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Fotocommunity-Bilder (23)

Diese Kaffeebohnen hätten vermutlich auch ein schönes "Shop-Art"-Bild abgegeben, aber ich vermute, dass auch dieses Foto vor dem Blog entstanden ist und deshalb nie den Weg hier herein gefunden hatte. In der Fotocommunity lag es jahrelang herum, nun ist es aber noch mit Verspätung hier gelandet:


Ich und mein Tesla Model Y (6)

Unser Auto hat übrigens die ersten 1000 Kilometer voll. Eigentlich wären wir in so kurzer Zeit noch gar nicht so viel gefahren, aber aus unterschiedlichen Gründen haben wir in den letzten drei Wochen fast nie das Fahrrad für den Weg zur Arbeit nutzen können, so dass sich der Rest von ganz alleine ergeben hat …

Die Entscheidung, einen Stromer zu kaufen, bereuen wir nicht. Es macht einfach unglaublich viel Spaß, dieses Auto zu fahren. Vor allem ist es schön, nicht mehr zur Tanke zu müssen. Ich hänge den Wagen einfach bei uns zu Hause bei 10A an die Steckdose, momentan ganz ohne Wallbox, wir haben doch Zeit.


Flucht mit einem Korb voller Ware

Die vier Pakete Jacobs-Kaffee, die dieser nette Herr mit Basecap auf dem Kopf und Schnupftuch vor dem Gesicht (Verpixelung hätte ich mir eigentlich sparen können) neben anderen Produkten hier herausgetragen hat, lösten erfolgreich den Alarm der Warensicherungsanlage aus.
Bis die Schrecksekunde bei allen anwesenden Mitarbeitern überwunden war, hatte der Mann schon auf seinem unmittelbar vor der Tür bereitgestellten Fahrrad die Flucht ergriffen.

Entwendet hat der Dieb übrigens ein recht ungewöhnliches Sammelsurium an Produkten. Neben den eingangs erwähnten vier Pfund Kaffee hatte er eine 10er-Schachtel Kinder-Milchschnitte, mehrere Packungen Feingebäck / Küchlein von Milka, eine Flasche Duschgel, eine kleine Packung Waschmittel und ein paar Äpfel mit dabei. Ach, ja, klar – den Korb hat er natürlich auch mitgehen lassen …

Also alles wie immer hier bei uns.


Doofe Frage

Es ist schön, die Leute immer wieder mit belanglosen Kleinigkeiten zum Lachen bringen zu können. Eine Kollegin und ich unterhielten uns mitten im Laden, als ein Kunde auf uns zusteuerte: "Ich hab mal eine doofe Frage, haben Sie gelbe Säcke?"

Ich grinste: "Das ist ja mal eine doooofe Frage!"

Die Kollegin lachte und da der Herr mit der Antwort wohl ebenfalls am wenigsten gerechnet hatte, stieg er ebenfalls von Herzen lachend mit ein.

Er bekam natürlich postwendend die freundliche Info, dass er die einfach auf Anfrage bei uns an der Kasse bekommen kann.

Sowas kann man natürlich nicht bei jedem Kunden bringen. Wenn man die Leute aber schon als Kunden kennt oder aber zumindest vom Typ her abschätzen kann, ob sie den Witz verstehen werden, kann man mit sowas den Alltag schon mal etwas auflockern …

An und Pfirsich

Irgendwo in einer Designabteilung, es ging um das Etikett für den Pfirsich-Eistee unserer Eigenmarke. Ein fiktives Gespräch zwischen den Mitarbeitern:

"Was wollen wir machen? Irgendwas richtig Seriöses und Plausibles."

"Unbedingt seriös. Nicht zu verspielt und schon gar nicht sollen die Leute denken, wir würden hier anstatt zu arbeiten den ganzen Tag nur saufen oder kiffen."
[versteckt den Flachmann in der Innentasche vom Sakko und drückt den Rest vom Joint aus]

"Ich hab eine Idee: Ein Eisbär mit einem Pulli im Tiger-Look segelt an einem Pfirsich-Gleitschirm über die Alpen, während hinter ihm ein weiterer Pfirsich als Sonne über der Spitze eines Berges aufgeht!“
[5 Minuten Grabesstille, alle denken nach.]

