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Nicht nur bei uns: Eingeschlossene Pistazien

Vorab fasse ich mal ein paar eigene und externe Links zusammen:

Das Phänomen, dass Pistazien (offenbar bevorzugt in der gerösteten Version) gerne geklaut werden, dazu in rauen Mengen, ist uns vor ein paar Jahren schon aufgefallen. Dass mitunter gleich komplette Regalbestände in den Taschen der Ladendiebe verschwinden, hatte ich euch in diesem Video bereits gezeigt.

Da der Pistazienklau überhaupt kein Ende nahm, haben wir vor rund zwei Jahren aus lauter Frust sämtliche relevanten Produkte aus dem Sortiment geworfen. Nachdem dann aber die ehrlichen Kunden anfingen, Pistazien zu vermissen, haben wir sie wieder eingelistet und dort untergebracht, wo die Diebe eigentlich hingehören: Hinter Schloss und Riegel.

Sucht man im Internet nach Pistazien als Diebesgut, landet man bei mir hier im Blog, aber auch auf zum Beispiel diesem Artikel oder bei der Westfalenpost auf diesem Artikel. Letzterer steckt zwar hinter einer Bezahlschranke, Überschrift und Einleitung sollten aber für meine Anschauungszwecke ausreichen.

Und nun berichtete mir Ines, die aufgrund des Lockdowns sehr viel mit unserer Kleinen zu Hause ist und darum häufiger mal in anderen Läden einkauft (der Weg zum eigenen Laden lohnt sich da leider nicht immer), dass sie nicht nur in einem anderen EDEKA-Markt erlebt hat, dass es die Pistazien nur auf Anfrage beim Personal gab, sondern sogar in einer LIDL-Filiale waren die Pistazien in einem Fach des vergitterten Zigarettenträgers untergebracht.

Normalerweise werden ja bevorzugt Markenartikel geklaut, aber bei Pistazien scheint es völlig egal zu sein, ob Seeberger oder gut & günstig, Alesto oder EDEKA drauf steht – sie scheinen sich unabhängig von allen solchen Merkmalen dennoch gut zu Geld machen zu lassen.

Da stelle ich mir gerade wieder einmal die Frage, warum ausgerechnet Pistazien so unglaublich heiß begehrte Ware im Umfeld der Beschaffungskriminalität sind. Lesen hier irgendwelche Kriminalbeamte mit oder welche aus dem Justiz-Umfeld, die genau dazu nähere Informationen haben?

Links 536

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Freifläche für Lindt

Die drei Fachböden unter den klassischen 70g-Zotter-Tafeln sind inzwischen freigeräumt und gereinigt und sollten, wenn alles klappt, heute noch mit Ware bestückt werden. Zumindest hatte der Lindt-Außendienst angekündigt, dass Schokolade und Pralinen heute geliefert werden müssten.

Ich werde berichten, wenn es so weit ist.


Noch mal eben was fragen!

Eine Kundin sprach mich mitten im Laden von hinten an, als ich vor einem Regal hockte und meine Bestellung erledigte: "Ich muss Sie noch mal eben was fragen, wo haben Sie denn diesesjenesundwelches?"

Ich hatte mich erst überhaupt gar nicht angesprochen gefühlt. "Noch mal eben" klang danach, als hätte sie zuvor mit einem anderen Kollegen gesprochen. Rückblickend war ich etwas verwundert, denn es war überhaupt kein Kollege da, mit dem sie mich hätte verwechseln können. Ein vorherige Begrüßungsfloskel wäre zumindest zweckmäßig gewesen, um meine Aufmerksamkeit gleich zu bekommen.

Naja, Leute sind, wie sie sind … :-D

Komisches Dingsbums im Lager

Vor einer Weile stolperte ich hier im Lager buchstäblich über dieses unscheinbare, längliche Teil mit einer Länge von etwa 15 cm. Es begann das große Rätselraten, um was es sich dabei wohl handeln könnte. Die meisten Kollegen entschieden sich spontan für eine Pfeife oder zumindest ein Stück einer solchen – jedoch ist das Ding überhaupt nicht hohl, zum Rauchen also nicht zu gebrauchen.

Nach weiteren Überlegungen kamen wir darauf, dass es sich dabei vermutlich um einen nicht mehr ganz vollständigen Griff einer Schublade eines alten Schranks handeln dürfte.

Noch spannender ist eigentlich die Frage, wieso der Griff überhaupt da herumlag …


LEH in einem Satz

Lebensmitteleinzelhandel zu einem Satz zusammengefasst?

"Was man macht, man macht es falsch."


(Außer bei meiner Feuerwerksbestellung im letzten Jahr, das ist für uns gut gelaufen.)

((Kein spezieller Anlass, das war nur eine allgemeine Feststellung.))

SPAR-Markt auf Korsika

Vielen Dank an Eugen-Roland für die Zusendung dieses SPAR-Marktes, den er Ende September 2020 auf Korsika entdeckt hat.

Genau diesen Markt hatte ich hier vor ziemlich genau sechs Jahren zwar auch schon einmal im Blog drin, aber mittlerweile ist er immerhin renoviert worden. Zumindest von außen wirkt er deutlich moderner als auf den alten Bildern. :-)

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Ein Gebäude mit Geschichte

Was ihr hier seht: Ein in der Cramerstraße in Delmenhorst stehendes, mehrere Jahrzehnte altes und inzwischen ziemlich runtergerocktesGebäude ohne architektonische Highlights, in dem sich bis Ende 2019 ein EDEKA-Markt befunden hat und das inzwischen vollständig leer steht.

