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Lustige Strichcodes – 828

Auf der Holzkohle von Aldi hat Susanne diesen Strichcode mit (vermutlich) stilisierten Flammen entdeckt. Würde zumindest thematisch passen. :-)

Vielen Dank für die Zusendung.


Lustige Strichcodes – 827

Auf einer Packung Kabanossi der polnischen Marke Berliniki hatte Jonas diesen Strichcode mit Würstchen entdeckt. Die ganze Aufmachung erinnert stark an Elemente aus dem Film Sausage Party. :-)

Vielen Dank für die Zusendung der Bilder.


Das Finn-Crisp-Mysterium

Shura vom Voodooschaaf, aus dem Blog hier kennt man Hannes auch schon, war über das Produkt Finn Crisp gestolpert. Nicht wortwörtlich (hoffe ich), aber ihr war aufgefallen, dass es offenbar zwei verschiedene Ausführungen dieser Knäcke-Scheiben gibt. Mit Löchern (rechts im Bild) und ohne Löcher, links zu sehen:



Ich esse Finn Crisp nun auch nicht unentwegt, alle paar Monate bis Jahre nehme ich mal eine Packung mit nach Hause. In dem Turnus ist mir zugegebenermaßen noch nie aufgefallen, dass es offenbar unterschiedliche Sorten gibt, wenngleich sie sich wohl nur in der Optik unterscheiden.

Wer von euch hat das schon einmal bemerkt?

Shura war es aufgefallen und sie war neugierig, was dahinter steckt und so gab es eine Anfrage beim Hersteller, was es mit den löchrigen und glatten Knäckescheiben auf sich hat.

Es folgte eine ausführliche Antwort:

Due to FINN CRISP baking process thin crisp slices are different in thickness. In the baking process the big dough sheet from which thin crisps are made of is torn in two – to Top of the sheet and Bottom of the sheet. As a result 50% of thin crisps are “Top thin crisps” and 50% are “Bottom thin crisps”. In one consumer package the content is always only Top thin crisps or Bottom thin crisps. They never get mixed together. One can easily differentiate Top from Bottom visually:

Top thin crisp: more airy, more curvy, thicker, with docking holes.
Bottom thin crisp: more dense, straight/flat, thinner, with floury bottom.
Der Unterschied entsteht also ganz schlicht beim Backen. Für die dünnen Finn-Crisp-Scheiben wird zunächst eine große Teigplatte gebacken, die anschließend in eine Ober- und eine Unterseite geteilt wird. Dadurch gibt es zwei optisch und haptisch unterschiedliche Varianten: Die Stücke von der Oberseite sind etwas luftiger, gewölbter und dicker und haben die typischen Löcher. Die Unterseiten sind dagegen kompakter, flacher und dünner und haben eine leicht mehlige Unterseite.

Interessant dabei: In einer Packung landet grundsätzlich immer nur eine der beiden Varianten. Ober- und Unterseiten werden also nicht miteinander gemischt ausgeliefert. Damit wäre das dann auch geklärt. :-)

Ganz lieben Dank für die Zusendung, Shura – und entschuldige Bitte die "kleine" Verzögerung nur nur etwas über vier Jahren bis zur Veröffentlichung hier. In der Masse von all dem, um das ich mich tagtäglich kümmere und kümmern muss, rutscht immer mal was durch …

Doppelblogeintrag: "Lustige Strichcodes 826" und "Cake? Cake?? CAKE???"

Während ich den eigentlich Teil dieses Blogeintrags geschrieben habe, trudelte hier eine E-Mail von Blogleserin Monika ein, die auf einer Packung Jaffa Cakes von "McVitie's" diesen Strichcode entdeckt hatte:



Monika kommentierte das Bild folgendermaßen: "Die Striche sind sich offenbar nicht einig, ob es sich nun um Kekse oder Kuchen handelt" – und lustigerweise handelte aber genau davon der Text, an dem ich gerade schrieb. Dieses Strichcode-Motiv hat nämlich einen real existierenden Hintergrund.

