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Alienboard?

Erinnert sich noch jemand? Vor drei Jahren hatte ich dieses Angebot bekommen, im Tausch gegen ein solches Gerät einen kleinen Artikel über die Alienboard-E-Boards zu schreiben. Wooooho, Werbung, jawoll. Nach einer mehrwöchigen Testphase verschwand das Gerät übrigens im Karton im Keller. Es macht zwar Spaß, damit zu fahren, aber nur im Wohnzimmer oder die Einfahrt rauf und runter ist auf Dauer zu langweilig – aufgrund der nicht vorhandenen Straßenzulassung dieser Dinger fahre ich damit natürlich als gesetzestreuer Bürger auch nicht auf öffentlichen Flächen herum, was die Nutzung doch ziemlich einschränkt.

Ist die Firma Alienboard die an ihren kostenlosen Mustern zugrunde gegangen? Vor ein paar Tagen kam mir nämlich der Gedanke, nach längerer Zeit mal wieder den oben verlinkten Blogeintrag aufzusuchen – und bin dann auch auf deren Website gegangen. Jedoch wird man dort nur auf unterschiedliche Werbeseiten weitergeleitet. Teilweise sind die Seiten wohl auch mit zweifelhaftem Inhalt versehen, zumindest schlug mein Virenwächter hier zeitweise Alarm.

Schade, denn Technik und Zusammenarbeit waren damals wirklich positiv.

Radfahr-Bilanz Juli 2020

Mit meinem gestrigen Weg nach Hause habe ich im Juli die 750 mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer geschafft. Der Löwenanteil davon besteht aus den beinahe täglichen insgesamt mindestens (längerer Weg durch gerne gefahrene Alternativstrecken) 30 Kilometern durch den Weg zur Firma und wieder nach Hause.



Mein gestecktes Monatsziel von 500 km habe ich damit zumindest im Juli locker überschritten und bin damit meinen Jahresplan von 5000 km beachtlich näher gekommen. Die werde ich aber auch noch schaffen und wohl auch übertrumpfen. :-)

Nein, ich habe kein E-Bike (Brrr …) und schaffe trotzdem im Schnitt deutlich unter drei Minuten (üblicherweise 2:30-2:40) pro Kilometer, was zwar nicht an die Werte von Leistungssportlern auf entsprechend guten Rennrädern rankommt – aber für mein Mountain-, bzw. Trekkingbike mit gemischten Straßenverhältnissen finde ich das absolut befriedigend.

(Und weil's so schön ist, bin ich heute mit dem Auto in der Firma. Eine fünfköpfige Familie mit Haustier ist mit den Packtaschen am Rad auf Dauer nur mühsam zu versorgen.)


Ka-Fu-Test

Wer kennt als Katzen- oder auch Hundebesitzer nicht den typischen Geruch, den Dosenfutter verströmt und der für unsere menschlichen Nasen meist alles alles andere als appetitlich ist? Es gibt aber auch Ausnahmen, wie ich hier schon einmal gezeigt habe. Auf dem Bild im verlinkten Beitrag ist die Thunfisch-Variation zu sehen, aber die Sheba "feinen Filets" gibt es auch mit Meeresfrüchten (in dem zum Beispiel ganze Muscheln sind) oder auch Hühnchen, wie im folgenden Foto zu sehen ist. Die Stückchen waren in dieser Dose tatsächlich mal etwas kleiner, aber dennoch waren sie noch als Fleisch erkennbar und nicht zu irgendeiner undefinierbaren Pampe gepresst oder zerkocht.

Unser Kater bekommt diese Sorten auch hin und wieder zu futtern und diesmal überkam es mich einfach: Der Geruch war neutral bis appetitlich, das Aussehen der Stücke war nicht unappetitlich. Über den Geschmack kann ich sagen, dass es nach ungewürztem, gekochten Hühnerfleisch schmeckt. Kein (für den menschlichen Gaumen) kulinarischer Hochgenuss, aber keinesfalls ekelig. Immerhin kann ich jetzt mit Fug und Recht behaupten, auch schon Katzenfutter probiert zu haben. :-D


Süß vs Herzhaft

Der Inhalt der Auflaufform sieht zwar aus wie Frikandeln in Sauce Hollandaise, aber in Wirklichkeit hatte Ines da auf die Schnelle und recht spontan ein Tiramisu aus Löffelbiskuits kredenzt, das mangels Kakaopulver etwas heller als gewöhnlich aussah.

