Diese braun angemalte und mit Notizen beklebte Bierdose wollte unser Automat aufgrund des übergemalten Strichcodes und Pfandlogos nicht annehmen, so dass jemand die Dose in den Mülleimer geworfen hatte.
Gut für mich, denn so habe ich wieder mal ein bisschen Futter hier für's Blog. Manchmal möchte man ja zu gerne die Hintergründe bei solchen Aktionen wissen …
(Oder, wie in diesem Fall, vielleicht doch lieber nicht?)
Plötzlich verweigerte unser Leergutautomat die Annahme von Einweggebinden. Kommt mal vor, ein nur wenige Sekunden dauernder Software-Neustart behebt das Problem normalerweise. Diesmal nicht. Nach dem Software-Neustart funktionierte zunächst gar nichts mehr.
Die nächst härtere Stufe ist ein Neustart der kompletten Systeme, ohne die Stromversorgung zu kappen. Aber diese Funktion ließ sich im Menü unseres Rücknahmegerätes überhaupt nicht mehr auswählen. Faktisch ließ sich überhaupt nichts mehr auswählen, der komplette Touchscreen war eingefroren. Ich wollte gerade das Gerät öffnen, um den Hauptschalter umzulegen und den Automaten stromlos zu machen, als diese Fehlermeldung auf einem großen, leuchtend roten Rahmen auftauchte. Ohoh, das klang überhaupt nicht gut. Ich verwarf die Idee mit dem Ausschalten und rief die Hotline von Sielaff an. Während ich die Nummer wählte, knipste ich noch schnell ein Foto – und plötzlich starte der Automat komplett neu. Nach der Bootsequenz meldeten sich alle Systeme wieder an und das Gerät lief vollkommen normal weiter.
Da hatte sich wohl irgendwas aufgehängt … Ich hatte im ersten Moment schon mit dem Worst Case gerechnet und uns mindestens für den Rest des Tages und bis zum Erscheinen eines Technikers ohne Automat das Leergut manuell annehmen sehen. "MainProc" klingt wie Hauptprozessor; und der sollte irgendwie auf jeden Fall erreichbar sein. Puuuhhh …
Louis Armstrong hinterließen die überkochenden Nudeln bei uns auf dem Herd. Ich hätte das Stück natürlich aus der Glasplatte herausschneiden und an die echten Satchmo-Fans meistbietend versteigern können, nach dem Einsatz der Kamera habe ich dann Glasreiniger und Küchentücher bemüht und die Stelle kurzerhand beseitigt.
Bequem ab Hamburg bis nach Florida, dann mit einer Panamalkanaldurchquerung einmal rund um Südamerika und wieder zurück nach Hamburg. 90 Nächte auf der Queen Anne sind mit Sicherheit eine Traumreise, die man nur einmal im Leben macht. Aktuell noch etwas günstiger zu haben als in dieser Ankündigung, zum Beispiel 11.570 € p. P. in der Innenkabine:
Mindestens schon seit wir unseren Laden hier haben, gab es in der Thedinghauser Straße die "Billard Galerie" (Google Street View), ein Treffpunkt vor allem zum Billardspielen. Von meinem Büro aus keine 150 Meter Luftlinie entfernt. Ich war zwar nie selber da, hatte aber das Gefühl, dass die Stätte irgendwie eine Institution war. Ständig traf man auf Leute, die dort hingingen.
Das ist nun Geschichte. Die Billard Galerie ist seit einer Weile geschlossen, in diesen Augenblicken wird das Gebäude (und die daran angrenzenden Nebengebäude und der gesamte Garagenhof daneben) entkernt. Nach Aussage des (neuen) Eigentümers des Geländes, mit dem wir vorhin noch gesprochen haben, soll evtl. heute sogar noch oder spätestens Anfang der nächsten Woche ein Bagger auf die Baustelle gebracht werden. Die gesamten Gebäude auf dem Areal werden nämlich abgerissen und im Anschluss neu bebaut.
Das ist natürlich wirklich Pech für die Billardszene hier in Bremen, aber evtl. monetäres Glück für uns. Dort kommen nämlich zu den aktuell 74 Apartments noch etliche Wohnungen zusätzlich hin – alles auch potentielle Kunden für uns.
Den SPAR-Markt in Stokmarknes gibt es nicht mehr. Bei Google Streew View zwar schon noch, aber der ist laut Google Maps "Dauerhaft geschlossen". Hier im Blog gab es ihn 2019 und noch einmal 2023 zu sehen.
Nun hat Ruth entdeckt, dass die Geschäftsräume leer stehen. Überall in den noch vorhandenen Plakatrahmen hängen Schilder, dass die 706 m² große Ladenfläche zu vermieten ist. Wer sich also noch gute zweihundert Kilometer hinter dem nördlichen Polarkreis im LEH selbstständig machen möchte, hat hier schon mal alteingesessene Geschäftsräume. Vielleicht steht ja noch die Einrichtung darin.
An einer toten Mücke, die ich gefunden hatte, probierte ich mein Makroobjektiv aus. Man könnte meinen, das Insekt wollte einem noch die Richtung zeigen, aber mehr war da von dem vertrockneten Teil auch nicht zu erwarten …
Ich möchte jetzt keine Spekulationen darüber anstellen, warum der zusammengebrochen ist, aber als wir die Palette nach draußen ziehen wollten und das Display nicht mehr an der Wand lehnte, sackte die gesamte Konstruktion in sich zusammen.
Gut, dann eben nicht – also stehen die Produkte lose im Regal mit Wildvogelfutter bei uns im Eingang und die Reste stehen in Kisten im Lager, von wo aus wir sie nachpacken können.
Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Herr die Seifenstücke für den Eigenbedarf hatte mitgehen lassen. Das Produkt und auch die Anzahl an Seife und damit auch der Warenwert sind nun nicht gerade das typische Zeug, das im Zusammenhang mit Beschaffungskriminalität in den einschlägigen Läden verschachert wird.
Seife … hatten wir bei Ladendieben so auch noch nicht dabei.
Die Delmetalsperre in einem kleinen Rundflug mit der Drohne erkundet. Landschaftlich ist das nun alles nicht so herausragend, dass man daraus einen abendfüllenden Dokumentarfilm machen könnte – aber die Erfahrungen im Umgang mit der Drohne, Techniken und Details bei der Steuerung vor allem, sind viel wert.
Fundstück von Honza auf dem Limoflaschen der Marke "Hellena": Ein fröhlich sprudelnder Strichcode. Leider in grottiger Fotoqualität, aber die Idee ist mal originell.
Unsere neue Kamera ist übrigens erstaunlich lichtstark. Durch mein Bürofenster wirkte es draußen relativ dunkel, der Bildschirm der Videoanlage suggerierte dagegen schwaches Tageslicht wie an einem wolkenverhangenen Tag. Tatsächlich war es draußen so dunkel, dass ich beim Fahrradfahren auf jeden Fall das Licht eingeschaltet und wohl auch schon eine Warnweste übergezogen hätte.