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Achja, Schutthaufen …

Der Irrglaube, dass der Hof "der Allgemeinheit", resp. "allen Anwohnern" hier gehört und meine Dreistigkeit, den Schutthaufen hier einfach liegen zu lassen und dadurch zwei Parkplätze zu belegen, einfach nur ungeheuerlich ist, hat einen der Moschee-Vorstandsleute nun tatsächlich dazu veranlasst, mich bei der Hausverwaltung unserer Immobilie anzuschwärzen. Nur mal eben fürs Verständnis: Die Hausverwaltung ist ein von den Eigentümern unseres Hauses gewählter Dienstleister, dessen halbes Honorar von mir getragen wird.

Das Gespräch verlief wohl nicht so, wie er sich das erhofft hatte. Aber nun ist dort zumindest offiziell bekannt, dass die Fläche Privatbesitz ist, vom EDEKA-Markt, und nur vom EDEKA-Markt, nach Belieben verwendet werden kann und sie sich darüber freuen sollen, dort überhaupt ihre Autos kostenfrei und quasi rund um die Uhr abstellen zu dürfen.

Ich glaube, ab sofort werde ich dort in frostige Gesichter blicken.

Kleiner Dreh für's Fernsehen

Gestern kam die Anfrage der Nachrichtenagentur Nonstopnews: "Moin, wir brauchen ein paar Schnittbilder für einen Videobeitrag. Können wir das bei Dir machen?" – klar können sie. Waren letztendlich eigentlich nur ein paar Kamera-Schwenks und ein paar Hände, die Gemüse hin und her gestapelt haben. Mehr hatten wir damit gar nicht zu tun. Die Reporterin hatte sich dann draußen vor dem Laden noch ein paar Kunden und Passanten für kurze Interviews gekrallt. Die helfenden Hände gehörten übrigens zu Ines. :-P

Es ging übrigens um den Pestizidatlas 2022, weshalb wir auch nicht namentlich in Erscheinung treten, damit keine negativen Assoziationen mit uns erweckt werden. Soll wohl heute ab 16 Uhr laufen. (WeLT, Sat1, Pro7)


Shopblogger-Karten-Entwürfe

Als Visitenkarte und vor allem auch online klickbare Banner hatte ich mal irgendwann diese Schnipsel gebastelt. Aus heutiger Sicht nicht weiter wichtig, "Shopblogger"-Visitenkarten werde ich mir wohl niemals mehr drucken lassen. :-)

Falls ihr da noch ein paar kreative Vorschläge habt, was mit diesen Bildern noch anzufangen sein könnte, immer her damit in die Kommentare.






Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 24)

Die männlichen Mitarbeiter waren bei uns in der Firma für Gewöhnlich für Getränke und Leergut zuständig. Und somit blieb es oft am Azubi hängen. C'était moi. :-P

Bei den Capri-Sonne-Aufbauten muss ich gerade an eine Anekdote denken, aber ich weiß nicht, ob diese Ware ein Überbleibsel davon war oder ob mein Missgeschick früher oder doch erst später passiert war: Wir konnten damals Capri-Sonne, inzwischen ja auch in Deutschland nur noch "Capri Sun", über unser Lager nicht nur in den 4er-Einheiten bestellen, sondern auch als ganze Displays mit jeweils einer halben Palette (!) Grundfläche. Mein Chef guckte irgendwann bei einer Hauptlieferung etwas blöde, als wir fünf halbe Paletten mit Capri-Sonne bekommen haben. Dann stellte sich heraus, dass der Azubi die versehentlich bestellt hatte und dann guckte ich ziemlich blöde. Wir hatten dann einen großen Aufbau daraus gemacht und irgendwann war auch alles verkauft, ohne dass wir mit den Haltbarkeitsdaten in Konflikt kamen. Kann ja mal vorkommen. :-)



Annehmen, Vergleichen und Packen der Trinks-Hauptlieferung.
Neue Rolle mit Etiketten in die Gemüsewaage eingesetzt.
Leergut annehmen, Papp-Presse ausleeren.
Waren in den Laden fahren.
Aufbauten im Laden auf-, um und abgebaut (Capri-Sonne, Chips, TiP-Produkte)
Getränke (EW) packen, Trinks nachpacken.