Unabhängig von den optischen Eindrücken war es dann doch sehr lecker. :-)


Abgelaufener Saft im Ausguss

Zu Hause hatten wir noch eine Flasche Saft (irgendein Multivitamin-Zeugs mit ACE-Zusätzen) stehen, die vor einem dreiviertel Jahr schon abgelaufen ist. "Kann man bestimmt noch trinken", konstatierten wir, denn schließlich sind die Daten nur eine grobe Richtlinie. In diesem Fall war das Produkt aber inzwischen ungenießbar geworden. Vielleicht wäre der Saft noch mikrobiologisch einwandfrei gewesen, aber Farbe und Geschmack waren vollständig unappetitlich und so gab es für den unansehnlich braunen Inhalt der Flasche nur einen Weg:


MCD, BK, EGAL

Eher Zufällig bin ich gerade über diesen alten Blogeintrag von 2005 gestolpert, in dem ich damals berichtete, dass ich auch weiterhin lieber zu Mc Donalds als zu Burger King gehen werde.

15 Jahre später würde ich sogar eher das Gegenteil behaupten, denn wenn ich mit knurrendem Magen unmittelbar die Auswahl zwischen MCD und ein BK hätte, würde ich mich für letzteren Burgerbrater entscheiden, was vor allem dem "X-tra Long Chili Cheese" zu verdanken ist. Brötchen, Fleisch, Käse, Chili, Brötchen, Punkt. Das Ding tut überhaupt nicht so, als ob es gesund sei, man findet auf dem "Chili Cheese" keinen Alibi-Salat, keine Alibi-Gurke und keine Alibi-Tomatenscheibe. Dafür hat der Burger auch schlappe 650 kcal pro Stück (Ich bin sicher, dass das mal >800 waren. Ist der kleiner geworden oder wurde die Rezeptur verändert?), was man bei seiner Ernährung durchaus berücksichtigen sollte. Aber ab und zu mal ist der ganz geil. :-)

Ad hoc könnte ich übrigens überhaupt nicht sagen, wann ich zuletzt bei einem der genannten Systemgastronomen war. Seit Corona auf keinen Fall mehr. Wenn mich meine Erinnerung nicht allzu sehr täuscht, hatte ich mir irgendwann im letzten Spätsommer oder Herbst mal mit meiner Kleinen auf einer Radtour ein paar Pommes Frites aus einem McD geholt. Der letzte Besuch davor? Als wir nach unserem Sommerurlaub nachts nach unserer Ankunft auf dem Weg nach Hause waren. Es ist insgesamt aber schon sehr wenig geworden …

Lycheeweinspuren in der Flasche

Von dem längst ausgelisteten Lycheewein haben wir zu Hause auch noch eine Flasche hinten im Schrank stehen gehabt. Die war schon mal irgendwann geöffnet worden und dürfte die Flaschen hier aus dem Laden noch um ein paar Jahre übertroffen haben. Was auch immer da genau mit dem Inhalt passiert war: Irgendwie haben sich färbende Bestandteile an der Oberfläche der Flasche versammelt und schwammen, nachdem ich die Flasche bewegt hatte, schließlich als schwarze Bröckchen in der Flüssigkeit.

Das ging dann direkt in den Ausguss …


Genesungsbegleiter

Vor einigen Jahren hatte uns ein Kollege buchstäblich über Nacht verlassen. Ohne ordentlich zu kündigen oder überhaupt irgendjemandem etwas zu sagen, verließ er innerhalb einer Nacht seine Wohnung und sein altes Leben und verschwand spurlos.

Er wurde danach wohl noch mehrmals gesichtet. Von solchen Begegnungen wurde mir nur mitgeteilt, dass er "ziemlich heruntergekommen" und bei einer Essensausgabe für Obdachlose gesehen wurde. Danach habe ich jahrelang nichts mehr gehört.

Eine Bekannte machte mich vor ein paar Tagen auf einen Zeitungsartikel aufmerksam. Da wurde über meinen Ex-MA berichtet, seine psychischen Probleme, wie er über diese hinweggekommen ist und nun als Genesungsbegleiter anderen Betroffenen hilft. Freut mich sehr für ihn, dass er den "Dreh" geschafft hat. (Wenngleich es damals für uns hier in der Firma schon wirklich blöde war.)

Highlight im April

Aus meiner Google Zeitachse: Das einzige Highlight des vergangenen Monats war dieser besuchte Ort. Vor Aufregung und Ehrfurcht zitterten mir an dem Nachmittag so die Hände, dass ich an der Kasse sogar beinahe meine silberne Metro-Karte zu Boden fallen ließ.


Gelöstes Transportproblem

Mein gutes Fahrrad ist gerade nicht einsatzbereit und so fahre ich momentan mein altes (>15 Jahre) wie unverwüstliches Mountainbike, ein Bulls Race Pro 9000. Das Fahrrad ist toll, aber mangels Gepäckträger (und in der Vergangenheit auch nie vorhandener Notwendigkeit) habe ich keinerlei Taschen an dem Ding dran.

