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Versandbestätigung für die Außenkamera

Die Kamera, die den Hof im Blick haben soll, hatte ich gebraucht bei Ebay gekauft. Gebraucht deshalb, weil ich mit den Geräten von Jovision sehr gute Erfahrungen gemacht habe, die Firma aber augenscheinlich keine Kameras mehr herstellt. Der preisliche Vorteil war natürlich auch nett, allerdings nicht final ausschlaggebend für den Gebrauchtkauf gewesen.

Bin mal gespannt auf den "first View", wenn (und ob natürlich) sie installiert ist und hoffentlich die ersten Bilder liefert.

Wie praktisch, dann brauche mich am Schreibtisch sitzend nicht mehr schräg nach hinten zu drehen und aus dem Fenster zu gucken, wenn ich sehen möchte, was auf dem Hof los ist. :-P


Das Loch für das Netzwerkkabel

Für den Anschluss der neuen Kamera reicht ein simples Netzwerkkabel. Ein zusätzliches solches liegt inzwischen im Kabelkanal, der rund um unser Lager führt und wartet darauf, angeschlossen zu werden. Zunächst habe ich ein nach außen abschüssiges Loch in unsere Außenwand gebohrt. Mit einer geplanten Punktlandung bin ich genau auf Höhe des Kabelkanals rausgekommen, so dass ich das Netzwerkkabel nicht auch noch mit einem senkrechten Kabelkanal vertikal entlangführen muss.

Draußen kommt eine wasserdichte Verteilerdose hin, in der das Kabel in einem Keystone-Modul enden wird. Wie ich die fest an der Kamera angebrachten Stecker und Kupplungen so in die Dose bekomme, dass die Verbindung zumindest halbwegs regengeschützt ist, werde ich noch sehen.

Aktuell hängt die Strippe draußen noch aus der Wand, sobald ich das komplette Material zusammenbekommen habe, wird die Installation beginnen.

Dass beim Durchstoßen mit dem Bohrer der Putz von der Wand abgebröselt ist, ist zum Glück nur ein kosmetisches Problem. Etwas Gips anrühren und die Sache ist in ein paar Minuten erledigt.


Platz für die Kamera

Exakt in der Bildmitte, da wo sich die gedachten Diagonalen treffen würden, installieren wir in den nächsten Tagen eine weitere Kamera für unsere Überwachungsanlage – und damit die erste im Außenbereich. Sie wird den kompletten Zaun und damit auch das Gelände der Moschee mit der Zufahrt zu unserem gemeinsamen Grundstück im Blick haben. Nach den Ereignissen in den vergangenen Tagen sind wir alle sicher, dass derartige Vorfälle sich nämlich eher noch häufen werden und nicht die seltene Ausnahme bleiben werden.

Die Kamera kommt genau mittig über unsere Lagertür etwa auf zwei Drittel der Höhe zwischen Tür und Regenrinne und hat damit eine unverstellte Aussicht auf die Zuwegung.


Countdown: 1300

Heute sind es noch 1300 Tage bis zum Ende der kuriosen Konstellation mit den beiden Mietverträgen zwischen mir und der Edeka. Dabei wird an dem Tag gar nichts Aufregendes passieren. Es ist vermutlich so, als wenn man plötzlich 18 ist – man fiebert dem Datum entgegen und dann ist doch alles so wie am Tag zuvor …

1300 Tage. Andere sammeln Briefmarken, ich sammle Ziffern und Zahlen. Jede Hundertermarke in dieser Reihe ist ein kleines Souvenir für mich. :-)

Toilettensitzdesinfektionsmittelspender

Zur heißen Phase von Corona, also vor allem in den Jahren 2020 und 2021, haben wir (und andere) so ziemlich alles bestellt, was wir irgendwie an Desinfektionsmittel bekommen konnten. Aus der Zeit stand hier noch ein kleiner Karton im Lager, voll mit speziell geformten Kartuschen, die als Desinfektionsmittel für Toilettensitze deklariert sind.

