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Chaos im Regal und die Bingokarte

Allen Inventurhelfern erzähle ich zwar immer, dass sie nach dem Zählvorgang die Ware ordentlich wieder hinstellen sollen, damit das Regal hinterher nicht aussieht, als hätte dort eine 20-Zentner-Bombe eingeschlagen – aber die Worte dringen nicht bei jedem ganz tief hinein. Was auch immer der gute Mann hier für einen Anflug hatte. Er macht seit ein paar Jahren regelmäßig bei der Inventur mit und das sagt ja eigentlich schon aus, dass ich gewöhnlich immer mit seiner Arbeit zufrieden bin.



Apropos Patzer: Einige Kreuze durfte ich beim Inventur-Bingo doch machen. Ein BINGO! habe ich jedoch nicht zusammenbekommen, auch wenn ich damit kurzzeitig gerechnet hatte. Eine Zählerin hat ihre Ziffer Drei mit zwei sich berührenden Bögen links und einer kaum erkennbaren Einschnürung rechts geschrieben, so dass sie absolut wie eine Null aussah. Eine kurze Kontrolle am Regal offenbarte dann aber die Wahrheit.

Die Felder mit den Kreisen waren auf der Bingo-Karte von mir ausgeklammert. Da wir mit losen, unnummerierten Zählblättern gearbeitet haben, auf denen ich zudem die Spalten optimiert habe, waren ein paar Fehlerquellen von vornherein auszuschließen. Das wird nächstes Jahr noch mal optimiert. :-)


Vorbereitete Inventur 2020

Was mich betrifft ist bezüglich der bevorstehenden Inventur alles so weit vorbereitet. Lasst die Helfer morgen nicht alle spontan absagen, die erste hat sich nämlich vorhin schon abgemeldet, dann sollte auch diese körperliche Bestandsaufnahme ein entspannter Sonntagnachmittag- Samstagvormittag-Spaziergang werden. :-)


Backstubenfußboden

So genau weiß hier angeblich niemand, was mit dem Fußboden bei uns in der Backstube passiert ist. Ich habe nur die Ahnung, dass da jemand einen ausgesprochen aggressiven Industriereiniger (es fehlt nämlich ein Teil aus der neuen Flasche) in nur sehr geringer Verdünnung oder sogar pur draufgekippt und irgendwie lieblos verteilt hat. Steht leider kein Name dabei. Bei Medical Detectives würden sie jetzt die ebenfalls in den hellen Flecken hinterlassenen Abdrücke der Schuhsohlen mit allen Schuhen der Mitarbeiter vergleichen, aber das geht mir doch irgendwie zu weit.

Entweder leben wir damit jetzt oder ich behandle mal die ganze Fläche mit dem Mittel, das konzentrierter Schwefelsäure Konkurrenz machen kann. (Aber das werde ich mir noch gut überlegen, denn damit herumzuhantieren erfordert äußerste Umsicht.)


Kühlhäuser: Weniger Aufwand als gedacht

Mit großer Freude habe ich vor ein paar Tagen gesehen, dass die Vorbereitungen für die Umrüstung und Wiederinbetriebnahme unserer Kühlräume deutlich weniger Aufwand für mich bedeuten, als bislang angenommen.

Nächste Woche Donnerstag kommt zwar der Elektriker und legt im Maschinenraum zwei Zuleitungen (5x4mm²) für die neuen Kältemaschinen, aber das war's dann auch schon. Ich hatte mich darauf eingestellt, die Zuleitungen vom Keller zu den Kühlräumen auch legen zu müssen, also mindestens zwei dreiadrige Leitungen von jeweils über 40 Metern Länge quer durch den Kriechkeller, aber das machen die Monteure des Lieferanten selber.

Sehr cool, Arbeit gespart. Viel Arbeit. :-)

Bake-Off-Ware in den Tiefkühltruhen

Der Platz in unserem Tiefkühlschrank in der Backstube reicht schon lange nicht mehr aus. Inzwischen ist unser Sortiment größer geworden. Meistens bekommen wir es irgendwie hin, so genau zu bestellen, dass zwar immer mal ein paar Artikel für ein oder zwei Tage nicht da sind, aber das Regal nicht nach DDR 2.0 aussieht.

