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Die Pennytütendiebe

Das Pärchen, das vor ein paar Tagen die Penny-Einkaufstüte eines anderen Kunden mitgehen ließ, war hier im Laden und kaufte ein, als wäre nichts gewesen. An der Kasse fielen sie uns auf und ich stelle sie zur Rede.

Nein, nein, ich hatte das total missverstanden, versuchte mich der Mann zu beruhigen. Sein Kumpel, der kurz vor ihnen hier einkaufen war, hatte ihn angerufen und darum gebeten, die vergessene Tüte mitzubringen.

Klar, sicher. Genau so war es. Nicht.

Ich knöpfte den beiden glatte zehn Euro ab, die ich bei Gelegenheit dem Kunden, der seinen Einkauf da abgestellt und wenigen Minuten später nicht mehr vorgefunden hat, übergeben werden.

Leute gibt's …

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Comments

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Georg on :

Ich lasse mich gerne eines besseren belehren aber das klingt irgendwie nach Nötigung,auch wenn die die Aktion in Ordnung finde

Ryukia on :

Naja, er wird ihnen schon die Wahl gelassen haben ob sie den Schaden freiwillig begleichen oder lieber mit der Polizei sprechen möchten.

Micha on :

Ich hätte das bei so einer frechen Lüge tatsächlich gemacht.
Einfach aus Prinzip.
Aber ja,das war rechtlich dünnes Eis von Björn.

Ryukia on :

Kommt evtl auf das Mindset an, ob man das Angebot die Polizei dazu zu holen als Nötigung sieht.

Ich mein das ganze Strafgesetzbuch nötigt einem ein bestimmtes Verhalten auf... ;-)

eigentlichegal on :

Was genau hätte das Pärchen der Polizei denn erzählen sollen, damit nicht sie am Ende als Täter dastehen, sondern Björn?

Das einzig Gute on :

Oder nennen wir es einfach Selbstjustiz. Beste Ironie bei jmd., der bei jeder sich bietenden Gelegenheit sinngemäß betont, dass der Staat ja so machtlos sei und einfach jeder machen könne, was er wolle :-D

Private Joker on :

Man könnte ja auch so argumentieren, dass es ein Diebstahl war und damit ein Hausverbot einhergehen würde. Das ganze Geraffel mit Polizei und später der Staatsanwaltschaft käme ja noch für die Diebe hinzu. So haben sie freiwillig den Schaden beglichen.
Aber ja, aus Prinzip hätte ich die Beiden der Polizei überlassen.

Das einzig Gute on :

"Man könnte ja auch so argumentieren, dass es ein Diebstahl war und damit ein Hausverbot einhergehen würde."
War es eigentlich auch, da das Eigentum mit Eigentumsaufgabe bzw. Verlust des Beutels an den Ladenbetreiber übergegangen ist (unter der Annahme, dass nicht versucht wurde, die wohl verderbliche Ware im Fundbüro abzuliefern). Der Pennykunde hatte ja nie gegenüber irgendwem einen Willen erklärt, dass er das Geraffel lediglich zur Verwahrung deponieren werde.

eigentlichegal on :

Wer so eine erstbeste Gelegenheit zum Diebstahl nutzt:
Welche Skrupel würden solche Menschen haben, Björn zu beklauen?

Das einzig Gute on :

Im konkreten Fall hatten sie wohl welche, da sich Björn deren Einkauf sicherlich genauer angesehen hat und das Gegenteil gern erwähnt hätte ;-)

eigentlichegal on :

So ein Laden mit Warensicherung und aufmerksamem Personal ist halt keine günstige Gelegenheit.
Aber man muss sich nicht der Illusion hingeben, dass die aus moralischen Gründen nicht klauen. Dafür haben sie das Gegenteil bewiesen.

eigentlichegal on :

Das waren keine Skrupel. Durch das aufmerksame Personal hat sich einfach nur keine passende Gelegenheit ergeben.

eigentlichegal on :

@Björn: Jetzt sag doch mal: Was hat es mit diesem "Kommentar wurde hinzugefügt. Hinweis: Dieser Kommentar wird ohne Bewilligung nicht dargestellt." auf sich?

eigentlichegal on :

..und warum werden immer die Beiträge sofort freigeschaltet, in denen ich auf die Bewilligung hinweise?

Björn Harste on :

Kann ich nicht sagen, ich schwöre, ich habe nichts gemacht.

eigentlichegal on :

Dann hast du deine Software nicht unter Kontrolle.
Ich hatte schon gestern auf "Das einzig Gute" geantwortet (und es heute wiederholt), aber der Beitrag hatte halt die Bewilligungssperre bekommen und ist nie wieder aufgetaucht.

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