Skip to content

Eli-Bild und 5 Euro

Vielen Dank an Blogleser Markus, der mir in den letzten Tagen nebst einem kleinen Poster eines ebenfalls kleinen Elefanten auch fünf Euro in Bargeld als Spende für die Elis geschickt hat. Von mir gibt es verdoppelnderweise auch fünf Euro dazu, macht insgesamt 10 € für den REA e.V. / David Sheldrick Wildlife Trust. :-)


Pauschale Entschuldigung für keine/späte E-Mail-Antworten

Ich versuche ehrlich immer irgendwie, auf E-Mail-Zusendungen zu reagieren, aber aufgrund der vielen Dinge, die man zum einen ansonsten noch zu tun hat, kombiniert mit der Tatsache, dass der Betrieb dieses Blog nicht zu den lebensnotwendigen Dingen gehört, rutscht eben doch immer mal was durch.

Nehmt es mir also bitte nicht übel, wenn ich mal keine Antwort schreibe und/oder das Thema hier keinen eigenen Beitrag bekommt. Das soll kein pauschaler Rundumschlag sein und bedeuten, dass ich ab jetzt sämtliche Mails gepflegt ignorieren werden. Nachdem eine Mail hier nun über fünf Jahre unbeachtet herumlag, dachte ich, ich könnte das Problem hier doch mal für alle noch einmal ausdrücklich erwähnen.

Falls euch das Anliegen wichtig ist und ihr das Gefühl habt, es könnte hier durchgerutscht sein, schreibt mich einfach nach einer Weile noch einmal an. Es ist kein Mutwillen. ;-)

Erledigt: Frage zu Deutschlandcard

Ich bin momentan dabei, ein paar Altlasten und alte Zusendungen und Notizen fürs Blog hier durchzuarbeiten. Unter anderem war da noch eine E-Mail von Sven, die er mir im Dezember 2020 geschickt hatte und wo er mir ein paar Fragen zur Deutschlandcard stellte.

Seine Fragen waren vor allem technischer Natur, es ging darum, dass die Karte, wenn er sie digital auf dem Handy hat, in manchen Geschäften vom Handy gescannt werden können, bei Edeka und Netto dieses jedoch nicht möglich sei.
Ich hatte damals ad hoc keine Antwort auf diese Frage und wollte sie "später mal" beantworten. Ende 2020 haben wir uns vor allem mit Corona herumgeschlagen und so geriet diese Mail im großen Stapel in Vergessenheit.

Ich glaube, die Frage kann ich aber nun doch noch beantworten: Ich vermute, dass es an den Scannern lag. Die klassischen Laserscanner, wie es sie mehrere Jahrzehnte in vielen Supermärkten gab, können nicht ein Bild von einem Display scannen. Das funktioniert nur mit anderer Technik, nämlich Scannern mit Bildsensoren. Die haben wir inzwischen alle, aber dafür haben wir die Deutschlandcard nicht mehr, der technische Hintergrund hinsichtlich des Scannens einer Karte vom Handy dürfte aber der selbe sein.

Spät, aber beantwortet, ich bin stolz auf mich. :-)

Frohe Ostern

Ich wünsche euch allen ein paar ruhige Ostertage. Bei uns in der Firma war es wie immer sehr aufregend und anstrengend und auch wir werden diese zwei freien Tage zu Hause in aller Ruhe genießen.

Dieses Bild hatte Ines vor zwei Jahren mal auf unseren Instagram-Kanal verfrachtet. Nicht, dass wir einen solchen Aufsteller voller Lindt-Goldhasen in diesem Jahr hier im Laden stehen gehabt hätten. Sie sehen zwar toll aus und sind auch ein immer wieder interessantes Fotomotiv, nur nach der Pleite im letzten Jahr und den bekanntlich gestiegenen Preisen, hatten wir uns in diesem Jahr deutlich weniger Schokolangohren gegönnt.


