzüglich der Tür.

Zum Lager hin sollen die beiden Wände nur verputzt werden, innen sollen die Wände (auch der Altbestand inkl. Pfeiler) rundherum auf 2m Höhe gefliest werden. (große Fliesen, weiß) Gesamtfläche ca. 24m² abzgl. Tür

Der Fußboden muss ebenfalls gefliest werden. (zwingend rutschfest, Optik gerne hell feinkorn) (ca 9m²)

Habe gerade auch mit dem Veterinäramt / Lebensmittelkontrolle hier in Bremen gesprochen, auch von deren Seite gibt es zu dieser Planung keinen Einwand.
Ich schicke dieses Projekt mal mit dem Kassentisch ins Terminkalender-Rennen. Mal gucken, was zuerst steht. :-)

Platz für Waschbecken und Bake-Off

Mit dem Umbau wollten wir eigentlich das Brot-Sortiment in zwei (auch räumlich) getrennte Teile zerlegen: Das normale, abgepackte Industriebrot (bei uns Lieken und Eigenmarke) eher weiter vorne im Laden und hinten, ursprünglich planmäßig genau dort, wo jetzt die beiden "Sydney"-Tiefkühltruhen stehen, sollte die sogenannte Bake-Off-Station hin. Regale, in denen die aufgebackenen (resp. aufgetauten) Brötchen, Brote und sonstigen Gebäckstücke liegen, dahinter ein Bereich mit Arbeitsplatte, Waschbecken, Ofen, Kühlschrank und allem, was man eben für diese Abteilung braucht.

Tzja – genau dafür wird der Platz wohl letztendlich gar nicht reichen. Ich gebe zu, dass mir mehr Platz für Tiefkühltruhen und Kühlregale wichtiger ist und so habe ich mich inzwischen mit dem Gedanken abgefunden, hinter den Bake-Off-Modulen eben keinen begehbaren Bereich mehr zu haben und diese, parallel mit dem dann frei zugänglichen Backofen, einfach direkt vor die Wand zu stellen.

So weit, so gut. Aber da tat sich gerade ein anderes Problem auf: Wo lassen wir das große Spülbecken? Irgendeine anständige Zapfstelle mit ausreichend heißem Wasser (Durchlauferhitzer) brauchen wir zwingend. Die kleinen Handwaschbecken in den Toiletten und die Spüle in der Küche sind dazu definitiv keine brauchbare Alternative. Da werde ich mir wohl noch eine Weile das Hirn zermatern müssen.