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Verdorbenes Rindfleisch

Eine Frau, die ich wohl im mittleren bis maximal frühen Rentenalter einschätzen würde, rief hier bei uns an. Ihre Stimme und ihre Art zu sprechen klangen seriös und glaubwürdig.

Sie erklärte mir, dass sie bei uns vor Ostern ein paar Pakete Rindfleisch im Wert von rund 35 Euro gekauft hätte und alle wären verdorben gewesen. Sie seien schon am nächsten Tag aufgebläht gewesen und rochen total ekelig, woraufhin sie alles weggeworfen hätte. Leider hat sich "der Chef" (also ich) nicht wieder bei ihr gemeldet, obwohl ihr das bei ihrem Anruf vor Ostern von einem Mitarbeiter zugesagt worden sei – aber nun habe sie ja endlich die Telefonnummer wiedergefunden.

In meinem Kopf lief ein Film ab. Wir nehmen Reklamationen sehr ernst, aber vor mehreren Wochen gekauftes Fleisch in einer solchen Menge, dazu mehrere Pakete gleichzeitig verdorben, aber alles weggeworfen statt es wieder zu uns zu bringen – und mir hat niemand etwas von dem Anruf gesagt? Das wollte alles irgendwie überhaupt nicht zusammenpassen, was ich der Frau auch direkt am Telefon sagte.

Ich erklärte ihr auch, dass wir hier modernste Kühlanlagen mit Temperaturüberwachung haben und auch, dass es (solange ich zurückdenken kann) noch nie eine Reklamation beim Fleisch gab. Und außerdem, wenn dann hat vielleicht eine Packung einen Mangel, weil sich vielleicht eine Verunreinigung eingeschlichen hat oder der Deckel irgendwo undicht ist – aber mehrere Schalen gleichzeitig schlecht? Das ist schon sehr unwahrscheinlich.

Die Anruferin fand sich schon damit ab, auf dem Schaden sitzenzubleiben, als ich noch einen weiteren Versuch startete, ihr irgendwie helfen zu können: "Hatten Sie vor Ostern mit der Telefonnummer angerufen, mit der sie jetzt auch gerade hier durchgekommen sind?" Die Frau bejahte, ich suchte in den Protokollen der Telefonanlage – und fand exakt nichts. (Aha?!) Die Frau stutze: "Aber … Ich war doch bei Ihnen?! Sie sind doch der EDEKA, der mal ein SPAR war?"

Ich bejahte, aber diese Frage brachte mich auf eine andere Idee: "Haben Sie das Fleisch vielleicht bei Penny gekauft?"

"Nein, zu Penny gehen wir nicht."

"Oder vielleicht beim [Supermarkt-Mitbewerber] da etwas weiter weg?"

Es wurde still am anderen Ende der Leitung.

"Das ist doch der Laden hinten bei der xyz-Straße, oder?"

Genau den Supermarkt meinte ich: "Ja. Die haben auch eine Fleischtheke, vielleicht waren Sie da und verwechseln uns gerade?"

Es wurde wieder kurz still. Dann wandte sich die Frau ab und rief jemandem zu: "War das Fleisch von der Theke oder abgepackte Ware?"

Im Hintergrund murmelte eine männliche Stimme etwas von "Fleischtheke", womit die Sache bezüglich unserer Schuldigkeit eindeutig geklärt war. Die Frau konstatierte noch, dass das ohnehin ein "Drecksladen" sei und dass sie mir jetzt wohl eine Schachtel Pralinen schulden würde. :-)

Gestörter Tag-Nacht-Rhythmus

Mit einem Kollegen unterhielt ich mich darüber, wann denn die beste Zeit wäre, mich nachts telefonisch zu erreichen. Er konstatierte, dass man mich wohl "ab 4:30 Uhr" am besten anrufen könne, ohne mich dabei aus dem Schlaf zu werfen.

So früh bin ich allerdings eher noch nicht wach, da unser Tagesablauf eher sehr abendlastig verläuft. So antwortete ich ernst gemeint wie wahrheitsgemäß, dass "um 1 Uhr abends" die Chancen besser wären, mich noch wach zu erwischen.