Schließlich:



Und so geschah es … :-)


Keine weiteren Marokko-Bewerbungs-Erwähnungen

Eigentlich wollte ich die vielen merkwürdigen Bewerbungen oder auch "Bewerbungen" aus Nordafrika und vor allem Marokko hier kontinuierlich erwähnen, um eine schöne Dokumentation dieser Vorgänge zu schaffen.

Inzwischen sind zwar in den letzten Wochen tatsächlich schon wieder einige neue hier eingetrudelt, aber momentan ist es allgemein in dieser Sache eher wieder etwas ruhiger geworden.

Ich werde dazu hier im Blog nichts mehr schreiben, außer es ergeben sich aus diesen Anschreiben besonders erwähnenswerte Vorfälle.

Unendliche Traurigkeit

Gestern war der traurigste Tag meines Lebens.

Vor ein paar Wochen dachten wir noch, dass unser Eddie einfach nur alt ist. Mit deutlich über 14 Jahren ist er zwar noch kein Katzenmethusalem, aber doch schon nach menschlichem Maßstab immerhin Mitten in den 70ern. Plötzlich mäkelig beim Futter, dafür mehr trinkend, durch weniger Essen dünner geworden und insgesamt mehr Ruhe suchend – alles durchaus typische Anzeichen für eine alternde Katze. Beim Tierarzt haben wir die selbe Aussage bekommen, zumal auch seine Blutwerte absolut unauffällig waren.

Seit wir am Montag vor Weihnachten bei einem anderen Tierarzt waren, einfach mal um eine zweite Meinung zu bekommen und vor allem, weil sein Gesundheitszustand zusehends schlechter wurde, wussten wir es leider besser: Lymphome an beiden Nieren, Endstadium. Die Ärztin wollte ihn sofort einschläfern, aber das brachten wir nicht übers Herz, zumal unser Kleiner noch so agil war. Am 29.12. telefonierte ich mit einer etwas weiter entfernten Tierklinik, die auch Erfahrungen im Bereich Onkologie hat, aber als wir nun am Freitag dort waren, schüttelte die Ärztin nur den Kopf und verneinte jede Aussicht auf Heilung, selbst palliative Maßnahmen würde sie bei seinem desolaten Gesundheitszustand nicht mehr als sinnvoll erachten. Sie hatte Verständnis dafür, dass wir ihn nicht dort einschläfern lassen wollten, denn wir wollten nicht auch noch am Boden zerstört anderthalb Stunden unsere tote Katze durch die Gegend fahren.

Gestern Morgen sind wir schließlich alle zusammen zu unserem Tierarzt hier in Bremen gefahren, wo der Kleine, begleitet von ganz vielen Streicheleinheiten in Nähe seiner ganzen Familie, friedlich eingeschlafen ist. Er lag so in seiner Box, wie er immer gelegen hat und in den Stunden zu Hause, in denen wir ihn allesamt verabschiedet und immer wieder gestreichelt und liebkost haben, dachte ich immer wieder, dass das nur ein schlechter Traum war und er doch einfach aufspringen könnte. Den Gefallen tat er uns leider nicht, stattdessen wurde er im Laufe des Tages immer kälter und mit einsetzender Totenstarre auch immer weniger kuschelig. Gestern Abend haben wir ihn schließlich würdevoll bei uns im Garten beigesetzt. Warum wir eine kleine, grabähnliche Einfassung aus Stein in einer Ecke unsers Grundstücks haben, wissen wir nicht, aber dieser klar abgegrenzte Bereich vor einem der Fenster unseres Esszimmers ist ein schöner Ort, auf den wir immer schauen und an the coolest cat ever denken können.

Eddie war wirklich besonders. Er war nicht einfach nur eine Katze, von denen ich schon viele im Leben gesehen habe. Wir haben immer gewitzelt, dass er eigentlich ein Hund werden wollte, mutmaßlich ein Labrador Retriever. Zum einen suchte er ständig unsere Nähe und war selten mal alleine im Haus unterwegs. Dazu war er lammfromm, hat nie absichtlich gebissen oder gekratzt, und hatte das gutmütigste Wesen, das ich bei einer Katze jemals erlebt habe. Mit ihm konnte man jeden Blödsinn anstellen – wenn es ihm zu viel wurde, hat er sich schon bemerkbar gemacht. Wenn man ihn dann in Ruhe gelassen hat, war schlagartig alles wieder gut und er hat es einem auch nicht übel genommen. Wir konnten mit Eddie kommunizieren, wir kannten jeden seiner Laute und wussten die Bedeutungen dahinter. Dazu hatte er absolutes Vertrauen zu uns, weshalb zum Beispiel auch in der Vergangenheit Tierarztbesuche nie ein Problem waren – in unserer Gegenwart konnte man mit ihm alles anstellen und jede Form von Untersuchungen und Spritzen hat er von ein paar Streicheleinheiten begleitet brav über sich ergehen lassen. Generell konnte man ihn überall anfassen, es gab keine Stelle, die tabu war. Bauch, Beine, Pfötchen, egal.
Wir hatten vor vielen Jahren mal einen Kindergeburtstag im Haus und allen zwölf Kindern hatten wir gesagt, dass sie Eddie in Ruhe lassen sollen, es könnte sein, dass ihm das sonst zu viel wird mit so vielen fremden Menschen. Fast alle haben sich daran gehalten, nur Eddie nicht. Der war nämlich mittendrin im Gewusel. Aber so war er schon immer.

