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Verwirrendes bei Hornbach

Als ich in den letzten Tagen beim Hornbach hier in der Neustadt war, staunte ich nicht schlecht, während ich in der kleinen Schlange vor der Kasse wartete. Dass man immer mal in Baumärkten auch Lebensmittel (Meistens Getränke, Eis am Stiel, Schokoriegel) findet, ist ja relativ normal.

"Warum verkaufen die jetzt Speiseöl???", wunderte ich mich ein paar Sekundenbruchteile lang, dann entdeckte ich den Aufdruck "Scheibenklar" auf den Flaschen.

Die Farbe ist aber auch genau getroffen:


Ein verbliebenes Holy-Starterset

Immerhin: Von den Holy-Startersets, die wir nun seit einer Woche hier im Regal stehen haben, ist nur noch ein Exemplar übrig.

Ich denke, es wird darauf hinauslaufen, dass wir demnächst mal das ganze Display hier im Laden stehen haben werden. Ich bin ja zugegebenermaßen immer noch skeptisch, aber der Angler muss ja bekanntlich dem Wurm und nicht dem Fisch schmecken, oder so ähnlich. ;-)

Containerabholung durch die Kamera zum Hof

War ja klar, dass ich früher oder später auch auf diese Idee kommen würde. :-P

Das Auto steht hier immer noch. Irgendwie mag ich mich nicht so recht von dem Benz trennen, immerhin hat der mich nun fast 20 Jahre begleitet, aber andererseits wird er nicht besser, wenn er hier auf dem Hof herumsteht. Hach …


Unser Angebot an Hundezubehör

Einige Artikel aus dem alten Picas-Bestand haben wir nicht gespendet, sondern versuchen einfach mal, sie hier im Supermarkt zu verkaufen. Warum auch nicht, solche Angebote gibt es auch in anderen Märkten – und so hatte ich einige Artikel, die ich besonders interessant oder aufgrund ihrer Verpackung verkaufbar hielt, aufbewahrt.

Mal gucken, was daraus wird. Den Platz hätte man ohnehin kaum für andere Dinge nutzen können und ein Warenrisiko gibt es auch nicht. Also … :-)

(Und selbst wenn die teilweise mehrere zehn Euro teuren Artikel geklaut werden, spielt das im Grunde keine Rolle. Ob die Ware nun anderthalb Jahrzehnte in einer Kiste herumliegt, an ein Tierheim verschenkt oder letztendlich bei uns gestohlen wird, ändert finanziell absolut nichts mehr für uns.)


Fotocommunity-Bilder (44)

Dieses Bild ist in der Zeit entstanden, als ich noch mein Terrarium hatte. Dieses Rotkehlanolis-Männchen guckte völlig entspannt und verträumt, man könnte menschlich fast einen süffisanten Ausdruck in den Blick interpretieren:


Knastaussicht auf den späten Frühling

Diese Aussicht ist wohl der Grund, warum ich meistens bei mir die Plissees am Fenster geschlossen halte und dazu noch mit dem Rücken zum Fenster (und dem Blick zur Tür, darum ging es mir) am Schreibtisch sitze.

Es gibt wohl deutlich attraktivere Ansichten … :-P


Späti an die Ecki, äh, Ecke

Auf unserer Straßenseite und nur rund 130 Meter die Straße runter, an der Kreuzung genau gegenüber vom Penny-Markt, entsteht derzeit offenbar ein neuer begehbarer Kiosk, die ich immer nur als Quick-Shop bezeichne; andere bezeichnen sie als "Späti", was nun auch hier auf den Schaufenstern steht. Grundsätzlich ist gegen zusätzliche Nahversorgung natürlich nichts einzuwenden und ich glaube auch nicht, dass dieses Geschäft mich in die roten Zahlen zwingen wird. Da ist wohl eher der Penny gefährdet, der nur eine Straßenüberquerung entfernt ist.

Trotz dieser pauschal erst einmal entspannten Herangehensweise beobachte ich die Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Nicht wegen dieses konkreten Geschäfts und des oben erwähnten Umsatzes, zumal ich die neuen Betreiber auch gar nicht kenne und demzufolge absolut nichts über sie weiß, sondern wegen eines allgemeinen Problems, das uns im Einzelhandel (zumindest hier in Bremen und bei uns im Speziellen) seit Jahren begleitet.

Es gibt zwei Arten von Ladendieben. Die einen klauen mehr oder weniger Ware für sich selber. Die anderen, und das sind die gefährlichen, klauen im großen Stil, oft für die Geldbeschaffung, um davon den nächsten Schuss kaufen zu können. Das sind die, die mit einer Sporttasche oder einem Rucksack voll möglichst viel hochwertige Ware rausschleppen, um diese dann irgendwo zu versetzen. Schokolade, Nüsse, Alkohol, Kaffee, Käse, Butter, Drogerieartikel, eben das ganze Programm, das ihr hier von mir schon kennengelernt habt. Dass es viele Läden hier in Bremen gibt, die solche Dinge ankaufen, weiß ich schon lange. Ines hatte mal einen Ladendieb gefragt, wieviel Geld er bekommt. Wenn die Antwort ehrlich war, lag der Betrag bei etwa 10% des eigentlichen Verkaufspreises. Und die Frage, wer sowas hier in Bremen ankauft, beantwortete der Junkie ebenfalls: "Jeder Kiosk in der Stadt." Klassische Kioske gibt es kaum noch, aber gemeint waren die begehbaren Varianten, in denen man auch Edeka-Eigenmarkenkäse und Gepa-Schokolade bekommt. Wer solche Artikel dort kauft und nicht misstrauisch wird … Aber das ist ein anderes Thema.

