Skip to content

Da steht kein Absender auf dem Paket …

Ein Kollege brachte einen braunen Karton erst nach hinten ins Lager und dann in den Aufenthaltsraum. Dort machte eine Kollegin gerade Pause. "Hier, da ist ein Paket für dich gekommen", sagte er, "aber ein Absender steht leider nicht drauf."

Doch, irgendwie schon. :-)


Feuerwerk 2021

Aus der vierten Verordnung zur Änderung der Neunundzwanzigsten Verordnung
zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, Fassung vom 3. Dezember 2021:

㤠7a
Feuerwerkskörper und pyrotechnische Gegenstände

(1) Das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern und anderen pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie F2 ist untersagt. Satz 1 gilt nicht für pyrotechnische Gegenstände zum Zwecke des Einsatzes als Leuchtzeichen in der Schifffahrt, im Flugverkehr oder zur Wahrnehmung staatlicher Aufgaben.
Damit ist das "Böllerverbot" (Leider nicht nur "Böller" sondern jegliches Feuerwerk der Klasse/Kategorie 2) auch dieses Jahr wieder beschlossene Sache. Wir hatten wieder erst gar nichts bestellt, was jedoch nicht einer "weisen Voraussicht" sondern einer grundsätzlichen Einstellung zu verdanken ist. Wir sind also generell aus der Nummer raus, uns betrifft das Verbot nicht. Aber das ist eine andere Sache und an dieser Stelle nicht weiter relevant.

Gedanken macht man sich aber schon: Was passiert mit Weco, Comet, Nico und wie sie alle heißen? Dass die Leute dort um ihre Jobs bangen, ist nicht verwunderlich. Hier im Land passieren schon sehr merkwürdige Dinge …

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 19)

Die Anekdote mit den Kumquats ist witzig. Nur Minuten vor einer Kundenanfrage einen Fachartikel zu einem Thema gelesen zu haben, so dass das Wissen noch brühwarm aus einem heraussprudelt, ist wohl eher ein seltener Moment.

In meiner 19. Ausbildungswoche hatte ich den dritten Fachbericht zum Thema Milch geschrieben und es folgen noch mehr im Laufe der Zeit. Ich staune etwas darüber, wie sehr man Milch als unersetzliches und lebenswichtiges Grundnahrungsmittel angesehen hat. Sicherlich ist Milch voller gesunder Nährstoffe und es gibt viele Käse-Variationen, auf die ich nicht verzichten möchte, aber mal ehrlich: Die Muttermilch einer anderen Spezies kann nicht für uns Menschen essentiell sein – und ist sie auch nicht.



Getränke packen (Trinks und EW) (Anm.: EinWeg)
Eine Kundin fragte mich, was denn wohl bitte "Kumquats" sein. Zufälliger WEise hatte ich kurz davor in meiner Mittagspause einen Bericht über Kumquats gelesen. So konnte ich ihr (ganz stolz) "alles" über diese Frucht erzählen. Als ich ihr dann noch eine Kumquat zum Probieren anbot, war sie höchst erfreut über solch einen perfekten Kundenservice.

Abends beim Gemüse ausräumen mitgeholfen.



Milch 3

Weitere Nährstoffe aus der Milch:

Eiweiß: Milch enthält überwiegend Kasein, aber auch Milchalbumin. Zusammen sind das etwa 3,5 % der Milch. Das Kasein (3,0 %) gerinnt, wenn die Milch sauer wird. Es ist der Hauptbestandteil der Käse.
Das Milchalbumin (0,5 %) gerinnt, wenn die Milch erhitzt wird und bildet die (ungeliebte) Haut auf der Oberfläche der Milch. In einem fünftel Liter Milch ist so viel Eiweiß wie in einem Hühnerei.

Fett: (Milchfett) Es schwebt als Emulsion (also fein verteilt) in der Milch. Es hat einen Anteil von 3-5 %. Die kleinen (1/100 mm groß) Fettkügelchen steigen nach oben und bilden so die Rahmschicht.