Begriffe aus der Milchwirtschaft

Homogenisieren: Die Milch wird bei einer Temperatur von 55-60°C mit sehr hohem Druck durch feinste Düsen gespritzt. Dadurch werden die Fette in kleinste Kügelchen zerteilt. Dieses Verfahren hat einige Vorteile: Zum einen wird die Milch leichter verdaulich, zum anderen bildet sich innerhalb von 24 Stunden keine Rahmschicht auf der Milch. Der Name ist abgeleitet von "homogen", also durch und durch gleich.

Pasteurisieren: Beim Pasteurisieren wird die Rohmilch bei 71-74°C für ca. 30-40 Sekunden erhitzt. Dann wird sie 40 Sek. ohne Wärmezufuhr oder -entnahme stehengelassen. Schließlich wird sie schnell auf 3-6°C abgekühlt. Dadurch werden gesundheitsschädliche Keime, die in der Milch vorkommen können, abgetötet, allerdings ist pasteurisierte Milch nicht keimfrei, sondern nur keimarm! Bei einer Lagertemperatur von 10-12°C bleibt sie für 3-4 Tage frisch. Das MHD muss angegeben werden. Durch das Pasteurisieren wird der Geschmack der Milch kaum verändert.
Benannt wurde das Verfahren nach dem französischen Biologen Louis Pasteur (1822-1895).

Aktionstisch mit Tierzubehörzeugs

So steht der Tisch nun mit der Auswahl von "Pica's" Resten hier im Laden. Die Preise liegen etwa bei einem Drittel des letzten Euro-Preises, also im absolut akzeptablen Rahmen. Würde mich wundern, wenn wir die Sachen so jetzt nicht loswerden würden. :-)


Klopapier im Gang

Am Morgen standen in einem Gang unserer Drogerieabteilung mehrere Rollen, acht Stück insgesamt, ordentlich aufgestapelt auf einem Haufen. Die Folie der Verpackung lag daneben.

Spontan hatte ich einen Kollegen aus der Spätschicht in Verdacht. Es hätte ihm ähnlich gesehen, zwar noch Chaos zu machen, aber das dann nur rudimentär wieder wegzuräumen. Da haben wir morgens schon ganz andere Merkwürdigkeiten im Laden vorgefunden.

Aber diesmal war er unschuldig. Eine Kundin hatte sich eine Packung Toilettenpapier aus dem Regal gegriffen und nur Augenblicke später war die Packung aus unbekannten Gründen komplett aufgerissen. Statt die Rollen auf dem Boden liegen zu lassen, hatte sie die dann zumindest noch aufgestapelt. Sehr schön. Andere Leute hätten den Papierrollen noch einen wütenden Fußtritt verpasst. Heutzutage muss man ja mit allem rechnen …


Liegengebliebenes Blogmaterial (2. HJ 2021)

Wir hatten vor gut einem halben Jahr mal einen Aufsteller mit "Oh Wow!"-Schokolade im Laden stehen. Die Besonderheit war, dass 2/3 der Fächer mit kostenlosen Mustern für die Kunden gefüllt waren:



Zur EM 2021 hatten wir von der EDEKA wieder einmal eine Ottifanten-Sammelaktion. Ich habe bis heute nicht verstanden, warum diese kleinen Figürchen (zumindest laut Aufdruck auf den Umkartons) als "Tartaks" bezeichnet werden. Falls von euch jemand weiß, warum die so genannt werden, immer her damit:



Die Tasty Bites von Wasa hatten wir im Sommer auf einem kleinen Aufsteller hier im Laden stehen. Der Artikel ist nicht dauerhaft gelistet, lief aber erstaunlich gut. (Was ich wiederum nicht verstehen konnte, die Dinger waren irgendwie nur wenig lecker …)



"Wir haben gerade einen Aufsteller mit leckerem Eiskonfekt im Laden stehen", sollte die Meldung im Sommer eigentlich lauten. Die Ware war schneller verkauft, als ich den Blogeintrag dazu schreiben konnte … (Eiskonfekt haben wir zwar ganzjährig im Sortiment, aber regulär die flachen Quader und nicht die runde Ausführung aus den Pralinenförmchen.)



Noch ein Aufsteller, den wir im Sommer hatten: Salatdressings von THOMY. Abgesehen davon, dass sie eher nicht lecker waren (und auch bescheiden liefen), war dies der letzte Aufsteller einer zum Nestlé-Konzern gehörenden Marke, den ich für uns bewusst bestellt habe.



Diese "Apfelräuber"-Dose hatte ich irgendwann Mitte 2018 mal bekommen. Cider gibt es in unzähligen Ausführungen, aber den Namen, vor allem auch in Kombination mit dem Fuchs, fand ich cool. "Kommt ins Blog", dachte ich mir. Inzwischen ist der Apfelräuber nicht mehr ein allzu spannendes Kuriosum – wir haben dieses Produkt inzwischen seit einer gefühlten Ewigkeit, bestimmt inzwischen seit zwei Jahren, im Sortiment.



Mitte des Jahres hatten wir einen Aufsteller mit Grashoff-Schokoladenaufstrichen hier im Laden stehen. Das Bild hatte es zwar auf die kleine Instagram-Seite geschafft, aber hier im Blog blieb er unerwähnt. Eigentlich haben wir auch viel zu wenige Produkte von Grashoff hier im Sortiment, immerhin hat die Firma ihren Sitz hier in Bremen.



Der letzte Aufsteller mit Nestlé-Produkten vor meiner Verbannungs-Aktion war das Produkt "After Eight Gin Tonic". After Eight ist eigentlich ein Renner, die mit Gin Tonic liefen eher nicht so, was ich nach einmaligem Probieren auch verstehen konnte. :-P



Ich war immer ein Fan von Dr Pepper, warum ich die Brause gar nicht mehr trinke, weiß ich gar nicht so genau. Aber als ich den Dr-Pepper-Energydrink Anfang 2021 bei uns im Ordersatz erblickte, musste ich ihn einfach bestellen. Der ist auch nach wie vor bei uns im Sortiment, läuft aber eher mäßig …



Den Honig von Jonas Marks haben wir nun schon etwas länger im Sortiment, aber mit diesem Bild wollte Ines einfach noch einmal auf dem Instagram-Kanal die Werbetrommel rühren:


Apfelsinen, Orangen, Braune

Aktuell haben wir Orangen im Angebot, die eher "Braune" sind. Habe in den vielen Jahren im LEH noch nie welche mit derart dunkler Schale gesehen, die sich irgendwo zwischen Grün und Orange eingependelt hatte.

Die Clementine, die ich zum Vergleich auf die Apfelsinen gelegt habe, hat eine schön knallig orange Schale. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die sich eine Apfelsine schälen, aber ich gehe einfach mal davon aus, dass die Früchte von innen gewohnt gefärbt sind:


Lustige Strichcodes – 425

Fundstück von uns selber auf einer Packung "Crunch" Schoko-Knusper-Riegel unserer Discount-Eigenmarke "gut & günstig". So ganz sicher, was der Strichcode darstellen soll, bin ich nicht. Vielleicht die wegspringenden Fragmente, die entstehen, wenn man in den knusprigen Riegel hineinbeißt.

Kann die Realitätsnähe aber nicht bestätigen, habe die Riegel noch nicht probiert. :-P


"Ziemlich schnell gefahren!"

