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Ich und mein Tesla Model Y (26.09.2026)

Möchte ich wissen, woher diese Kratzer über dem Griff auf der Fahrertür stammen? Es sind keine gewöhnlichen Gebrauchspuren, dafür sind sie zu untypisch angeordnet. Die die Hinterlassenschaften eines hochspringenden Hundes sehen sie auch nicht aus und warum hätte sich da auch ein Hund mit unserem Auto beschäftigen sollen? Aber die Krat(z)er sind so tief, dass man mit dem Fingernagel dran hängen bleibt.

Das ist wohl das Schicksal eines jeden Gebrauchsgegenstandes, aber: Heul … :-(


Der erste herbstliche Sonnenaufgang

Mir ist natürlich die warme Jahreszeit lieber, aber im Herbst und Frühling ergeben sich definitiv mehr Möglichkeiten auf interessante Fotomotive – zumindest wenn man mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt und mal eben für einen Schnappschuss anhalten kann.

Das untere Bild ist übrigens kurz nach dem oberen entstanden – nur mit viel größerer Brennweite. Beide Bilder sind übrigens nicht beschnitten oder in irgendeiner Form nachbearbeitet (Sättigung, Kontrast etc.), sie sind so 1:1 aus meinem Handy übernommen:




Toast Hawaii

Toast Hawaii, das Deutsche Nationalgericht der 50er.

Jetzt nach Jahrzehnten auch mal selber gemacht und gegessen.

Erkenntnis: Geht schnell und ist ausreichend lecker, aber als Snack ein- oder maximal zweimal pro Jahr reicht mir dann auch vollkommen. ;-)


Mit der Drohne im Spätsommer im Wäldchen

Ich mag dieses kleinen Wald mit der riesigen Lichtung in seiner vorderen Hälfte: Langsam wird es beim Zusehen vielleicht langweilig und ich könnte zugegebenermaßen mal ein paar neue Locations zum Üben finden, aber das Gebiet bietet reichlich Möglichkeiten, seine Geschicklichkeit und Fähigkeiten im Umgang mit der Drohne zu trainieren. Bäume und Büsche in den unterschiedlichsten Anordnungen, dazu ist es keine Flugverbotszone und ich störe niemanden (meistens) und werde dort auch von niemandem belästigt.

Das Filmchen läuft übrigens in Echtzeit, ich bin da schon recht zügig unterwegs. Proximity Flying, also immer schön dicht an Bäumen und Hindernissen vorbei, ist durchaus spannend. Immerhin kann man da wortwörtlich in einem Sekundenbruchteil eine mehrere hundert Euro teure Drohne verschrotten – aber durch die vielen Annäherungen sind die Videos auch sehr viel actionreicher, als wenn man nur über der Landschaft schwebt. ;-)


KI-Spaß mit Gregor und Björn (60)

Gregor wollte eine Stubenfliege auf einem kleinen Häufchen Zucker rendern lassen. Ich weiß nicht, ob ChatGPT das inzwischen hinbekommt, aber damals zumindest tat sich die KI schwer damit, der Fliege die namensgebenden Flügel zu verpassen. Wir versuchten und versuchten – keine Flügel:



Rein aus Spaß gab ich den Auftrag, einen Elefanten in Fliegengröße auf den Zucker zu setzen. Einfach nur so und ohne jeden Sinn und Verstand (wie alle KI-Bilder). Das klappte und sah auch ganz niedlich aus:



Als ich dann die Fliege zum Elefanten hinzufügte, waren die Flügel erstaunlicherweise wieder dran. Man muss KIs nicht verstehen. Solange sie irgendwo zwischen Spielzeug und Werkzeug mitlaufen, finde ich diese Systeme zugegebenermaßen auch noch ganz putzig. Nur können und dürfen sie immer mehr und ich befürchte, dass Skynet aus dem Terminator-Universum nicht mehr so ganz abwegig ist …


Eddieday (37)

September 2019, sieben Jahre ist es her, dass "Eddl" sich auf unserer Fensterbank von der Spätsommersonne hat bescheinen lassen …


Tischbeine bei Bauhaus

Es gibt Dinge, die einen ganz klar für den Rest des Lebens prägen … :-)

Wer seine Jugend mit seinem (vor allem) ATARI ST oder Amiga und der Demoszene verbracht hat, erinnert sich vielleicht noch an diese herrlich übertriebenen Logos und Schriftzüge. Buchstaben wurden gestaucht, gestreckt, ineinander verschachtelt, gespiegelt, mit Zacken versehen und so lange grafisch misshandelt, bis aus einem simplen Gruppennamen etwas entstand, das aussah wie der Name einer skandinavischen Metal-Band, nachdem ein Einhorn draufgepinkelt hat.

Lesbarkeit war da teilweise eher Nebensache. Wichtig war, dass es scrollte, wobbelte, den Randbereich nutze und sich am besten dreidimensional über den Bildschirm gewunden hat. Man saß also nicht selten vor seinem Monitor (damals oft auch noch einem Fernseher) und dachte sich: "Ah ja. XNAR? KRA? CRAGESS? ZMORG?“ – bis irgendwann klar wurde, dass da vermutlich einfach nur "The Care Bears" stand und man gerade von der frisch getauschten 3,5"-Diskette die coole Cuddly Demo gestartet hatte.