Milch ist ein wertvolles und vielseitig zusammengesetztes Nahrungsmittel, leicht verdaulich, enthält alle wichtigen Nährstoffe für den Aufbau und die Erhaltung des Körpers. Sie ist ein Grundnahrungsmittel!

WH-Baum-VK vor dem Laden?

Ein Mann aus dem Großraum Oldenburg rief an und erkundigte sich, ob er für seinen Weihnachtsbaumverkauf bei uns auf dem Parkplatz eine Fläche anmieten dürfe.

Wenn wir einen für einen solchen Zweck geeigneten Parkplatz vor dem Markt hätten, die Moscheebesucher im Innenhof dürften im Allgemeinen eher nicht zu seinem üblichen Kundenkreis zählen, hätte ich das gerne zugesagt.

Dass wir direkt hier an der Straße verortet sind und entsprechend nicht über einen eigenen und für den Weihnachtsbaumverkauf geeigneten Kundenparkplatz verfügen, hat er dann nach kurzer Erklärung akzeptiert und sich freundlich wieder verabschiedet. Wäre natürlich praktisch gewesen, dann hätten wir da vermutlich direkt auch einen bekommen können. :-)

Weißer Thun (L. d. J. '21)

Eigentlich ist ja der Meßmer-Tee vom Aufsteller mein Favorit zum Ladenhüter des Jahres 2021. Heute vor einem Jahr habe ich den weißen Thunfisch in Dosen hier ins Regal gestellt. Ja, das Regaletikett ist vom 4. Dezember 2020, auch wenn ich den Blogeintrag erst ein paar Tage später geschrieben hatte.

Heute ist der 4. Dezember 2021 und von den sechs Dosen haben wir seitdem exakt keine verkauft. Aber geklaut wurde immerhin auch keine, das ist ja auch schon was. :-P

Null verkauft in einem Jahr ist definitiv mein Ladenhüter des Jahres 2021. Die haben noch etwas länger MHD, aber ich glaube, ich werde den Platz im Fischregal in den nächsten Tagen wieder freigeben. Ob Restetisch oder Eigenverbrauch wird sich noch entscheiden …


TK-Schrank wieder heile!

Wir haben jetzt zwar ein paar Wochen zu lange mit dem defekten Tiefkühlschrank gelebt, aber seit heute ist er wieder funktionsfähig.

Eigentlich sollte noch geklärt werden, ob es da zu meinen Gunsten irgendein Entgegenkommen aus Kulanz geben könnte, aber das geht alles ggf. auch später. Da der fehlende Kühlschrank unsere Arbeit hier schon ziemlich mühsam gemacht hat, fiel die Entscheidung darauf, ihn zunächst reparieren zu lassen. Alles andere würde sich noch in Ruhe hinterher ergeben können.

Glutenfrei von Hammermühle

Wir haben in den letzten Wochen schon einiges an Weihnachtsware verkauft. Auch wenn es noch drei Wochen bis Heiligabend sind, haben wir bislang schon mehrere Aufsteller auflösen können, auf denen sich nur noch einige vereinzelte Teile befunden haben.

Am meisten staune (oder besser: staunte) ich jedoch über diesen Aufsteller mit glutenfreien Produkten von Hammermühle. Da konnte man regelrecht zusehen, wie der leer wurde – und dabei sind die Produkte nicht ganz günstig. Ich würde sagen, davon bestellen wir nächstes Jahr mal zwei Displays. :-)


Ver-Poorten

Die Verpoorten-Pralinen hatten wir übrigens pünktlich zum 30. November reduziert (2 Euro pro Packung) und auf dem Restetisch versenkt. Etwa die Hälfte der restlichen 40 Packungen vom Aufsteller ist davon sogar jetzt noch da.

