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Grillen ist Männersache!

Wenn ein Mann sich dazu bereit erklärt, das Grillen zu übernehmen, wird die folgende Kette von Ereignissen in Bewegung gesetzt.

1. Die Frau kauft das Essen

2. Die Frau macht den Salat, bereitet das Gemüse und den Nachtisch.

3. Die Frau bereitet das Fleisch fürs Grillen vor, legt es auf ein Tablett, zusammen mit allen notwendigen Utensilien und trägt es nach draußen, wo der Mann schon mit einem Bier in der Hand vor dem Grill sitzt.

Und hier kommt der ganz wichtige Punkt des Ablaufs.

4. DER MANN LEGT DAS FLEISCH AUF DEN GRILL.

5. Danach mehr Routinehandlungen, die Frau bringt die Teller und das Besteck nach draußen.

6. Die Frau informiert den Mann, dass das Fleisch am Anbrennen ist.

7. Er dankt ihr für diese wichtige Information und bestellt gleich noch mal ein Bier bei ihr, während er sich um die Notlage kümmert.

Und dann wieder ein ganz wichtiger Punkt!!!!!

8. DER MANN NIMMT DAS FLEISCH VOM GRILL UND GIBT ES DER FRAU.

9. Danach wieder mehr Routine. Die Frau arrangiert die Teller, den Salat, das Brot, das Besteck, die Servietten und Saucen und bringt alles zum Tisch raus.

10. Nach dem Essen räumt die Frau den Tisch ab, wäscht das Geschirr und wieder ganz wichtig!!!!! :

11. ALLE LOBEN DEN MANN FÜR SEINE KOCHKÜNSTE UND DANKEN IHM FÜR DAS TOLLE ESSEN.

12. Der Mann fragt die Frau, wie es ihr gefallen hat, mal nicht kochen zu müssen und wie er dann sieht, dass sie leicht eingeschnappt ist, kommt er zu dem Schluss, dass man es den Frauen sowieso nie Recht machen kann. Mahlzeit!

(Webfund)

PEP Dezember 2012

Im Rahmen meiner Aktion "papierloses Büro" scanne ich derzeit auch sämtliche Personaleinsatzpläne der letzten Jahr(zehnt)e ein, die bei mir bislang einen kompletten Aktenorder prall ausfüllen.

Seit ein paar Jahren drucke ich bei Feiertagen immer irgendwelche bunten Bildchen in die Pläne, damals habe ich sie noch ganz altmodisch mit vielen bunten Aufklebern aus Klatschmagazinen dekoriert. :-)


Komische Reklamation über die SPAR / NL

Good afternooon,

I purchased an O2 rechargeable card at a Spar supermarket in Gastfeldstrasse 29-33 in Bremen, Germany. This purchase was made the [Datum/Uhrzeit]. I paid 15 euros with a credit card.

It's been a little over a week and I still have not been able to activate it. This is very urgent because I need to have a working phone for calls and messages as soon as possible. I went to an O2 shop and they told me to ask Spar directly how to activate it.
Diese E-Mail hatte vor einigen Wochen eine Kundin an die SPAR in den Niederlanden geschickt. Da diese damit nichts anfangen konnte, wurde die Mail an eine Abteilung der Edeka weitergeleitet, mit der ich bislang auch noch nie zu tun hatte und die eigentlich für die Abholgroßmärkte zuständig ist, die sie dann schließlich zu mir weiterleitete.

An die Adresse der Frau sendete ich eine E-Mail. Was genau ihr Problem war, ließ sich aus ihrer ursprünglichen Nachricht an die SPAR nun leider überhaupt nicht erkennen. Machte sie nur einen Eingabefehler? Hat sie gar keine O2-Karte? Hat sie die falsche Nummer eingegeben? Sollte die Aufladenummer tatsächlich ungültig sein? Ich hatte keine Ahnung. Also schrieb ich ihr eine ganz allgemein gehaltene Mail mit einer kleinen Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten und dem Hinweis, dass es einfacher gewesen wäre, wenn sie sich direkt an mich gewandt hätte. Dann übermittelte ich ihr erneut die Aufladenummer mitsamt Anleitung für die Guthabenaufladung und den Hinweis, dass sie, sollte das damit nun nicht klappen, sich direkt an O2 wenden muss, auch wenn ihr dort im Shop zunächst wohl etwas anderes gesagt wurde.

Entgegen meiner Bitte folgte natürlich keine Rückmeldung, wie die Sache nun ausgegangen ist. Das passiert sehr häufig und sowas finde ich immer schade. Da machen die Leute erst eine große Welle, man macht sich selber alle Mühe, um das mögliche Problem aus der Welt zu schaffen – und dann hört man nichts mehr, weder weiterführende Kritik noch einen Dank.

Gesammelte Pfandbons in den Schredder

Seit Anfang des Jahres sammeln wir in der Spendenbox Pfandbons für den Wiederaufbau des Hauses einer Familie mit mehreren Kindern. Bislang habe ich die Bons immer pro Leerung bündelweise gesammelt, aber der Haufen wurde dicker und dicker – und letztendlich stellte sich die Frage, warum ich die Papierschnipsel überhaupt aufbewahren sollte.

Im Rahmen meines Vorhabens, das Büro immer papierärmer zu gestalten, habe ich nun die Werte der einzelnen Bündel in eine frische Excel-Tabelle gehackt und die vielen Pfandbons durch den Schredder geschoben. Inzwischen sind wir übrigens schon bei über 900 Euro (!) angekommen.


Ergebnis: + James Bond

Unter einer unserer Einzelkassenabrechnungen vom Vortag hat ein Kollege den Hinweis "+ James Bond" hinterlassen. Muss man ja auch erst mal drauf kommen, dass damit gemeint war, dass die Kollegin eine Kassendifferenz in Höhe von plus 0,07 Euro hatte. :-D


Filmteam dreht Imagefilm

Bis eben hat ein Team der Ideenplantage einen Imagefilm für einen aus Bremen stammenden, aber überregional tätigen Handwerksbetrieb gedreht. Zumindest ein paar Szenen, die in einem Supermarkt spielen. (Ja, Supermarkt. Es geht in dem Film um die Suche nach Azubis und dass diese sich von ihrem Gehalt dort auch hochwertige Bio-Produkte leisten können …)

Falls die Aktion den Geschäftsbetrieb nicht stört, bin ich für sowas ja immer zu haben, wenn jemand lieb fragt. So bleibt man mit hundertprozentiger Sicherheit in den Köpfen der Leute. :-)


Rhythmischer Flashmob

Vor etwas über zehn Jahren lockte mich plötzlich eine seltsame Geräuschkulisse aus meinem Büro. Gerade noch um die letzten Sekunden als Video festzuhalten reichte die Zeit aus. "Wir wollen aber nicht im Blog erkannt werden", hieß es spontan von einem der Teilnehmer der Pappbecher-Perkussionsrunde. Mangels Videobearbeitungsmöglichkeit ist das Clip dann in den tiefen meiner Festplatte verschwunden.

Bis heute, denn nun sind alle Personen in dem Video großzügig verpixelt.

Sag mal einer, dass es bei uns im Supermarkt langweilig sei. :-)


Kalle 2 / "Schoko-Oma"

Von "Kaufmann Kalle" gab es übrigens auch mal einen (unvollendeten) zweiten Teil.

Die Originaldatei dazu ist (ebenfalls wie die Gurken-Geschichte) von Ende 2006. Was ich da mal schreiben wollte und wie es weitergehen sollte – keine Ahnung! Aber eins ist sicher: Zum Bestseller-Autor tauge ich nicht. :-)

Ihr braucht euch auch keine Fortsetzung auszudenken. Ich wollte dieses Geschichten-Fragment (und den zweiten und letzten Teil von "Kalle") nur nicht vollkommen unbeachtet im Orkus verschwinden lassen:


Episode 2

Schoko-Oma

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Es war wieder dieser eine Tag in der Woche. Der Billigwarenanbieter am anderen Ende der Straße hatte sich vor Jahren schon diesen Tag für seine wöchentlichen Angebote auserwählt und wenn sich morgens schon zwei Stunden vor der auf dem riesigen Schild angeschlagenen Öffnungszeit die stolzen Massen vor der Tür des Discounters drängten, wußte man, dass es wieder ein besonderes Highlight zu erwerben gab. Hinzu kam, dass die Mitbewerber des Discounters irgendwann nachgezogen hatten und seit dem ihre Angebote am selben Wochentag feilboten. Diese Angebote führten zu einer erstaunlichen Verteilung des Kaufverhaltens der Kunden: Einmal pro Woche gehörten sie den Billigläden.

Wenn an diesen Tagen noch außergewöhnlich gutes oder schlechtes Wetter herrscht und sich der Kalender dem Monatsende nähert, konnte man sicher sein, dass der Arbeitstag im Supermarkt ein sehr ruhiger wird.

Kalle freute sich. Nicht so sehr auf den möglicherweise nur gering ausfallenden Tagesumsatz aber doch zumindest darüber, dass er einen recht gemütlichen Tag vor sich hatte. Ein paar Stammkunden begrüßten ihn und erledigten mit auffallender Entspannung ihre Besorgungen. Einige fingen sogar an, die Zutatenlisten der Dinge zu lesen, die sie in ihre Einkauf

Düstere Gestalten ließen sich dazwischen so gut wie gar nicht blicken - ein sehr angenehmer Nebeneffekt der Ruhe. Bösewichte arbeiten zwar lieber unbeobachtet, aber in der Masse kann ein Ladendieb nunmal besser untertauchen …