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"Der Klimawandel ist ein Schwindel"

Ein Kunde kam barfuß und obenrum nur mit einem T-Shirt bekleidet in den Laden. Das T-Shirt wies sinngemäß darauf hin, dass der Klimawandel nur ein Schwindel sei und die Regierung euch damit nur mehr Steuern aus dem Kreuz leiern möchte.

Der Mann war, wie gesagt, recht dünn bekleidet.

Mitten im Winter.

Könnte ihm selber auch auffallen …

Der nicht neue Vertrag für das Kartenterminal Nr. 3

Eine Telefonnummer aus Bremen wurde auf dem Display meines Mobilteils angezeigt. Ich meldete mich und der Gesprächsteilnehmer am anderen Ende der Firma stellte sich als Mitarbeiter der Firma Telecash vor (wohl eher nur ein Vertragspartner von Telecash) und erklärte mir, dass unser Gerät gegen ein neues, sichereres ausgetauscht werden müsste. Ob das für mich so okay wäre? Dann würde man mir das neue Gerät zusenden und ich müsste das alte nur einpacken, es würde dann nach der Installation des neuen Terminals von einem Paketdienst abgeholt werden.

NIIIIIIIIIIIICE TRY, aber:

Sowas ähnliches hatten wir vor ein paar Jahren auch schon einmal. Diesmal sollte es aber für mich günstiger werden. Ich ließ mir zunächst die Konditionen via E-Mail zusenden, zwei Tage später telefonierten wir erneut.

Günstiger war es schon irgendwie. Die monatliche Grundgebühr sank, dafür stieg der Preis pro Kartenzahlung. Das hätte mir eine monatliche Ersparnis von rund zwei Euro erbracht, also nicht so nennenswert viel. Dafür hätte ich auch hier wieder einen neuen Vertrag mit einer neuen Laufzeit eingehen müssen. Warum soll ich mich wieder jahrelang fest binden, wenn ich doch ab nächstem Jahr einen jährlich kündbaren Vertrag mit Telecash habe? Das Argument mit dem moderneren Terminal funktionierte auch nicht, denn wenn diesbezüglich wirklich dringende, sicherheitsrelevante Änderungen kommen, hat das keine Auswirkungen auf meine Vertragslaufzeit.

PS: Im oben verlinkten Blogeintrag hatte ich geschrieben, dass wir uns langfristig von Telecash trennen und auch an unserer Notkasse das an die Edeka-IT angebundene System verwenden wollen, aber den Gedanken habe ich vor einer Weile schon verworfen. Manchmal, wenn die internen Geräte Probleme hatten, hat uns das Gerät vom Drittanbieter schon den Arsch gerettet und wir konnten den Kunden weiterhin Kartenzahlungen anbieten.

Aber nicht mit einem neuen Vertrag! :-P

Mit Klassenzeitung

Ernsthaft verstörend ist es, wenn ein neuer Außendienstmitarbeiter eines Lieferanten zu einem in den Laden kommt, und sich grinsend mit den Worten vorstellt, dass man sich noch von früher kennt und sogar die Klassenzeitung mitgebracht hat, die damals zum Ende des gemeinsam verbrachten Schuljahres entstanden war.

Das war im Schuljahr 90/91, ist also mal eben knappe 35 Jahre her.

"Ernsthaft verstörend" beschreibt es wirklich treffend.

Leergekauft

Was genau Samstag hier los war … okay, das ist eigentlich falsch. Anderer Ansatz: Was los war, weiß ich genau – nämlich eine ganze Menge. Warum hier am Samstag so viel los war, das weiß ich dagegen nicht.

Es hätte mir auch gestern Morgen beim Besuch hier aufgrund des Fehlalarms auffallen können, aber da hatte ich gar keine Augen für die vielen leeren Kisten in der Gemüseabteilung.

So leer ist die Abteilung selten:


Aufrunden bitte … Summe 2025

Es ist für ein ganzes Jahr nicht viel Geld, aber auch im letzten Jahr sind mit der "Aufrüsseln" "Aufrunden"-Funktion ein paar Euro für die Elefantenprojekte des David Sheldrick Wildlife Trusts zusammengekommen.

Das ist nicht viel Geld, aber es ist Geld und daher freue ich mich auch darüber. Vielen Dank an alle, die sich auf diese Weise an dem Projekt beteiligt haben und auch zukünftig beteiligen werden.

