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Riffelblech statt Rollenbahn

Mit den Rollenbahnen in unserem Kassentisch hatten wir nicht nur ganz am Anfang Kummer, in der Praxis und jetzt mit einem Jahr Erfahrung, hat sich herausgestellt, dass sie nicht ganz so praktisch sind. Die Artikel, gerade Flaschen und Gläser, rutschen dermaßen schnell darauf hinunter, dass dadurch sogar schon Bruch verursacht wurde. Also sind wir alle dazu übergegangen, solche Artikel immer vorsichtig ans Ende des Kassentisches zu legen, was natürlich aufhält – sofern man überhaupt daran denkt.

Vor einer Weile kam mir der Gedanken, diese Rollenbahnen durch ein paar passende Riffelbleche zu ersetzen. Diese gibt es vom Kassentischhersteller im selben Material wie die restlichen Oberflächen und wurden nun geliefert:



Perferkt.

Dachte ich.

Aber schon kam von meinen Mitarbeitern die erste Kritik: Nun rutschen nicht nur die Flaschen nicht mehr zu schnell, nein, nun rutscht überhaupt nichts mehr und man muss jeden Artikel manuell weiterschieben.
Es gibt leider nur diese oder jene Möglichkeit. Umbauen lässt sich das jeweils mit wenigen Handgriffen, aber welche Lösung nun die bessere ist, werden die nächsten Tagen und Wochen zeigen. Jetzt bleibt es erstmal so:


Motorgewackel

Es ist zwar inzwischen behoben, aber schon nach kürzester Zeit hatte sich an unserem neuen Kassentisch die Halterung eines Antriebs für die automatischen Schranken gelockert. Kann natürlich vorkommen, ist aber bei so einem knapp 10.000-Euro-Möbel schon ärgerlich …


Rollenbahnen an der Kasse

An unserem (inzwischen ja auch nicht mehr ganz so) neuen Kassentisch befinden sich auf jeder Seite hinter dem Scanner eine Mulde, in welche die Ware der Kunden rutscht. Hier auf dem unteren Bild ganz gut zu erkennen.

Der Weg in diese Mulde führt über eine Rollenbahn, damit die Ware schneller rutschen kann. Das Problem ist jedoch, dass gerade zerbrechliche Dinge wie Gläser und Flaschen viel zu schnell rutschen und am Ende unsanft aneinander prallen. Um Bruch zu vermeiden, haben wir uns deshalb schon sehr früh angewöhnt, solche Artikel liebevoll ans Ende zu stellen – was einerseits etwas unpraktisch ist, andererseits den Arbeitsfluss unterbricht.

Heute Morgen kam mir die Idee, ob man diese Rollen nicht einfach durch einen Kasten mit Riffelblech-Oberseite ersetzen könnte. Technisch wäre das jedenfalls überhaupt kein Problem, da etwas anzufertigen und in die Mulde zu setzen. Vielleicht gibt es sowas ja sogar schon fertig vom Hersteller. Mal gucken, was ich für eine Antwort auf diese Frage von dem für mich zuständigen Außendienstler bekomme …





Die Geschichte mit diesen Rollen fing aber ohnehin schon etwas unglücklich an, denn schon bei der Anlieferung des Tisches vor knapp einem Jahr fiel eine dieser Rollenbahnen schon direkt nach dem Auspacken auseinander:


Kassenboy in Box

Eben wurde von einer Spedition eine Palette mit einem großen Karton geliefert. Der Inhalt: Unser neuer Tisch für die Notkasse, nach dessen Aufbau wir dann das alte Teil endgültig verschrotten können.

