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Fleischlappen

Mit knapp 10 Euro pro Kilogramm sind unsere Discount-Rouladen zwar relativ günstig, aber auch nicht gerade geschenkt. Da wir mehrere reduzierte Packungen zum Wochenende übrig hatten, fiel die Entscheidung leicht: Wir machen zu Hause Rouladen. Und dann fragt man sich, wie man diese zerfetzen Lappen, die genau so aus der Packung kamen, wie ihr sie hier seht, noch füllen und aufwickeln soll.



Hat dann zwar doch noch halbwegs geklappt, aber irgendwie mag man dieses Produkt nicht mehr ruhigen Gewissens im Laden anbieten … :-(


Neu im Sortiment: Daisho

Zunächst hatte mich eine Kollegin gefragt, ob wir das Produkt bekommen können und dann hat mir zufälligerweise direkt am nächsten Tag schon der Vertreter eines Bio-Großhändlers "Daisho" ebenfalls angeboten.

So kommt es, dass wir ab sofort alle drei Daisho-Variationen (Original, Tiger und Blood) im Sortiment haben und das übrigens für 2,89€ pro Flasche und nicht, wie sonst überall, für 2,99€. :-)


Neuer Kartenständer

Nach rund anderthalb Jahren wurde unser Drehgestell mit den Guthabenkarten gegen ein neues ausgetauscht. Der neue Ständer ist noch etwas größer und bietet deutlich mehr Fläche. Geliefert wurde das schwere Ding von einer Spedition an einem der Tage, an denen wir Anfang Juni das Loch vor der Eingangstür hatten.

Ist irgendwie keine feine Art, das Ding einfach vor dem Laden abzustellen und sich mit maximaler Geschwindigkeit zu verpissen, nachdem meine Mitarbeiterin die Unterschrift geleistet hatte. Er hätte zumindest mal helfen können, denn mit der Baustelle vor dem Eingang konnten wir unsere Blechrampe nicht hinlegen. Mit tatkräftiger Unterstützung durch die Bauarbeiter haben wir das Gestell dann aber doch noch in den Laden bekommen.

Inzwischen steht der neue Ständer übrigens auch bestückt im Laden.


FAN SHOP

Schon rund vier Wochen vor Beginn der Fußball-WM hatten wir diesen Aufsteller im Laden stehen. Irgendwas hatte mich veranlasst, da einfach mal zuzuschlagen. Inzwischen ist die Weltmeisterschaft in vollem Gange und ich mache mir Sorgen, dass wir auf dem Geraffel sitzen bleiben. Der Kleinkram läuft zwar, aber in der Masse liegen die Artikel doch eher wie das sprichwörtliche Blei in dem Pappaufsteller.

Los jetzt, mal'n bisschen mehr Nationalgefühl. :-)


Brauner Apfel

Es stimmt mich immer wieder extrem nachdenklich, wenn ausgerechnet wir selber fehlerhafte Ware aus dem Laden mit nach Hause genommen haben. Ist das einfach nur extremes Pech? Wir haben ja nun keine schlechtere Ware als andere Edeka-Märkte. Man macht sich aber schon Gedanken, andererseits haben wir in Anbetracht unserer gesamten Kundenzahl nur sehr wenige Reklamation aufgrund mangelhafter Ware. Also ist wohl unterm Strich alles im grünen Bereich …


Tortillachipskrümel

Warum sind wir eigentlich immer die Deppen, die irgendwelche gammligen oder beschädigten Produkte mit nach Hause nehmen? Also auch unbeabsichtigt, meine ich … (Andererseits bin ich immer dankbar für jedes Teil, dass keine Freude macht und nicht von einem Kunden gekauft wurde.)

Was auch immer wohl mit dieser Rolle Tortilla-Chips von Pringles passiert ist, sie ist mit hundertprozentiger Sicherheit nicht nur "mal runtergefallen". Es waren nur noch Bruchstücke und Krümel in der Dose:


Bio-Schummel-Schorle

Ganz oben im Mülleimer vor dem Leergutautomaten lagen mehrere Flaschen Bio-Apfelschorle. Ich wunderte mich zunächst, warum die jemand weggeworfen hatte und nahm eine Flasche aus dem Müllsack. Nanu? Warum ist denn da kein Pfandlogo drauf?

