Skip to content

Was wurde aus Linux, Versuch 4?

Mitte 2024 (Oh, so lange schon wieder her …) hatte ich mir einen PC für einen (letzten) Versuch mit Linux gekauft. Dabei kam zunächst heraus, dass die Linux-Welt entweder nichts für mich persönlich oder vor allem nicht für langjährige Windows-Nutzer im Quereinstieg taugt.

"Mal eben" irgendwelche Software installieren ist eben nicht unbedingt so einfach wie in der Windows-Welt, wenn man denn überhaupt passende Anwendungen findet – und ich bin halt seit Jahrzehnten bestimmte Programme gewöhnt. Ich hatte mir dann einen nagelneuen Windows11-PC (Intel i7-13700) gekauft, der wirklich schnell ist und mit dem ich sehr glücklich bin. Der Xeon-Rechner in seinem massiven Lenovo-Gehäuse blieb anderthalb Jahre ungenutzt unterm Schreitisch stehen.

Nun hatte sich unsere Tochter zu Weihnachten nicht nur einen 3D-Drucker, sondern auch einen PC gewünscht. Letzteren vor allem, um damit Projekte für den Drucker zu bearbeiten. Die ersten Wochen arbeiteten wir nun mit der Handy-App und schickten vor allem fertige Modelle an den Drucker, die suche nach einem geeigneten PC lief ohne Priorität im Hinterkopf. Ein älterer Windows-PC, den wir auch noch im Haus hatten, kam nicht in Frage, da der wirklich schnarchlangsam ist. Mein Notebook wollte ich aber auch nicht ins Kinderzimmer stellen, da ich viele meiner eigenen Projekte darauf habe und die Arbeit auf dem (relativ) kleinen Bildschirm auch eher nur eine Option ist, falls es mal nicht anders geht.

Am vergangenen Wochenende fiel mein Blick auf das massive Think-Station-Gehäuse in meinem Arbeitszimmer. Unsere Tochter ist nicht geistig in der Windows-Welt zu Hause, kann man sie von Anfang an mit Linux konfrontieren? Dazu war eine Frage zuerst zu klären: Gibt es die Software für unseren Drucker auch für Linux? Ja, gibt es. Will ich Linux noch eine weitere Chance geben? Ich wagte es.

Als Windows-Mensch muss man sich an viele Dinge gewöhnen. Zum Beispiel, dass man das Terminal, also das Kommandozeilen-Tool, sehr viel nutzen und die Anweisungen ans System eintippen muss. Da kam gleich die nächste Schwierigkeit – während man bei Windows zumindest halbwegs intuitiv Dinge erledigen kann, weil im UI vieles im Klartext steht, muss man die Befehle für das Terminal kennen. Da ist das Spektrum von "Ich weiß, dass es ihn gibt" über "Ich tippe ihn ein, weil es irgendwo so steht" bis zu "Ich weiß genau, was der Befehl macht" sehr groß. Als Quereinsteiger kommt man da zumindest halbwegs rein, aber intuitiv und selbsterklärend ist das nicht nicht. Wie auch?

Da hat mich in den letzten Tagen ChatGPT gerettet. Wann immer Linux irgendwas von mir wollte, das bei mir als Neu-Anwender nur große Fragezeichen hinterlassen hat, habe ich einen Screenshot von der entsprechenden Meldung gemacht und der KI vorgeworfen. Ohne Screenshot mit Beschreibungen im Klartext hielt ich es, wenn ich einfach nicht mehr weitergekommen bin und Dinge nicht so klappen wollten, ich ich es mir vorgestellt hatte. Mit der Bitte, das "für Dummies" zu erklären, kamen dann handliche Schritt-für-Schritt-Anweisungen dabei heraus, in denen auch auf Wunsch die Erklärungen stand, was da überhaupt passiert.