Einen guten Rutsch ins Jahr 2026

Ein turbulentes und anstrengendes Jahr liegt hinter uns und was uns 2026 bringen wird, werden wir sehen. Die Situation hier in Bremen hinsichtlich Kriminalität und Ladendiebstählen wird mit Sicherheit (no pun intended) nicht besser, aber eine Weile werden wir hier noch durchhalten, ist ja klar. Ich kann euch ja nicht ums Blog bringen. ;-)

Kommt gut rüber, Freitag geht es hier in der Firma turbulent weiter und ich bin sicher, dass sich die blogbaren Ereignisse auch im nächsten Jahr reichlich ergeben werden …


Der notwendige Serverumzug

Kleine Statusmeldung aus dem Maschinenraum:

Dem einen oder anderen von euch da draußen wird eventuell schon aufgefallen sein, dass das Blog hier seit einer Weile in einer etwas abgespeckteren Version läuft, als man es viele Jahre gewohnt war. Der Spamschutz und die Registrierungsfunktion funktionieren nicht mehr so, wie sie sollen, die Smiley-Auswahlliste ist weg, die Tags auch und auch sonst läuft momentan nicht alles ganz so rund, zumal auch die Blogsoftware aus technischen Gründen nicht aktualisierbar ist. Hier läuft also ein älteres Serendipity mit teilweise veralteten Plugins. Ganz fürchterlich, aber spontan nicht zu ändern.

Das Problem ist, dass auf meinem alten Server gar nichts mehr geht, da dort uralte Software drauf ist, die nicht mehr supported wird. Es ist daher leider nicht mit einem kleinen Umzug getan. Mit Hilfe von Manitu muss ich mit allen meinen Webinhalten auf einen neuen Server umziehen und dann muss die Blogsoftware in kleinen Schritten immer weiter aktualisiert werden, was leider nicht in einer einzelnen Hauruck-Aktion klappt, bis sie die aktuelle PHP-Version kann.

Da das alles recht aufwändig und bei Manitu zum Jahresende wie in vielen anderen Unternehmen auch die Zeit knapp ist, werden wir uns noch eine Weile mit dem momentanen Zustand abfinden müssen.

Aber im Januar soll es passieren. Ich freue mich schon darauf. :-)

Chat-GPT über den Shopblogger (Wow!)

Im Gespräch mit meinem Mitarbeiter Gregor kamen wir irgendwie auf das Thema KI zu sprechen und dass man Ergebnissen, die Chat GPT und andere Systeme ausspucken, nicht glauben und sie schon gar nicht unreflektiert verwenden sollte. Ich führte mein beliebtes Beispiel an mit dem Schüler, der im Geschichtsunterricht eigentlich eine Niete ist, sich aber sein Referat über das alte Rom von einem LLM generieren lässt. Der kann doch gar nicht überprüfen, was davon wahr und was falsch ist, der Lehrer sollte es dagegen sofort bemerken. Peinlich, sehr peinlich, wäre das.

"Ich zeig dir das mal mit einem Beispiel, wo wir die Fakten sofort und absolut lückenlos bis ins Detail nachvollziehen können", sagte ich zu Gregor und tippte in die Eingabezeile von ChatGPT folgendes Propt ein: "Schreibe mir nach Internetrecherche einen kurzen Aufsatz über den Blogger shopblogger.de, 150-200 Wörter."

Ich rechnete mit wilden Halluzinationen und zusammengewürfelten Texten und natürlich der Erwähnung des Herrn Krautkrämers und anderen kruden Formulierungen. Entweder hat ChatGPT einen Glücktreffer gelandet oder inzwischen doch echt gewaltige Fortschritte gemacht. Ich muss zugeben, dass an diesem Text, nach obigem Prompt von ChatGPT erstellt und 1:1 hier hineinkopiert, absolut nichts auszusetzen ist:

Der Blog Shopblogger wird von Björn Harste betrieben und bietet seit über 20 Jahren Einblicke in den Alltag eines kleinen Supermarkts – spannend, unterhaltsam und unaufgeregt zugleich.

Harste schreibt aus erster Hand: Von kuriosen Etikettierungsfehlern über Begegnungen mit Kund:innen bis hin zu detaillierten Beobachtungen im Bereich „Leergut“ oder Lieferantenprozessen. Seine Texte wirken persönlich und lebendig, oft mit einem humorvollen, teils ironischen Ton („Kurioses und Firlefanz“ ist eine seiner Kategorien).