Was das Band zwischen uns und unserer Katze ausgemacht hat, wissen wir nicht. Aber ganz sicher hatte es damit zu tun, dass er sich einst für uns entschieden hat und es nicht umgekehrt war. Dieses Vertrauen war von Anfang an da, wir kannten ihn gerade eine halbe Stunde und er schlief auf meinem Schoß liegend ein. Das war damals schon so unglaublich für uns.

Unser Eddl war nicht nur der vierbeinige Mitbewohner, er war ein echtes Familienmitglied und das macht den Abschied für uns alle unfassbar hart.

Ruhe in Frieden, Fratzkatz.

*01.03.2011
†05.01.2026


Sugar

Ein dunkelhäutiger Kunde ging mit konzentriertem Gesichtsausdruck durch die Gänge und suchte augenscheinlich etwas. Es wirkte, das kann ich mit vielen Jahren Berufserfahrung mit ziemlicher Sicherheit sagen, wie ein gezieltes Suchen.

Da Ines und ich gerade in der Nähe herumstanden, fragte ich daher, ob er etwas Bestimmtes suchen würde. Keine Reaktion.

"Versuch's mal auf Englisch", sagte Ines und ich versuchte es mit einem "Can I help you? Are you looking for something?" Der Mann drehte sich um und sagte erleichtert und mit einem Lächeln im Gesicht: "Sugar."

Na, damit konnten wir doch dienen. :-)

Lustige Strichcodes – 768

Diesen Strichcode in Katzenform haben wir auf einer Packung "Pawsome" Katzen-Nassfutter entdeckt, die wir privat in einem Heimtier-Fachgeschäft gekauft hatten. Wir können ja auch nicht alles bei uns im Supermarkt anbieten. ;-)


Unfreiwilliges Dosenöffnen an der Kasse

Eine Kollegin kam mit einer Getränkedose ins Lager gelaufen, aus welcher der Inhalt in dünnem Strahl herausspritze. Die soll der Kollege an der Kasse versehentlich geöffnet haben, hieß es. Okay, kann passieren oder vielleicht war sie auch schon offen und erst durch die Bewegung beim Kassiervorgang wurde der Inhalt so weit aufgewühlt, dass sich das Kohlendioxid aus der Flüssigkeit löste.
Augenblicke später wurde die zweite Dose ins Lager getragen, auch aus dieser floss der süße Inhalt heraus und auch der Grund war der selbe: Versehentlich an der Kasse geöffnet. Häh?! Wie kann man bitte zwei Dosen versehentlich an der Kasse öffnen?

Och, das geht ganz einfach, sogar mit einer einzigen Handbewegung. Die Voraussetzung dafür ist nur, dass die beiden Ringe der Verschlüsse sich miteinander verhakt haben. Den Rest seht ihr hier:


E 33

Aus der Bedienungsanleitung eines unserer Kühlgeräte hier im Laden. Die Liste der auf dem Display des Steuergeräts darstellbaren ist auf die reine Kurzbeschreibung beschränkt, die Info soll wohl vor allem einem Servicetechniker weiterhelfen.

Bei mir sorgt der Hinweis auf die "zu niedrige Überhitzung" jedenfalls so in dieser Formulierung und ohne weiteren Kontext für Belustigung. Das erinnert ja schon an "zu hoher Kontostand" (Bankberater fangen an, einen ungesunden Jagdinstinkt nach Geld zu entwickeln) oder "zu geringe Apokalypse" (Zombies gucken Netflix und erscheinen nur noch Werktags zwischen 18 und 21 Uhr) …