Den SPAR-Markt in Stokmarknes gibt es nicht mehr. Bei Google Streew View zwar schon noch, aber der ist laut Google Maps "Dauerhaft geschlossen". Hier im Blog gab es ihn 2019 und noch einmal 2023 zu sehen.
Nun hat Ruth entdeckt, dass die Geschäftsräume leer stehen. Überall in den noch vorhandenen Plakatrahmen hängen Schilder, dass die 706 m² große Ladenfläche zu vermieten ist. Wer sich also noch gute zweihundert Kilometer hinter dem nördlichen Polarkreis im LEH selbstständig machen möchte, hat hier schon mal alteingesessene Geschäftsräume. Vielleicht steht ja noch die Einrichtung darin.
An einer toten Mücke, die ich gefunden hatte, probierte ich mein Makroobjektiv aus. Man könnte meinen, das Insekt wollte einem noch die Richtung zeigen, aber mehr war da von dem vertrockneten Teil auch nicht zu erwarten …
Ich möchte jetzt keine Spekulationen darüber anstellen, warum der zusammengebrochen ist, aber als wir die Palette nach draußen ziehen wollten und das Display nicht mehr an der Wand lehnte, sackte die gesamte Konstruktion in sich zusammen.
Gut, dann eben nicht – also stehen die Produkte lose im Regal mit Wildvogelfutter bei uns im Eingang und die Reste stehen in Kisten im Lager, von wo aus wir sie nachpacken können.
Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Herr die Seifenstücke für den Eigenbedarf hatte mitgehen lassen. Das Produkt und auch die Anzahl an Seife und damit auch der Warenwert sind nun nicht gerade das typische Zeug, das im Zusammenhang mit Beschaffungskriminalität in den einschlägigen Läden verschachert wird.
Seife … hatten wir bei Ladendieben so auch noch nicht dabei.
Die Delmetalsperre in einem kleinen Rundflug mit der Drohne erkundet. Landschaftlich ist das nun alles nicht so herausragend, dass man daraus einen abendfüllenden Dokumentarfilm machen könnte – aber die Erfahrungen im Umgang mit der Drohne, Techniken und Details bei der Steuerung vor allem, sind viel wert.
Fundstück von Honza auf dem Limoflaschen der Marke "Hellena": Ein fröhlich sprudelnder Strichcode. Leider in grottiger Fotoqualität, aber die Idee ist mal originell.
Unsere neue Kamera ist übrigens erstaunlich lichtstark. Durch mein Bürofenster wirkte es draußen relativ dunkel, der Bildschirm der Videoanlage suggerierte dagegen schwaches Tageslicht wie an einem wolkenverhangenen Tag. Tatsächlich war es draußen so dunkel, dass ich beim Fahrradfahren auf jeden Fall das Licht eingeschaltet und wohl auch schon eine Warnweste übergezogen hätte.
E-Mail einer Firma, die ihr Produkt vorstellen möchte.
1.: "[… ] bei der Sendung „Die Höhle der Löwen“ auf VOX vorzustellen."
2.: "[…] ist die erste Brand in Europa, […]"
Eigentlich war ich bei Punkt eins schon raus. Aber warum man in einem deutschen Satz nicht "Marke" schreiben kann, sondern krampfhaft englischsprachige Begriffe da reinfrickeln muss, ist mir unbegreiflich. Klingt das besser oder wichtiger? Nein, es klingt bescheuerter, so ist das!
Ich wollte eigentlich etwas ganz anderes vom Tierheim, aber wenn man schon mal dabei ist, eine E-Mail zu schreiben und man gerade im Aufräumwahn die alten Picas-Artikel teilweise in der Hand, auf jeden Fall aber im Kopf hat, kann man ja mal vorsichtig fragen:
[…]
Können Sie auch Artikel wie Leinen, Halsbänder etc. gebrauchen?
Wir haben noch DUTZENDFACH Material aus einem vor vielen Jahren geschlossenen Zoogeschäft eingelagert. Durchgängig Markenartikel (Trixie, Karlie, Red Dingo etc.) und alles Neuware in unterschiedlichen Ausführungen und Größen.