Nicht zuletzt wirkt Shopblogger wie ein digitales Archiv – über Jahre hinweg gehalten – in dem Harste Veränderungen, Ideen und Alltagsereignisse seines Einzelhandelsbetriebes dokumentiert. Er selbst schreibt: „Inzwischen sind unfassbare 20 Jahre vergangen … und hier haben sich mittlerweile fast 30.000 dieser belanglosen Schnipsel angesammelt.“

Für Leser:innen, die hinter die Kulissen des Supermarkts schauen möchten – mit echten Erlebnissen, nicht mit Marketing-Sprech – ist Shopblogger eine sehr empfehlenswerte Lektüre.
So muss ein Referat aussehen. :-)

BLØDE BJØRNE :)

Anfang November trudelte hier ganz überraschend ein kleines Päckchen ein, dass mir hier an der Lagertür von einer netten jungen Dame in einem Papiertütchen überreicht wurde:



Das Päckchen war eine kleine Tüte mit der Aufschrift "Pick & Mix". Der Inhalt bestand aus einer Mischung an Fruchtgummi- und Schaumzucker-Bären. Die bunten Fruchtgummibären sind die originalen BLØDE BJØRNE, die braunen Exemplare heißen "CHOKO SKUMBJØRN" (Schokoladen-Schaumbären) und sind Schaumzuckerbären, die mit Schokolade ummantelt sind.

Aus dem Urlaub in Dänemark mitgebracht hatte sie mir Blogleser Jan, der sie durch seine Schwester überbringen ließ und der die "weichen Bären" (und natürlich auch die schokoladigen (die übrigens auch weich sind)) in einem SPAR-Markt entdeckt hat, den es hier im Blog auch schon einmal zu sehen gab, lustigerweise auf den Tag genau vor zehn Jahren. Das mit dem Datum war jetzt übrigens ein großer Zufall, ich hatte diesen Beitrag jetzt nicht extra bis heute früh aufbewahrt.

Wie auch immer: Ganz, ganz lieben Dank, ich habe mich sehr gefreut! :-)

(Alle Bären sind übrigens ganz lecker und inzwischen zu einem großen Teil schon aufgefuttert. Aus Zeitgründen musste dieser Beitrag leider etwas warten.)




Bösfrauenmilch

Vor einigen Jahren, es war Anfang 2017, hatte ich eine blöde Idee für einen möglichen Aprilscherz hier im Blog. Aus "Liebfrauenmilch" wollte ich "Bösfrauenmilch" machen, dazu noch irgendeine schöne Geschichte über den witzigen, neuen Artikel.

Was das für eine Geschichte hätte sein können, war mir von Anfang an nicht eingefallen, mir schwebte nur dieses Wortspiel mit der Bösfrauenmilch im Kopf herum. Dann kam unser Umbau und die Sache geriet etwas in Vergessenheit, nur das Foto von der Flasche in unserem alten Weinregal lag hier noch ganz weit hinten in meinem Blog-Verzeichnis und langweilte sich.

Da mir die Idee fehlte, was man daraus machen konnte, mangelte es auch an Motivation, da ggf. stundenlang mit Photoshop irgendein "neues" Etikett auf die Flasche zu zaubern. Wofür die Mühe? Nur um eine neue / weitere Bilderleiche hier in meinem Verzeichnis herumgammeln zu lassen? Nee, lass man.