Für "professionelle" Ladendiebe sind kurze Wege und schnelle Absatzmöglichkeiten natürlich attraktiv. Ich bin ganz sicher, dass der Quickshop hier in der Parallelstraße, in den einer meiner LDs mit einem Karton Käse verschwunden war und mit dem Mitarbeiter bereits schon hinter dem Tresen stand, als wir den Laden betraten, auch in diese Kategorie gehört. Ein Polizist hatte mir gesagt, dass er den Mann kennen würde und dass der Laden sicherlich keine Hehlerware ankaufen würde, aber was hätte der Ladendieb sonst da machen sollen, als er den Käse auf dem Fußboden auszubreiten begann?

Zurück zur Entwicklung hier an der Kreuzung: Der erste Gedanke, der mir als Einzelhändler durch den Kopf ging, war: Falls unsere üblichen Verdächtigen irgendwann einen Abnehmer für geklaute Ware suchen sollten, müssen sie künftig immerhin nicht mehr so weit laufen. Keine Unterstellung, nur eine Befürchtung.

Ob der neue Laden in diesem Geschäftsmodell irgendeine Rolle spielen wird? Das weiß ich nicht. Dafür gibt es derzeit auch keinerlei Anhaltspunkte und daher will ich auch niemandem pauschal und vorverurteilend irgendetwas unterstellen. Ich hoffe ausdrücklich, dass es ein ganz normaler, sauber geführter Betrieb wird. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn sich meine Skepsis als völlig unbegründet erweist. Aber ich gebe ehrlich zu, dass ich bei dem Thema das sprichwörtlich gebrannte Kind bin und ich mir darüber schon in den letzten Tagen einige Gedanken gemacht habe.


PS: Ich habe Herpes

Eine Kollegin kam etwas irritiert ins Büro: "Guck mal, ich hab die hier bekommen und auf fast allen Flaschen ist so ein scheiß Aufkleber drauf. Wer macht sowas? Ich krieg die aber auch nicht ab, die kleben da so fest drauf …"

Der Aufdruck sieht aus aus der Nähe betrachtet wirklich so aus, als wäre es ein Aufkleber. Aber es ist ein Aufdruck, das könnt ihr mir glauben, und auch das unappetitliche Postskriptum ist ein fester Bestandteil der Flasche. Das ist dann wohl Humor à la True Fruits:


Gouda-Dieb

Wir hatten uns gewundert, dass ein kompletter Karton Gouda, Eigenmarke in Scheiben, leer war. "Den hatten wir doch erst heute Vormittag ins Regal gestellt", stellte eine Kollegin irritiert fest, "Läuft der so gut?"

Laufen ja. Nur halt nicht im Tausch gegen harte Währung sondern via spontaner Besitzübertragung an einen Mann, der sich als Alibi-Einkauf eine Dose Bier gekauft hatte, während die gelbe Scheibenware in seinem Rucksack darauf wartete, bei einem Quickshop/Kiosk oder Dönerladen in Geld für die Drogenbeschaffung umgetauscht zu werden … (Das war jetzt zugegebenermaßen rein spekulativ. Aber ich glaube, allzu weit entfernt vom tatsächlichen Verlauf der Ereignisse dürfte meine Vermutung nicht liegen.)


Björns Rendereien – Teil 2, Look at!

Viel Spaß macht die Arbeit mit 3D-Software, wenn Objekte miteinander interagieren können. Eine der einfachsten Anwendungen ist es, ein Objekt zu einem anderen Objekt hin auszurichten. Diese Spielerei (in drei verschiedenen Versionen hintereinander) lässt einen ganzen Haufen Utah-Teekannen einem vorbeifliegenden "Raumschiff" hinterhergucken,


Uiuiui …

Ich sag jetzt nicht, welcher Markt das ist, aber dieser Hinweis erscheint beim Google-Profil eines Supermarktes hier im Großraum.

Ich glaube, ich würde mich eher zweifelhaften 1-Sterne-Abwertungen stellen, als mir die Blöße eines solchen Hinweises zu geben.

Screenshot Google-Rezensionen

Gute Antwortmöglichkeit in der IHK-Umfrage

Kürzlich kam eine Umfrage der Handelskammer Bremen hier an. Es ging um Azubis. Die erste Frage war natürlich, ob das Unternehmen generell ausbildet und ob man schon mal ausgebildet hat. Dann sollte man angeben, ob man aktuell ausbildet, wie viele Ausbildungsplätze man anbietet, welche Möglichkeiten die Azubis haben und so weiter und so weiter.

Die Frage "Bildet Ihr Unternehmen derzeit aus?" hatte ich natürlich wahrheitsgemäß mit "Nein" beantwortet. Da kam dann erst einmal die Frage, ob ich überhaupt ausbildungsberechtigt bin, diese bejahte ich. Darauf folgte die Frage, warum ich derzeit nicht ausbilde. Die Antwortmöglichkeiten darauf waren vielfältig, aber eine der vorgegebenen Antworten sprach mir aus der Seele – und genau so sendete ich die Umfrage auch ab.


Sicher gelagerte Leuchtstoffröhren

So stehen die alten Leuchtstoffröhren hier nun sicher auf dem Hof unter einer der Laderampen. So verpackt können wir sie bei Gelegenheit bequem zu zweit ins Auto laden und zur Schadstoffsammelstelle bringen.

Momentan nutzen wir natürlich das (mehr oder weniger) gute Wetter, um wieder nach Möglichkeit täglich mit dem Fahrrad zur Firma zu fahren. Aber wenn wir mal wieder mit dem Auto hier sind, wird es passieren …


Lustige Strichcodes – 811

Fundstück von Honza auf einer Packung "Löffel Makkaroni" der Globus-Eigenmarke: Ein Strichcode auf der Silhouette eines Kochtopfs.

Vielen Dank auch für diese Zusendung. :-)