An Monika vielen Dank für die Zusendung und hier lest hier nun, warum die "Jaffa Cakes" so heißen, wie sie heißen … :-)

Hat eigentlich von euch irgendjemand schon einmal darüber nachgedacht, warum "Jaffa Cakes" eigentlich "Cakes" und nicht "Cookies" oder ähnlich heißen? Vermutlich nicht, oder? Und wenn einem mal aufgefallen ist, dass das ja nun nicht wirklich Kuchen sind, wurde der Name vermutlich als ein kreativer Anflug irgendeines Marketingmenschen abgetan. Aber dazu gibt es eine Geschichte, die Namensgebung dieses Gebäcks ist in der Vergangenheit zu suchen. Wenngleich es nur ein paar Jahrzehnte her ist, hier erwartet euch jetzt also keine Reise ins Mittelalter …

Die "Jaffa Cakes" (die ich hier in Deutschland jahrzehntelang nur unter der Marke Griesson kannte und die es inzwischen (zumindest bei uns) auch als Eigenmarke gibt), sehen auf den ersten Blick aus wie profane Kekse: Rund, mit gut 50mm Durchmesser handtellergroß (bei Kindern), oben mit Schokolade überzogen und innen mit Frucht(gelee)füllung, ursprünglich aus Orangen.

Obwohl sie "Cakes" hießen, bestand 1991 die Steuerbehörde in England darauf, dass es doch eigentlich nur schokoladenüberzogene Kekse sind, womit sie mehrwertsteuerpflichtig geworden sind oder wären. Einige Monate später landete der Fall vor einem Gericht und dort wurde schließlich entschieden, dass die Jaffa Cakes rechtlich Kuchen sind und daher heißen sie bis heute "Cakes".

Während der Verhandlungen musste vor allem geklärt werden, was ein "Jaffa Cake" eigentlich ist. Die Begründungen waren teilweise grotesk sachlich: Kekse werden mit der Zeit weich, Kuchen dagegen hart. Also ließ der Hersteller einen Jaffa Cake eine Weile an der Luft liegen, was zu dem Ergebnis führte, dass der "Keks" hart wie ein ausgetrockneter Kuchen wurde. Damit war der Fall praktisch entschieden, wenngleich es noch andere Argumente (Bisquitteig, Konsistenz) gab, die im Laufe der Verhandlungen angeführt wurden. Es gab natürlich auch Gegenargumente (Klein wie Kekse, werden mit den Fingern gegessen etc.), aber unterm Strich wurde festgehalten, dass "Jaffa Cakes" genug Eigenschaften eines Kuchens haben, um steuerrechtlich als Kuchen zu gelten.

Inzwischen zahlt man übrigens in England wieder Mehrwertsteuer (VAT) auf die Jaffa Cakes, allerdings nur den verringerten Steuersatz und nicht den vollen Wert.


Alter SPAR-Kalender mit Namenstagen von 2015

Diesen alten Kalender voller Namens- und Feiertage der SPAR aus Österreich hat Honza noch in seiner Sammlung entdeckt. Ob es die in der Art heute noch so gibt? Sind die Namenstage so wichtig, dass sich die Produktion eines solchen Kalenders wirklich lohnt? Wer mehr weiß, darf gerne seinen Senf in den Kommentaren hinterlassen.

Bilder von Honza, ich suche noch den Strichcode. ;-)




Lustige Strichcodes – 825

Auf einer Packung "Chicken Nuggets Alm Style" von Lidl hatte Susanne diesen Strichcode entdeckt, der mit einer typischen Bauernmalerei-Blüte dekoriert wurde. (Falls jemand das dargestellte Gewächs genauer benennen kann, bin ich für Tipps dankbar.)

