Vor vielen Jahren hatte ich mir eine kleine Digitalkamera von Canon gekauft. Eine "Ixus i". Die war klein, die war aber auch cool – und damit hatte ich einen großen Teil der ersten Bilder Leider ist sie durch einen nicht durch mich verursachten Unfall irgendwann verschrottet worden und ich kaufte mir ein neueres Modell, die "i7", ebenfalls aus der Ixus-Serie von Canon.
Das Bild gab es Ende 2006 hier sogar im Blog
schon einmal zu sehen, parallel dazu hatte es nun auch viele Jahre meinen Account in der Fotocommunity geziert. Schönes Foto mit der Spiegelung auf meiner Schreibtischplatte.
Dass die neue Kamera zwar eine viel höhere Auflösung hatte (DAS Verkaufsargument bei Digitalkameras …) war die eine Sache. In dem Moment hat mich zum ersten Mal das durch immer enger gebaute Bildsensoren entstehende böse Bildrauschen eingeholt, auch dazu hatte ich dann
hier etwas geschrieben.
Wo die i7 abgeblieben ist, weiß ich gar nicht. Könnte sein, dass die vergessen in irgendeiner Kiste liegt. Heute entstehen sowieso im Grunde sämtliche Bilder mit dem Smartphone. In der Firma meistens mit meinem alten Google Pixel 3, das ich nur noch als reine Kamera benutze und von dem die Bilder via Dropbox-Upload in Sekunden gleich bei mir auf dem PC liegen.
Gut, zugegeben, im Vergleich mit den regulären Ausführungen dieser drei Burger (Steakhouse, Big King und Whopper) sind die "Babys" in der Dreierbox wirklich ein gutes Stück kleiner.
Aber ich gebe auch zu, dass ich mir die irgendwie noch sehr viel kleiner vorgestellt hatte, mehr so eine Snackgröße. Dass ich nach dem Verzehr der drei "Baby"-Burger, die auf dem
Bild mit der Box und im Vergleich mit dem Cola-Glas sehr viel kleiner aussehen, pappsatt sein würde, hatte ich nicht annähernd erwartet. Hier nebeneinander auf einem Burger-King-Tablett:
In einem KI-Forum machte ein Prompt seine Runde, bei dem man ChatGPT dazu bewegen konnte, das eigene (hochgeladene) Foto für ein Schallplattencover im Stil der 70er-Jahre zu verwenden.
Ich glaube, ich möchte den Titel nicht hören.
Wenn Ines oder ich auf dem Sofa saßen, konnte man sich darauf verlassen, dass unser felliger Mitbewohner zu uns kam und nicht nur irgendwo in der Nähe herumlag, sondern unmittelbaren Körperkontakt gesucht hat. Hier zum Beispiel im November 2018:
Dieses Bild von "mir", der gerade Alien- statt Ostereier in ein Regal sortiert, hatte
Gregor von mir in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres mit Gemini generiert. Kommt mir als alter Alien-Fan natürlich sehr gelegen.
In diesem Sinne: Frohe Ostern.
Seit ein paar Wochen haben wir nun auch das Update mit dem KI-Assistenten "Grok" bei uns im Auto. Alle waren von dem System schwer begeistert, YouTube ist voll mit Videos von Leuten, die Grok für das Nonplusultra halten.
Was Grok derzeit (Änderungen mit mehr Berechtigungen sind wohl geplant) kann, ist nicht viel. Man kann sich mit dem Ding über Gott und die Welt unterhalten, je nach Einstellung hat er dabei einen unflätigen, versauten (NSFW-Modus) oder einen von mehreren anderen Tonfällen drauf. Entweder nuschle ich sehr, oder Grok versteht einen grundsätzlich oft falsch. Im Video unten geht es, im Alltag, fahrend im Auto, ist die Erkennung oft nicht so gut. Es ist für mich extrem verstörend, mit dem Ding zu quatschen, zumal die Interaktion nicht so rund läuft und ein echter Dialog überhaupt nur sehr schwer zustande kommt.
Abgesehen davon kann Grok nur eine einzige Sache: Das Navi bedienen und dabei auch ein paar Besonderheiten berücksichtigen, wie zum Beispiel meine Sightseeing-Route vom Video. Wer das nicht gerade täglich macht, kommt mit der klassischen Sprachsteuerung ("Navigiere nach Edeka Markt Harste in Bremen") sehr viel unkomplizierter ans Ziel. Wortwörtlich.
Grok ist zum Glück nicht omnipräsent, sondern man muss ihn ausdrücklich aktivieren. Das werde ich wohl in absehbarer Zeit, außer man möchte diese Funktion jemandem zeigen, wohl ganz sicher nicht so bald tun.
Fazit: Derzeit noch ein komplett nutzloses Extra.
Dieses Bild zeigt einen Teil der Stadt, den man in der Form in den nächsten Jahrzehnten wohl nicht mehr zu sehen bekommt: Die Richard-Dunkel-Straße bei uns um die Ecke vom Laden mit Blick auf die Melitta-Kaffeefabrik. Daneben wird gerade die Hochtrasse der A281 gebaut. Heutzutage ist höchste der Gefühle
diese Ansicht (Google Street View), denn in einen der beiden Pylone der Autobahnbrücke kommt man als Privatmensch so schnell nicht wieder rein.
Der Bruder eines Freundes hatte einst eine Druckerei. Nicht "irgendwas", sondern schon professionell mit einer Offset-Maschine von Heidelberg und anderer wertvoller Technik. Dort hatten wir Mitte der 90er auch mal Visitenkarten für mich gedruckt, die ich mir damals selber gesetzt hatte. Die Photoshop-Datei ist von März 1997, also inzwischen schon knapp 30 Jahre alt. Das Elchbaby im Wald hatte ich auf irgendeinem Werbeprospekt gesehen und nachdem ich die Schrift, die über dem Tier lag, mühsam mit Photoshop wegbekommen und den Rest vom Elch freigestellt hatten, ging der kärtchengewordene Farbschock in den Druck. Auf dem Bild seht ihr noch die Hilfslinien von Photoshop, die das 8,5x5,5cm-Visitenkartenformat begrenzen. An den äußeren blauen Linien wurden die Karten später beschnitten.
Das originale Bild vom Elch, aber schon mit der entfernten Schrift, habe ich auch noch in meinem Archiv. Aus einer Laune heraus, habe ich dem Tier mit KI-Hilfe mal etwas Leben einhauchen lassen. Knuffiges Vieh.
Habe ein Foto von mir hochgeladen und ChatGPT damit beauftragt, mich als den großen Herrscher über sein Volk darzustellen. Das Bild ist gut geworden, ob ich wirklich in 20 Jahren so aussehe? Das mit den Haaren passt jedenfalls. Aber über irgendwas herrschen möchte ich dann nicht mehr, vor allem nicht mehr über einen Supermarkt mit seinen Mitarbeitern.
Lustiges Detail am Rande: Ich hatte mein T-Shirt mit dem "REDRUM"-Aufdruck aus dem Film
The Shining auf dem Foto an. Die Schrift hat die KI erkannt und richtig herum gedreht.
Im November 2018 saß Eddie bei uns im Schlafzimmer und hat sich gerade in dem Moment das Mäulchen abgeschleckt, als ich mein Foto knipsen wollte. Mit 7,5 Jahren war er damals in der Blüte seines Katzenlebens.
Noch 2,5 km bis zum Aufsetzen auf der Landebahn 09, das Fahrwerk ist bereits ausgefahren, die 9H-VVN von Ryanair landet in wenigen Augenblicken in Bremen.
Fliegen werde ich mit Ryanair bestimmt nicht wieder. Verkaufen die eigentlich inzwischen auch überteuerte Heizdecken und Magnetarmbänder an ihre Passagiere?
Das große No Go bei den Deutschen und dem Versuch, sie zu E-Autos zu bringen: Reichweite, Reichweite, Reichweite. Als wenn jeder von uns täglich viele hundert Kilometer fahren würde. Durchschnittlich wird ein Auto in Deutschland pro Tag maximal 40 Kilometer bewegt. Selbst ein günstiger E-Kleinwagen mit wenig Reichweite würde unter dieser Prämisse für die meisten Autofahrer in Deutschland reichen. Natürlich wird damit dann die Urlaubsfahrt nach Süditalien zu einem Ladesäulen-Hopping, aber davon reden ich ja auch gar nicht.
Unser Tesla hat nach WLTP eine Reichweite von 600 Kilometern. Was bedeutet das in der Praxis? Nun, wenn er neu ist und man diese gewaltige Beschleunigung an jeder Ampel neu auskosten muss, während aufgrund winterlicher Minusgrade die Heizung auf Volllast läuft, dann sinkt die Reichweite frappierend. Genaue Zahlen habe ich gar nicht dokumentiert, aber wenn man dann noch 400 km weit kommt, ist man gut. Hängt der Anhänger hinten dran und tritt das Fahrpedal auf der Autobahn aufs Bodenblech runter, kann man da noch mal einige Kilometer abziehen. Vor allem die Heizung zieht Strom. Während die Heizung beim Verbrenner unauffällig aus der Abwärme gespeist wird, muss man hier aktiv Wärme ins Auto bringen. Selbst mit Wärmepumpentechnik im Fahrzeug kostet das einiges an Strom.
Inzwischen sind die Temperaturen wieder angenehmer und man kann bequem ohne Heizung fahren. Während meine Tochter und ich auf dem Weg zur Halle waren, fiel mir irgendwann auf, dass die Reichweite noch 529 km betragen sollte – bei noch 71 % Restkapazität des Akkus. Das würde rein rechnerisch eine Reichweite von 745 Kilometern bedeuten, was echt gut ist. Zu beachten ist dabei natürlich fairerweise, dass dieser Traumwert nur bei zurückhaltender Fahrweise zu schaffen ist. Aber grundsätzlich ist das machbar, wenngleich man bei normaler, gewohnter Fahrweise eher an 500 Kilometer herankommt. Aber passt schon so. Der Spaßfaktor mit so einem Auto toppt alles.
Schon unzählige Male in der Form fotografiert: Das
Denkmal für die ermordeten Juden Europas mitten in Berlin und in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor. Auch wenn man Fotos aus dieser Perspektive durch die Reihen der Betonstelen zuhauf findet – bei diesem fand ich den Effekt durch den überstrahlten Himmel sehr interessant. Um die Hoffnungslosigkeit noch zu unterstreichen, hatte ich das Bild in s/w veröffentlicht. (Wobei man zwischen all dem Beton ohnehin kaum andere Farben sieht …)
Auf der Fahrt mit unserem alten Smart wunderte ich mich darüber, dass irgendwas in der Lücke zwischen den beiden Scheibenwischerblättern hin und her lief. Es blieb da auch bis nach Hause und dort entpuppte sich das unbekannte Etwas als ein Käfer, genauer ein
schwarzhörniger Totengräber. Nicht selten oder gefährdet, aber sieht man ja nun auch nicht so häufig.
Wer genau hinsieht, kann erkennen, dass nicht nur ich einen blinden Passagier hatte, sondern der blinde Passagier ebenfalls noch jemanden huckepack trug: Ein paar Käfermilben ließen sich von dem Totengräber transportieren. Habe die gesamte Veranstaltung dann bei uns im Garten ins Gebüsch gesetzt …