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Verdienststrukturerhebung

In der Verdienststrukturerhebung werden Daten zu Verdiensten erfasst. Sie sind untergliedert nach Wirtschaftszweigen und persönlichen Angaben über die Arbeitnehmer wie Geschlecht, Geburtsjahr, die Dauer der Unternehmenszugehörigkeit, Beruf und Ausbildungsabschluss. Zudem werden Merkmale über das Beschäftigungsverhältnis erhoben: Anzahl der bezahlten Arbeitsstunden, Angaben zu Tarifvertrag, Leistungsgruppe, Art der Beschäftigung und den Umfang des Urlaubsanspruchs. […]
Den vollständigen Text mit der kompletten Beschreibung der Verdienststrukturerhebung könnt ihr auf der verlinkten Seite nachlesen.

Diesmal hatte es mich getroffen. Für April 2018 sollte ich für jeden einzelnen Mitarbeiter, es waren damals in beiden Märkten immerhin zusammen 35 Leute, unter anderem folgende Daten abliefern:

· Verdienstregelung (z. B. Tarifvertrag, Arbeitsvertrag)
· Geburtsjahr
· Datum des Beschäftigungsbeginns
· Personengruppe (z. B. Azubi, Aushilfen, Vorruheständler)
· Tätigkeitsschlüssel (Berufsbezeichnung, Anforderung, Abschlüsse etc.)
· regelmäßige Arbeitszeit
· Im Monat April 2018 bezahlte Stunden (ohne Überstunden)
· Im Monat April 2018 bezahlte Überstunden
· Bruttomonatsverdienst
· Zuschläge (z. B. für Schicht-, Sonntags-, Feiertagsarbeit)
· Lohnsteuer
· Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung
· Anzahl sozialversicherungspflichtige Arbeitstage im Jahr 2018
· Bruttojahresverdienst 2018
· Sonderzahlungen 2018
· Urlaubsanspruch
Das waren im Prinzip die wesentlichen Fragen. Eigentlich ist das gar nicht so schwer. Die meisten dieser Daten finden sich auf den Gehaltsabrechnungen von April 2018 und Dezember 2018. Sowas wie Schul- und Ausbildungsabschlüsse und die faktisch geleisteten Stunden und die Daten zum Urlaub sind etwas mühsamer herauszufinden. Das ist für jeden Einzelnen eine relativ überschaubare Arbeit von vielleicht 10-15 Minuten. Aber das mal 35 ist eben schon eine Ansage … Ist aber nun mit Hilfe unseres externen Lohnbüros erledigt worden.

Ignorieren hatte übrigens auch nichts, da drohten bis zu 5000 Euro Strafe.

Begegnung der dritten Art im Park

Stell dir einen 20 Jahre alten Lada vor. Der Lack verkratzt und ausgeblichen, vorne und hinten Parkrempler, die Türen hängen, alle Stoßdämpfer sind durch, die Federn gebrochen, der Auspuff abgefallen, Scheinwerfer blind, Spiegel abgefahren, die Sitze sind durchgesessen, der Motor ist kurz vor Motorschaden weil das Öl noch nie gewechselt wurde, die Windschutzscheibe ist voller Steinschlag und die Antenne ist abgebrochen.

Und dann kommt einer daher und baut an diesen "Fahrzeug" die edelsten und teuersten, handgefrästen AMG-Alufelgen dran.
Häh?! Wer macht sowas? Was soll das?

Nee, hat keiner gemacht. Aber eben im Park bei den anderen Pennern habe ich vermutlich diese komplett abgewrackte Ladendiebin gesehen. Zuerst aufgefallen war mir aber aus der Entfernung ihre eng sitzend Leggings mit den schrägen Ausschnitten an den Beinen, die für sich alleine eigentlich ganz heiß aussah. So kam mir der Vergleich mit dem Auto in den Sinn.
Brrr … :-O

"mytowel"

Während unseres Urlaubs hatten wir von einer Vertreterin etliche Probepackungen "mytowel"-Reinigungstücher bekommen. Dafür danke, aber sind diese Tücher wirklich so ein cooles Lifestyle-Produkt, dass es dafür einen ernsthaften Markt gibt?



Nach dem die Schachteln nun ein paar Wochen im Kassenbüro lagen, habe ich mir diesen Artikel heute mal näher angesehen. Es handelt sich dabei um feuchte Reinigungs- / Erfrischungstücher, die jeweils einzeln in einer Plastikdose verpackt sind. Der Hersteller wirbt damit, dass diese Verpackung die Tücher länger vor dem Austrocknen bewahrt, was Kosten spart. Ich finde das irgendwie zu tüdelig und auch, dass man diese massive Plastikdose als Abfall hat, finde ich verstörend:



Ebenfalls schade finde ich, dass die Pappe der kleinen Umverpackungen noch zusätzlich mit Folie kaschiert ist. Warum muss sowas sein, wenn man andererseits sein Produkt als relativ umweltfreundlich darstellt?