Immer wieder haben wir den Karton hin und her geschoben, so richtig konnten wir damit nichts anfangen. Dann habe ich vor ein paar Tagen mal bei uns im Ordersatz nachgesehen, ob es zu diesen Kartuschen noch mehr Zubehör gibt. Es gibt passende Spender, die eigentlich für Seife gedacht sind, aber in die man auch die Behälter mit dem Flächendesinfektionsmittel stecken kann.

Super! Wer nicht so viel Vertrauen in die Oberfläche der Toilettensitze hat, musste sich bislang anders weiterhelfen, aber mit einer "Profilösung" ist das noch viel einfacher.

Kurzerhand in beiden Toiletten die Löcher angezeichnet:



Kurz die Bohrmaschine ansetzen, Dübel rein:



Und anschließend die Spender mit den jeweils mitgelieferten Schrauben befestigen. Desinfektionsmittelkartusche öffnen, in den Spender stecken, Deckel zu, fertig:



Anwendung: Ganz simpel. Man nimmt etwas Toilettenpapier (geknüllt oder gefaltet ist in dem Fall wohl komplett egal), gibt einige Pumpstöße Desinfektionsmittel darauf und reibt damit die Klobrille ab.

Und wie sieht es anderswo aus? Ist euch das komplett egal oder würdet ihr auch den Sitz vorher desinfizieren?


Teile für die "Wall Box"

Das angekündigte Ladekabel habe ich schon da …



… und auch die "spritzwassergeschützte Kiste" in Form eines Verteilerkastens aus Stahlblech mit IP65-Klassifizierung habe ich bereits bekommen. Dies ist die Box und die kommt hier hinten am Laden an die Wall, das wird meine Wallbox. ;-)

Zur Kiste kommt ein regulärer Stromanschluss (fest Installiert mit eigener Sicherung) und in die Kiste eine schaltbare Steckdose. Dann wird das oben gezeigte Ladekabel dort untergebracht werden und fertig ist die E-Auto-Lademöglichkeit hier auf dem Hof. Lädt zwar nicht super schnell, dafür gibt es andere Möglichkeiten, aber wenn man hier kontinuierlich 2,7 kW (12 A Dauerlast) in den Akku schaufeln kann, ist schon viel gewonnen. WENN wir mit dem Auto hier sind, steht es auch meistens den ganzen Tag hier, da ist Zeit das kleinste Problem …


Wallbox, Elektriker, Keller, Zählerkasten

Vor ein paar Wochen hatte ich einen Elektrikermeister hier, den ich persönlich zwar vorher nicht kannte, aber zumindest über einen Bekannten um zwei kleine Ecken herum.

Prinzipiell ging es darum, dass unsere Wallbox zum Laden der Elektrofahrzeuge (okay, aktuell nur unser Tesla, aber das kann sich ja noch ändern) hier im Hof installiert werden sollte. Die Tesla-Wallbox hat 22 kW Ladeleistung und muss daher zwingend von einem Fachbetrieb angeschlossen und beim Netzbetreiber angemeldet werden. Beim Termin wollten wir uns kennenlernen und die Gegebenheiten vor Ort angucken.

So weit war alles gut, Details dazu hatte ich hier schon berichtet.

Etwas schräg ist nur, dass der gute Mann sich bis heute nicht wieder bei mir gemeldet hat und auch jegliche Kontaktversuche nicht zielführend waren. Ich verbuche das mal als mangelndes Interesse an dem Auftrag, der sich ja nun immerhin wenigstens im mittleren vierstelligen Bereich bewegt hätte.

Inzwischen habe ich mir noch ein weiteres simples Ladekabel mit einer zehn Meter langen Strippe für Typ2-Anschlüsse gekauft, das einfach in eine herkömmliche Steckdose gesteckt werden kann. Das werde ich hier auf dem Hof in einer spritzwassergeschützen Kiste fest installieren und gut. Mit 10-12 Ampere bekommt man den Akku vom E-Auto zwar nicht in ein paar Minuten wieder von leer auf voll, aber wenn das Fahrzeug hier den ganzen Tag steht, kommen so auf jeden Fall problemlos 20 kWh in den Tank, das passt für uns Kurzstreckenfahrer schon. Zu Hause klappt das seit rund vier Monaten auch ganz hervorragend, unsere bisherigen Besuche am Supercharger kann man an einer Hand abzählen.