Es bestätigte sich mal wieder: Mein Gefühl täuscht mich bei sowas nur selten. YFood hatte ich unterschätzt. Davon haben wir nun seit Februar schon 16 Aufsteller (!) plus etwa 400 Flaschen in Einzelkartons verkauft; ansonsten sind die Kunden bei uns eher sehr konservativ und bleiben den bekannten Marken und Produkten treu.

Was die Verpoorten-Pralinen betrifft: Der Außendienst hat sich bis heute nicht gemeldet, aber wir haben die Mengen notiert. Wenn wir jemals wieder etwas aus dem Hause verkaufen sollen, gibt es da erst mal noch was gutzumachen. :-P


Feuer an der Ecke Kantstraße

"Da brennt irgendwas vor der Tür", rief eben ein Kollege in mein Büro. "Feuerwehr steht auch da."

Das "irgendwas" war der Handyladen an der Ecke. Augenscheinlich war bei denen im Werkstattbereich der Brand ausgebrochen, ich tippe mal auf einen technischen Defekt, da der Laden noch gar nicht geöffnet war. Zumindest ist die Chance auf einen solchen groß, immerhin gibt es da viele alte Akkus … Aber das herauszufinden ist Sache der Kripo.

Stinkt jetzt bestialisch hier auf der Straße, aber zum Glück ist der Qualm nicht bei uns durch den Laden gezogen. Bevor es an der Ecke weitergeht, darf der Laden erst mal kernsaniert werden. Der ist ein Totalschaden. :-(


Ware packen, die einen so, die anderen ganz anders …

So unterschiedlich die Leute sind, so unterschiedlich sind auch die Vorlieben und Aversionen beim Verräumen der Ware. Die einen packen gerne große Teile (zum Beispiel Toilettenpapier, Chips, Aufbackware), weil man in kurzer Zeit sichtbare Erfolgserlebnisse hat und sich die Rollcontainer oder Paletten schnell leeren.

Wieder andere packen gerne Kleinkram aus der Drogerieabteilung. Das ist wiederum nichts für mich, aber mehr aus körperlichen Gründen. Mit meinen großen Händen räume ich das Regal eher aus als ein.

Dann gibt es Kollegen, die überhaupt nicht gerne Wein packen. Sie würden sich in der Abteilung mit den vielen verschiedenen Sorten überhaupt nicht zurecht finden. Tipp: Wenn man das öfter macht, kommt die Routine. Tiefkühlkost ist auch so ein verhasster Bereich. Klar, macht kalte Finger.

Mir ist eigentlich relativ egal, was ich da in die Regale räume. Nur eine Warengruppe mag ich überhaupt nicht. Dabei kann ich nicht einmal genau begründen, warum das so ist. Die Teile sind meistens relativ groß, oft ohne viel Fummelei in die Regale zu bringen, wenn man mal das MHD nicht beachtet, nimmt einem die Ware es auch nicht gleich übel und meistens lassen sie sich auch noch gut stapeln. Ich kann keine rationale Erklärung liefern, warum – aber ich hasse es, Konserven zu packen. Dabei ist mir übrigens auch egal, ob Dosensuppen oder Gemüse- oder Obstkonserven.

Arbeitet ihr auch im LEH? Gibt es bei euch auch solche Präferenzen? :-)

Stadtkinder …

Ein junger Mann suchte Radieschen. "Oh, da sind Sie schon dran vorbeigelaufen", lachte die Kollegin. Klar, durch die Gemüseabteilung läuft jeder Kunde, der auf dem vorgesehenen Weg den Laden betritt.

"Nein, da sind keine!", versicherte der Kunde.

"Doch, die haben wir vorhin erst gepackt. Ich komm mal mit."

Radieschen waren wie versprochen da. Der Mann hielt das Bündel mit einer Mischung aus Faszination und Ungläubigkeit in den Händen. "Das sind Radieschen?", fragte er, während er irritiert an den Blättern der Radieschen herumzupfte.

"Ja?!, entgegnete die Kollegin vorsichtig.

"Aber das sind doch sonst immer nur die roten Kugeln in einem Plastikbecher."