Um "mytowel" nicht komplett zu vernichten: Die Tücher machen sauber und riechen ganz angenehm. Aber die gesamte Art der Verpackung finde ich ausgesprochen unglücklich. Bei uns werden sie den Weg ins Sortiment wohl nicht finden, zumal keiner von uns einen Preis kennt.

… und während ich versuchte, den Preis online herauszufinden, fiel mir auf, dass diese kleinen Döschen wohl vor allem als individuell bedruckte Werbegeschenke gedacht zu sein scheinen.

Was haltet ihr von den Dingern?

Termine im Google-Kalender?!

Haben wir ein paar Google-Profis hier? Im April hatten wir ein Hotel reserviert, für unseren Urlaub im Juli einen Flug gebucht. Beide (voneinander völlig unabhängigen und über völlig verschiedene Wege gebuchten) Termine wurden automatisch in meinem Google-Kalender eingetragen.

Automatisch aus der Mail wurden die Daten wohl nicht übernommen, mir selbst geschickte Testmails mit ähnlichen Terminangaben und Schlagwörtern haben zumindest nicht für eine Eintragung im Kalender gesorgt.

Wo gibt es da eine Schnittstelle? Wie funktioniert das?

Abzock-Anruf-Weiterleitung

Seit ich die Weiterleitung auf mein Handy eingerichtet habe, gab es schon vier Versuche, uns über die (gefälschte) Nummer der Edeka-Zentrale Hamburg zu erreichen – nur gesprochen habe ich seit dem noch mit keinem der Betrüger. Ich melde mich ganz seriös mit "Edeka-Markt Harste, guten Tag" und dann wird immer gleich oder nach ein paar Sekunden aufgelegt.

Ich habe absolut keine Ahnung, ob die Abzocker das irgendwie riechen oder ob denen, wenn ich z.B. gerade privat unterwegs bin, die supermarkttypischen Nebengeräusche fehlen oder ob die das mit der Weiterleitung doch merken. Aber so lange sie nicht bei einem meiner Mitarbeiter durchkommen und es tatsächlich schaffen, trotz aller Warnungen und der bekannten Verfahrensweise hier im Betrieb, die Leute einzulullen und so Geld zu ergaunern, ist auch schon viel gewonnen.


Fraud Alert

Da die Bilder in diesen Fake-Shops von den jeweiligen Internetseiten per Hotlink eingebunden sind, ist es natürlich doppelt fies. Kann man unterbinden, kann man aber auch schelmisch selber für einem kleinen Streich umfunktionieren. :-)


Kaputter Swopper für 30,99 (statt 104,82) Euro

Während des Urlaubs war ich durch eine Google-Benachrichtigung auf einen Link eines "Onlineshops" gestoßen, in dem, ja, öhm, meine Blogeinträge angeboten werden. Klingt bescheuert? Ist es auch. Diese Systeme scheinen nach irgendeinem Algorithmus das Web abzugrasen und aus den gefundenen Daten "Shopartikel" zu generieren. Immer zu einem auf "99" endenden Fantasiepreis und daneben findet sich grundsätzlich ein durchgestrichener, mehrere zehn bis weit über hundert Euro höherer "alter Preis".

Während meiner Recherche habe ich dort auch Beiträge aus anderen Onlinemagazinen und Zeitungen gefunden, dazwischen Titel aus unterschiedlichen Videoplattformen (auch xxx) und vor allem theoretisch echt vorhandene Produkte. Theoretisch deshalb, weil es sich bei diesen "Shops" um knallharten Betrug handelt. Wer von den merkwürdigen Inhalten (wie meine Blogeinträge) nicht misstrauisch wird und ein vermeintliches Schnäppchen kaufen möchte, dürfte spätestens dann sein blaues Wunder erleben, wenn die nächste Kreditkartenabrechnung aber bestimmt keine Ware kommt.

Teilweise sind die Links zu den "Shops" in den Screenshots zu sehen. Guckt euch den Rotz ruhig selber an, aber seid sorgsam auf den Seiten.

Mit einem Klick auf "Kaputter Swopper für 30,99 (statt 104,82) Euro" vollständig lesen könnt ihr den Beitrag aufklappen und noch meine restlichen Fundstücke sehen und zum Supersonderschnäppchenpreis kaufen. ;-)

(Für den selben Preis würde ich dann übrigens den heilen Swopper nehmen.)


Continue reading "Kaputter Swopper für 30,99 (statt 104,82) Euro"

Das war's mit dem Testkauf-Pokal 2019

Qualitätstestkauf während unseres Urlaubs. Diesmal ist sogar nicht nicht getragene (weil teilweise nicht vorhandene) Arbeitskleidung in die Bewertung eingeflossen, weswegen das Ergebnis unterm Strich sogar noch etwas schlechter als im vergangenen Monat ausfällt.

Das bedeutet, dass wir für 2019 keine Chance mehr haben, den Pokal abzusahnen, aber dennoch werden wir uns natürlich weiterhin viel Mühe geben und bis zum nächsten Jahr haben wir hoffentlich endlich diese Arbeitsbekleidungsfrage geklärt.