Warum nicht? Ganz einfach: Weil Alnatura die Schorle sogar mit 60 Prozent Fruchtgehalt (statt sogar min. 50%) ausgestattet hat und das Produkt damit offiziell als Fruchtnektar deklarierbar ist – was vom Hersteller ganz legal genutzt wurde, die Flaschen unbepfandet auf den Markt zu werfen.

Ob ein Bio-Hersteller nun den Anspruch hat, eine bessere Qualität zu liefern und das Produkt nun durch den höheren Fruchtanteil besser als die der Mitbewerber ist, sei mal dahingestellt. Aber ausgerechnet ein Bio-Produkt, dessen Verpackungen im Gegensatz zu denen der meisten Mitbewerber nicht zwingend wieder der stofflichen Verwertung zuzuführen sind, hinterlässt schon ein "Gschmäckle".


The Kraken

Seit ein paar Tagen haben wir diesen Rum im Sortiment. Ob man nun Alkohol trinkt, in Massen, Maßen, oder auch gar nicht, sei mal dahingestellt. Aber die Flasche von "The Kraken" finde ich einfach nur genial: Diese beiden kleinen Henkel, dann das Etikett mit einer Mischung aus mattem und hochglänzendem Papier – das Gesamtkunstwerk wirkt unglaublich wertig.

Jaja, aber mir gefällt's. :-)


Monster-Auswahl

Sag noch mal einer, dass wir auf unserer kleinen Fläche kein umfangreiches Sortiment präsentieren würden. Auch wenn (oder auch gerade weil) die Sorten jeweils nur einreihig im Regal stehen, so haben wir doch alleine vom "Monster"-Energydrink zehn Sorten bei uns im Laden stehen.

Mein aktueller Favorit ist der zuckerfreie "Ultra" in der weißen Dose:


Grebhans-Bier

Tobias Grebhan hier aus Bremen hat eine kleine Brauerei gegründet: Grebhans.

Drei seiner Produkte haben wir nun seit ein paar Wochen auch fest im Sortiment: Gevatter Stout, Rote Hexe und den Hopfenwolf. Preislich liegt das Bier mit über zwei Euro pro Drittelliterflasche deutlich über den "Fernsehbieren", geschmacklich aber um viele Klassen höher.

Gerade das Hopfenwolf ist der Hammer: Sechs verschiedene Hopfen- und vier verschiedene Malzsorten ergeben ein so unglaublich fruchtiges Aroma, dass ich gleich mehrmals hinsehen musste, ob das Bier auch wirklich nach dem Reinheitsgebot gebraut wurde (ja, wurde es) oder nicht doch Fruchtsaft und Zucker zugesetzt wurden (nein, keine Zusätze). Dieses Bier duftet so süß und aromatisch, als hätte man gerade eine Flasche Fruchtsaft geöffnet.

Das ist natürlich aufgrund dieser geschmacklichen Intensität kein Bier, das man sich über den Abend flaschenweise einverleibt – aber wer Lust auf ein Bier hat, wird sicherlich nicht enttäuscht. Ich bin jedenfalls extrem beeindruckt von dem Aroma!


Klauberger

Produkte der Marke Seeberger haben wir im Sortiment, seit unser alter Snack-Lieferant seine Geschäftstätigkeit eingestellt hat. Das Problem (zumindest bei uns am Standort) mit Seeberger ist, dass es relativ hochpreisige Markenware ist, die sich offenbar in den Hehlerbuden (aka Kioske und Quick-Shops) hervorragend zu Geld machen lässt.

Schon häufiger standen wir vor dem zumindest teilweise geplünderten Regal.

Und dann offenbart sich einem der folgende Anblick und man steht vor der Entscheidung, ob man seinen Kunden dieses eigentlich schöne Sortiment entziehen soll oder ob man auch weiterhin die Junkies der Stadt unterstützen möchte … :-(


Kaffee statt Eier

Eigentlich sollte ich heute sogar schon welche von den regionalen Eiern bekommen, derzeit warte ich noch auf den Besuch "gegen Mittag".

Dafür haben wir zwischendurch eine andere regionale Sortimentserweiterung aufgenommen. Vier Sorten "Union Kaffee", der natürlich nicht in Bremen angebaut, aber zumindest hier geröstet wird. Ab morgen im Regal. :-)