Des Katers Lieblingsplatz: Unser großer Esstisch. Zum Schlafen, Kuscheln und fortwährenden (und zu 100% erfolglosen) Bettelversuchen.
In diesem Fall aber wieder zum Schlafen.
In einer WhatsApp-Gruppe eines Sportvereins, mit dem wir zu tun haben, hat eine Mutter ihre Tochter wegen einer Verletzung abgemeldet:
Warum sie das englische Wort "Cut" eingestreut hat, statt einfach "Schnitt" zu schreiben, erschließt sich mir nicht. Gut, das sind vier Buchstaben weniger! Mit der gesparten Lebenszeit hätte sie die Bibliothek von Alexandria ins Klingonische übersetzen oder sämtliche Sandkörner der Sahara nach Größen und Gesteinsarten sortieren – alternativ einen mehrstündigen TED-Talk über nachhaltiges Buchstabeneinsparen in Kurznachrichten vorbereiten können. Ja, es gibt viele Anglizismen in unserer Sprache, so wie es viele Begriffe aus unserer Sprache in anderen Ländern gibt. Manche sind seit vielen Jahrzehnten im Einsatz, andere kommen aus modegründen oder auch aufgrund fehlender Alternativen dazu. Aber Cut statt Schnitt?
Why? WARUM?
Passend dazu die Beschreibung vom aktuellen
Deutschlandburger von McDonald's:
Ein fluffiges Bun in schwarz, rot, gold trifft auf ein saftiges Beef Patty mit 100% Rindfleisch aus Deutschland und knusprigen Bacon. Dazu zartschmelzender Cheese mit Cheddar im perfekten Zusammenspiel mit Tomaten, Zwiebeln und knackigem Salat. Vollendet wird die Geschmacksoffensive, von einer perfekt positionierten Steak Bull Sauce und der legendären Sauce im Kräuterbutter Style. Jeder Biss ein Volltreffer.
An "Bun" statt Hamburgerbrötchen hat man sich schon längst gewöhnt und dass diese flachen Fleischscheiben eher ein "Patty" als eine Frikadelle sind – okay. Bei "Cheese" statt Käse war ich aber augenverdrehend raus und der "Kräuterbutter Style" hat mir endgültig den Rest gegeben.
Das liegt allerdings daran, dass "herb butter" die meisten wiederum nicht verstanden hätten und man diesen Begriff nicht einstreuen konnte, ohne irritierte Gesichter zu hinterlassen.
Meine Anfrage an zwei Tierheime wurde jeweils positiv beantwortet. Also hatte ich in den letzten Tagen mal ein paar Kisten aus der Halle geholt und die Sachen nach drei Kriterien sortiert:
1. Kann man noch zu verkaufen versuchen, z. B. auch hier im Laden.
2. Müll, weil defekt oder verschimmelt.
3. Spende, ab in einen der Kartons.
Zwei Kartons hat das Tierheim hier in Bremen in der Hemmstraße bekommen, die anderen beiden Kisten gingen an den
Tierschutzverein Delmenhorst, der für den Tierschutzhof (aka Tierheim) auch immer Unterstützung gebrauchen kann.
Ich habe nicht mitgerechnet, aber der Inhalt der vier Kartons dürfte einen Verkaufspreis von einer kleinen vierstelligen Gesamtsumme haben. Vereinzelte Stücke lagen ursprünglich bei mehreren zehn Euro – was auch kein Wunder ist, schließlich sind das alles Markenprodukte und teilweise aus echtem Leder gefertigt.
An Halsbändern und Leinen war das der Löwenanteil. Wir haben aber noch mehr Artikel in der Halle stehen, die werde ich demnächst mal aussortieren und wenn es sich lohnt, daraus noch einmal eine Spendenlieferung zusammenstellen …
Schon immer hatten wir Einkaufskörbe auch mitten im Laden stehen, da uns schon sehr früh aufgefallen war, dass es eben immer und immer wieder Kunden gibt, die ohne Korb oder Einkaufswagen losziehen und sich dann doch mehr und mehr Artikel einpacken, bis es irgendwann unhandlich wird.
Die Idee dazu, dieses Angebot derart zu beschriften, hatte ich vor Jahren mal als Bild aus einem anderen Edeka-Markt bekommen. So lange lag das Projekt hier auf Halde, aber nun habe ich es endlich mal umgesetzt.