Dezente Warensicherungsbeklebung

Eine der Zutaten zum Erfolgsrezept einer Warensicherungsanlage ist, die Klebeetiketten an unauffälliger Stelle anzubringen. Damit wird Manipulationen vorgebeugt und verhindert, dass die Etiketten entfernt oder zerstört werden. Praktischer Nebeneffekt ist, dass man das Bild der Ware nicht mit den zusätzlichen Aufklebern verschandelt.

Oder man macht es so:


Veganes Eiweiß

Der Vater erklärte seinen Kindern: "Das Huhn kommt ja aus dem Eigelb, das Eiweiß dürften Veganer also eigentlich essen."

(So während unseres Urlaubs am Nachbartisch während des Frühstücks im Hotel mitgehört. Es erschloss sich uns nicht, ob er das wirklich ernst meinte oder seine kleinen Kinder tatsächlich schon ein Verständnis für Ironie hatten.)

Ich esse ab heute nur noch Haxe. So ein Bein kann man dem Schwein ja auch amputieren, ohne das Tier dafür töten zu müssen. :-P

350 Euro für Werbung mit meinem Namen

Werbeanruf einer Firma, die ein Werbenetzwerk aufbauen möchte. Ein Golf-Club (gemeint war der Ballsport und keine Kompaktklasseautos) hier aus Bremen hat uns als bei deren Mitgliedern beliebte Einkaufsstelle genannt und würde gerne mit unserem Namen für eine gute Partnerschaft werben, wofür ich dann 350 Euro bekäme.

Keine Ahnung, wie sich das rechnet oder wo der Haken ist. Der Außendienstler will Montag in einer Woche hier bei uns vorstellig werden und die Details erklären.

(Es gibt einen Haken. Es gibt immer einen Haken, wenn Leute anrufen und einem Geld anbieten, vor allem wenn die Telefonnummer bei Tellows als "sehr unseriös" bewertet wurde. Aber so lange mich das nichts kostet, kommen zumindest blogbare Geschichten dabei heraus, weswegen ich dem Termin einfach mal zugestimmt habe.)

Mini-Markt auf Kreta

Erstaunlicherweise haben wir selber keinen einzigen SPAR-Markt auf Kreta gesehen. Aber dafür gab es bei uns im Umkreis mehrere kleinere Läden, in denen sich Touristen wie Einheimische versorgt haben. Aus einem davon stammen diese Bilder. Eine Melone, die nicht nur matschig war (passiert), sondern fröhlich vor sich hin gärte und blubberte, eine Tiefkühltruhe, die so hoch gefüllt war, dass die Ware nicht nur aufgetaut, sondern schon warm war und ein Kühlregal, gegen das unser ältestes vor dem Umbau noch das reinste Luxusgerät war.

Aber an sowas stören sich nur die "gründlichen Deutschen", im Süden ist ein bisschen Anarchie im Alltag eben viel gewöhnlicher. :-)




Eieieieimer

Ein paar Tage nach Lieferung standen immer noch mehrere Kunststoff-Putzeimer im Lager. Zum Schutz beim Transport und um die zehn Eimer zusammenzuhalten, ist der ganze Stapel in eine dünne Folie eingewickelt. So standen sie neben der Leergutkasse.

Und dann hat irgendjemand absichtlich oder versehentlich irgendein Taschentuch dort hineingeworfen, was wohl die Initialzündung für diesen neuen Mülleimer war, der sich in der Folge noch weiter füllte.

Ach, Leute …


Accountlöschung hier im Blog

Wenn jemand hier seinen Account gelöscht haben möchte, reicht dazu eine kurze E-Mail. Das sind wenige Mausklicks für mich und dann hat sich die Sache erledigt. Ich hänge nicht an diesen Daten und habe wirklich absolut keine Schmerzen damit, irgendwelche Nutzerdaten zu löschen.

Alternativ kann man natürlich auch den kompletten Musterbrief verwenden, ihn bezüglich der Daten zur Identifikation entsprechend umbauen und eine sehr förmliche Mail in meine Richtung schicken. So hatte es jedenfalls heute Mittag ein Blogleser (oder vermutlich wohl nicht mehr) gemacht.

Funktioniert auch, macht aber schlechtere Laune.

Nanu, StA-HB?!

Mit der Tagespost trudelte hier vorhin ein Schreiben der Staatsanwaltschaft Bremen ein. Es ging um einen unserer Ladendiebe, der wohl noch mehr auf dem Kerbholz hat:

Neben der in jener Sache zu erwartenden Strafe fällt die Strafe, zu der die Verfolgung der von Ihnen angezeigten Tat führen kann, nicht beträchtlich ins Gewicht, [...]
So weit, so gut, den Text habe ich schon häufiger zu lesen bekommen. In diesem Fall handelte es sich um den Typen, der hier vor einer Weile eine größere Menge Schokolade gestohlen hatte. "Vor einer Weile" … Das war am 27. Mai dieses Jahres und ist damit nicht einmal vier Wochen her!

Okay sagt die Wahrheit, was ist mit der echten Staatsanwaltschaft Bremen passiert? Wurde sie gekidnappt? Muss ich mir etwa Gedanken machen? :-P