Verstellter Drucker

Was auch immer unser großer Drucker (Das Konika-Minolta-Dingens) für ein Problem hat, das Papier liegt im Rahmen unserer Endanwender-Möglichkeiten richtig in der Kassette. Da muss wohl mal von einem Techniker nachjustiert werden, denn so lässt sich mit den Etiketten nicht mehr sinnvoll arbeiten.

Es sei denn natürlich, man steht darauf, die Artikelnummern über einen unkooperativen Touchscreen einzutippen, anstatt bequem den Scanner zu verwenden. Für derart masochistisch veranlagte Kollegen sind solche Schilder natürlich goldrichtig. :-P


Die ersten Brösel am neuen Schild

Das neue Kasse-geschlossen-Schild aus dem 3D-Drucker ist zwar noch nicht vollständig zerstört worden, hat aber die ersten Macken.

Keine Ahnung, warum diese Schilder so unfassbar zerstörerischen Belastungen ausgesetzt sind, als würde ein Spaceshuttle den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre durchführen. Man stellt so ein Schild hin und nimmt es wieder weg. Warum die immer und immer wieder herunterfallen, erschließt sich mir echt nicht.

Eine der unteren Ecken ist schon leicht zerbröselt, an einer oberen Ecke hat sich ein zwei Zentimeter langer Riss gebildet. Ob es hilft, die Füllung der Quader massiver zu gestalten? Dadurch wird das ganze Teil natürlich auch schwerer, wodurch es härter auf den Boden aufschlägt.

Mal abwarten, wie es sich entwickelt. Ich kann das Teil natürlich jederzeit neu bauen, der Materialaufwand hält sich in Grenzen, wir reden von ein paar Euro, aber es wäre einfach grundsätzlich schade, alle paar Wochen so viel Material in die Tonne zu werfen. Aber so weit sind wir noch nicht. Das erste Schild ist noch gut genug und wird sicherlich noch eine Weile im Einsatz bleiben …


Keine Kartenzahlungen möglich?

Bei uns funktionieren seit einer knappen Stunde keine Kartenzahlungen mehr. Weder mit den Terminals, die direkt an unsere Kassen angebunden und über die Edeka-IT laufen, noch auf dem externen Gerät, das eine eigene Internetverbindung hat und vollkommen unabhängig von unseren Kassen seinen Job erledigt.

Gibt es momentan woanders auch Probleme? Sind irgendwelche wichtigen Bankserver abgeraucht? Gibt es dazu schon irgendeine Bekanntgabe?

Flickiflacki über der Aktionsfläche

Nach nur vier Monaten ist nun die nächste LED-Röhre gestorben. Eine der Lampen über der Aktionsfläche hatte sich vor ein paar Wochen schon als "Wackelkandidat" angekündigt, nachdem sie nach dem Einschalten ein paar Minuten lang geflackert hatte. Als sie dann mutmaßlich auf Betriebstemperatur kam, ging es wieder und so auch bis Samstag.

Gestern hat sie sich dann endgültig verabschiedet und mit einem ziemlich unkontrollierten Geflacker die Mitarbeiter genervt. (Man hätte natürlich auf eine Leiter steigen und die Röhre herausnehmen können, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden …) Im Gegensatz zu klassischen Leuchtstoffröhren hat die LED-Röhre das volle Repertoire an Lichterscheinungen zum Besten gebracht: Von kurzen Blitzen, die nur einen Bruchteil einer Sekunde dauerten und kaum wahrzunehmen waren, bis hin zu sekundenlangem Leuchten in voller Helligkeit.

Dass die LED-Röhren auch nicht ewig halten würden, war klar. Aber immerhin haben wir nicht mehr wie früher bei den klassischen Leuchtstoffröhren alle zwei Wochen einen Ausfall.