Gestern Morgen auf dem Weg zur Firma bin ich auf dem Radweg neben einer Hauptstraße gefahren. Aus einer Seitenstraße von rechts kommend, die Einmündung ist sehr übersichtlich gestaltet, wartete ein Kleinwagen noch vor dem Radweg. Ich stellte mich darauf ein, problemlos durchfahren zu können. Dabei behielt ich natürlich das Fahrzeug und dessen Fahrerin, die nicht ein mal nach links guckte, im Blick. Als ich noch etwa fünf Meter von dem Auto entfernt war, rollte sie plötzlich, immer noch den Kopf nach rechts gedreht, langsam vor.

Es war also theoretisch gut, dass ich so aufmerksam war und als erfahrener Verkehrsteilnehmer für alle Leute vor mir, mit denen ich in Konflikt geraten könnte, halbwegs mitdenke. Was ich nicht auf dem Schirm hatte, war die Straßenglätte gestern Morgen und so riss es mich zu Boden, als ich gleichzeitig bremsen und ausweichen wollte. Abgesehen vom Schreck und der Aufregung gab es erstaunlicherweise keinen Sachschaden. Weder an meiner Kleidung noch am Fahrrad. Die Daten der Autofahrerin hatte ich dennoch vorsichtshalber notiert.

Putzig jedoch, wie sie beinahe reflexartig geäußert hat, dass ich ja auch "ziemlich schnell gefahren" bin und ich Augenblicke vorher noch nicht für sie zu sehen gewesen sein soll. Da ich bekanntlich jede Fahrt mir Runtastic (aka Adidas Running) logge, möchte ich diesbezüglich nur kurz anmerken, dass ich meiner Sorgfaltspflicht sehr wohl nachgekommen war. Ja, ich fahre auf grader freier Strecke im oberen 20er-Bereich, hatte aber vor der Einmündung schon deutlich das Tempo gedrosselt. Das ist der grüne Bereich im Screenshot; ich kam von links.

Man sieht also, dass es fast egal ist, wie vorausschauend man fährt. Wenn die Situation nur blöde genug ist, wird es zu einem Unfall kommen. Dieser "Knoten" in der Strecke entstand übrigens an der Unfallstelle, weil ich dort mehrmals hin und her gegangen war, unter anderem, um Fotos zu machen.


Kiste mit Näpfen und anderem Kleinkram

Nach und nach werden wir hier doch die Sachen von Picas Tierfutter, resp. dem anschließenden Onlineshop, hier im Supermarkt verkaufen. Die Waren sind längst buchhalterisch erledigt und mein Privatvergnügen. Ja, wenn wir sie hier über die Kasse verkaufen, freut sich das Finanzamt unnötig, letztendlich reden wir aber insgesamt nicht von einem Vermögen und noch einmal Umsatzsteuer zu bezahlen ist besser, als die Artikel für immer in der Halle herumgammeln zu lassen.

Derzeit gehen noch alle eindeutig identifizierbaren Artikel diesen Weg. In der letzten Kiste, die ich aus der Halle geholt habe, befinden sich zum Beispiel etliche Futternäpfe in den verschiedenen Größen, Hundemäntel und -Schuhe und einige Nylon-Halsbänder mit Verpackung. Also alles Gegenstände, die ein Kunde selber erkennen und schließlich einen Wert ausmachen kann.

Schwieriger wird es, wenn irgendwann nur noch "lose" Ware übrig ist. Vor allem etliche Halsbänder und Leinen, zu denen es oftmals nicht einmal mehr irgendwelche Etiketten gibt. Da kann man nur grob die Länge ausmessen und auf einen potentiellen Käufer hier im Laden hoffen. Aber bis dahin wird es noch eine Weile dauern. Vorher haben wir noch bestimmt zehn solcher Kisten mit weniger komplizierten Dingen: