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Der Findorff-Stempel

Keine 14, aber doch immerhin fast elf Jahre lang hat uns dieser Stempel im kleinen Markt in der Münchener begleitet. Anfangen kann ich damit nun nichts mehr, einfach wegwerfen mag ich ihn aber auch nicht. Da so ein Stempel nun wirklich nicht groß ist, wird er erstmal in einer Kiste mit anderem seltener genutzten Büromaterial landen. Entsorgen kann ich ihn immer noch. :-)

Apropos entsorgen: Der große Umbau in der Neustadt und die Schließung des Zweitmarktes haben ihren Tribut in Form von Platz und Durcheinander bei mir in der Halle gefordert. Nicht eingelagert für alle Ewigkeiten und damit meine Tochter damit irgendwann beim Trödeltrupp landet, aber ich wollte die Sachen nach und nach gesittet verwerten. Entweder verkaufen / verschenken oder zumindest fachgerecht entsorgen. Das geht von der Halle aus besser als aus den ohnehin zu engen Läden, resp. jetzt ja nur noch einem. Wird nach und nach passieren und für viele weitere Einträge hier im Blog sorgen. Soll ja nicht langweilig werden …


Sardinendieb

Eines der häufigsten Schreiben der Staatsanwaltschaft Bremen beinhaltet die Aussage, dass der oder die Täter/in noch mehr Dreck am Stecken hat: "Neben der in jener Sache zu erwartenden Strafe fällt die Strafe, zu der die Verfolgung der von Ihnen angezeigten Tat führen kann, nicht beträchtlich ins Gewicht, [...]".

So einen Brief habe ich erst vor ein paar Wochen bezüglich eines Ladendiebes bekommen, der hier nicht nur schon mehrfach auffällig geworden ist, sondern der inzwischen auch von mir schon mehrere Anzeigen wegen Ladendiebstahls und aufgrund der Wiederholung auch wegen Hausfriedensbruchs erhalten hat. Selbst ich vertrete nun nicht die Ansicht, dass Ladendiebe direkt beim ersten Diebstahl für alle Zeiten in den Knast wandern sollen (befürworte jedoch definitiv eine schnellere Steigerung des Strafmaßes im Wiederholungsfall), aber man fragt sich schon, warum jemand mit so einer (Vor-)Geschichte tatsächlich noch herumläuft und fleißig Diebstähle verübt … So geschehen vor ein paar Tagen, als er vom Gesetzgeber zwangsweise maskiert hier den Laden betrat und sich mal eben im Vorbeigehen eine Packung Sardinen aus dem Kühlregal in die Jackentasche gesteckt hat. Direkt erkannt haben wir ihn aufgrund des Schnupftuchs auf den ersten Blick gar nicht, aber spätestens beim Blick auf seinen Ausweis klingelte es wieder hell und schrill.

Alternativer Ladenplan in Findorff 2006

In einer der Ablagen in Findorff habe ich noch diesen alternativen Ladenplan entdeckt, der damals aber zum Glück nicht umgesetzt wurde. Den Laden der Länge nach durch lange Regalreihen zerteilt wäre nicht so elegant gewesen wie der deutlich transparentere Entwurf mit den Tiefkühltruhen in der Ladenmitte, der es dann letztendlich ja auch in die Umsetzung geschafft hatte …


Keine Sch-W-eine

Seit ein paar Wochen liegt aus mit nicht bekannten Gründen eine leere Packung "Esspapier" im kleinen Büro. Vielleicht hatte ein Kunde sie als Muster bei einem Kollegen abgegeben mit der Frage, ob wir den Artikel bekommen können. Können wir nicht, aber was mir heute erst klar geworden ist: Ich habe dort immer Schweine gelesen, denn schließlich ist da eine Sau abgebildet. Dass es aber "Scheine" sein sollen, wohl wegen des Esspapier-Inhalts, fiel mir erst jetzt auf. :-D

PS: Gehört das "cool" in ähnlicher Schriftart eigentlich zum Namen? "Cool süße XXL Scheine" klingt ja irgendwie auch sehr sonderbar.


Traudls wundersame Selbstheilung

Der Leergutautomat hatte augenscheinlich ein technisches Problem. Eines der Förderbänder bewegte sich von jetzt auf gleich unerklärlicherweise nicht mehr und auch ein Neustart des gesamten Systems brachte keinen Erfolg. Während ich im Büro saß, um ein "Außer Betrieb"-Schild auszudrucken, kam ein Kunde mit Leergut, der wohl gar nicht wusste, dass der Automat nicht funktioniert, und hat leichtsinnigerweise sein Leergut abgegeben, als wäre der Automat völlig in Ordnung.

Also vorerst kein Schild. Aber der Techniker soll trotzdem mal nachsehen, ob ein Fehler zu finden ist. Völliges Versagen eines Antriebs könnte mit der Stromzufuhr zu tun haben. Ich tippe auf einen Wackelkontakt durch einen Kabelbruch in einer Zuleitung zum Motor, zumindest deckt sich diese Hypothese mit allen erkennbaren Symptomen.

Freiwilliges Hygienekontrollprogramm

Im Büro in der Münchener Straße haben wir noch zwischen den Unterlagen dieses Zertifikat von 2010 gefunden, in dem Bescheinigt wird, dass wir an einem freiwilligen Hygienekontrollprogramm der SGS teilnehmen, bzw. zumindest mal teilgenommen hatten.