Die beiden wichtigsten Anwendungen auf diesem Computer, ein Webbrowser und die Software vom 3D-Drucker, laufen nun problemlos. Wenn wir sonst noch irgendwelche Software benötigen, werden wir schon Lösungen finden. Aber, das gebe ich hier ehrlich zu, so macht das ganze Unternehmen zumindest schon halbwegs Spaß. Jetzt kann man sich wirklich in der Linux-Welt mal in Ruhe umsehen und mit jedem Tag wird der Erfahrungsschatz größer. Vielleicht wird Linux doch noch mein favorisiertes Betriebssystem. Seit einer Woche geht es etwas besser …

KI-Spaß mit Gregor und Björn (25)

Der Versuch, ChatGPT einen Planeten rendern zu lassen, der wie die Erde aus blauen (Wasser) und grünen und braunen Flächen (Land) besteht, endete grundsätzlich in einer leicht modifizierten Version unseres Heimatplaneten. Dass unsere Erde unbestreitbar die Vorlage für dieses (und einige andere Bilder war), wird wohl jeder bestätigen …


DHL-Trackingnummer

Ich hatte mir eine DVD online bestellt und wunderte mich schon, dass ich vom Händler neben einer Versandbestätigung auch eine DHL-Trackingnummer bekommen hatte. Eigentlich sollten der Film bequem in einen Briefumschlag passen und dazu hatte ich auch keine Versandgebühr bezahlt, so dass ich mich über den Aufwand mit einem DHL-Paket schon etwas wunderte.

Ich vergaß die Bestellung jedoch und als ich an einem der nächsten Tage mal im Sendungsstatus nachsah, wunderte ich mich etwas: "16:00 | Zugestellt" stand dort – mit dem Datum von gestern.

Es ließ sich aber kein Paket hier auffinden und so schrieb ich den Händler an, es war übrigens nicht Amazon, dass die Sendung bei mir nicht angekommen war. Etwa eine Stunde, nachdem ich die Mail abgeschickt hatte, brachte der Briefträger die Post, in der, ich wunderte mich etwas, auch ein gepolsterter Umschlag mit der DVD lag. Nanu?

Ich schrieb also eine neuerliche E-Mail und erklärte, dass der Film inzwischen doch angekommen ist. Woher die Trackingnummer kam, habe ich nie erfahren, aber das war nicht meine und da hatte wohl ein anderer Kunde am Tag zuvor um 16 Uhr seine Ware bekommen.

Tzz, mich so zu verwirren …

Ich und mein Tesla Model Y (8)

Inzwischen ist (nach der Wäsche) auch mein Auto-Elch umgezogen. Dieses verwegen grinsende Plüschvieh hatte ich Ende 1997 von meinen Ex-Kollegen in meinem Ausbildungsbetrieb zur Weihnachtsfeier geschenkt bekommen und seitdem begleitet mich der gelbe Elch schon automobil.

Zunächst in meinem blauen Audi 90, dann im Audi 80 Avant, danach eine Weile im Volvo, seit 2006 in der E-Klasse und nun ist er endlich in den Model Y umgezogen. Eigentlich passt er da gar nicht rein, das Auto ist so futuristisch clean, aber andererseits ist dieser (namenlose!) Elch seit fast 30 Jahren mein Begleiter auf den Straßen, der muss einfach dabei sein. :-)

Das Ambiente-Licht leuchtet bei mir übrigens blau, wie auf dem Foto zu sehen ist. Wenn Ines sich einloggt, schaltet das Licht mit ihrem Fahrerprofil auf ein strahlendes Pink um. :-P


Fotocommunity-Bilder (24)

Vor dem Postamt hier in Bremen an der Domsheide standen (oder stehen auch heute noch?) mehrere öffentliche Fernsprecher. Eine nicht näher identifizierte Frau telefonierte gerade und trotz der eher schlechten Bildqualität fand ich den Gesamteindruck der Szene und Beleuchtung irgendwie cool:


Eddieday (1)

Dezember 2016, Eddie liegt auf seinem unserem Esstisch und lässt lässig ein Vorderbein runterhängen. Nicht nur manchmal dachte ich, dass er genau weiß, was man tut, wenn man ihn filmen oder fotografieren wollte.


Ich und mein Tesla Model Y (7)

Schneechaos, alle Straßen dicht, gestern wurde hier in Bremen sogar der Betrieb des ÖPNV zu großen Teilen eingestellt. Wer kann, lässt das Auto zu Hause stehen.