Ich muss dafür kein Geld bekommen, aber zum Vernichten sind die Sachen einfach viel zu schade. Wenn der Tierschutzverein etwas damit anfangen kann, wäre es doch perfekt. Mal gucken, was sie antworten …
Die Bio- und Fairtrade-Limos von Lemonaid laufen bei uns richtig gut. "Richtig gut" heißt jetzt nicht, dass wir davon zig Kisten am Tag verkaufen, aber für ein relativ spezielles Produkt, das für 1,69 € pro 330ml-Flasche verkauft wird, sind die Absätze bei uns gar nicht so verkehrt.
Der Vertreter hatte vor einer Weile einen Aufsteller mit Lemonaid in Dosen im Angebot. Mit den Dosen wollte man mal einen neuen Weg beschreiten und Getränkedosen laufen ja auch im Allgemeinen (wieder) relativ gut. Also habe ich ihn bestellt und voller Erwartungen hier in die Getränkeabteilung in die unmittelbare Nähe zu den Lemonaid-Flaschen gestellt.
Die Zielgruppe von Lemonaid ist wohl doch eher für Mehrweg-Glasflaschen als für Einweg-Aluminiumdosen zu begeistern und so passierte, was passieren musste – die Dosen laufen nur sehr schleppend. So schlecht, dass die erste der Sorten darauf nun sogar schon mit dem MHD in Konflikt gekommen ist, ein ganzer Korb voll mit im März bereits abgelaufenen Dosen in der Sorte Orange steht nur hier im Lager. Verkaufen mögen wir sie nicht mehr, also werden wir sie uns wohl nach und nach selber einverleiben.
Die anderen Sorten laufen erst im September ab, da können wir sie also noch entspannt etwas Staub ansetzen lassen. Schuster, bleib bei deinen Leisten und Lemonaid, bleib bei deinen Flaschen. Aber man lernt ja.
Wir haben nun endlich das Projekt gestartet, die Halle auszuräumen, um die Immobilie anders als nur als Zwischenlager für den Trödeltrupp zu nutzen. Trotz dieser Prämisse habe ich damit keine Eile, aber nach und nach werden wir nun alles durcharbeiten. Mit der Auswahl zwischen verschrotten, verkaufen und verschenken wird sich für alles eine Verwendung finden.
Ich hatte mir am Feiertag eine Kiste aus dem ehemaligen Onlineshop-Bestand mitgenommen und versuche nun einfach mal, die Sachen unters Volk zu bringen. Unter anderem sind noch diese Ultraschall-Vernebler von Exoterra dabei. 5 Stück, originalverpackte Neuware, der ursprüngliche Verkaufspreis lag mal bei weit über 300 Euro. Online bekommt man die Dinger inzwischen ein gutes Stück günstiger, ich biete sie jetzt bei Ebay für 25 Euro an. Vielleicht finden sich ja Abnehmer dafür.
Mal gucken, ob das noch Stress mit Ebay gibt. Diese Verkäufe haben nach Außen hin ja sicherlich den Anschein von gewerblichem Handel – die Artikel sind aber damals nach dem Ende von Picas Tierfutter offiziell als Privatentnahme verbucht und versteuert worden, stehen mir also zur freien Verwendung zu, ohne Rechenschaft ablegen zu müssen.
Im Laden lag in einem Gang auf dem Fußboden ein Leergutbon, der mit knapp sieben Euro Pfandwert auch nicht ganz klein war.
Laut aufgedruckter Uhrzeit war er rund 20 Minuten alt. Ich sah trotzdem schnell auf der Videoanlage nach. Mache Kunden lassen sich ja Zeit beim Einkauf oder treffen noch Bekannte und quatschen sich fest, aber in diesem Fall hatte die Kundin schon längt unseren Laden verlassen.
Sie hatte ein paar Kleinigkeiten eingekauft und wohl auch an der Kasse war ihr nicht aufgefallen, dass sie noch den Leergutbon hätte einlösen können. Sie hatte den Verlust offenbar nicht einmal bemerkt, denn sie suchte den Bon augenscheinlich gar nicht erst.
Ich kannte sie nicht als Stammkundin und nachdem sie auch im Laufe des Tages nicht mehr wiederkam, steckte ich den Bon zugunsten der Elis in Afrika in unsere Spendenbox.