Es könnte vermutlich mehr sein, aber vielen unserer Kunden fällt das "Stimmt so!" erst nach dem Bezahlvorgang ein und dann haben wir keinen Zugriff mehr auf diese Funktion im Kassensystem, so dass die Münzen dann in der allgemeinen Trinkgeldkasse landen.


Alles im Eimer, vor allem Folie

Man kann die Folie, die beim Verräumen der Ware angefallen ist, auch einfach in die zum Verkauf bereitstehenden Eimer stopfen (und dort erfolgreich vergessen), statt sie hinten im Lager in den Sack für Folie zu stopfen.

Diese Vorgehensweise hat aber eigentlich nur Vorteile: Als Mitarbeiter spart man Zeit und der Arbeitgeber dadurch Geld, die Entsorgungskosten werden verringert, was wiederum Geld spart – und nicht zuletzt bekommt der Kunde, der nur einen profanen, pinken Eimer kaufen wollte, noch eine kostenlose Draufgabe, mit der er beim Betreten des Ladens doch niemals gerechnet hätte.

Also eine echte Win-Win-Win-Situation. :-)


Der Jahresanfangs-Warenkorb (2026)

Meine kleine Reihe mit dem vergleichbaren Warenkorb setze ich weiter fort.

Aktuell sieht es bei uns so aus:

1 kg Äpfel (Braeburn / Elstar / Jonagold / Kanzi)
2,99 € (x)

1 Eisbergsalat
1,09 € (-)

1 l günstige Frischmilch (3,5 %)
-,95 € (-)

250 g Butter (günstig)
-,99 € (-)

500 g gemischtes Hackfleisch SB verpackt
4,99 € (+)

10 Bio Eier
5,29 € (+)

10 krosse Brötchen
1,90 € (x)

1 Packung Cornflakes günstig
1,45 € (-)

500 g Jacobs Kaffee
10,49 € (+)

500 g Fusilli Nudeln (günstig)
0,69 € (-)

1 kg Zucker günstig
0,89 € (x)

1 kg Weizenmehl günstig
0,59 € (x)

1 Glas Apfelrotkohl Kühne
2,19 € (+)

1 Frosta-Fertiggericht TK
4,79 € (+)

1 Tafel Milka Schokolade
1,99 € (x)

1 Packung Leibniz Butterkekse
1,99 € (x)

1 Rolle Pringles Chips
2,49 € (x)

1l Coca-Cola (Mehrweg)
1,74 (1,59 € + 0,15 € Pfand) (x)

1 Flasche Wodka günstig
5,49 € (x)

1 Kiste Mineralwasser Marke / Regional 12x 1l
10,29 € (6,99 € + 3,30 € Pfand) (x)
Macht zusammen 63,28 €.

Die meisten Preise haben sich bei uns gar nicht verändert. Es gab fünf Preissenkungen und fünf Preiserhöhungen, die sich leider nicht ganz ausgeglichen haben. Somit haben wir 1,82 € mehr, als im vergangenen Jahr, diese Produkte sind im Durchschnitt also um 2,96 % teurer geworden – zumindest hinsichtlich der reinen Verkaufspreise, versteckte Preiserhöhungen durch geringere Füllmengen kann ich in dieser Liste nicht auch noch berücksichtigen.

In einem Jahr sehen wir uns mit der selben Liste an dieser Stelle wieder und dann wird verglichen, wie sich die Preise entwickelt haben.

Lange und gute Vita

Eine Bekannte schrieb in ihrer Selbstbeschreibung, dass sie eine "lange und gute Vita" vorzuweisen hat. Eine lange Vita kann auch eine gute Vita sein, das will ich nicht ausschließen. Wenn die Jobs systematisch besser und anspruchsvoller geworden sind und man zwischendurch nachvollziehbare Unterbrechungen (Elternzeit, Fortbildung, FSJ etc.) im Lebenslauf hat, wird sich wohl kein Personaler an der Länge des Dokuments stören, denn das ist dann wohl tatsächlich eine lange und gute Vita.

Spontan krampfte sich bei mir aber alles zusammen, als ich den Satz gelesen hatte. Erfahrungsgemäß haben die meisten Bewerber im LEH keine derartige Karriere hinter sich. Ausbildung, Fortbildung, angestellter Einzelhandelskaufmann, stellvertretender Marktleiter und schließlich Marktleiter in einem Filialbetrieb stellen zusammen schon die längste der möglichen Auflistungen dar.

