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"Brauchen Sie einen Bon?" ab 2020

Die populäre Frage nach dem Kassenbon hat sich in ein paar Monaten erledigt. Ab Januar sieht das der Paragraf 146a der Abgabenordnung nämlich folgendermaßen:

Wer aufzeichnungspflichtige Geschäftsvorfälle im Sinne des Absatzes 1 Satz 1 erfasst, hat dem an diesem Geschäftsvorfall Beteiligten in unmittelbarem zeitlichem Zusammenhang mit dem Geschäftsvorfall unbeschadet anderer gesetzlicher Vorschriften einen Beleg über den Geschäftsvorfall auszustellen und dem an diesem Geschäftsvorfall Beteiligten zur Verfügung zu stellen (Belegausgabepflicht).
Im Klartext: Der Bon muss gedruckt und ausgehändigt werden.

Der Hintergrund ist wohl, dass die Möglichkeit bestünde, die Vorgänge ansonsten einfach wieder zu stornieren. Das ist aber aus meiner Sicht vollkommener Humbug, denn wenn man wirklich derartigen Betrug begehen möchte, dann sucht man sich einfach die ausgedruckten, ausgehändigten und anschließend weggeworfenen Belege aus dem Mülleimer wieder heraus.

Ich sehe darin nur eine riesige Papierverschwendung, sonst nichts. Die meisten Kunden verneinen bei uns nämlich die Frage nach dem Kassenbon und die Bons, die jetzt schon gedruckt werden müssen, z.B. wenn abgewogene Artikel gebucht wurden, landen auch meistens im Mülleimer.

Es soll wohl Ausnahmen geben, aber wie weit diese Vorgehensweise für uns Härtefälle mit sich bringt, weiß ich nicht. Vermutlich keine begründeten, so dass eine Erleichterung wohl zumindest zunächst wohl erst mal nicht bewilligt werden wird.

Noch mehr neue Kameras

Ende Juni hatten wir nicht nur die Kamera in der Gemüseabteilung angebraucht, sondern auch noch eine zu den Spirituosen und eine weitere, die den gesamten "Wartebereich" vor der Kasse im Blick hat. Damit sind die wichtigsten Stellen erst mal über die neuen Full-HD-Kameras einsehbar, der Rest kommt jetzt so nach und nach, damit wir endlich den alten Rekorder außer Betrieb nehmen können.




Eierlikör-Röllchen

Eine ältere Kundin fragte ganz enttäuscht nach einer bestimmten Sorte Eierlikör-Biskuitröllchen, die wir bei uns immer im Keksregal hatten. "Die habe ich immer so gerne gekauft", argumentierte sie noch. Wenn wirklich sie die Kundin war, die zumindest ab und zu welche von diesen Röllchen gekauft hat, dann war sie vermutlich auch die einzige Kundin, die sich überhaupt für diesen Artikel interessiert hat. Teilweise ist nämlich quasi der gesamte Bestand hier im Regal abgelaufen, weswegen wir dieses Produkt nach mehrere erfolglosen Versuchen wieder aus dem Sortiment verbannt haben.

Marketingkacke

E-Mail von gestern Abend:

Hallo shopblogger-Team,

als TÜV-zertifiziertes Verbraucherportal testen wir […] seit nunmehr über 6 Jahren Konsumgüter aller Art sowie E-Commerce Unternehmen.

Aktuell befassen wir uns u.a. mit Ihrem durchaus gelungenen Shop shopblogger.de und haben im Rahmen unserer Recherche zur Erstellung eines kurzen Webshop Testberichts noch zwei Detailfragen an Sie:

1.) Erfreulicherweise haben wir festgestellt, dass Sie bereits alle wesentlichen Vorgaben rund um den Datenschutz bravourös umsetzen.

Können Sie eine ungefähre Angabe dazu machen, seit wann Ihr Shop bereits über ein SSL-Zertifikat verfügt?

2.) Was sind in Ihren Augen die 3 größten Alleinstellungsmerkmale gegenüber konkurrierender Webshops in Ihrem Marktumfeld?