Er lachte: "Ein Uhr abends? Das ist ja so, als wenn andere "13 Uhr morgens" sagen würden. Du hast ja genau so einen verkorksten Tag-Nacht-Rhythmus wie ich.

Ist wohl so. :-P

Lasershow auf Sparflamme

Privat spiele ich gerne mit Lasern als Showlaser herum. Wer hier schon länger mitliest, hat das sicherlich schon mitbekommen und auch, dass ich als Experte auch mit größeren Geräten (mit mehreren Watt Lichtleistung) hantiere.

Was mich aber alles nicht davon abhält, mit dem kleinen MDE-Gerät, das einen winzigen Laserscanner beinhaltet, nicht weniger begeisterte Spielchen zu machen. :-D


Zeugs vom Kühlregal in der Halle

Nachdem die Sachen nun monatelang "irgendwo" herumstanden, haben wir nun in der Halle etwas aufgeräumt und das Material, das bis Mitte September 2018 auf den Kühlregalen stand, ordentlich in ein Regal gestapelt. Die SPAR-Leuchtwerbung, Berta, die Zinkeimer und die ganzen Präsentkörbe – in dieser Staffelung sieht das ja fast aus wie früher bei uns im Laden in der Neustadt. :-D


Lustige Strichcodes – 215

Fundstück von Lucas auf einem Sixpack Gaffels Fassbrause Zitrone: Ein Strichchode, auf dem gleich eine komplette Gartenparty stattfindet. :-)

Vielen Dank für die Zusendung.

(Nachtrag: Oh, den hatten wir schon mal vor längerer Zeit …)


1- und 2-DM-Münzen

Wir nehmen ja nun nach wie vor D-Mark (in Münzen und Scheinen) an, ab und zu bezahlt mal jemand damit, aber es wird von Jahr zu Jahr weniger. Vor ein paar Tagen hat ein Kunde rund 100 DM in Form von Ein- und Zwei-DM-Münzen hier abgeliefert. Ein ordentlicher Haufen, den man so inzwischen doch nur noch selten zu sehen bekommt:


Helmhelden?

Lesen hier eigentlich die "Helmhelden" Tim und Gordian mit? Dann schönen Gruß zurück, ich habe eure Karte jetzt erst in dem Karton mit meinem Kopfschutz entdeckt, als ich den (eben nur fast) leeren Pappkarton nach nach knapp einem Jahr mal entsorgen wollte. :-)

EKW mit Werkzeughalter

Es hat neun Jahre gedauert, um zu merken, dass unser Muster-Einkaufswagen neben der Lupe mit einer Werkzeughalterung ausgestattet ist. Sowas ist natürlich sehr praktisch für den heimwerkenden Supermarktbetreiber, es könnten aber noch mehr Befestigungsmöglichkeiten vorhanden sein und auch die Werkzeugmaschinen sollten selbstverständlich ihren Platz finden. :-D


Überspringbares Pflichtfeld

"Ja, was denn nun?!", dachte ich im ersten Moment. Und warum wollen die schon wieder mal zwingend das Geburtsdatum für meine Bestellung haben? Und warum ist das ein Pflichtfeld, wenn man das dann doch überspringen kann?

(Die Auflösung war dann, dass man bei Überspringen dieser Eingabe nicht auf Rechnung, Lastschrift oder per Ratenkauf kaufen kann.)


Schnapszahl!

Wenn wir bei unserem Bestellgerät eine Menge von zehn und mehr Stück bei einem Artikel eingeben, bekommen wir einen Warnhinweis mit der Frage, ob wir wirklich so viel davon haben wollen. Sehr praktisch und bei den Artikeln, bei denen wir tatsächlich so viel brauchen, bestätigt man eben die Menge mit einem Tastendruck.

Sollte eine so große Menge nötig sein, bestellen wir meistens in Zehner (10, 20, 30 …) oder Fünferschritten (15, 25, 35 …) oder zumindest eine gerade Anzahl. Dass wir eine Schnappszahl eingeben, ist eher selten und so kann ich leider nicht sagen, ob diese Abfrage neu dazugekommen oder schon lange vorhanden ist – aber ich musste schon darüber schmunzeln.

Ihr wisst ja, jedes Schild / jeder Hinweis hat seine Geschichte … :-)