Manchmal holt einen aber das Phänomen ein, dass sich so viele Artikel gleichzeitig dem Ende nähern, dass die Bestellung unumgänglich etwas größer ausfällt. So einen Fall hatten wir vor ein paar Tagen erst und das ist der Grund, warum sich einige Kartons mit den Aufback-Rohlingen in den Tiefkühltruhen im Laden unter und zwischen der anderen Ware tummeln. Geht nicht anders, wir haben nur diese beiden Lagermöglichkeiten.

Noch, wohlgemerkt! Wenn alles klappt und nichts mehr dazwischen kommt, haben wir in zwei Wochen nämlich endlich die beiden Kühlräume wieder. :-)


1 Jahr Kassenboy (im Lager)

Oha: Gerade in der Seitenleiste entdeckt, dass ich den Beitrag "Kassenboy in Box" heute vor einem Jahr geschrieben habe.

So lange steht der neue Tisch für unsere Notkasse nun schon noch in Einzelteilen im Originalkarton hier im Lager herum. Wie die Zeit vergeht … Seit die Kasse in einer kleinen Nische zwischen Gemüseabteilung, Hauptkasse, und Waschmittregal steht, sieht man sie nicht mehr so leicht und so achtet eigentlich niemand auf das schranzige Äußere dieses inzwischen fast 20 Jahre alten Tisches.

Aber in der übernächsten Woche wird diese Baustelle auch erledigt. Der Termin ist am 22. Januar, ggf. falls wichtigere IT-Probleme bei unserem Anwenderservice dazwischen kommen auch am 23. Januar. Fotos folgen. Ist ja klar. :-)

In der Ballenpresse

Wir haben mal todesmutig eine funktionierende und laufende Kamera in die Papppresse hier in der Firma gestellt. Eine kartonplättende Innenansicht während des Pressvorgangs sieht man ja auch nicht alle Tage, wenngleich es (zumindest für mich) aufgrund der täglichen Arbeit mit dem Gerät relativ unspektakulär ist. :-D


Backshop vor 2002

Noch ein Bild von unserer alten Website: Ein Blick auf den gefüllten Bäckertresen, der hier zu Bäckerei Schütte (seit Jahren nicht mehr existent) gehörte, die in den ersten beiden Jahren hier eine Fläche angemietet und in Eigenregie ihren Backshop hier betrieben haben. Sie haben dann aus wirtschaftlichen Gründen irgendwann gekündigt und sind ausgezogen. Wie wir die Reste, also vor allem die Wände des alten Vorbereitungsraumes schließlich abgebaut haben, ist an dieser Stelle zu sehen …

Da die Preise noch in DM notiert sind, wie auf der schwarzen Tafel rechts im Bild noch gut zu sehen ist, muss das Bild vor 2002 entstanden sein. Wann genau, ließ sich leider nicht mehr herausfinden.


Pappquaderstapel

Die Pappe wird in unserer Presse zu kompakten Quadern verdichtet. So ein Ding misst etwa 120 x 80 x 80 Zentimeter und wiegt je nach gepresstem Material zwei bis drei Zentner. Beim Ausleeren der Presse (könnte ich euch auch mal ein Video von machen), wird die Pappe in gepresstem Zustand mit Bändern umwickelt und auf eine Palette gekippt. Ganz einfach.

Pro Woche haben wir etwa drei von diesen pappigen Ungetümen und da wir nicht so viel Platz haben, stapeln wir immer zwei übereinander. Wie wir das machen? Drei Mann an den Start, beide Ballen der Länge nach hintereinander und dann über eine Hebelkonstruktion in Form einer Getränkekiste den einen nach oben wuppen. Das klappt ganz gut und ergibt recht imposante Kartontürme:


Dekoloser Laden

So sieht es wieder bei uns aus ohne Weihnachtsdeko, ohne Adventskranz, ohne Tannengirlanden, ohne Luftschlangen, einfach ohne alles an Jahresenddekoration.

Dafür kommen wir nun erst mal wieder zum Ernst des Alltags bei uns: Die Inventur steht schon vor der Tür, Ende des Monats werden die beiden Kühlräume wieder in Betrieb genommen (dazu müssen wir noch Kabel ziehen, vielleicht gibt es dann endlich mal das Video aus dem Keller) und natürlich müssen wir endlich mit den Lichtbändern weitermachen. Langweilig wird es hier also nicht.