Was daraus geworden ist, weiß ich gar nicht. Wurde das Programm eingestellt? Hat es irgendjemand gekündigt? Eventuell auch die Zusammenarbeit mit der Edeka damals? Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern. Aber zumindest drei Jahre lang gab es diese Zertifikate und haben geschützt in einer Zeitkapsel einem Ordner bis heute überlebt …

Ist auch fast egal, was aus dem Programm wurde: So einen Laden kann man freiwillig und mit entsprechendem Engagement auch ohne ein Zertifikat eines Drittanbieters sauber halten. :-)

Hügjeneprogramm

Mailadressenvariation

So kann man es als Spammer auch machen: Statt an die im Impressum angegebene Adresse "keine-seo-und-link-anfragen-bitte [at] shopblogger.de" hat der Absender daraus "ich_lese_jede_mail [at] shopblogger.de" gemacht, die Dank Catch-All auch zugestellt wurde. Das ist zwar mal ziemlich kreativ, hat ihn aber dann auch nicht vor der nachhaltigen Markierung als Spam geschützt. Hihi …

Screenshot E-Mail

Links 512

Der 1. Supermarkt in Deutschland (Köln)

Verbraucherschützer sehen "aufgespritzte" Verpackung kritisch

Nach Aldis Aufschlag herrscht das Preis-Paradox im Kühlregal

Bremerhavener Tüftler baut Waschanlage für Einkaufswagen

Der unaufhaltsame Aufstieg des Deppenleerzeichens

Grüne fordern Mindestpreis für Fleisch

Restaurant verkauft ein Tütchen Erdnüsse für 26 Euro

Deutsche wollen kein Laborfleisch

Brüssel will einheitliche und verpflichtende Nährwertlogos für Lebensmittel

KitKat-Riegel ist die "Mogelpackung des Monats"

Massenhaft Klopapier

Eine Sache kann ich mit Sicherheit feststellen: Die Lieferengpässe bei Toilettenpapier, die wir in den letzten Wochen erleben durften, sind offenbar endgültig vorbei. Teilweise haben wir sogar von der Großhandlung zugeteilte (nicht bestellte) Mengen bekommen, wie beispielsweise diese kürzlich gelieferten drei Rollcontainer voller Soffione-Klopapier, das mit den Blumen, die auf den ersten Blick ironischerweise wie Corona-Viren aussehen.


Mitleid mit dem Besteller

Ein Kunde staunte über unsere recht umfangreiche Zotter-Auswahl und kombinierte schließlich, dass bei so vielen ähnlichen Produkten, bei denen doch keiner so richtig die Übersicht haben dürfte, die Bestellung wohl automatisch ausgelöst würde.

Dem ist jedoch nicht so. Ganz klassisch auf ausgedruckten Sortimentslisten (die wir dann (RETROALARM!) ins Faxgerät stecken) erledigen Ines oder ich die Bestellung völlig manuell. Da die Listen und die Platzierung im Regal alphabetisch geordnet sind, hält sich die Mühe dabei in recht überschaubaren Grenzen. Der Kunde konnte es fast nicht glauben. :-D


Rotkehlchen in der Halle

Seit wir das Loch in der Hallenwand verschlossen hatten, hat sich logischerweise auch die Schleiereule nicht mehr blicken lassen. (Natürlich hatten wir sie nicht blindlings eingeschlossen und in dem Gebäude ihrem Schicksal überlassen!)

Da das Loch jedoch nur provisorisch von uns abgedichtet war, um den durch die Eule verursachten Hinterlassenschaften Einhalt zu gebieten, blieb ein kleines Loch, durch das jetzt Rotkehlchen Zugang zu einem sicheren und quasi völlig ungestörten Nistplatz gefunden haben. Die dürfen bleiben! Rotkehlchen würgen jedenfalls keine Gewölle hoch und auch die Häufchen aus dem hinteren Ende des Tieres sind bedeutend kleiner. :-)


Lustige Strichcodes – 280

Fundstück von Blogleser Jonathan auf einer Packung Reibekäse der französischen Intermarché-Eigenmarke Pàturages: Ein Strichcode, der aussieht wie eine Scheibe Käse mit Löchern. Vielen Dank für die Zusendung. :-)


Milka-Brotaufstrich

In den regionalen Facebook-Gruppen kamen in den letzten Tagen einige Anfragen, ob und wo denn der neue Milka-Brotaufstrich zu kaufen wäre. Zu dem Zeitpunkt hatten wir das Produkt zwar noch nicht im Laden, aber dafür steht nun gleich ein ganzer Aufsteller neben dem Brotaufstrich-Regal. Wie es schmeckt? Keine Ahnung. Seit der "verbesserten Rezeptur" mag ich Nutella schon nicht mehr und an die chronisch zu süßen Milka-Produkte gehe ich freiwillig schon lange gar nicht mehr ran.

Falls den Milka-Schokoschmadder von euch schon jemand getestet haben sollte: Fühlt euch frei, hier in den Kommentaren davon zu berichten. :-)


Große Bons in der Spendenbox

Seit August 2019 sind in unserer Pfandspendenbox inzwischen schon über 950 Euro (!) für die Kindertagesstätte zusammengekommen. Regelmäßig leeren wir die Kiste aus, um Übergriffe durch allzu lange Finger zu verhindern und staunen doch immer wieder darüber, wie spendabel einige Leute sind. In der letzten Leerung hatten die beiden größten Bons zusammen eine Summe von 10,02 Euro, das ist schon beachtlich. Wir haben von dem Geld persönlich zwar nichts (im Gegenteil sogar, die Leerungen und das Zusammenrechnen der Bons machen schließlich auch Mühe), aber ich freue mich dennoch darüber, diese Solidarität hier im Laden erleben zu können: