Skip to content

Ouzo im Klo

Wir haben im Laden eine Flasche Ouzo mit geöffnetem Deckel gefunden. Da unbekannt ist, ob das nur durch ein Missgeschick beim Anbringen der Warensicherung entstanden ist, oder ob die Flasche ein Kunde aus Neugier oder böser Absicht geöffnet oder gar daraus getrunken hat, habe ich den Inhalt weggeschüttet.

Würde mir auf Dauer zu teuer werden, aber das intensive Anisaroma auf der Herrentoilette hat sogar den frischen Duft der Toilettensteine im Urinal noch deutlich übertrumpft. Daran könnte ich mich gewöhnen. :-)

Bandbremse

In meinem Ausleeren-der-Ballenpresse-Video ist bei Minute 0:15 und 3:30 von der Bandbremse die Rede. Hat zwar nie einer gefragt, was das sein soll, aber vielleicht findet doch der eine oder andere diese Information interessant: Bei der sogenannten Bandbremse handelt es sich um eine um die Längsachse drehbare Metallstange, in der sich mehrere Löcher befinden, durch welche die Bänder, mit denen die Pappballen zusammengehalten werden, durchgefädelt sind.

Auf dem Foto sind man die "gelöste" Bandbremse. Die Bänder können ungehindert durch die Löcher gezogen werden.
Wird die Bremse nach oben geschwenkt, dreht sich die Stange um etwa 180 Grad, so dass die Bänder um sie herumgewickelt werden und weiteres Durchziehen verhindert wird. Das war's schon.

Wichtig ist diese Bremse übrigens, um zu verhindern, dass bei jedem Pressvorgang etwas von dem Band abgewickelt wird. Dieses Band sammelt sich nämlich hinter und zwischen der Pappe und wenn man den Ballen dann binden möchte, kann (und wird) einem der ganze Haufen wieder auseinanderplatzen, da man durch das überschüssige Band keinen Druck aufbauen kann.


Die Insektenriegel-Verkostung

Die Ankündigung für diese Verkostung ist schon eine Weile her – aber ich habe es endlich geschafft, die drei Swarm-Riegel mal zu testen. Weil es sich anbot und die Idee ohnehin Mitte Januar entstand, als gerade die letzte Dschungelcamp-Staffel lief, musste ich daraus einfach eine Hommage an diese Show basteln. Ähnlichkeiten sind ausdrücklich nicht zufällig. :-)


Gefährlich: Getränkekisten als Tritthocker

Ein Vertreter hatte sich eine leere Getränkekiste aus dem Lager genommen, um diese als Ersatz für einen Tritthocker zu verwenden. Dass es im (Lebensmittel-) Einzelhandel gang und gäbe ist, diese leeren Rahmen umgedreht als Steighilfe zu benutzen, macht es nicht sicherer. Die Kisten sind nicht für diese Belastung gemacht und so geschah das, was meistens nicht passiert: Er brach mit dem Schuh durch die Gitterstruktur des Rahmens, blieb stecken (Wasserflasche für das Foto symbolisch dort in das Loch gesteckt), fiel nach hinten auf den Boden (zum Glück stand dort nichts) und schlug sich dabei "nur" den Ellbogen auf.

Das hätte auch schlimmer ausgehen können.


Auslaufende Flüssigseife in der Herrentoilette

Nanu, was ist denn da passiert? Ein Kollege hatte den Behälter mit der Flüssigseife bei uns auf der Toilette gegen einen vollen getauscht und dabei ganz sicher nicht so eine Sauerei veranstaltet. Nachdem wir alles saubergemacht hatten, war eine Weile später wieder alles mit dem grünen Schmadder besudelt.

Des Rätsels Lösung: Der Behälter war wohl mal heruntergefallen und hatte an einer der unteren Ecken einen kleinen Riss. Solange der Deckel drauf war, sorgte der atmosphärische Luftdruck dafür, dass die Seife in der Flasche blieb, in nun geöffnetem Zustand tropfte der Inhalt jedoch langsam heraus …


Radfahr-Bilanz Juli 2020

Mit meinem gestrigen Weg nach Hause habe ich im Juli die 750 mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer geschafft. Der Löwenanteil davon besteht aus den beinahe täglichen insgesamt mindestens (längerer Weg durch gerne gefahrene Alternativstrecken) 30 Kilometern durch den Weg zur Firma und wieder nach Hause.



Mein gestecktes Monatsziel von 500 km habe ich damit zumindest im Juli locker überschritten und bin damit meinen Jahresplan von 5000 km beachtlich näher gekommen. Die werde ich aber auch noch schaffen und wohl auch übertrumpfen. :-)

Nein, ich habe kein E-Bike (Brrr …) und schaffe trotzdem im Schnitt deutlich unter drei Minuten (üblicherweise 2:30-2:40) pro Kilometer, was zwar nicht an die Werte von Leistungssportlern auf entsprechend guten Rennrädern rankommt – aber für mein Mountain-, bzw. Trekkingbike mit gemischten Straßenverhältnissen finde ich das absolut befriedigend.

(Und weil's so schön ist, bin ich heute mit dem Auto in der Firma. Eine fünfköpfige Familie mit Haustier ist mit den Packtaschen am Rad auf Dauer nur mühsam zu versorgen.)


Pflanzkübel-Überarbeitung

Seit etwas mehr als 15 Jahren stehen die vier Betonringe mit den Kirschlorbeer-Pflanzen hier auf dem Hof. Mehr als 10 Jahre davon waren es jedoch nur drei Kirschlorbeere, denn einer war schon nach wenigen Jahren eingegangen.

Seit dem habe ich mich im Grunde gar nicht mehr um das Grünzeug gekümmert. Vor allem das Gewächs aus dem Ring mit der Alternativbepflanzung ist inzwischen recht groß geworden, ansonsten tummeln sich auch kleinere Pflanzen neben dem Kirschlorbeer in den Behältern. Aber das wird sich nun ändern. In Schachtring Nummer zwei wird eine neue Lorbeerkirsche gepflanzt, alle Ringe werden von unerwünschtem Bewuchs befreit und bekommen frische Erde und Dünger. Nicht heute, aber das ist noch ein Projekt für diesen, ähm, "Sommer".


Wer Palinka trinkt …

‚Wer Pálinka trinkt, landet im Grab. Wer keinen Pálinka trinkt, ebenso.

altes magyarisches Sprichwort
Das mit dem Sprichwort stimmt wohl und über den selbstgebrannten Alkohol gibt es viele Geschichten.

Wie auch immer: Diese Flasche, die wie eine Discounter-Speiseölflasche aussieht, stand auf der Fensterbank vor dem Leergutautomaten. Aufgrund der Flasche habe ich den gelblichen und nicht ganz dünnflüssigen Inhalt auch zunächst für Öl gehalten, jedoch wäre das ein sehr intensiv nach Obstbrand duftendes Öl. Der Inhalt war also durchaus wohl ein Rest oder eine Probe des Palinkas.

Warum das da stand, ließ sich nicht herausfinden. Verschenkt? Wollte ins Blog? Vergessen? Entsorgt? Wir wissen es nicht und da ich grundsätzlich keine offenen Produkte aus mir nicht bekannten Quellen konsumiere, haben wir die Flasche mitsamt Inhalt entsorgt. Pálinka-Nachschub wird es aus Osteuropa vermutlich genug geben …

Aber hier bleibt die Erinnerung:


Lustige Strichcodes – 299

Zusendung von Blogleser Udo K.: Ein Strichcode auf einer Packung "Delicious" Sardellenfilets mit einem Fischerboot auf Wellen. Ob Kutter oder Trawler vermag ich auch nicht zu sagen, aber spielt wohl an dieser Stelle auch keine allzu große Rolle. :-)

Auf jeden Fall vielen Dank für das Bild:


Geliefert: Can Caps

Vorhin haben wir die bestellten 200 Can Caps geliefert bekommen und auch schon an den relevanten Energy-Dosen befestigt. Das sind also in erster Linie Stiere, die elektromagnetische Strahlung in Wellenlängen aus dem eher langwelligen Bereich des sichtbaren Spektrums reflektieren. Knapp 400 Euro brutto hat dieser Haufen an Sicherungen nun gekostet – ob sich die Investition lohnt und die Sicherungen sich bewähren, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen.



Im Einsatz sind sie jedenfalls ab sofort und so sieht das dann aus:


Rissbreitenkarte aus Oldenburg

Das Team vom Ingenieursbüro Bauplanung Nord - Oldenburg hat mir zur Überwachung der Risse im Träger unserer Kartonpresse eine Rissbreitenkarte geschickt. Vielen Dank dafür. :-) Ich hoffe jedoch auch weiterhin, dass wir noch viele Jahre Freude Nutzen an dem Gerät haben werden.

Die Presse ist laut Typenschild übrigens Baujahr 1994. Wenn sie jetzt noch wenigstens vier Jahre durchhält, haben wir immerhin die 30 voll, was schon eine gute Leistung für so ein Teil ist.


Eigenmarken-Limo-und-Wasser-Platzierung

Seit der Neugestaltung unserer Getränkeabteilung im September 2018 hat sich viel getan. Das im verlinkten Beitrag erwähnte "Feintuning" haben wir aus unterschiedlichen Gründen bis heute nicht hinbekommen – im Gegenteil sogar eher, denn durch ständige Sortimensveränderungen (selbstgemachte oder durch Veränderungen in der Produktlandschaft entstandene) ist mittlerweile sogar die vormals "halbwegs mit Sinn und Verstand" entstandene Platzierung inzwischen stellenweise schon wieder arg aus den Fugen geraten. Daran arbeiten wir jetzt aber, damit wir mal wieder eine ordentliche Getränkeabteilung mit Sinn und Verstand hier im Laden haben.

Ein erster Schritt war jetzt, die Platzierung der Limonaden und Mineralwasser unser Eigenmarke zu überarbeiten. Vor allem haben wir jetzt sowohl Platz für die Sechserträger in Folie als auch darüber für die einzelnen Flaschen der selben Ware – in der Hoffnung, so mal dieses Chaos mit den aufgerissenen Paketen in den Griff bekommen zu können.


Rotweinproben beim Käsekauf

Der Paketdienst hat einen Karton hier abgeworfen, der mit dem Aufkleber "Wichtige Lieferung für Ihre Käsetheke!" beschriftet ist. Wir haben keine Käsetheke, aber damit sind wir in der weiten Edeka-Welt schon eine der wenigen Ausnahmen und da der Auftrag vermutlich pauschal an alle aktiven Edeka-Märkte ging, ist ein Karton eben auch bei uns gelandet:



Der Inhalt? Vor allem kleine Weinfläschchen, die man Kunden mitgeben soll / kann, die an der Käsetheke Käse der Marke Beemster kaufen. Das fällt bei uns natürlich in der Form flach. Wir testen den Wein erstmal völlig uneigennützig selber und dann mal schauen, was wir damit machen. Hab mal gehört, dass die Mitarbeiter im Einzelhandel alkoholischen Getränken auch meistens nicht abgeneigt sind. ;-)