Kranz ohne Glanz

Vier Wochen später: Unser schöner Adventskranz besteht nur noch aus bei jeder Berührung leicht zerbröselden Tannenzweigen. Ich habe ihn erst mal in der Halle untergebracht, da ich mir nicht sicher war, ob wohl zumindest der Kern wiederzuverwenden ist. Ist er aber vermutlich, ich muss nur das alte Gestrüpp entfernen.

(Das mache ich aber erst, wenn ich da mal wieder mit etwas Zeit vor Ort bin. Wir müssen ohnehin da mal eine große Aufräumrunde machen, denn seit der Umbau bevorstand, haben wir dort nur Material hingefahren, hingefahren und hingefahren …)


Altes Foto der Schaufensterfront

Dieses Foto zierte lange Zeit die Startseite meiner Website, was auch wieder eindeutig am graugrüntürkisbläulichen Hintergrund (RGB 185, 222, 205) zu erkennen ist. :-)

Das Bild ist Mitte Juli 2001 entstanden, was für Eingeweihte an dem "Sommer Sonne Samba"-Plakat im ganz linken Plakatrahmen zu erkennen ist. Das längliche Gemüsegestell vor den Fenstern und auch den kleinen "Gemüseboy" rechts neben der Eingangstür haben wir nach wir vor (im Einsatz), aber ansonsten hat sich so ziemlich alles verändert, was auf dem Bild zu sehen ist:

Die Bäckerei-Filiale ist ein Jahr später aufgrund zu geringer Umsätze ausgezogen. Die Filiale erkennt man auf dem Bild zwar nicht, aber vom Bäcker stammte das schief aufgehängte Plakat ganz links im Bild. Die Fenster und Türen sind inzwischen ebenfalls neu, entsprechend haben sich sämtliche Beklebungen und auch die Plakatrahmen verändert. Die Zigarettenwerbung (oben links ist "Marlboro" zu sehen) brachte uns etwas Geld ein, ist aber ebenfalls weg. Die Werbeschilder für die unterschiedlichsten Zeitschriften und Zeitungen haben wir nicht mehr, die Straße ist neu gemacht worden, oben steht inzwischen EDEKA dran und die Öffnungszeiten passen auch nicht mehr.

Statt des Drehkreuzes haben wir inzwischen eine automatische Schranke im Eingang und der Mann, der dort gerade den Laden betritt, kam zwar noch viele Jahre, ist aber irgendwann aus mir unbekannten Gründen verschwunden.

Wer genau hinsieht, kann mich übrigens auf dem Foto auch sehen oder zumindest erahnen. Auf der schmalen Scheibe zwischen den beiden Türen kann man in der Spiegelung erkennen, wie ich damals noch mit weißem Kittel bekleidet auf der anderen Straßenseite stehend mir die Kamera vors Gesicht halte. :-)


Kühlhäuser am 31. Januar!

Der Termin für die Fertigstellung und Wiederinbetriebnahme unserer beiden Kühlräume steht übrigens fest: Am 30. Januar werden die Teile geliefert und am 31. soll am Nachmittag schon alles laufen.

Wird vermutlich klappen, aber selbst wenn da noch etwas dazwischenkommt, ist es nicht so extrem schlimm. Wir leben seit einem Jahr ohne diese Räume und Kunden sind von den Baumaßnahmen auch nicht beeinträchtigt.
Aber wird schon klappen. Denkt an unseren großen Umbau, wo die gesamten neuen Kühlanlagen in gerade mal vier Tagen installiert und in Betrieb genommen wurden. :-)

Öffnungszeiten Heiligabend 2019

Die Öffnungszeiten ändern sich rund um die Feiertage kaum, außer, dass wir Heiligabend und Silvester jeweils schon um 14 Uhr schließen werden. Damit auch alle Kunden das wissen, hier nun der entsprechende Aushang an der Ladentür …


Alte O&G-Abteilung auf der Website

Hier noch zwei alte Bilder, mit denen wir uns auf der alten Firmenwebsite präsentiert hatten. Die 2002 neu gebaute Gemüseabteilung und in der Mitte noch kleine Marktwagen mit der Markise, der noch viele Jahre in Findorff im Einsatz war. Existieren tut das Ding noch, aber ich glaube, der steht eingelagert im Keller.