Hier beim Hornbach-Baumarkt in der Neustadt gibt es bekanntlich alles, was das Heimwerkerherz Supermarktbetreiberherz begehrt: Werkzeug, Schrauben, Kabel, Baumaterialien aller Art, Farben – und bei letzteren gelegentlich auch unfreiwillige Komik. :)
In der Farbenabteiligung am Tresen der Farbmischstation entdeckte ich diesen offensichtlich schon etwas betagten Heißluftföhn, der dort vermutlich schon seit Jahren seinen Dienst verrichtet, wofür auch immer. Direkt darüber prangt ein orangefarbenes Schild in der typischen Hornbach-Aufmachung mit der freundlichen Aufforderung: "Denk dran, nimm’s mit!"
Ich bin ja nun durchaus ein Freund klarer Anweisungen und wenn man mich schon so ausdrücklich dazu auffordert, etwas mitzunehmen, möchte ich natürlich auch nicht unhöflich sein.
Aber leider kam ich an den Stecker von dem Gerät nicht ran, da es offenbar fest zur Ausstattung der Farbmischstation gehört, und vermutlich haben auch die Mitarbeiter dort vor Ort eine etwas andere Vorstellung davon haben, was ihre Kunden mitnehmen sollen.
Ich habe den Föhn dann doch lieber am Haken hängen lassen. Nicht, dass mir hinterher jemand vorwirft, ich hätte die Anweisungen im Baumarkt allzu wörtlich genommen.
Die sollten das Schild mal ein paar Zentimeter versetzen
Ich habe wieder Zugriff auf 3D-Studio / 3DS Max. Ich bin begeistert und muss nach 16 Jahren Abstinenz erst einmal wieder "rein" kommen. Vieles hat sich verändert, das Programm ist wesentlich umfangreicher geworden – aber viele Handgriffe sitzen auch noch. Ist wohl wie beim Schwimmen, das verlernt man auch nicht. :)
Hier musste mal ein Modell, das eigentlich für 3D-Drucker gedacht war, als Flummi herhalten. Funktioniert aber noch gut mit den Materialeigenschaften.
Die alte Serie lasse ich trotzdem noch weiterlaufen. Mal gucken, wie ich mich parallel dazu neu wieder entwickle und was für Ergebnisse ich hier zeigen werde …
Die kleine Serie mit meinen alten Rendereien werde ich weiter laufen lassen – aber ich habe es getan: Ich habe mir 3D-Studio Max gekauft (Naja, "gekauft", heutzutage gibt es sowas ja nur noch als Abo …) und werde damit einer alten Leidenschaft, die nun über anderthalb Jahrzehnte Jahre Zwangspause hatte, wieder eine Chance geben.
Die Software war schon immer komplex, die aktuelle Version ist eeeeeeeeetwas unübersichtlicher als früher. Andererseits ist es lustig, wie viele Handgriffe doch noch sitzen, zumal die Benutzeroberfläche sich nicht grundlegend verändert hat. Spontane Spielereien gingen zwar noch etwas holperig von der Hand, aber grundsätzlich kam ich mit 3ds Max noch gut klar. Nur der neue ("erweiterte") Materialeditor ist spontan eine Herausforderung und augenscheinlich wohl auch nicht intuitiv zu bedienen. Aber das wird schon, mich hetzt ja keiner. :)
Als große "Alien"-Fans haben wir das Giger-Design natürlich auch mal auf Rüsseltiere via KI übertragen müssen. Dabei sind einige verschiedene Bilder entstanden, von denen nur eines einer hundertprozentig akzeptablen Adaption entsprach:
Die Version, in welcher der Elefantenrüssel wie der herausklappbare Kiefer beim Xenomorph aus den Alien-Filmen gestaltet ist, finde ich nicht so gut, ist aber technisch auch durchaus interessant:
Dann kam wieder ein typisches ChatGPT-Problem durch: Schluckauf, die Erinnerung an vergangene Chats. So hat der Alienfant dann den Weg in einen Supermarkt gefunden und auch der "Triton"-Schriftzug war zu sehen, aber immerhin stand das Viech nicht auch noch auf einem Kreuzfahrtschiff. ;)
Was auch immer die KI hier versucht hat: Das sollte wohl ein bunter Mix aus dem Giger-Alien, dem fliegenden Spaghettimonster und dem wieder aufgetauten T1000 (Nach dem Bad im flüssigen Stickstoff) werden:
Ich packe meinen Koffer und lege ein paar Badelatschen und … oh, eine Katze natürlich hinein. Mehr Gepäck brauchte es dann wohl nicht für den Sommerurlaub 2019.
Interaktion von Objekten miteinander ist immer ein spannendes Thema bei 3D-Animationen. Hier fallen ein paar Kugeln zuerst in einen Stapel Kisten, anschließend in aufeinandergestapelte Ölfässer.
Mein Hauptproblem zu der Zeit war, die Kisten und Fässer bereits statisch irgendwo hinzustellen. Daher gibt es zu Beginn der drei Sequenzen immer diesen kleinen Moment, wo der ganze Haufen nach unten auf die Grundfläche sackt. Das hätte ich sicherlich noch gelöst, wenn ich mit 3DS Max hätte weiterarbeiten können.