Da wir aber nicht nur gelernte Mitarbeiter haben, sondern auch fähigen Quereinsteigern schon immer eine Chance gegeben haben (Der Job an der Kasse ist zwar durchaus anspruchsvoll, erfordert aber nun wirklich keine Berufsausbildung im Einzelhandel), fallen die mir im Laufe der Zeit vorgelegenen Lebensläufe durchaus sehr divers aus. Meistens sind die Auflistungen sehr überschaubar.

Meistens. Von der eingangs erwähnten Bilderbuchkarriere mal abgesehen gibt es nämlich auch Bewerber mit langen Lebensläufen, die ganz sicher alles andere als gut sind. Damit meine ich keine offensichtlichen Aufstiege auf der Karriereleiter oder die oben erwähnten Ausnahmen. Damit meine ich Lebensläufe, aus denen hervorgeht, dass die Person nach Abschluss welcher Schule auch immer einen Job nach dem anderen hatte, ohne irgendwo Fuß fassen zu können, so wie ich es hier schon einmal erwähnt hatte.

Da ist man dann 3 Monate bei Supermarkt a, 2 Monate bei Gastronomie b, 12 Monate bei Bioladen c, 6 Monate bei Supermarkt d, 1 Monat bei Gastronomie e, 4 Monate bei Gastronomie f, 6 Monate bei Schuhgeschäft g, 3 Monate in Bioladen h usw.
Die meisten Anstellungen wurden bei solchen Auflistungen innerhalb einer mutmaßlichen Probezeit beendet, die genauen Kündigungsgründe (und durch wen die Kündigung erfolgte) ergibt sich aus einem Lebenslauf nicht, aber das ist auch eigentlich egal.

Wir hatten im Laufe der Zeit ein paar Mitarbeiter mit einer derartigen Vergangenheit und mit diesem Erfahrungsschatz im Rucksack kann ich mit Sicherheit sagen, dass ich Bewerbern mit "langem und nicht gutem" Lebenslauf keine Chance mehr geben werde. Keiner von denen war lange hier und nachdem die Leute während ihrer Zeit bei uns oft für Unfrieden gesorgt haben, war es auch nie so richtig friedlich ausgegangen. Wobei wir nie irgendwelche Kündigungsschutzverfahren mit ihnen durchlaufen mussten, dafür gab es bei mir hier schließlich schon immer Probezeiten und befristete Arbeitsverträge.

Anekdote am Rande: ALLEN war eines gemein, nämlich ihre Meinung über mich, die sie sich aufgrund ihrer Lebenserfahrung sehr objektiv bilden konnten. Ich bringe es nicht, bin unfähig im Allgemeinen und meine Firma wird sowieso nicht mehr lange existieren. Aber selber Schuld, wenn ich mich von so fähigen Mitarbeitern trenne, um hier mit den ganzen unfähigen Rest weiterzumachen.

Ich übergebe an dieser Stelle an die Herren Dunning und Kruger.

Das hat geöffnet!

Anruferin am Heiligabend gegen Mittag. Ich meldete mich wie immer und es ergab sich in den nächsten Augenblicken etwa der folgende Dialog:

"Hallo, wie lange hat das geöffnet?"

"Das hat bis 14 Uhr geöffnet."

"OK." [klick]
Reduziert auf das Wesentliche, jegliche zwischenmenschliche Kommunikation weglassend für maximale Telefoneffizienz. Sogar an Heiligabend. Topp!

Premiere: Wein in Pfandflaschen

Es gibt diese Pressemeldungen, die einen dermaßen verwirrt zurücklassen, dass man sich geradezu ein Loch in den Kopf kratzt.

Ich habe diese Meldung jetzt dreimal gelesen, einmal rückwärts und einmal mit zusammengekniffenen Augen – und trotzdem bleibt vor allem ein Gefühl bei mir zurück: Nämlich zutiefst ehrfürchtige Ratlosigkeit darüber, wie man Dinge aus den frühen Neunzigern als bahnbrechende Neuigkeit verkaufen kann.

Habe ich die letzten dreißig Jahre in einer Parallelwelt gelebt – oder wurde hier gerade mit bemerkenswerter Ernsthaftigkeit das Offensichtliche neu erfunden? Haben wir nicht zu meiner Zeit als stellvertretender Marktleiter bei Comet/extra Mitte der 90er schon Wein in Mehrwegflaschen angeboten? Verkaufen wir nicht selber seit über 20 Jahren schon Wein in 1-Liter-Pfandflaschen (und in goldenen Rahmen) hier bei uns im Markt in der Gastfeldstraße?