So im Karton ist das Rolltisch natürlich sicher verpackt, aber es kitzelt schon in den Fingern, auch diese Baustelle endgültig zu erledigen. Ach, später vielleicht … :-P


Neue alte Notkasse

Inzwischen ist auch unsere dritte Kasse / Notkasse installiert worden. Der alte Tisch macht nicht mehr viel her, aber wenn die Kasse so stehen bleibt, wie wir sie gestern eigentlich nur "abgestellt" hatten, würde das nicht mal auffallen. Im Einsatz sollte sie eigentlich vor der Heizung stehen, aber da in der Ecke ist die Kasse gar nicht so schlecht aufgehoben. Man kann hervorragend daran arbeiten und die Kunden könnten ihren Einkaufswagen vor der Heizung parken und stehen den Leuten an unserer ersten Kasse nicht im Weg.

Ist natürlich alles nicht so richtig elegant, aber das soll ja auch nur eine Notkasse für die absoluten Spitzenzeiten sein – und etwas technische Redundanz, falls eine der beiden anderen Kassen mal ausfällt.

Der neue Rolltisch kommt dennoch Mitte Januar, bis dahin muss das so gehen:


Hardware für die dritte Kasse

Seit wir unseren neuen Kassentisch und damit auch unser neues Kassensystem haben, arbeiten wir hier nur mit zwei Kassen. Bislang klappte das ganz gut, aber die anstehenden Feiertage könnten haarig werden, über den Ausfall einer Kasse will ich gar nicht erst nachdenken. Aber die Baustelle ist ja in Arbeit.

Die neue Hardware liegt hier schon, auch die dritte Kasse wird am modernen Warenwirtschaftssystem angeschlossen werden, nur wird das ein ganz einfaches System ohne Waage oder Kartenterminal werden. Aber das hatten wir früher auch so und das ging eigentlich ganz gut.

Ganz, ganz dicker Wermutstropfen an dieser Stelle: Der alte weiße Notkassen-Tisch mit dem roten Streifen hat den Weg aus der Schrottecke bei mir in der Halle wieder hier zurück in den Laden gefunden, da das neue Möbel, trotz dass ich es bereits Ende November bestellt hatte, erst Mitte Januar lieferbar sein wird. Aber gut, da müssen wir durch.


Neue Warensicherungsanlage

Ein Detail, das ich hier in der Öffentlichkeit erfolgreich verschwiegen habe, war das vollständige Verschwinden unserer alten Warensicherungsanlage parallel mit unserem alten Kassentisch. Die Anlage war im Laufe der Zeit ziemlich ramponiert worden und musste mit der Modernisierung des Ladens einfach ausgetauscht werden. Sie funktionierte zwar noch, sollte aber auf jeden Fall durch ein neues System ersetzt werden. Die Planungen dazu hatten sich etwas hingezogen, zumal der genaue Grundriss des Ladens und damit die genauen Standorte für die Antennen erst nach dem Aufbau der Regale abzuschätzen war.

Die neuen Antennen sind nicht mehr so dezent wie unsere alte "Maxcalibur"-Anlage, aber so kleine Antennen gibt es nicht mehr. Allgemeiner Wunsch bei den Käufern solcher Anlagen ist nämlich, dass die Antennen gut sichtbar sind und alleine schon dadurch eine abschreckende Wirkung haben sollen. Auch wenn sie groß sind, so fügen sie sich hier aber doch ganz gut in das Gesamtbild des Marktes ein:



Ein Gimmick ist die Beleuchtung am oberen Rand. Der Streifen beinhaltet RGB-LEDs und ist in jeder beliebigen Farbe einstellbar. Bei Alarm blinkt das Ding rot (auch einstellbar), aber im Normalzustand leuchten die Streifen statisch in einer Farbe. Zwischendurch hatte ich schon die Befürchtung, dass mir der Techniker seinen Laptop um die Ohren haut. Wer die Wahl hat, hat die Qual und eine Farbe auszusuchen war erstaunlich mühsam. Weiß, rot, grün, es ging wirklich alles. Letztendlich habe ich mich für ein dunkles Blau entschieden, wie auf dem oberen Foto zu sehen ist, aber das Magenta war schon echt genial und übrigens nicht ganz so pink wie es auf dem Foto wirkt. Aber ich befürchtete, dass wir uns daran zu schnell sattsehen würden.