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns hierzu möglichst zeitnah Rückmeldung geben könnten, damit wir Ihren Input noch vor Redaktionsschluss mit in die Erstellung unseres Tests zu Ihrem Shop aufnehmen können.

Als Dankeschön erhalten Sie im Nachgang gerne unser begehrtes Shop-Siegel sowie Zertifikat zur exklusiven und kostenfreien Einbindung auf Ihrer Webseite.

Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Wo genau haben die hier einen Shop gefunden? :-)

SPAR-Weihnachtstüte aus Spanien

Felix hat mir diese Fotos einer SPAR-Tüte aus Spanien zukommen lassen, die er vor einigen Jahren (gefüllt natürlich) von seinem spanischen Schwiegersohn bekommen hat.

Vielen Dank für die Zusendung. :-)


Termine im Google-Kalender?!

Haben wir ein paar Google-Profis hier? Im April hatten wir ein Hotel reserviert, für unseren Urlaub im Juli einen Flug gebucht. Beide (voneinander völlig unabhängigen und über völlig verschiedene Wege gebuchten) Termine wurden automatisch in meinem Google-Kalender eingetragen.

Automatisch aus der Mail wurden die Daten wohl nicht übernommen, mir selbst geschickte Testmails mit ähnlichen Terminangaben und Schlagwörtern haben zumindest nicht für eine Eintragung im Kalender gesorgt.

Wo gibt es da eine Schnittstelle? Wie funktioniert das?

Leere Milchtüte

Inhaltslos mit vier Buchstaben? "Leer."

Diese Verpackung hätte aber wohl zumindest niemand versehentlich gekauft und wäre zu Hause unangenehm überrascht gewesen. Wer die Packung in seinen Einkaufswagen stellt und dabei nicht merkt, dass da ein gutes Kilogramm Masse fehlt, sollte seine Einkaufskompetenzen noch mal gründlich überarbeiten. :-D

(An alle, die sich über das aufgedruckte Haltbarkeitsdatum der Milch wundern: Die leere Packung lag eine Weile hier im Büro herum und ich habe immer überlegt, was ich damit machen soll. So wurde es dann dieses kurze Video.)


Eimer voll Kleingeld

An einem Wochenende vor unserem Urlaub war ich im Markt in Findorff und dort fiel mir an der Kasse dieser "kleine" Behälter mit etwas Kleingeld auf. Irritiert fragte ich die Marktleitung, was das denn für eine kuriose Sammlung sei. Ich hatte mit allem gerechnet (intern so genannte Abrundungsbeträge aus den Kassen (also das, was immer unter 5 Euro als Kleingeld abfällt) oder eine etwas aus dem Ruder gelaufene Schwarz Trinkgeldkasse. Aber, nein, nichts von all dem. Das ist gesammeltes Kleingeld von einem Imbiss in der Nähe, der davon immer zu viel (und wir meistens zu wenig) hat und uns die "zum nach und nach einwechseln" im Vertrauen überlassen hat. Damit hätte ich nun im Gegensatz zu den vorher genannten Optionen eher nicht gerechnet. :-)


Scheiben aus dem 2. OG

Durch eine kräftige Windböe ist vorhin ein Fenster im zweiten Obergeschoss hier Gebäude umgeschlagen, wodurch eine der zwei Scheiben der Doppelverglasung brach und die Einzelteile laut krachend genau vor unserer Ladentür auf dem Gehweg gelandet sind, wo sie beim Aufprall in unzählige kleinere Scherben zerbarsten.

Richtig, richtig großes Glück war es, dass kein Passant oder Kunde getroffen wurde. Das hätte ganz böse ins Auge gehen können. :-O


Altglas aus der Urlaubszeit

Zuletzt hatten wir ein paar Tage vor unserem Urlaub die Altglastonne zur Leerung mit nach Hause genommen. Während unserer Abwesenheit hatte sich dann doch "etwas" mehr hier angesammelt, was wir diesmal nicht bei uns zu Hause an die Straße gestellt, sondern selber in einen Container gestopft haben. Ich glaube, hier in der unmittelbaren Nachbarschaft des Ladens (nur wo?) würde sich ein ausgewachsener Altglascontainer schon lohnen.