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Kartonweise alte Buchungsunterlagen

Jeden Monat bekommt unser Steuerbüro nach wie vor einen etwa 20 cm dicken Stapel Papier zur Bearbeitung. Wenn es passt, fahre ich mit dem Fahrrad hin und nutze oft den Rückweg noch für eine Radtour nach Hause.

"Können Sie mal wieder mit dem Auto kommen?", fragte mich meine Sachbearbeiterin hoffnungsvoll und erklärte, dass sich schon wieder einiges angesammelt hätte, was abgeholt werden möchte. Klar, kein Problem. Zwei schwere Kartons und zwei Tüten haben so den Weg in die Halle gefunden. Dort werde ich die Sachen demnächst mal in Bananenkartons umfüllen und sie mit einem Datum versehen, dass zehn Jahre in der Zukunft liegt.


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Die ersten "MAMAs" auf dem Restetisch

Es ist übrigens so weit: Die ersten Packungen vom "MAMA"-Aufsteller liegen nun mit überschrittenem MHD zum Supersonderpreis bei uns auf dem Restetisch. Die anderen Sorten halten noch ein paar Monate, aber die sehe ich im Geiste auch schon allesamt mit roten Aufklebern.

Synonym zum Ausspruch "Save early, save often" aus den alte "Larry"-Spielen sollte man rechtzeitig Artikel reduzieren, um die Möglichkeit eines Totalverlusts zu reduzieren. Andererseits will man natürlich den eigentlichen Verkaufspreis so lange wie möglich mitnehmen – eine Gratwanderung, die einen immer wieder einholt.

Gedankenspiel: Würden wir die Produkte wirklich besser verkaufen, wenn wir sie zwar noch auf dem Aufsteller belassen, aber sie jetzt schon beispielsweise auf 50 Cent pro Packung reduzieren, also die Hälfte des ursprünglichen Verkaufspreises? Ich sage, dass das nicht so ist.


KI-Spaß mit Gregor und Björn (37)

Warum genau und mit welchen Prompt dieser Elefant mit einem Faible für die Haute Couture entstanden war, weiß ich leider nicht mehr. Aber die Sonnenbrille von Jean Paul Rüsseltier und die Handtasche von Yves Saint Trunk könnten sich zum Hit entwickeln. ;-)


Installiert: Die neue Kamera zum Hof!

Da hängt sie nun ordentlich installiert an der Wand über der Lagertür:



Die Aussicht ist super und auch an der Qualität lässt sich nichts aussetzen. Alle Nachbarhäuser von unbeteiligten Dritten sind ordentlich geschwärzt und was das Gebäude und Gelände der Moschee betrifft – meine Nachbarn sind ausdrücklich damit einverstanden, dass ich deren Bereich mit überwache.

Hm, ich könnte die für den Zaunbau schnell verschobenen Betonschachtringe mit den inzwischen schon 21 Jahre alten Kirschlorbeerbüschen mal wieder ordentlich ausrichten. ;-)


E-Mail an den Zaunbauer

E-Mail an die Firma, die vor anderthalb Jahren unseren Zaun aufgestellt hat:

Im Laufe der Woche ist mindestens zweimal jemand darüber gestiegen und hat hier auf dem Gelände u.a. Leergut zu stehlen versucht.
Ist es technisch möglich, diese typischen 45-Grad-Ausleger anzubringen und diese mit Bandstacheldraht auszustatten?
Wenn ja, wieviel würde das etwa kosten?
Bin mal auf die Antwort gespannt.

Dass wir hier aufrüsten werden, ist jedenfalls beschlossene Sache.

8 x Wodka im Rucksack

Ein Mann hat sich insgesamt acht Flaschen Wodka in seinen Rucksack gesteckt und ist dann nicht im Bereich der Kasse, sondern durch die Schranke am Eingang aus dem Laden geflüchtet.

Die Antenne der Warensicherungsanlage alarmte unserer Waren und den verlorengegangenen Sicherungsetiketten noch traurig hinterher, doch der Mann war in der Dunkelheit der Neustadt verschwunden …


Eddieday (14)

Kartons. Kartons. KARTONS! Bei Kartons war Eddie eine typische Katze. Ob er sich nun mit seinem breiten Hintern in eine Streichholzschachtel quetschen musste, oder ob er einfach auf irgendwelchen Pappkartons draufgesessen hat – die Faszination für Schachteln hat er wie viele Katzen exzessiv ausgelebt. :-)


Der nicht so gut laufende Collab-Aufsteller

Der Aufsteller mit den Collab-Drinks aus Island steht nun seit rund drei Monaten hier auf der Fläche. Verkauft haben wir schon ein paar Dosen, aber man kann nicht sagen, dass die Produkte sich hier zum Renner entwickelt haben.

Mit derartigen Erwartungen war ich zwar auch nicht an die Sache rangegangen, aber nachdem mir das Produkt immer wieder mal begegnet war, dachte ich, dass das Risiko nicht allzu groß sein dürfte. Das war aber wohl der berühmte Satz mit x, denn die Dosen setzen sich nicht ab, sondern Staub an.

Noch kommen wir mit den MHDs nicht in Konflikt, das wird erst im Herbst interessant. Die Dosen mit der kürzesten Laufzeit halten immerhin bis Oktober, die anderen bis November. Mal gucken, was bis dahin noch von der Ware übrig sein wird …


Zahlung, Vorgang wird bearbeitet!

Die Kartenzahlung – das Nervenspiel beim Check Out!

Das Terminal piepst, man tippt seine PIN ein und auf dem Display erscheint "Vorgang wird bearbeitet" oder ein ähnlicher Hinweis und plötzlich steht der eigene Leumund auf dem Prüfstand. Reicht der Kontostand? Funktioniert die Karte? War die Geheimzahl richtig? Wird man gleich vor Ort noch stante pede zum Sicherheitsrisiko für die Einkaufsstätte erklärt?

Der Puls steigt, die ersten Schweißperlen erscheinen auf der Stirn. Man schaut unbeteiligt, geradezu Unschuld heuchelnd, in der Gegend herum, so als wenn auf der Straße plötzlich während der Autofahrt ein Streifenwagen im Rückspiegel auftaucht. Bloß nichts anmerken lassen. Die anderen Kunden hinter einem fangen nervös an, mit den Fingern auf den Griffen ihrer Einkaufswagen zu trommeln. Hälse werden gereckt, ganz hinten ruft bereits jemand nach einer zweiten Kasse. Innerlich läuft schon der Countdown bis zum vollständigen sozialen Untergang ab. Die ersten Fingernägel sind bereits bis aufs blutige Nagelbett abgefressen.

Dann endlich der erlösende Moment: "Zahlung erfolgt."

Während man die Karte mit zitternden Fingern wieder ins Portemonnaie steckt, fährt das Adrenalin langsam wieder herunter. Wer kennt diese Momente nicht? ;-)


Schild bestellt: Achtung Videoüberwachung!

Da das Thema Videoüberwachung Dritte nun nicht erst trifft, wenn sie unser Gebäude betreten, kommt nun ein entsprechender Hinweis fest an unseren Zaun.

Dieses Schild habe ich so fertig bedruckt aus Aluminium bestellt und werde es in den nächsten Tagen hier am Zaun befestigen:


Die neue Kamera für den Hof

Da ist sie ja auch schon. :-)

Obwohl offiziell als gebraucht verkauft, sieht sie aus wie neu und hat keinerlei Macken oder erkennbare Gebrauchsspuren.

Eine kleine Schwierigkeit gab es bei der Einrichtung der Kamera. Sie war dummerweise nicht auf DHCP, sondern fest auf einen IP-Adressbereich eingestellt, der mit 10.x.x.x anfing. Damit wurde sie mir zwar in unserem 192.168.x.x-Netz angezeigt, aber ich konnte nicht darauf zugreifen und folglich auch nicht die Konfiguration ändern. Also hatte ich kurzerhand meinen PC in den Netzwerkeinstellungen auf die Adresse der Kamera eingestellt. Damit gab es zwar keinen Zugriff mehr auf irgendetwas anderes als die neue Kamera, aber auf die kam ich auf diese Weise zumindest rauf. In deren Netzwerkeinstellungen DHCP aktiviert, alles wieder zurückgestellt – und schon hatte ich ein Bild. Juhu.

Nun muss sie nur noch an die Wand zum Hof und im Rekorder angelegt werden.


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