Überflüssige Regalteile (--> Schrott)

Die Teile des ersten Kassenvorsatzregals, das ein gutes Stück zu breit war, standen nun seit über einem halben Jahr hier herum und da sie in den letzten Wochen draußen auf dem Hof zwischen und hinter dem ganzen anderen Geraffel deutliche Rostansätze bekommen haben (und ganz sicher nirgends mehr eine neue Verwendung finden würden), sind sie nun ebenfalls mit im Schrott gelandet.

Echt krass, wie viel neuwertiges Material wir hier im Laufe der letzten Monate aufgrund von Fehlplanungen (nicht durch mich) oder unrentable Rücksendungen entsorgt haben. So lange es sich dabei um Metall handelt, bin ich da noch relativ schmerzfrei, da sich das Material ja nun ohne Qualitätsverlust wiederverwenden lässt. Aber alleine der Einsatz von Ressourcen für die Produktion der Teile, die da verlorengegangen sind …


Beauftragt: Dritte Kasse

Nun habe ich auch endlich die Hardware und Installation unserer dritten Kasse beauftragt. Bislang kommen wir ganz gut mit zwei Kassen klar, aber es werden die Feiertage kommen (Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür) und vor allem haben wir derzeit keine Redundanz, falls eine der beiden vorhandenen Kassen ausfällt.

Mit zwei Kassen kämen wir notfalls klar, aber mit nur einer Kasse sind wir hoffnungslos verloren.

Diese dritte Kasse soll wie früher schon als "Notkasse" an einem Stehtisch mit Handscanner ausgeführt werden. Theoretisch passt die Kasse auch vorne hin, praktisch sind alle fertigen "Notkassentische" nicht richtig passend. Aber da werde ich mir in den nächsten Tagen noch ganz dringend Gedanken machen müssen.

Schiefer und Eichenholz

In einigen Kommentaren wurde in den letzten Monaten die Frage gestellt, warum wir den ganzen Laden in Eichenholz-Dekor bauen, aber für den Kassentisch das Schiefer-Dekor gewählt haben, was ja toooootaaaaal (!!!111einself) unstimmig ist.

Also erstmal ist das nicht so dramatisch, da sich die beiden Dekore Stein und Holz nicht beißen, sondern eher sogar eine ganz harmonische Koexistenz haben können.

Aber es ging ja um das "Warum". Warum? Ganz einfach: Die Planungen hatten sich etwas überschnitten, Schiefer war zuerst im Sinn als neutralstes Kassentisch-Dekor. Danach kamen erst die Planungen für die Holzelemente, die natürlich schon wie Holz aussehen sollten.

Drittens ist das aber gar nicht problematisch, denn im schlimmsten Fall kaufe ich neue Magnetfolien für die Kasse. Der Tisch kann nämlich mit jedem beliebigen Dekor ausgerüstet werden.

Also: Alles vollkommen entspannt.

Notkasse, da war doch noch was …

Seit wir im März unseren alten Tisch der Notkasse in die Halle gebracht haben, steht er dort in einer Ecke. Etwas in Vergessenheit geraten, wie ich zugeben muss.

Dass wir das Ding eingelagert haben und derzeit mit nur zwei Kassen arbeiten, soll nämlich kein endgültiger Zustand sein. Einerseits brauchen wir zu Spitzenzeiten immer mal wieder eine dritte Kasse, andererseits, und das ist fast der wichtigere Punkt, haben wir auf diese Weise etwas Redundanz, falls mal eine Kasse ausfällt.

Also gleich mal ein paar E-Mails an die wichtigsten Ansprechpartner schicken, damit wir sowohl die Kassenhardware als auch eine brauchbare Möglichkeit, die Hardware unterzubringen, bekommen werden.