Skip to content

Kraniche, Kuchen und Kulturland

Den Bio-Hof Lütjen hatte ich an dieser Stelle vor ein paar Monaten schon einmal erwähnt.

Hat zwar (außer, dass wir die Milch verkaufen) nichts mit mir oder meinem Laden zu tun, aber wer Interesse hat, den Hof mal näher kennenzulernen, sollte hier weiterlesen:

Der Bio-Hof Lütjen im Teufelsmoor lädt am Samstag 21.10. von 14-18 Uhr zu einem Hofrundgang, einem Jahresrückblick bei Kaffee und Kuchen und in der Abenddämmerung zu einer Kranichbeobachtung mit Heiko Ilchmann vom NABU Hambergen ein.

Seit mittlerweile drei Generationen versorgt Familie Lütjen die Bremer Region mit Bioprodukten, zunächst ab Hof, heute über zahlreiche Bioläden in Zusammenarbeit mit dem Regionalgroßhändler NaturkostKontor. Neben den bekannten „Moormöhren“ geht es dabei vor allem um Frischmilch und Eier aus Freilandhaltung.

Seit 2015 bietet der Hof seinen Kunden die Möglichkeit, sich im Rahmen der Genossenschaft Kulturland eG an neu erworbenen Wiesen, Weiden und Ackerflächen finanziell zu beteiligen und damit auch Spargelder einer sinnvollen Verwendung zuzuführen.
Auf diese Weise wurden bisher 24 Hektar Land erworben. Weitere Beteiligungen sind sehr willkommen. Der geschäftsführende Vorstand Dr. Titus Bahner von der Kulturland eG wird auf dem Treffen über das bisher Erreichte errichten, und gemeinsam sollen weitere genossenschaftliche Werbeaktionen entworfen werden.

Zur Planung der Verpflegung und Absprache von Mitfahrgelegenheiten wird um kurze Anmeldung gebeten unter 04793-95209 oder hof-luetjen@web.de.
Ist ein bisschen kurzfristig, aber ich habe von dem Termin auch erst vor fünf Minuten erfahren.

Da hier alleine schon wegen des Freimarktsumzugs in der Firma sehr viel zu tun ist, werde ich mich dort übrigens nicht blicken lassen. Aber vielleicht hat ja der eine oder andere von euch Zeit und Lust dazu …

Angeschlagene Tür (2)

Eventuell bekomme ich vom Lieferanten einen Preisnachlass für meine ramponierte Tür.

Dadurch wird sie zwar auch nicht wieder schöner, aber erfahrungsgemäß ist hier in der Firma im harten Alltag sowieso alles in kürzester Zeit irgendwo angeschlagen.

Nächste Woche erfahre ich hoffentlich mehr.

RMG statt Nehlsen

Seit vielen Jahren schon verteilen wir hier gelbe Säcke. Bislang haben wir die immer von Firma Nehlsen bekommen, zukünftig wird das RMG in Wiesbaden machen.

Bietet sich ja an, eine Firma aus Hessen zu nehmen. Das Prinzip, die Müllentsorgung weit über die Grenzen der Hansestadt hinaus auszulagern, kennt man in Bremen ja schon.

Draufsicht auf das Einkaufszentrum in Achim

Ich glaube, der gescheiterte Laden in Achim wird mich noch lange verfolgen. Irgendwie werden irgendwo immer wieder Fotos und Erinnerungen auftauchen. So wie dieses Bild, das ich noch im Archiv entdeckt hatte. Zu sehen ist in der Google-Earth-Draufsicht das Einkaufszentrum in der Friedrichstraße, der Pfeil zeigt genau auf den (Kunden-)Eingang des Marktes. Die reine Verkaufsfläche war das senkrechte Rechteck, der Bereich mit Lager und Nebenräumen das quadratische Stück Dach daneben.

Wenn ich wieder mal in der Gegend bin, werde ich bestimmt auch dort vorbeifahren und gucken, wie sich die Ecke verändert hat. Oder auch nicht


Tisch für den Außenverkauf

Unter der Annahme, dass der morgige Freimarktsumzug nicht ins Wasser fällt. Es ist lt. Wettervorhersage zwar erst ab Mittag mit größerem Regenrisiko zu rechnen, aber der Name sagt es ja schon: Wettervorhersage. :-)

Abwarten. Wir lassen uns natürlich nicht entmutigen und haben darum schon mal den Tisch und den restlichen Kram (die Acrylvitrine und den kleinen Backofen) aus der Halle geholt:


Zweiter neuer Cruncher

Nachdem der Leergutautomat erst Anfang des Jahres einen neuen Cruncher bekommen hatte und von diesem sogar zwei Mal die Kupplung defekt war, hatten wir Mitte September schon prophylaktisch erneut einen neuen Cruncher bekommen.