Offenbar hat mein Gehirn diese Zeit bis heute nicht vollständig verarbeitet, denn als ich vor ein paar Tagen hier im Bauhaus-Baumarkt in der Stresemannstraße vor dieser hängenden Präsentation unterschiedlicher Tischbeine stand, sah ich nicht etwa zuerst eine Ausstellung mit Tischbeinen. Nein. Mein erster Gedanke war allen Ernstes: "XNA …?“

Ich versuchte intuitiv und völlig unbeabsichtigt, die einzelnen Streben zu Buchstaben zusammenzusetzen, suchte nach einem Logo, einem Gruppennamen, vielleicht einem versteckten Schriftzug. Irgendwo zwischen den schwarzen Metallgestellen erwartete mein innerer 16-Bit-Jugendlicher offenbar noch einen Scroller, ein paar Raster und vielleicht düdelte irgendwo tief im Hirn schon wieder ein alter Chiptune.

Dann setzte langsam die Erkenntnis ein.

Das war keine neue Demo-Crew.

Das waren einfach nur Tischbeine.

Andere Menschen gehen in den Baumarkt und sehen Möbelzubehör. Ich stehe unbedarft vor besagtem Zubehör und versuche, eine Nachricht aus dem Jahre 1991 zu entschlüsseln. Vermutlich ist das also der Moment, in dem man merkt, dass bestimmte Teile der Jugend nicht verschwinden. Sie warten nur geduldig im Hinterkopf, bis irgendwo drei Metallteile ungünstig nebeneinander hängen. :-)


Der doppelte Radweg zur Firma

Da sind Ines und ich morgens gemütlich mit einem Abstecher durch den Stadtteil Strom zur Firma geradelt (oberste Strecke auf der Karte), um dann dort feststellen zu müssen, dass ich meinen Firmenschlüssel zu Hause vergessen habe. Also sind wir wieder zurück – allerdings den relativ direkten Weg, der in der Karte, von den Überschneidungen mal abgesehen, in der Mitte liegt.

Um wieder zur Firma zu kommen, haben wir dann einen klitzekleinen Umweg quer durch Delmenhorst und Groß Mackenstedt gemacht, so dass wir auf (gemütlich gefahrene) knappe 50 Kilometer als Frühsport gekommen waren. :-)


Wespe mit Wurst

Denkt immer daran: Wenn euch eine Wespe um die Ohren saust, will sie euch nicht ärgern, sondern sie sucht nur irgendetwas Essbares.

Daran hatte ich mich erinnert, als eine Wespe durch unsere Küche summte. Ich riss eine Scheibe Aufschnitt durch und hielt ihr sie hin, woraufhin sich sich begeistert daran machte, sich ein Stück abzusäbeln. Mitsamt Wespe legte ich die Scheibe draußen auf eine unserer Mülltonnen und im Laufe der nächsten halben Stunde kam sie alle paar Minuten wieder und hat die Scheibe Wurst Stück für Stück mitgenommen.

Aber ich staune immer wieder, was für relativ große Lasten diese Tierchen transportieren können. Man sieht für einen Sekundenbruchteil, wie die Wespe beim Abflug einmal kurz nach unten sackt. :-)


Eddieday (36)

Frühjahr 2019, unsere Wasserschildkröte lag im Sandbad und sonnte sich, das ansonsten leere Becken lockte mal wieder unseren Kater an, der neugierig die Pseudemys concinna unter der UV-Lampe begutachtete. Diese Haltung war anstrengend, aber die Neugierde über die ungewöhnliche Lebensform mit dem langen Hals und der harten Schale überwog meistens.

Inzwischen ist die Kröte übrigens aus dem Haus aus- und in ein (gesichertes!) Teichbecken mit einem vielfachen der Wassermenge umgezogen.


Verpatzte Ladungssicherung

Zufällige Sichtung auf einer Straße in Delmenhorst. Da war wohl jemandem vom prall gefüllten Anhänger das Netz abgerissen, das mitsamt den geladenen Pappkartons fröhlich im Wind flatterte. Wenn er so noch schneller gefahren ist, dürfte sich der Kram hinter ihm auf der Straße verteilt haben …


Der "11. September" ist 25 Jahre her

Ist euch klar, dass die Terroranschläge vom 11. September auf das World Trade Center in New York heute genau 25 Jahre her sind?

Immer wieder standen wir damals in der kleinen Werkstatt meines Nachbarn (Radio- und Fernsehtechniker) und haben wie gebannt auf den Fernseher dort gestarrt. Unfassbar war, was da passierte und keine wusste an dem Tag, wie die Zukunft aussehen würde. Es war früh von "Krieg gegen die westliche Welt" die Rede und wir alle standen fassungslos da.

Zeitweise hatten wir an dem Tag und den unmittelbar folgenden Tagen regelrechte Angst vor der Zukunft. Wie wird es weitergehen? Niemand hatte eine Ahnung.

Das haben wir überstanden. Aber es gibt genug andere Spinner auf diesem Planeten, die einem aus Größenwahn oder religiösem Wahn das Leben schwer machen. Warum kann nicht einfach jeder jeden in Frieden lassen?