Selten hat mich ein Text so nachhaltig zum Kopfschütteln gebracht: Die Zeiten, in denen Weinflaschen nach dem Genuss ihres Inhalts in den Glascontainer wandern, könnten bald vorbei sein. Kaufland führt jetzt Pfandflaschen für Wein ein.

Könnten wir auch mal ins Sortiment aufnehmen, läuft bestimmt. :-P

Die 1-Sterne-Rezension ohne nähere Infos

Am vergangenen Samstag bekamen wir folgende Google-Rezension mit nur einem Stern:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte mich hiermit über einen unangenehmen Vorfall in einer Ihrer Edeka-Filialen beschweren.

Bei meinem Einkauf wurde ich von einer jungen Kassiererin äußerst unfreundlich behandelt. Ihr Tonfall war respektlos, Fragen wurden knapp und genervt beantwortet, und insgesamt hatte ich das Gefühl, als Kunde nicht willkommen zu sein. Ein solches Verhalten empfinde ich als sehr enttäuschend, da ich von Edeka eigentlich einen freundlichen und kundenorientierten Service gewohnt bin.

Gerade an der Kasse, wo der letzte Eindruck eines Einkaufs entsteht, sollte ein höflicher und respektvoller Umgang selbstverständlich sein. Leider war dies in diesem Fall nicht gegeben.

Ich bitte Sie, diesen Vorfall intern zu prüfen und Ihre Mitarbeiter entsprechend für einen freundlichen Umgang mit Kunden zu sensibilisieren.

Mit freundlichen Grüßen
Ob berechtigte Kritik oder nur jemand, der gerade einen schlechten Tag hatte, und sich über eine Kleinigkeit aufregen will, weiß ich nicht. Vielleicht war auch wirklich etwas passiert und es haben einfach zwei Personen aneinander vorbei kommuniziert, auch das weiß ich nicht. Gehen wir einfach mal davon aus, dass der Kunde wirklich nicht so behandelt worden ist, wie es sein sollte: Aber ohne den kleinsten Hinweis darauf, was da wann passiert ist, kann ich überhaupt nichts verbessern. Der Rezensent persönlich war mir relativ egal, aber da auch andere (potentielle) Kunden diese Bewertungen lesen und bekanntlich vor allem die negativen Bewertungen in den Fokus rücken (ist bei mir nicht anders), habe ich mal eine recht umfangreiche Antwort geschrieben. Vor allem habe ich noch einmal darauf hinweisen wollen, dass Kritik, die einem ohne Fakten um die Ohren gehauen wird, keine ernst gemeinte Kritik sondern einfach nur nutzlos ist. So habe ich nämlich keine Chance, irgendetwas gezielt zu verbessern.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, das Erlebnis zu schildern. Es tut mir leid, wenn Sie Ihren Einkauf bei uns als unangenehm empfunden haben – ein freundlicher und respektvoller Umgang gehört für uns selbstverständlich zum Service dazu, wie auch viele positive Rezensionen bestätigen.

Gleichzeitig bitte ich um Verständnis, dass ich den geschilderten Vorfall ohne nähere Angaben leider nicht konkret nachvollziehen oder intern prüfen kann. Weder Datum noch Uhrzeit oder eine genauere Beschreibung der Situation sind für mich in Ihrem Text erkennbar, sodass ich keine gezielte Klärung vornehmen kann.

Sollten Sie an einer Aufklärung interessiert sein, können Sie sich gern direkt bei mir melden und entsprechende Hinweise geben. Nur so habe ich überhaupt die Möglichkeit, derartige Rückmeldungen intern aufzugreifen und sinnvoll daran zu arbeiten.

Unabhängig davon nehme ich das Feedback selbstverständlich ernst und werde das Thema Freundlichkeit im Team weiterhin regelmäßig ansprechen.

Die passive chinesische Tröpfchenfolter

Der dauerhaft leicht fließende Wasserhahn auf der Damentoilette raubt mir noch den letzten Nerv, denn das kleine Rinnsal fließt genau durch eines der Löcher in den Abfluss und produziert dadurch ein ununterbrochenes, plätscherndes Geräusch.

Da ich mein Büro in unmittelbarer Nähe zu den Toiletten habe, nagt dieses Geräusch, das auch durch die geschlossene Toilettentür deutlich vernehmbar ist, langsam aber extrem zielsicher an meinen Nerven.

Noch ein paar Stunden Büroarbeit und ich werde alles gestehen, angefangen beim Attentat auf Kennedy bis hin zur Wahrheit hinter Chemtrails.