Der Rest ist aber toll geworden und hätte noch zu vielen interessanten Animationen führen können. Mit mehr Rechenpower und mehr Erfahrung wäre da noch viel Potential drin gewesen …
In der Nähe von Horstedt, irgendwo da zwischen den Orten mitten im Nirgendwo habe ich die Drohne mal eine Runde um ihre Gierachse drehen lassen und die Stimmung im angehenden Sonnenuntergang aufgefangen.
Etwas windig war es, man sieht, wie das Fluggerät zunächst zur einen und nach weiteren 180 Grad Drehung zur anderen Seite geneigt ist … :)
Da steht dieses Windrad, menschengemachte Technik, geplant, vermessen, gebaut, gewartet – etwas, das für unsere menschlichen Maßstäbe schon groß und beeindruckend ist.
Und dahinter macht die Natur einfach ihr Ding. Wolken, Licht, Atmosphäre, die Sonne irgendwo 150 Millionen Kilometer entfernt. Ein Schauspiel von Dimensionen, die sich unserem Alltag eigentlich völlig entziehen.
Und mitten davor steht dann dieses vergleichsweise winzige Stück Infrastruktur, mit dem wir versuchen, einen Hauch von dieser Energie einzufangen …
Tesla hat vor ein paar Tagen (und damit rechtzeitig vor Halloween) ein Softwareupdate veröffentlicht, das unseren fahrbaren Untersatz in eine Art mobiles Gruselkabinett verwandelt.
Wer den neuen Halloween-Modus aktiviert, bekommt auf dem Bildschirm einen ungewohnten Anblick: Das eigene Auto fährt als Gespenst mit weißem Bettlaken durch die Gegend, andere Fahrzeuge leuchten giftgrün und Fußgänger werden kurzerhand zu zombieartig wandelnden Skeletten. Selbst Mülltonnen bekommen eine passende Verkleidung verpasst. Die meisten leuchten orangerot und haben eine Kürbisfratze, ab und zu sind auch welche als Mumie verkleidet dazwischen. Auf dem Bild nicht zu sehen: Die Lichter von Ampeln werden durch drei übereinander angeordnete Kürbisse dargestellt.
Auf dem Foto sieht man, wie das Ganze in unserem Tesla aussieht. Drei Untote Fußgänger, zwei Autos und eine Mülltonne neben unserem Auto.
Aber Tesla wäre nicht Tesla, wenn man es bei solchen Spielereien belassen würde. Das Auto kann jetzt auch im "Süßes oder Saures"-Modus arglose Passanten erschrecken. Es läuft eine Halloween-Musik über den Außenlautsprecher und bei Annäherung an das Fahrzeug gibt es gruselige Geräusche von sich. Eine passende Lichtshow gibt es ebenfalls.
Braucht man das alles? Natürlich nicht. Definitiv nicht. Aber es ist lustig.
Und ich finde es großartig, dass sich irgendwo auf diesem Planeten hochbezahlte Softwareentwickler damit beschäftigen, wie man aus einer Mülltonne auf dem Bildschirm eines Autos eine Mumie macht. Und dass ich das Ergebnis anschließend kostenlos auf mein eigenes Auto herunterladen und mich darüber freuen kann. Klar ist das komplett unnötiger Spielkram, aber es macht Spaß. :)
Wir hatten das grüne Tuch mal für allerhand Blödsinn gekauft. Eigentlich wollten meine Tochter und ich an dieser Stelle ein paar lustige Videos machen, aber als dann die Katze das Tuch für sich entdeckt hatte, gab es eine kleine Planänderung.
Für was das Vieh alles herhalten musste … :P
(Er wusste ja nichts von dem Surfbrett, also alles gut.)
Wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, führt einer meiner Wege von der Firma nach Hause durch das Naturschutzgebiet Ochtumniederung bei Brokhuchting. Das ist zwar kein großes Teilstück auf meinem Weg, aber ich fahre dort sehr gerne. Ein Teil des Weges führt einer Allee gleich unter Bäumen hindurch – diesmal überraschte mich die tiefstehende Sonne damit, dass sie genau in diesen "Tunnel" hineinstrahlte. Es sah wirklich cool aus.
Während der Fahrt fummelte ich schnell mein Handy aus der Tasche und knipste ein paar Bilder. Natürlich mit komplett fettiger und zugeschmierter Kameralinse, die neben dem dunstigen Schimmer im Bild auch für diesen tollen Überstrahleffekt gesorgt hat. Ich hätte natürlich anhalten, die Linse reinigen und das Bild noch einmal völlig entspannt neu knipsen können. Aber, hey, ich bin ein Mann! "Das geht schon so!" :P
Und doch ist es unterm Strich irgendwie ein cooles Bild geworden:
Das Bild ist nicht nachbearbeitet, nur verkleinert. Leider ist es wie so oft auf einem Foto nicht annähernd so beeindruckend, wie im wahren Leben. Im Licht des Sonnenuntergangs war diese ovale Wolkenformation, die nur am Rand leuchtete, sehr viel sehenswerter als auf dem Bildschirm am PC.
Trotzdem: Für sowas (naja, u.a.) fährt man mit dem Fahrrad. :)