Der hat nun endlich den Weg in den Automaten gefunden und nun wartet die alte Einheit darauf, von der Spedition abgeholt und "nach Hause" gebracht zu werden:


Abgeschnittene Hashtag-Taste

Nachdem unsere blöden schnurlosen Telefone ohnehin nicht dazu taugen, irgendwelche Twitter-Nachrichten zu veröffentlichen, habe ich diese nutzlose Hashtag-Taste einfach abgeschnitten.

Okayokayokaokay, ihr habt ja Recht! :-)

In Wirklichkeit war es auch schon lange überfällig, dass das andere Mobilteil diese Spezialbehandlung erleiden musste.


Literatur an ungewöhnlichen Orten (Wayback Machine)

Ein weiteres Fundstück aus unserer uralten Website bei archive.org:
Am Vormittag des 6. Oktobers 2003 war eine siebte Klasse eines Bremer Schulzentrums bei uns im Markt und hat im Rahmen des Wettbewerbs "Literatur an ungewöhnlichen Orten" ca. 1 Stunde lang alte englische Gedichte mit Bezug zu Nahrungsmitteln vorgetragen.
Auch davon gibt es wieder nur noch den Screenshot der Galerie-Übersicht. Allerdings muss ich sagen, dass ich aus heutiger Sicht die Bilder gar nicht wieder veröffentlicht hätte, da dort doch einige der Schüler/innen zu sehen waren. War aber schon eine witzige Aktion, bei der auch viele Kunden gestaunt hatten… :-)


Mein alter Arbeitsplatz

Das ist seit über elf Jahren mein (persönlicher) Büro-Arbeitsplatz hier in der Firma. Vieles hat sich nicht verändert. An den Wänden hängen ein paar Bilder mit Bezug zum SPAR-Kind und die Ausstattung auf dem Schreibtisch hat sich immer wieder mal verändert.

Mal gucken, ob ich mich an die neuen Räumlichkeiten gewöhnen werde. Tageslicht durch das eigene Fenster aber keine Geräusche mehr aus dem Laden (wird hart!). Ach, wird schon klappen… Alles wird hübsch und neu und da geht man dann doch gleich mit einer ganz neuen Motivation an die Arbeit heran.

Bald! :-)


Das sind Schmerzen!

"Dann werde ich ggf. irgendwann mit den Konsequenzen leben müssen und in ein neues Schloss investieren."
Das waren meine Worte im Beitrag Schlüsselfertigkeiten (2) Ende März dieses Jahres.

Letzten Monat berichtete ich davon, dass meine Bank aufgrund eines Umzugs der Filiale sämtlich Schließfächer gekündigt hat. Dummerweise sind meine Schlüssel nicht mehr auffindbar gewesen, so dass ich schweren Herzens dem gewaltsamen Aufbruch der Box zustimmen musste. Das kostet knapp 300 Euro und war heute:



Während des Termins habe ich auch erfahren, wie die Schlüssel für die Schließfächer genau aussehen. Und wenn man jetzt auf dem Foto aus dem Beitrag von März noch mal genau hinguckt, fällt einem da was auf:



Und wenn man noch genauer hinguckt, nun, mein Schließfach hatte die Nummer 356.

Ich heul gleich. :-(


"Mit 5 Schritten zum Erfolg"

Aushang (für die ehemaligen Mitarbeiter) in einem seit vielen Jahren geschlossenen Warenhaus in Delmenhorst:
Verkaufen von ganzem Herzen – "Mit 5 Schritten zum Erfolg"

1. Wir begrüßen jeden Kunden als einen willkommenen Gast!

· Begrüßen Sie jeden Kunden · schaffen Sie Augenkontakt und schenken Sie ihm ein Lächeln.

2. Wir sprechen jeden Kunden aktiv an und ermitteln gezielt die Kundenwünsche durch offene Fragen!
· Ermitteln Sie die Kundenwünsche mit Hilfe der sog. "W"-Fragen (Was, Wann, Wo, etc.).
· Freitag und Samstag nur noch verkaufen zu 100%

3, Wir bieten unseren Kunden immer mehrere Produkte an und weisen sie auf die Qualitätsunterschiede hin!
· Versuchen Sie immer mehr als ein Produkt anzubieten (mindestens 2-3 Artikel).