Und schon passierte es. Ines meldete sich von zu Hause: "Bringst du bitte große Briefumschläge mit nach Hause? Ich brauche un-be-dingt welche."

Wie sollte ich das machen? Die Dringlichkeit sah ich ein, aber in der Hand halten wollte ich die Umschläge nicht, mit Rucksack fahre ich nicht auf dem Rad (hatte ich ohnehin nicht dabei), für meine Jacke (mit ausreichend großer Innentasche) war es mir auch zu warm, komplett durchgeschwitzt wollte ich nicht zu Hause angekommen.

Es folgte die pragmatische Lösung mit etwas Klebeband … :-D


Cecil Bødker, Kinderbuchautorin

Cecil Bødker ist die Autorin der Kinderbücher Silas (die 1981 mit Patrick Bach verfilmt wurden). Diese Bücher, insgesamt mehrere hundert Seiten, habe ich mit sieben Jahren schon verschlungen. Ich würde behaupten, dass diese Geschichten um den jungen Silas und vor allem seine Freiheit und Ungezwungenheit mein Leben maßgeblich beeinflusst haben.

Außer Silas kannte ich nichts von Cecil Bødker, ich würde sie damit nicht gerade als meine Lieblingsautorin bezeichnen – aber immerhin entstammte Silas aus ihrer Feder und somit war sie doch letztendlich eine bedeutende Persönlichkeit für mich, die ohne ihr Wissen mit ihren niedergeschriebenen Gedanken wohl prägend für mich war.

Vor wenigen Wochen erst habe ich mir den ersten Silas-Band als Hörbuch während meiner Radtouren angehört und nun ist Cecil Bødker am vergangenen Sonntag im Alter von 93 Jahren verstorben. Obwohl ich mir ihr als Mensch nie zu tun hatte, verspüre ich dennoch eine Trauer in mir. Ich wünsche ihr allen Frieden und werde sie mit ihren Büchern in Erinnerung behalten.

Ultraunlecker

Die auf dem Blogeintrag von damals abgebildete Frühstücks-Bowl hat Ines sich nun zu Hause (ein paar Monate vor Erreichen des aufgedruckten Haltbarkeitsdatums) zum Frühstück einverleibt. Genauer gesagt: Einverleiben wollen.

Zitat: "Das Zeug schmeckt widerlich. Irgendwie so, als hätte ich was schimmeliges gegessen. Der Nachgeschmack ist echt ekelig, das kommt in die Biotonne."

Chance auf Einlistung: Null.


Die Kölsch-Box (Selbstversuch)

Eine der Blechkisten mit der Auswahl an 11 Kölsch-Bieren hatte ich selber mit nach Hause genommen und in den letzten Wochen zusammen mit Ines den Inhalt verkostet. Kölsch hat den Ruf, nicht besonders lecker zu sein und so hatten wir es von einigen bisherigen Versuchen auch in Erinnerung, aber wir wollten einfach mal die Gelegenheit nutzen, uns durch eine größere Auswahl zu probieren. Hier unsere Bewertungen:

Viking Kölsch 8/10
Peters Kölsch 6/10
Sion Kölsch 6/10
Gilden Kölsch 5/10
Zunft Kölsch 5/10
Gaffel Kölsch 3/10
Mühlen Kölsch 3/10
Schmitz Kölsch 3/10
Sünner Kölsch 3/10
Reissdorf Kölsch 2/10
Klare Erkenntnis: Für unseren Geschmack kommt Kölsch kaum über "mittelmäßig" hinweg, uns kamen die meisten Sorten irgendwie zu säuerlich vor.
Testsieger "Viking" ist zwar von Gaffel aber ansonsten mehr ein Craft-Beer und damit eigentlich aus der ganzen Nummer raus. Zu unserem Favoriten der eigentlichen Kölsch-Biere, nämlich Sion, hat ein echter Kölner folgenden Kommentar abgegeben: "Bääh!"

So unterschiedlich sind die Geschmäcker. :-)

Eiernde Festplatte

Eine Festplatte nach einem Absturz. Mit Absturz ist in diesem Fall eine Beschleunigung des gesamten Geräts mit 9,81 m/s² gemeint. Zumindest gehe ich aufgrund der deutlich angeschlagenen Ecke des Gehäuses davon aus.

Das war natürlich die Chance, dem Kind mal das Innenleben einer Festplatte zu zeigen. Man sieht sehr deutlich, wie die Magnetplatten durch die Unwucht vibrieren und wie der Schreib-/Lesekopf hin und her wandert. Eigentlich wollte ich gestern nur mal überprüfen, ob auf der alten 1TB-Platte noch irgendwelche Daten zu finden sind. Nachdem das Ding überhaupt nicht erkannt werden wollte, habe ich kurzerhand die fünf Schrauben des Deckels entfernt und die Platte dem Experimentiertrieb geopfert. ;-)