Aber wir haben inzwischen ja anderen Möglichkeiten. Die KIs haben auch in die Bildbearbeitung Einzug gehalten und so war das keine große Sache. Die Ornamente auf dem Etikett entsprechen nicht ganz dem Original, was aber auf dem ersten Blick ohnehin niemandem aufgefallen wäre, aber der Rest sah echt gut aus. Der Deutsche Gemeinheitswein ist übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen, den hatte ChatGPT aus freien Stücken auf das Etikett gebracht. Gefiel mir aber:



Der Arbeitsaufwand für diese Neugestaltung war also quasi gegen Null gegangen, die Idee fehlte mir aber immer noch. "Bösfrauenmilch" … Was macht man daraus? Bei Nacht geerntet? Aus schwarzen Trauben? Verflucht, verhext, verdammt?
Noch rechtzeitig kam ich darauf, dass der ganze Aufwand ohnehin für den Allerwertesten war, denn im Laufe der weit über acht Jahre, in denen diese Idee hier nun schlummerte, hat sich der Abfüller Rheinberg entschieden, den Wein umzubenennen und dementsprechend das Etikett auch komplett neu zu gestalten. Aus "Liebfrauenmilch" wurde "Liebfraumilch" (Beides gültige Namen) und damit war sowieso alles vergebens. Jetzt könnte ich mir natürlich irgendwelchen anderen "Liebfrauenmilch"-Wein aussuchen und dort das Etikett noch einmal in Bösfrauenmilch ändern, aber dann fehlt es immer noch an der Idee für den Aprilscherz.

Daher an dieser Stellen noch einmal abschließend die Bilder und die Idee und die zusätzliche Info, dass dieses Projekt damit endgültig erledigt ist. :-)


Videoeinbindung

Aufgrund der Nachfrage: Es werden noch einige Videos folgen, die aus unterschiedlichen Gründen bei YouTube eingebunden sind. Des Weiteren werde ich generell große Videos (jenseits der 100 MB Dateigröße) ebenfalls weiterhin über YouTube einbinden. Das ist bei etwas hakeligeren Internetanbindungen oder bei mobilen Geräten wohl einfach angenehmer, als ständig darauf warten zu müssen, dass wieder ein Stück der Datei nachgeladen wurde.

Alle kleineren Videos (vielleicht auch statt der animierten GIF-Bilder, die ich gerne für sehr kurze Schnipsel verwende), werde ich langfristig ausschließlich hier direkt einbinden.

Ich denke, das ist ein akzeptabler Kompromiss.

Spam und Scam im Namen Manitus

Vor ein paar Tagen hatte ich eine E-Mail von Manitu bekommen, in der dringend vor Phishing-Mails gewarnt wird, die im Namen von Manitu versendet werden.

Unter Betreffzeilen wie zum Beispiel "Letzte Erinnerung zur Verlängerung Ihrer Domain" bekäme man beispielsweise E-Mails wie diese gesendet:

[… ] "(...) wir möchten Sie darüber informieren, dass die Verlängerung Ihres Domainnamens derzeit nicht durchgeführt werden konnte, da Ihre hinterlegten Zahlungsinformationen nicht mehr aktuell sind. (...) Um eine Unterbrechung der Erreichbarkeit Ihrer Domain zu vermeiden, bitten wir Sie, Ihre Zahlungsdaten zeitnah zu aktualisieren. Sobald dies erfolgt ist, können wir die Verlängerung umgehend vornehmen."
Kein Ding für mich. Ich nahm diesen Hinweis zur Kenntnis, bin aber nun generell nicht empfänglich für Abzocke und Betrügereien aller Art, vor allem nicht nach 30 Jahren im Internet, und machte mir daher keine Sorgen, auf diese Masche hereinfallen zu können. Falls ich überhaupt selber so eine Nachricht bekommen würde.

Der Hinweis von Manitu kam gegen Mittag, noch am Abend des selben Tages trudelte diese E-Mail bei mir an. Gut, ich war jetzt schon vorgewarnt, aber abgesehen davon, dass die Mail im Gesamtkonzept schon überhaupt nicht nach Manitu aussah, angefangen mit der Anrede bis hin zur Grußfloskel, wurde überhaupt nicht die vermeintlich betroffene Domain genannt. Und wer nach all dem noch nicht misstrauisch gewesen wäre und auf den Link klickt, der einen zu einer URL in Italien (.it) führt, in der nicht einmal versucht wurde, irgendwie das Wort "manitu" unterzubringen, um es halbwegs plausibel wirken zu lassen, der hat es fast nicht besser verdient.

Screenshot Phishing-E-Mail