4. Wir bieten Ergänzungs- bzw. Zusatzprodukte an!
· Zum Beispiel den Gürtel zur Hose, die Batterien zur Kamera usw.
· Unser Ziel ist es von gegenwärtig durchschnittlich 1,6 Artikel pro Kunde auf min. 2 Artikel pro Kunde zu kommen.
· Den Durchschnitts-Bon von z. Zt. 12,45€ auf min. 12,81€ zu erhöhen und den Verkauf von Artikeln über diesem Durchschnitts-Bon zu fördern.

5. Wir begrüßen den Kunden an der Kasse und bedanken uns für seinen Einkauf!
· Begrüßen Sie den Kunden an der Kasse.
· Fragen Sie nach, ob er alles gefunden hat.
Eigentlich alles nicht weiter ungewöhnlich und nachvollziehbar. Gut, solche Regeln gibt es bei mir nicht und Lebensmittel sind zugegebenermaßen auch meistens eher nicht so beratungsintensiv – aber zumindest die Grundregeln der Höflichkeit gelten bei uns auch, da allerdings schon aus Ehrlichkeit und nicht, weil es auf einem Schild steht.

Ich staune nur über den letzten Punkt im vierten Absatz. Rund 12,50€ Durchschnittseinkauf pro Kunde, da hätte ich in einem Karstadt / Hertie auf eher höhere Summen getippt. Worauf ich überhaupt keine Antwort finde: Warum von 12,45 auf 12,81? Das sind weder runde Zahlen , noch eine eine runde Summe als Steigerung (36 Cent), noch ein glatter Prozentsatz (2,89%) …

Bäume an der Halle

Gar nicht wegen den Stürmen in der letzten Woche, sondern eher ganz allgemein muss ich mir unbedingt mal Gedanken darüber machen, was ich mit dem Baumbestand bei mir an der Halle mache. Ich leide einen schweren inneren Gewissenskonflikt, denn einerseits bringe ich es einfach nicht über's Herz, diese beiden großen Nadelbäume zu fällen (kürzen ist bei Nadelbäumen aus optischen Gründen nun eher gar keine Option), andererseits stehen sie so dicht am Gebäude, dass mir zwar auch große Äste, vor allem aber die ständig herabrieselnden langen Nadeln der Kiefern ernsthaft zu schaffen machen. Regenrinnen und Fallrohr verstopfen damit leider extrem und auch diese Gittereinsätze, die man in die Regenrinnen legen kann, haben kein Stück weitergeholfen.

Vor ein paar Jahren hatte ich das ja mal alles gereinigt und dabei auch besagte Gitter entfernt, aber das ist eine ganz besch…eidene Arbeit, da man da oben nur mühsam ankommt und es ohnehin ein fast endloser Kampf ist.

Am liebsten würde ich mich um diese Problematik gar nicht kümmern müssen, aber früher oder später muss ich da mal eine Entscheidung fällen. Nur eines ist klar. Mit diesem Biotop auf Tannennadelgrundlage unmittelbar auf der Dachhaut und in der Regenrinne geht es nicht weiter.


Verlegekabel-Reste von zu Hause

Für unsere neuen (IP-)Kameras werden wir auch viele Meter Netzwerkkabel brauchen. Von unserer privaten Baustelle habe ich noch etliche Meter CAT.7-Verlegekabel übrig, auch in Stücken zu mehreren zehn Metern, die ich nun erst mal mit in die Firma gebracht habe.

Mal gucken, was sich davon noch verwenden lässt. Erst mal kommt das Zeug aber ins Lager, denn so lange ich nicht weiß, wo die Kameras später mal sitzen werden, brauche ich mir über mögliche Kabellängen überhaupt noch keine Gedanken zu machen …


Schedur(.de)

Einen Onlinedienst, den ich selber sehr gerne nutze, möchte ich euch hier mal kurz vorstellen: "Schedur – Der Schedulemailer"

Eine lange Erklärung, was Schedur ist, braucht es eigentlich gar nicht: "Schedur verschickt Ihre Email zu einem frei wählbaren, künftigen Zeitpunkt." – Nicht mehr und nicht weniger.

Für sich alleine reicht da natürlich meistens der Terminkalender, aber bei Schedur hat man eben auch die Möglichkeit, mehrere Empfänger anzugeben oder Bilder oder sonstige Dateien mitzusenden.

Ich find's klasse. :-)