Familienunternehmer 4

Schon wieder Post von den Familienunternehmern. Man bezieht sich auf das "erste" Anschreiben und wäre sehr dankbar, wenn ich mich telefonisch oder per Mail zurückmelden würde, ob und wann ich ein Telefonat oder Treffen einrichten könnte.

In so einem Fall sollte keine Antwort doch einem "Nein, danke, ich habe kein Interesse an einem Telefonat oder gar einem Treffen" gleichkommen, oder?

Wie fühlt man sich nach drei Wochen ohne Zucker?

Vor ein paar Wochen gab es in der FAZ den Artikel "Wie fühlt man sich nach drei Wochen ohne Zucker?" (Der Artikel ist hinter einer Bezahlschrank, aber das spielt hier jetzt keine Rolle.)

Der Untertitel des Artikels lautet: "Ein Leben ohne Schokolade? Schwierig. Einen Versuch ist es unserer Autorin trotzdem wert. Sie verzichtet drei Wochen lang auf Zucker."

Es geht also darum, dass es für die Autorin schwierig ist, ohne Zucker, Schokolade oder Süßigkeiten allgemein auszukommen. Waren die drei Wochen für sie hart? Kann ich nicht sagen, da mir der Zugriff auf den Artikel fehlt.

Aber ich kann den Bohei um das Thema nicht nachvollziehen. Kristallzucker zu 100% zu vermeiden, erfordert schon einiges an Disziplin, da er vielen Produkten zugesetzt ist. Aber drei Wochen einfach nur auf "Süßes" oder Schokolade verzichten? Wo ist das Problem? Ich kann natürlich nur von mir selber sprechen, aber Schokolade/Süßigkeiten esse ich selten, resp. habe nie ein extremes Verlangen danach (ich bin bekanntlich eher der Chips-Junkie). Getränke sind bei mir bis auf wenige gelegentliche (Club Mate Kraftstoff oder Bundaberg Ginger Beer) Ausnahmen grundsätzlich zuckerfrei. Kuchen gibt es bei uns im Grunde nie und selbst beim sonntäglichen Familenfrühstück bin ich eher der Typ Mettbrötchen und nicht der Typ Nutella.

Ich vermeide Zucker nicht mutwillig (außer bei Getränken), hätte aber aufgrund meines grundsätzlichen Zucker-Konsumverhaltens null Mühe, mehrere Wochen eine komplette Nullrunde zu machen. Die Aussicht, drei Wochen lang auf Zucker zu verzichten, würde mir jedenfalls nur ein müdes Lächeln abringen.

Darauf eine zwei drei Handvoll SchaleTüte Jalapeno-Chips. knusper

Leergutbons im Müll?

Warum in dem Müllsack vor dem Leergutautomaten zwei Leergutbons im Gesamtwert von 4,43 € lagen, erschloss sich mir zunächst nicht. In der Videoaufzeichnung war auch nicht zu erkennen, wann die Bons im Müll gelandet waren, da sie ein Stück zu tief in dem Sack lagen, um von der Kamera erfasst zu werden. Schade.

Irgendwie war ich wohl zu verwirrt um sofort darauf zu kommen, dass auf die Bons doch ein Datum und eine Uhrzeit gedruckt ist. Damit ließ sich dann sehr deutlich erkennen, wer die Bons in den Sack geworfen hat – dachte ich.

Die beiden Belege hatten unterschiedliche Uhrzeiten, aber ich brauchte nur bei der Zeit auf einem der beiden Bons in der Aufzeichnung nachzuschlagen, um im Bilde zu sein: Ein Kunde gab Leergut ab, vergaß jedoch, den Bon zu ziehen. Während er seine Tüten zusammenfaltete und in seiner Tasche verstaute, wurde der Bon automatisch nach zehn Sekunden Wartezeit ausgedruckt. Noch während der Bon aus dem Drucker des Automaten heraushing, ging der Kunde weg. Eine Minute nach dem Drucken wurde der Bon automatisch wieder eingezogen. Dies ist eine schöne Funktion des Rücknahmeautomaten, über die ich eigentlich auch noch einmal einen Blogeintrag machen wollte. Irgendwann mal …

Als einer meiner Mitarbeiter den Automaten am Abend reinigen wollte, fielen ihm beim Öffnen der Tür wie üblich die eingezogenen Bons entgegen. Zwei Stück waren es und diese entsorgte er einfach in den Müll, wo ich sie dann nun am nächsten Morgen gefunden habe.

Da muss ich noch einmal nachschulen, dass solche gefundenen Leergutbons bitte in die Elepfandspendenbox gesteckt und nicht einfach entsorgt werden.