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Hundischer Besuch

Anstatt vor der Tür auf sein Herrchen zu warten, schlich sich der kleine Bello erst in und dann durch den Laden und schnüffelte sich schließlich durch unser Leergutlager.

Sein Herrchen stand nichts ahnend an der Kasse und war zutiefst erstaunt, als wir ihm vom Besuch in unserer Leergutannahme berichteten. :-)


10 Gbps mit Glasfaser

Anschreiben einer Firma, die Glasfaseranschlüsse vermarktet.

Für nur 1299 Euro im Monat könnte ich hier einen Anschluss mit 10 Gbps bekommen. Das ist ja für einen profanen Supermarkt gerade so ausreichend. :-)

(Rundablage unterm Schreibtisch.)

SPAR-Tragetasche

Ach, da wird man ganz nostalgisch: Ein älterer Kunde hatte am Einkaufswagen als Tragetasche eine alte SPAR-Tüte hängen, die er mitgebracht hatte. :-)

(Kleines schwarzes Loch vorm Leergutautomaten … )


Lustige Strichcodes – 209

Fundstück im Keksregal: Ein Strichcode auf einer Packung Haferkekse unserer Eigenmarke, aus dem Getreide wächst. Keine großartige Neuerung, aber die Striche zwängen einem diese Idee bei allen Getreideprodukten ja regelrecht auf. :-)


Lustige Strichcodes – 208

Mal wieder eine Zusendung von Susanne. Diesen Strichcode mit rot-weiß gestreifter Markise hat sie auf einer Packung Eis von Lidl entdeckt. Die Erinnerung an ein ehemaliges Logo eines großen Speiseeisproduzenten, ist vermutlich nicht ganz zufällig gewählt. ;-)


Schiefer Hänger

Schreck beim Blick durch mein Bürofenster auf den Hof. Dort stehen noch die beiden Seitenwände von dem damals zertrümmerten Kühlregal. Die eine Seite ist mit einem Spiegel beklebt, der in Richtung Hof zeigt – und davor steht mein Anhänger, der durch den schräg stehenden Spiegel entsprechend geneigt dargestellt wurde.

Alles gut, alles in Ordnung. Aber im ersten Moment ging der Puls hoch:


Streifenmuster

Ich stand neben einem der Kopfregale unserer Getränkeabteilung und plötzlich fiel mir auf, dass eines unserer Preisschilder auf gestreiftem Papier gedruckt ist:



So weit, so irritierend. Als ich mir das Blatt näher ansehen wollte und danach griff, bekam meine Hand ebenfalls ein Streifenmuster:



Die Lösung war nicht ganz so schwierig zu finden: Die dunklen Streifen waren einfach nur das Schattenmuster eines Fachbodens unserer PureTech-Drahtetagen. Aufgrund unserer neuen LED-Röhren mit Klarglas ergeben sich bei den Schatten so erstaunlich scharfe Ränder:


Brötchen aufbacken in 15 Sekunden

Kleiner Vorgucker auf ein geplantes Video. :-)

(Der Inhalt der Tonspur besteht übrigens aus dem zusammengestauchten Geräusch des Ofens und des Tiefkühlschranks bei uns in der Backstube.)


"Tierischer" Fleck

Eine schmutzige Stelle auf einem Briefumschlag. Das sieht nach Öl / Schmierfett aus und könnte in irgendeiner Sortieranlage passiert sein.

Was erkennt ihr denn darin? Meine spontanen Gedanken dazu schwankten irgendwo zwischen Hund, Katze und Kaninchen … :-)


Überleben im Supermarkt

Schon vor ein paar Jahren hatte ich mal den Gedanken, wie lange man in einem Supermarkt wohl überleben könnte, wenn man darin eingeschlossen wäre. Zwei ganz wichtige Faktoren sind dabei natürlich Wasser und Strom. Mit Leitungswasser und funktionierenden Kühlanlagen würde der Zeitraum, den man eingeschlossen in einem Supermarkt durchhalten könnte, um ein Vielfaches größer. Mit einem funktionierenden Herd oder Backofen wäre man zudem nicht nur auf die fertigen Lebensmittel angewiesen, so dass sich wiederum der Zeitraum vergrößern würde.