Bei mir im Büro steht seit Jahren eine Dose mit den "Krachern" von Maoam, die ich immer wieder mal mit Ware aus dem Regal
oder auch mit Sondersorten auffülle.
In all den Jahren hatte ich noch nie einen kaputten Kracher dabei, aber in einer Tüte mit der Fußball-WM-Edition lag ein halbes Kaubonbon. Die andere Hälfte fehlte.
Pech für alle Fußballfreaks: Das war nämlich das diesjährige Orakel für die deutsche Mannschaft. Die bringt diesmal nur die
halbe Leistung und fliegt daher im
Halbfinale raus. Oder vielleicht auch schon in der ersten gespielten
Halbzeit des ganzen Turniers. Also macht euch vorsichtshalber nur noch die
halbe Hoffnung, dann fällt die Enttäuschung am Ende auch nur
halb so groß aus. Mir als bekennender Fußballapathiker ist das sowieso alles komplett egal.
Diesen SPAR-Markt in
Kristiansund gibt es auch
nach zehn Jahren noch und er sieht auch noch genauso aus, wie man auf diesem Foto von Leserin Ruth gut erkennen kann. Vielen Dank für die Zusendung des Fotos.
Dieses Lädchen gibt es übrigens auch bei Google Street View zu begucken.
PS: Das bunte Kreuz über dem Eingang ist übrigens das Zeichen von "Norsk Tipping", einer staatlichen Lottogesellschaft in Norwegen. Mehr dazu gibt es in der
Wikipedia nachzulesen.
Ich verstehe dieses Problem absolut. Regaletiketten haben eine mehr oder weniger feste Größe und können aus technischen Gründen einfach nicht größer sein. Die Schriftgröße ist auch nicht beliebig zu verkleinern, selbst der aktuelle Ist-Zustand ist schon teilweise schwer zu entziffern – aber es muss immer mehr an Informationen auf den kleinen Schnipseln untergebracht werden.
Beim Etikettenstecken hatte ich mal wieder so einen WTF-Moment. "Vital.Veg.Kn.Berry Wh.Ch.400g", was soll
das denn schon wieder sein. Vitalis habe ich zweifelsfrei identifizieren können, der Rest ließ durchaus Spielraum für Interpretationen.
Letztendlich war es das
Vitalis
Veganes Müsli
Knusper
Berry White
Chunks. Ist doch wohl nicht so schwer.
Ich habe auch noch unsere alte SB-Gemüsewaage in der Halle stehen. Das Ding war mal teuer, ist eine richtig gute von Mettler-Toledo und hat in dem Dreivierteljahr von unserer Eröffnung bis zur Umstellung auf Scannerkassen mit Check-Out-Waagen immer brav ihren Job gemacht.
Keine Ahnung, ob es dafür noch einen Abnehmer gibt. Ist eben schon ein sehr spezieller Anwendungsfall. Ich würde sie auch längst mal bei Ebay reingestellt haben, wenn ich den Papierkram noch wiederfinden würde. Wir hatten lange Zeit einen dicken braunen Umschlag herumfliegen, wo das Handbuch und ganz viele Einleger für das Tastenfeld drin waren. Ich hoffe, dass ich den nicht irgendwann mal als "kann weg, braucht man nie wieder" entsorgt habe, Das wäre schade.
Danke, Mama.
Der mitgebrachte Blumenstrauß musste aus Tradition sein. Selbst an mir war, ich gebe es ehrlich zu, das sechsundzwanzigste Jahr meiner Firma relativ emotionsfrei vorbeigegangen.
Vielen Dank an Blogleser Markus, der mir in den letzten Tagen nebst einem kleinen Poster eines ebenfalls kleinen Elefanten auch fünf Euro in Bargeld als Spende für die Elis geschickt hat. Von mir gibt es verdoppelnderweise auch fünf Euro dazu, macht insgesamt 10 € für den REA e.V. / David Sheldrick Wildlife Trust.
Dieser "Hot Chip Challenge"-Kartoffelchip-Strichcode ist passenderweise mit einer Peperoni hinterlegt. Gefunden von … tataaa … Honza. Danke für die Zusendung.
Dass es die Dinger immer noch kaufen gibt und offenbar auch gekauft werden, ist irgendwie unfassbar. 10 Euro (!) für
einen Kartoffelchip, der eben nur abartig scharf gewürzt ist. Füllmenge einer solchen Packung: 2,5 Gramm. Das macht also mal eben einen Kilopreis von 4000 Euro. Okay, man bekommt die Schachtel und die Story und die Handschuhe – aber knackig ist der Preis schon.
Der Vertreter von Holy
war wieder bei uns. Ich bin nach wie vor unentschlossen und neige eher zu einem Nein. Andererseits verkaufen die beiden Rewe-Märkte hier im Umfeld die Produkte ziemlich gut und nach einigem Hin und Her haben wir uns darauf geeinigt, dass wir einfach mal eine Einheit der Starter-Sets mit dem Shaker hier ins Regal stellen.
Es gibt nur zwei Möglichkeiten:
1. Die Artikel laufen, dann nehme ich mal das gemischte Display.
2. Die Artikel laufen nicht, dann fragt er nie wieder.
Okay, faktisch gibt es bei uns noch eine dritte Variante:
3. Sie laufen, aber ohne den Gegenwert hier in der Kasse zu lassen. Dann wird es das Display auch nicht geben. Dem haben wir jedoch mit versteckt angebrachten Warensicherungen vorgebeugt.
Die Testsorte, die wir vor Monaten zu Hause hatten, war nun überhaupt nichts für mich. Aber wenn die Produkte wirklich so gut laufen, wie angekündigt, müsste dass eigentlich klappen. Eine Kollegin, die den leeren Karton in der Papppresse entdeckt hatte, hat jedenfalls ganz euphorisch gefragt, ob wir Holy jetzt auch hätten. Also die Begeisterung ist wohl im Allgemeinen vorhanden …
Naja, mal gucken, wie sich das entwickelt.
Im Vorbeifahren wunderte ich mich damals: Was ist
das denn? Irgendwie ein rundes Gebäude aus Glas (sofern noch vorhanden) und Metall, mit einem freien Platz in der Mitte wie ein Atrium. Der Sinn erschloss sich mir überhaupt nicht.
In der Fotocommunity klärte jemand in den Kommentaren zu dem Bild auf:
[…]
wie schon selbst erwähnt, in Sachsen Anhalt, genauer gesagt im Norden davon direkt an der B71 zwischen Gardelegen und Salzwedel, noch genauerer gesagt bei Stappenbeck kurz vor Salzwedel...
es wurde ursprünglich als Gebraucht-Auto-Haus gebaut, ging dann wohl in Konkurs und blieb eine Zeit dann im Leerstand... später versuchte sich ein anderer Betreiber sich etwas mit Landwirtschaftlichen Geräten die er dort verkaufen wollte um sich ein bissel Geld zu verdienen...
aber das klappte auch nicht... und seit ein paar Jahren steht es wieder leer...
Die Reste des Gebäudes, wie ich sie vor knapp 20 Jahren schon fotografiert hatte, stehen übrigens immer noch und sind sogar bei
Google Street View zu bewundern.
Ich versuche ehrlich immer irgendwie, auf E-Mail-Zusendungen zu reagieren, aber aufgrund der vielen Dinge, die man zum einen ansonsten noch zu tun hat, kombiniert mit der Tatsache, dass der Betrieb dieses Blog nicht zu den lebensnotwendigen Dingen gehört, rutscht eben doch immer mal was durch.
Nehmt es mir also bitte nicht übel, wenn ich mal keine Antwort schreibe und/oder das Thema hier keinen eigenen Beitrag bekommt. Das soll kein pauschaler Rundumschlag sein und bedeuten, dass ich ab jetzt sämtliche Mails gepflegt ignorieren werden. Nachdem eine Mail hier nun
über fünf Jahre unbeachtet herumlag, dachte ich, ich könnte das Problem hier doch mal für alle noch einmal ausdrücklich erwähnen.
Falls euch das Anliegen wichtig ist und ihr das Gefühl habt, es könnte hier durchgerutscht sein, schreibt mich einfach nach einer Weile noch einmal an. Es ist kein Mutwillen.
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°Informationen unter
www.hurtigruten.de/nordlicht