Die gereinigten Leuchtbuchstaben über der Tür

Vor elf Tagen war mir aufgefallen, dass die ehemals leuchtend weißen Buchstaben meines beleuchteten Namenszuges über der Tür viele dunkle Flecken hatten, die sogar bei ausgeschalteter Beleuchtung durch den Kunststoff hindurchschimmerten.

Hier beim "t" und beim "s" gut zu erkennen:



Die wichtigste Frage für uns war, ob wir die Anlage selber öffnen und reinigen können oder ob wir dafür den Fachbetrieb beauftragen müssen, der die Werbeanlage einst installiert hat. Diese weltbewegende Frage war nach wenigen Sekunden auf der Leiter bereits beantwortet: Die weißen Deckel sind mit kleinen Kreuzschrauben an den Unterteilen fixiert. Tatsächlich ließen sich sich absolut problemlos demontieren.

Innen offenbarte sich das, was ich schon beim Anblick von außen geahnt hatte: Algenbewuchs, der vor allem in den unteren Bereichen der Leuchtbuchstaben teilweise sehr stark war:





Blick auf die gänzlich freigelegte Technik. Die LED-Module sind augenscheinlich sehr wasserfest und sind auch vernünftig verbaut worden. Da wird es, außer die Elektronik fällt aus, in absehbarer Zukunft keinen Kummer geben.



Während eine Kollegin die Deckel im Akkord mit Bürste und Spülmittel schrubbte und trocknete, reinigten Ines und ich auch die Innenseiten der Unterteile, in denen die Algen sich teilweise zu dicken, glibberigen Lebensformen angereichert hatten:



Man sieht den Kunststoffteilen schon an, dass sie nun seit über sieben Jahren ununterbrochen Wind und Wetter ausgesetzt sind, aber so schön gereinigt sahen sie doch fast wieder wie neu aus, sogar aus der Nähe betrachtet:;



Voila. So sieht es wieder hübsch aus. Anderthalb Stunden Arbeit, die sich gelohnt haben: :-)


Vereistes Kühlregal

Nicht aktuell und nur noch fürs Protokoll: Anfang des Monats war eines der Module unseres großen Kühlregals vereist. Es fiel kaum auf, einen Alarm gab es auch nicht. Die Temperatur ging im Schneckentempo im Laufe von rund zwei Wochen langsam hoch, so dass wir vorsichtshalber einen Techniker herbestellt hatten. Die Temperatur in dem Möbel ware zwar nie in einem kritischen Bereich, aber wenn sie langsam Zehntelgrad für Zehntelgrad nach oben klettert, während die Anlage in den acht Jahren zuvor konstant die Temperatur gehalten hatte, war es schon auffällig.

Wir taten gut daran, um Hilfe zu bitten, denn im Hintergrund (und leider nicht durch uns Laien zu erreichen (Hey, AHT, das besteht wirklich Verbesserungsbedarf!)) hatte sich bereits ein dickes Eispaket gebildet …


Die schmuddeligen Leuchtbuchstaben über der Tür

Gerade mal gut sieben Jahre ist die Außenwerbeanlage mit (unter anderem) meinem Namen in großen LED-Buchstaben alt. Im Gegensatz zu einer Technik mit Leuchtstoffröhren, die man alle paar Monate mal für den Austausch der Röhren öffnen können muss, sollte sollte es nach meiner Auffassung kein Problem sein, die Anlage mit LED-Technik vernünftig versiegeln zu können.

Man guckt da ja gar nicht so oft hin, aber die weißen Blenden habe viele dunkle Schatten, die nach meinem Verständnis von Verschmutzungen auf der Innenseite her stammen. Irgendwie stört es mich jetzt. Nun weiß ich, dass der Dreck da drin ist, nun quält es mich, dass die Leuchtbuchstaben nicht mehr strahlend weiß funkeln.

Das hauseigene Handwerker-Duo wird sich die Sache in den nächsten Tagen mal ansehen. Wenn wir die Buchstaben öffnen und reinigen können, machen wir das selber. Ansonsten werde ich die Fachfirma mal anrufen, die das Ding installiert hat. Vor meinem geistigen Auge sehe ich Banknoten mit kleinen Flügelchen wegflattern …