Ist euch das zu abstrakt? Okay, dann stellt euch doch einfach folgendes super realistisches Szenario vor: Auf der Welt herrscht Endzeitstimmung. Die bereits in vielen Filmen und Serien thematisierte Zombie-Apokalypse ist Realität geworden und draußen auf den Straßen staksen Horden aus unzähligen Untoten herum, die nur eines wollen: Dein Gehirn. Auf der Flucht konntest du dich allerdings noch in einen Supermarkt flüchten und hattest auch noch die Gelegenheit, sämtliche Türen und Fenster zombiesicher zu verbarrikadieren. Und nun? Sitzt du in der Falle, zumindest eine ganze Weile. Verhungern wirst du erstmal auf jeden Fall nicht. Aber wie lange kann man durchhalten?

Gehen wir also mal davon aus, dass Leitungswasser, Strom und damit auch eine Kochmöglichkeit vorhanden sind. Aber wie teilt man die Vorräte ein? In welcher Reihenfolge arbeitet man sich durch die Sachen durch? Und wo fängt man überhaupt an?

Sinnvollerweise bei den sehr leicht verderblichen Waren, also Gemüse und Frischfleisch. Einen Teil könnte man einfrieren, aber Salate und sehr leicht verderbliches Fleisch sollte man möglichst schnell verzehren. Dann nimmt man vermutlich direkt ein paar Kilo zu, aber mit dem Fett am Körper hat man eine unverderbliche Reserve, von der sich der Körper nur sehr langsam trennen mag. Kennt man ja … Generell würde ich aber schon empfehlen, mit dem körpereigenen Fettspeicher zu arbeiten, um Lebensmittel vor dem Verderb zu retten und so die Nährstoffe krisensicher einzulagern.

Generell gibt es nur zwei Faktoren, die bei Nahrungsmitteln eintreten können: Entweder, das Produkt verdirbt und wird dadurch ungenießbar oder es verändert einfach nur im Laufe der Zeit seine Eigenschaften, wird zum Beispiel härter oder labbriger, Farbstoffe verschwinden oder ändern sich, Kohlensäure entweicht, Fette (Nüsse, Gebäck, Chips) wird ranzig, Käse reift nach und wird sehr streng usw. Diese Dinge kann man also je nach persönlichem Gusto (und Schmerzgrenze der Geschmacksnerven) zunächst noch relativ entspannt im Regal liegen lasen.

Relativ weit am Anfang würde ich zusehen, dass neben Gemüse und Fleisch auch sämtliche Milchprodukte rechtzeitig verbraucht werden. Auch da kann man aber Glück haben und z.B. Joghurt noch Monate nach dem aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum in einwandfreiem Zustand vorfinden. Um im Kühlregal zu bleiben: Aufschnitt, Frischwurst und Fisch würde ich noch vor Käse essen. Die Eier sollten auch relativ weit am Anfang Einzug auf die Speisekarte halten, vorzugsweise jedoch nicht als Frühstücksei, sondern als Zutat bei allen Halbfertigprodukten (wie beispielsweise Backmischungen), die man später sonst kaum verwenden könnte.

Ganz lange liegen lassen kann man auf jeden Fall sämtliche Konserven. Gerade auch die (lichtdichten) Dosen halten sich theoretisch unbegrenzt, da ist also überhaupt keine Eile geboten. Obst, Gemüse und Fertiggerichte könnten auf diese Weise sogar über mehrere Jahrzehnte aufbewahrt werden, aber bis dahin hat einen der Lagerkoller ohnehin gekillt.

Alles andere dazwischen hält sich mehrere Monate bis Jahre und könnte in normalen Maßen und jeweils nach der momentanen Laune konsumiert werden.

Spannend ist übrigens der Alkohol, also vor allem in Form von Wein und Spirituosen, der sich zwar lange hält, den man aber ja nun nicht als Hauptnahrungsquelle über einen längeren Zeitraum verwenden kann oder möchte. Oder vielleicht irgendwann schon, wenn einem alles egal ist und die Zombies sich ohnehin schon beinahe ein Loch durch die Wand geklopft haben.

Abgesehen von den Lebensmitteln gibt es auch noch andere Dinge, die man sich gut einteilen sollte: Körperpflegeprodukte wie Seife, Shampoo und Zahnpasta fallen mir vor allem ein. Aber spätestens wenn das Toilettenpapier zu Ende geht, wird die Lage ohnehin kritisch. :-P

Wie würdet ihr das denn machen?