Wie auch immer, vielen Dank an Susanne für die Zusendung. :-)


Alter EUROSPAR-Taschenkalender

Honza hat noch einen kleinen "EUROSPAR"-Taschenkalender gefunden, der von einem Eurospar-Markt in Cieszyn stammt, den es offenbar nicht mehr zu geben scheint. An der Adresse ist laut Google Maps kein SPAR-Markt ansässig und auch bei Google Street View ist kein rot umrandetes Kieferngewächs zu entdecken.

Dennoch natürlich vielen Dank für die Zusendung. :-)


Lustige Strichcodes – 823

Diesen Strichcode mit Karnickel hat Susanne auf einer Packung Nagerfutter von Rossmann (Eigenmarke Winston Gartenvielfalt) entdeckt.

Vielen Dank für die Zusendung. :-)


Lustige Strichcodes – 822

Fundstück von Monika auf einer Packung "American Style Sandwich" der Lidl-Eigenmarke Grafschafter: Ein Strichcode mit "Stars and Stripes", wobei letztere sich einfach schon aus der Sache ergeben. Vielen Dank für die Zusendung. :-)


Lustige Strichcodes – 821

Fundstück von Honza auf einer Schale "Matylda"-Frischkäse von Milko: Ein eigentlich unspektakulärer Strichcode, ein gerahmt von einem tropfen- oder milchklecksförmigen Gebilde. Dank auch dafür. :-)


Fragwürdige Schilder an einem Leergutautomaten

Henning, der mir einst auch dieses SPAR-Markt-Foto gesendet hatte, schickte mir in der selben E-Mail auch dieses Bild von einem Leergutautomaten in einem Supermarkt in München. Da die Zusendung von 2019 (!) war, könnte es natürlich sein, dass besagter Leergutautomat überhaupt schon gar nicht mehr existiert.

Auch wenn das Foto so lange hier unbeachtet herumgammelte, möchte ich es auf jeden Fall doch noch hier verewigen – einfach nur zum Schmunzeln oder auch für eine wilde Diskussion.

Das mit dem Müll vor dem Automaten lässt sich sicherlich mit einem entsprechenden Behältnis regeln, bei uns funktioniert das ja auch meistens, aber das linke Schild ist schon hart grenzwertig, wenn nicht sogar grenzüberschreitend. Das schreit doch förmlich nach viel Stress mit denjenigen, die viel Leergut haben. Ich vermute, dass auf diese Weise Flaschensammler davon abgehalten werden sollen, den Automaten immer wieder für längere Zeit zu blockieren. Genauso vermute ich, dass Flaschensammler dann einfach immer nach 15 Flaschen einen Bon ziehen und fröhlich weitermachen. Nee, nicht gut. Wir haben zwar auch immer wieder Kummer mit Leuten, die seeehr viel Leergut abgeben, aber mit so einem Hinweis macht man sich keine Freunde, glaube ich.

(Wie gesagt, das ist sechs Jahre her, kann natürlich sein, dass die Situation dort vor Ort inzwischen eine gänzlich andere ist …)


Lustige Strichcodes – 819

Diesen Strichcode mit Blättern hat Susanne auf einer Packung "Freshona"-Sauerkraut von Lidl entdeckt. Passenderweise hätte Weißkohl dort hingehört. :-P

Trotzdem natürlich vielen Dank für die Zusendung. :-)


Lustige Strichcodes – 818

Vor ein paar Jahren hatte Honza mir diesen Strichcode von einem Eis mit dem Namen Kaktus der Marke Nestle geschickt.

Name und Hersteller sind geblieben, aber das Produkt sieht nun anders aus und hat auch eine neue Artikelnummer mitsamt neuen Strichcode bekommen. Aus diesem hier wachsen nun, passend zum Namen, ein paar Kaktusse Kakteen. Vielen Dank auch für diese Zusendung. :-)


Lustige Strichcodes – 817

Strichcode-Zusendung von Susanne. Diesen mit Getreide, Baum und landwirtschaftlichen Gebäuden inkl. Getreidesilo hat sie auf einer Packung "Snäckebrot" von Bohlsener Mühle entdeckt.

Vielen Dank für dieses Foto. :-)