Das große No Go bei den Deutschen und dem Versuch, sie zu E-Autos zu bringen: Reichweite, Reichweite, Reichweite. Als wenn jeder von uns täglich viele hundert Kilometer fahren würde. Durchschnittlich wird ein Auto in Deutschland pro Tag maximal 40 Kilometer bewegt. Selbst ein günstiger E-Kleinwagen mit wenig Reichweite würde unter dieser Prämisse für die meisten Autofahrer in Deutschland reichen. Natürlich wird damit dann die Urlaubsfahrt nach Süditalien zu einem Ladesäulen-Hopping, aber davon reden ich ja auch gar nicht.
Unser Tesla hat nach WLTP eine Reichweite von 600 Kilometern. Was bedeutet das in der Praxis? Nun, wenn er neu ist und man diese gewaltige Beschleunigung an jeder Ampel neu auskosten muss, während aufgrund winterlicher Minusgrade die Heizung auf Volllast läuft, dann sinkt die Reichweite frappierend. Genaue Zahlen habe ich gar nicht dokumentiert, aber wenn man dann noch 400 km weit kommt, ist man gut. Hängt der Anhänger hinten dran und tritt das Fahrpedal auf der Autobahn aufs Bodenblech runter, kann man da noch mal einige Kilometer abziehen. Vor allem die Heizung zieht Strom. Während die Heizung beim Verbrenner unauffällig aus der Abwärme gespeist wird, muss man hier aktiv Wärme ins Auto bringen. Selbst mit Wärmepumpentechnik im Fahrzeug kostet das einiges an Strom.
Inzwischen sind die Temperaturen wieder angenehmer und man kann bequem ohne Heizung fahren. Während meine Tochter und ich auf dem Weg zur Halle waren, fiel mir irgendwann auf, dass die Reichweite noch 529 km betragen sollte – bei noch 71 % Restkapazität des Akkus. Das würde rein rechnerisch eine Reichweite von 745 Kilometern bedeuten, was echt gut ist. Zu beachten ist dabei natürlich fairerweise, dass dieser Traumwert nur bei zurückhaltender Fahrweise zu schaffen ist. Aber grundsätzlich ist das machbar, wenngleich man bei normaler, gewohnter Fahrweise eher an 500 Kilometer herankommt. Aber passt schon so. Der Spaßfaktor mit so einem Auto toppt alles.
Schon unzählige Male in der Form fotografiert: Das
Denkmal für die ermordeten Juden Europas mitten in Berlin und in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor. Auch wenn man Fotos aus dieser Perspektive durch die Reihen der Betonstelen zuhauf findet – bei diesem fand ich den Effekt durch den überstrahlten Himmel sehr interessant. Um die Hoffnungslosigkeit noch zu unterstreichen, hatte ich das Bild in s/w veröffentlicht. (Wobei man zwischen all dem Beton ohnehin kaum andere Farben sieht …)
Auf der Fahrt mit unserem alten Smart wunderte ich mich darüber, dass irgendwas in der Lücke zwischen den beiden Scheibenwischerblättern hin und her lief. Es blieb da auch bis nach Hause und dort entpuppte sich das unbekannte Etwas als ein Käfer, genauer ein
schwarzhörniger Totengräber. Nicht selten oder gefährdet, aber sieht man ja nun auch nicht so häufig.
Wer genau hinsieht, kann erkennen, dass nicht nur ich einen blinden Passagier hatte, sondern der blinde Passagier ebenfalls noch jemanden huckepack trug: Ein paar Käfermilben ließen sich von dem Totengräber transportieren. Habe die gesamte Veranstaltung dann bei uns im Garten ins Gebüsch gesetzt …
Katzen, liegen immer irgendwo herum … Hier leider aus reiner Erschöpfung Mitte Dezember 2025, wenige Tage bevor wir die Diagnose mit den beiden Nierenlymphomen im Endstadium bekommen hatten. Zum dem Zeitpunkt hatte Eddie nur noch wenig gefressen, ob aus Appetitlosigkeit, Übelkeit oder wegen Schmerzen aufgrund der entzündeten Stellen im Mäulchen werden wir wohl nie erfahren.
Vor allem dem Wetter in den ersten Wochen des Jahres ist geschuldet, dass wir sehr viel mehr mit dem Auto gefahren sind, als wir es normalerweise getan hätten. Klar ist der Tesla neu und man will ja auch fahren und Erfahrungen sammeln, aber wir haben die Fahrten zur Firma tatsächlich nur dann auf vier Räder verlegt, wenn die Straßenverhältnisse keine sichere oder halbwegs angenehme Radtour zugelassen hätten. Frost alleine hat uns noch nie vom Radeln abgehalten, aber Schnee und Straßenglätte und auch Regen sind für uns Grund, das Auto zu nehmen.
So sind in den ersten drei Monaten mit dem neuen Auto bereits 5000 Kilometer zusammengekommen. Aber der Schnitt von rund 400 km pro Woche wird jetzt, da das Wetter wieder fahrradtauglicher wird, wohl wieder etwas kleiner werden.
Warum werden Hauskatzen übertragend eigentlich immer als Stubentiger bezeichnet? Ich habe noch nie gehört dass jemand seine Katze als Löwen betrachtet hätte. Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht?
1. Aussehen schlägt Biologie: Der wichtigste Grund dürfte gleichzeitig der banalste sein: Das Aussehen. Tiger sind gestreift, die meisten Hauskatzen sind es auch. Es gibt natürlich auch Katzen ohne Streifen, aber Katzen mit Tabbymuster sind wohl die häufigsten, die einem als Haustiere begegnen. Dazu kommt, das Löwen (-Männchen) eine auffällige Mähne tragen und die Schwänze von Löwen am Ende eine Quaste haben.
2. Verhalten: Tiger sind Einzelgänger und lauernde Raubjäger. Genau wie die typische Hauskatze. Löwen dagegen sind Rudeltiere, die auch im Rudel jagen.
3. "Stubenlöwe" klingt unhandlich, was aber natürlich vor allem daran liegen könnte, dass der Begriff nicht benutzt wird.
4. Tiger tauchen als große, wilde, gefährliche Katzen auf, als Exoten. Löwen sind in Büchern und Filmen nur gefährlich, wenn sie sich mit Hyänen verbünden. Ansonsten sind Löwen eher ein Symbol für die Herrschaft und das Königliche und tauchen als Wappentier auf. Man vergleicht mit Tigern, aber man verehrt Löwen.
Zwischen 2006 und 2010 wurde das Haus des Gartenbaus (Sitz des Gartenbauamts) in der Paul-Feller-Straße für den Bau der Autobahn A281 abgerissen. Im Rahmen des Rückbaus wurde das Gebäude zunächst komplett entkernt, so dass nur noch die nackte Betonkonstruktion für den Abbruchbagger übrig blieb.
Ich konnte mich nie entscheiden, welche Version (Farbe oder s/w) mir besser gefällt:
Psssst! "Project Hail Mary" ("Der Astronaut") startet heute offiziell in den Kinos. Ich habe ihn ja schon gesehen, aber alle anderen haben ab sofort die Chance.
Wer noch mal reingucken möchte, findet
hier den letzten Trailer.
Ein Bild, dass ich als Sharepic in den unterschiedlichsten Variationen bereits im Internet entdeckt habe, beinhaltet etwa folgenden Text: "Ihr dreht doch beim Rückwärtsfahren auch die Musik leiser, um besser sehen zu können, oder?"
Als ich im Menü von unserem Tesla diese Einstellmöglichkeit entdeckt habe, musste ich daher unweigerlich grinsen.
Offenbar ist den Tesla-Programmierern dieses Phänomen nicht unbekannt.
Wer einen Wendehammer für einen Wendeplatz gehalten hat, sollte mal im gut sortierten Fachhandel nach diesem von Gregor erschaffenen Werkzeug Ausschau halten.
Noch in Ines' alter Wohnung hatte Eddl, der zu dem Zeitpunkt gerade erst ein paar Wochen bei uns war, fließendes Wasser für sich entdeckt. Womit eine Katze, die nicht einmal ein Jahr alt ist, eben so herumspielt – das Video ist im Januar 2012 entstanden und wir waren alle total entzückt, wieviel Spaß das Kätzchen am Wasserhahn hatte.
Dass wir in den folgenden 14 Jahren noch viel öfter von diesem Tier entzückt sein würden, hatten wir zu dem Zeitpunkt nicht annähernd geahnt.
Die Naturschutzgebiete, durch die ich regelmäßig auf dem Weg zur Arbeit (oder zurück nach Hause) fahre, sind ein unendlicher Quell für interessante Naturfotos.
Einzug die Infrastruktur, die man immer wieder am Horizont sieht, Hochhäuser, Funktürme, Windkraftanlagen, Leistungsmasten, verschandelt diese Ansichten immer wieder. Aber damit müssen wir wohl leben …
Natürlich hat man solche und ähnliche Ansichten auch, wenn man mit dem Auto zur Arbeit fährt. Nur bietet sich dann oft nicht die Gelegenheit, mal eben anzuhalten und die Kamera zu zücken. Auf dem Fahrrad ist das ja nun deutlich unkomplizierter.
(Nicht nachbearbeitet, nur skaliert!)
Dass der Mensch in der Lage ist, in jeder noch seltsamen Anordnung von Farben und Flächen, Gesichter zu erkennen, ist ja
bekannt. Aber ich finde, für dieses Krokodil aus einem alten Stück Holz braucht man nicht allzu viel Fantasie.