Was ich hier sehe: Unglaublich viele Erinnerungen. Wie es dazu kam, hatte ich in diesem Beitrag vor ein paar Jahren mal kurz angedeutet.

Hier fing meine ganze Laufbahn im Einzelhandel an. Vom Schülerjob zum Arbeitgeber, fast die berühmte Tellerwäscher-Karriere, nur das mit dem Millionär hat noch nicht geklappt. Muss auch nicht, so lange meine Familie gut davon leben kann, bin ich auch so glücklich! Für mich war das damals schon immer mehr als nur ein Job. Für alle Bereiche habe ich mich interessiert und war zeitweise fast schon eine Art Faktotum. Es gibt keinen Raum, den ich nicht kenne (Wer vom Supermarktpersonal interessiert sich für die Infrastruktur eines Gebäudes?) und irgendwie habe ich auch im Grunde jede dort anfallende Arbeit mal erledigt, teilweise weit über den Supermarktalltag hinausgehend.

Als ich dort anfing, war es ein "Comet", der später zu einem "extra"-Markt wurde. Später hat mein ehemaliger Ausbilder, der inzwischen schon seit ein paar Jahren mit einem SPAR-Markt selbstständig war, dort auch als "SPAR" einen weiteren Markt betrieben, der nach der Übernahme durch die EDEKA erst zu einem "E Aktiv"-Markt und dann zu einem "EDEKA" wurde.

Und nun? Alles vorbei. Der Mietvertrag wurde Ende 2019 beiderseitig nicht mehr verlängert, der Betreiber ist in Rente und das Gebäude wird wohl, wenn die Gerüchte stimmen, abgerissen, um mit der Fläche dahinter Platz für eine kleine Wohnsiedlung mit einem neuen Markt zu schaffen. (Nein, ich möchte den nicht betreiben!)

Eigentlich würde ich da ja gerne noch einmal reingehen. Ich kenne sogar zwei Leute, die wiederum mehr oder weniger guten Kontakt zu den Eigentümern haben, oder diese zumindest persönlich kennen – aber warum sollte sich da jemand Zeit nehmen, um mit einer unbekannten Person (nämlich mir) da eine Sightseeing-Tour durch den alten Laden zu unternehmen? Vielleicht ergibt sich auch eine Chance für eine Besichtigung, wenn das Objekt irgendwann an ein Abbruchunternehmen übergeben wurde. Da ich da häufiger dran vorbeifahre, wird mir da sicherlich nichts entgehen.

Als Gebäude ist das Ding zwar ziemlich zweckmäßig – und unbestreitbar pottenhässlich, aber wenn es irgendwann so weit ist, wird es mir fehlen, das ist sicher. Es ist wirklich komisch, das Bild zu betrachten, an die erste Hälfte der 90er zu denken und sich daran zu erinnern, wie viel Zeit ich hier verbracht habe. Alleine im Außenbereich – aufräumen, fegen, Schnee schippen …

(Regelmäßige Berichte hier im Blog über die weitere Geschichte der Immobilie werden parallel zu Achim und Findorff folgen.)


"g&g"-Kaffeekapseln als Ladenhüter?

Dass die Artikel unserer Discount-Eigenmarke schlecht bis gar nicht laufen, ist nun eher selten. Kurioserweise haben wir von den g&g-Kaffeekapseln, die wir vor rund zwei Wochen in vier unterschiedlichen Sorten ins Sortiment aufgenommen haben, noch nicht eine einzige verkauft.

Naja, noch ist ja Zeit bis zum Erreichen des MHD. :-P


Gläser-Design

Honza ist ganz begeistert von diesen Gläsern, die man prima und dekorativ neben- und übereinanderstapeln kann. Hersteller war Rügenfisch und in den Gläsern befinden / befanden sich unterschiedliche Suppen mit Fisch und nun liegen darin Schrauben und andere Kleinmaterialien. Lustige Idee und Danke für die Zusendung.

Seit Anfang 2016 werden die drei Fischsuppen im Glas jedoch schon nicht mehr produziert. Spart euch also den Weg in die Läden, um selber ggf. da welche von erwerben zu wollen. :-)


Neuplatzierung Batterieregal

Eines der Sortimente, das sich gefühlt am schnellsten durch Aus- und Einlistungen vermuddelt, ist das Regal mit Batterien. Nach Kundenwünschen haben wir nun diverse Sorten Knopfzellen neu im Sortiment, darunter auch die vier gängigsten Sorten Hörgerätebatterien. Mir gefällt es:


Vorbereitungen neuer Leergutautomat

Auch wenn der neue Leergutrücknahmeautomat ein großes und teures Gerät ist, sind die Vorbereitungen bei uns diesmal relativ harmlos. Die vorhandene Öffnung in der Panda-Wand hat schon die richtige Größe, nur ein Stromanschluss musste gelegt werden. Aber selbst das war keine große Sache, denn genau über dem Automaten befindet sich jetzt schon ein Drehstromanschluss in einer Verteilerdose.

Und nun warten auf den Termin mit Firma Sielaff.


Veganes Blumenkohl-Curry: Ein schnelles Rezept

Vor ein paar Tagen bin ich über dieses Rezept gestolpert: Veganes Blumenkohl-Curry. Sieht so angerichtet, und vor allem ohne den Hintergedanken, da ein tolles Lebensmittelfoto draus zu machen, zwar doch eher wie Chappi aus, das Curry war aber dennoch ausgesprochen lecker. Sofern man sich für Blumenkohl und dessen typisches Aroma begeistern kann.

Absoluter Nachkochtipp!