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Das Poster an der alten Bürotür

Mit meinem großen Drucker hatte ich mir mal ein Foto ausgedruckt, das etliche Jahre an der Innenseite meiner Bürotür klebte. Viele Besucher hatten mich im Laufe der Jahre gefragt, ob es in meinem alten Büro so mal ausgesehen hat. Nicht ganz, aber ähnlich. Ich hatte schließlich nie ein Fenster. :-D

Entstanden ist der Bild während einer Fototour in einem alten und reichlich baufälligen Bauernhof in der Nähe von Wittenburg. Ich fand diesen Anblick damals echt genial. Da steht man in so einem alten ausgeschlachteten Badezimmer und dann liegt da tatsächlich noch diese leuchtend blaue Bürste auf dem Fußboden …


Suchmaschinenoptimierung

Eine Anruferin plapperte direkt los und bot mir ihre Dienstleistungen in Sachen Suchmaschinenoptimierung an:
"Oh, da sind sie hier ganz falsch. Andere Branche", sagte ich.

"Aber Sie haben doch einen Onlineshop?"

"Ja, genau."

"Genau darum bieten wir Ihnen ja unsere Hilfe an, Ihnen bei der Suchmaschinenoptimierung zu helfen. Wir sind …"

"Ich habe aber kein Suchmaschine!"

"[…] ?!?"

"Google bietet eine große Suchmaschine an."

"Richtig. Unser Angebot der Suchmaschinenoptimierung richtet sich aber an Shopbetreiber im Allgemeinen."

"Aber ich habe wirklich keine Suchmaschine. Fragen Sie doch mal bei Google oder Yahoo nach, die betreiben sowas. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die da groß Hilfe brauchen, die Suchmaschinen zu optimieren, aber versuchen können Sie es ja einfach mal. Ich kann Ihnen da aber nicht weiterhelfen."

Sie verabschiedete sich freundlich wie knapp und legte auf.

Ich glaube, die erzählt jetzt im ganzen Büro herum, was sie gerade für ein bräsiges Opfer bräsigen Kunden am Telefon hatte. :-D

Tut sich was an der Ecke?

Beim kleinen Laden an der Ecke Kant- / Gastfeldstraße sind die Schilder verschwunden, die auf die Vermietung hinweisen und die Scheiben wurden mit Packpapier zugeklebt. Hat die Vermieterin resigniert oder tut sich was? Wäre schön, zumal ich weiß, dass sie dort keine dubiose Spelunke zulassen würde.


Gammelporree

Zu Hause beim Verarbeiten des Gemüses gemerkt, dass eine Porreestange unter der obersten Schicht schon eine große, faulige Stelle hatte. Gut, das ist ein Naturprodukt und das kann passieren und reingucken kann man da nun mal vorher nicht. Ärgerlich (im Moment), aber kann eben passieren.

Ich tröste mich in solchen Momenten immer damit, dass es auch einen Kunden hätte treffen können, der weniger Verständnis für sowas hat. Da "freut" man sich ja schon fast, selber sowas mitgenommen zu haben …


Der peinlichste Tankstopp meines Lebens

Geld vergessen, Tank ziemlich leer (lt. Anzeige noch unter 25km) und dann noch Anhänger hinten dran (was den Verbrauch nochmal erhöht). In meiner Verzweiflung bin ich sogar zu einer Shell-Tankstelle gefahren (egal, bis ich da wieder hinfahre, haben die neue Mitarbeiter) und habe da mit den letzten Münzen, die ich in meinem Kleingeld-Fach im Auto gefunden habe, einmal richtig den dicken Macker raushängen lassen.

Warum soll das nur anderen passieren? :-D


"Die Liste" (aktueller Stand)

Am Samstag Abend erkundigte sich Philmax nach der To-Do-Liste.

Ich gebe zu, ich hänge da momentan etwas hinterher. Der letzte zu erledigende Punkt wäre der mit der Elektroinstallation im Aufenthaltsraum und den Toiletten gewesen. Den hätte ich zwar für's Ego machen können, aber dafür sind andere Punkte, die erst später auf der Liste auftauchen, in den Fokus gerückt. Unsere Gemüseabteilung zum Beispiel, das Pumpenmodul und der Kassentisch, zu dem ich Mittwoch das offizielle, vollständige Angebot bekommen soll.

Rund um diese Punkte gibt es natürlich viele andere Kleinigkeiten zu erledigen, die teilweise ihrerseits eigens in der Liste aufgeführt sind. Nur wird es dadurch gerade unmöglich, die To-Do-Liste Punkt für Punkt linear abzuarbeiten.
Meine Idee, im Wochentakt den jeweils zuletzt abgehakten Punkt hier zu präsentieren, ist damit natürlich so nicht mehr funktionsfähig.

Ich denke, ich werde mit den samstagabendlichen Beiträgen weitermachen, nur die Reihenfolge wird sich nicht mehr streng an der Liste orientieren. Und wisst ihr was? Wenn ich das jetzt nicht erwähnt hätte, wäre das niemandem aufgefallen. :-)

Mir ist nur wichtig, dass sämtliche (für die Kunden) relevanten Arbeiten bis zum Ende der 38. Kalenderwoche abgeschlossen sind. Was dann noch im Hintergrund zu tun ist, spielt für den Zeitplan eigentlich keine Rolle. (Alte Kältemaschinen im Keller abbauen, Beleuchtung Hof etc.)

Absperrung für Umzug neben der Einfahrt

Heute war mal wieder unser Container dran. Diesmal hätte ich mir sogar meinen Anhänger als Platzhalter (links gerade nicht mehr im Bild) gänzlich sparen können, denn genau rechts neben unserer Einfahrt haben Anwohner einen recht großzügigen Bereich mit Mülltonnen und Flatterband (vermutlich wegen eines Umzugs) abgesperrt.

Das war für uns diesmal sehr praktisch. :-)


Inventur-Nachschlag

Normalerweise laufen meine Inventuren aufgrund der guten Vorbereitung stetig und wie ein Uhrwerk ab. Keiner ist gestresst, alles läuft relativ entspannt und wenn einer von euch die durchschnittliche Inventur in einem Filialbetrieb kennt, weiß er wohl, was das bedeutet.

Das liegt aber auch an der guten Vorbereitung: Ich organisiere mir eine ausreichende Anzahl an Helfern, die in den Tagen vor der Inventur schon eine ausführliche Einweisung inklusive Trainingsrunde bekommen. Jeder, der am Inventurtag hier mitzählt, kann das also in Theorie und Praxis und weiß, worauf es ankommt und wie die Abläufe sind. Dadurch passieren keine deutlich weniger Fehler und es wird Zeit gespart, was in der Summe die Nerven schont.

Aber gestern war irgendwie der Wurm drin.

Das fing damit an, dass insgesamt vier Leute nicht gekommen sind, also knapp ein Fünftel. Dazu kam, dass einige Leute in der Zeit vom Training bis zur Inventur anscheinend große Teile der Anweisungen wieder vergessen hatten und entsprechenden Murks ablieferten. Dazu kamen noch ein paar Kleinigkeiten, die aber nur noch das berühmte Tüpfelchen auf dem I waren.

Kurz: Die Inventur gestern hat mal keinen Spaß gemacht.