Ein Kollege war gestern Vormittag schon in Sorge, dass er den Weg mit seinem Auto nicht wieder zurück schaffen würde, und war daher ein paar Stunden früher in den Feierabend gegangen und ist heute sogar gleich ganz zu Hause geblieben.

Und dann gibt es da mich: Schnee und Eis haben mich im Grunde noch nie davon abgehalten, mit dem Auto zu fahren. Je schlimmer, desto herausfordernder und vielleicht ist das auch der Grund, warum ich keine Angst habe, bei solchen Witterungsverhältnissen zu fahren. Mit meiner E-Klasse habe ich stellenweise den Hinterradantrieb mit abgeschaltetem ESP dazu genutzt, hier in den engen Seitenstraßen zwischen den geparkten Autos um die engen Kurven zu schlittern. Das war für mich oft einfacher als eine gewöhnliche Kurvenfahrt und da ich eben auch nie Berührungsängste mit solchem Wetter hatte, kann ich auch auf einen gewissen Erfahrungsschatz zurückblicken. Oder, um es mit den Worten eines gewissen Sledge Hammer zu sagen: "Vertrauen Sie mir – ich weiß, was ich tue!"

Und jetzt der Tesla: Allradantrieb mit elektronischer Traktionskontrolle, die permanent die Drehung der Räder überwacht und durch gezielte Anpassungen und Kraftverteilungen das Durchdrehen der Räder minimiert. Das setzt allem echt die Krone auf! Während hier sich eben auf dem Weg zur Firma Autos nur mühsam durch den hohen Schnee in den Seitenstraßen geschoben haben, bin ich einfach an denen vorbeigezogen. Während andere gestern das Auto stehengelassen haben, sind wir noch mal eben 35 km zum nächsten Ikea gefahren, um ein paar Regale zu kaufen. Dieses Auto fährt so unfassbar stabil auf rutschigen Straßen, es ist kaum zu glauben.
Eine Wunderwaffe gegen Glätte ist aber auch dieses Fahrzeug nicht. Wenn die Räder den Grip verlieren, weil man aufgrund nicht angepasster Fahrweise zu schnell in den Kurven ist oder zu stark bremst, dann rutscht auch ein Model Y unkontrolliert durch die Gegend. Physik bleibt Physik, da hilft die beste Technik nichts.

Aber das reine Fahren bei solchem Schneematsch wird, haltet mich ruhig für leicht gestört, damit schon regelrecht zum Vergnügen. :-)

Shoppender Xenomorph

Ein Giger-Alien (nicht ganz original, ChatGPT ist da hinsichtlich der Urheberrechte etwas eigen …), das mit einem Einkaufskorb in der Hand, oder an der Hand klebend (auch da hat ChatGPT seine Problemlichkeiten) durch einen Supermarkt läuft. Der freut sich das Spielkind in mir gleichermaßen wie der Alien-Fan und Supermarktbetreiber. ;-)


Fotocommunity-Bilder (23)

Diese Kaffeebohnen hätten vermutlich auch ein schönes "Shop-Art"-Bild abgegeben, aber ich vermute, dass auch dieses Foto vor dem Blog entstanden ist und deshalb nie den Weg hier herein gefunden hatte. In der Fotocommunity lag es jahrelang herum, nun ist es aber noch mit Verspätung hier gelandet:


Ich und mein Tesla Model Y (6)

Unser Auto hat übrigens die ersten 1000 Kilometer voll. Eigentlich wären wir in so kurzer Zeit noch gar nicht so viel gefahren, aber aus unterschiedlichen Gründen haben wir in den letzten drei Wochen fast nie das Fahrrad für den Weg zur Arbeit nutzen können, so dass sich der Rest von ganz alleine ergeben hat …

Die Entscheidung, einen Stromer zu kaufen, bereuen wir nicht. Es macht einfach unglaublich viel Spaß, dieses Auto zu fahren. Vor allem ist es schön, nicht mehr zur Tanke zu müssen. Ich hänge den Wagen einfach bei uns zu Hause bei 10A an die Steckdose, momentan ganz ohne Wallbox, wir haben doch Zeit.