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Endlich wieder eine vernünftig befestigte Eistafel

Vor rund zwei Jahren hing die Eistafel über der Kleineistruhe. Etwas schief, aber sie hing. Wie sie an der Decke befestigt war, weiß ich nicht mehr, das war ewig lange ein Mix aus Klebehaken oder Magneten an den alten Lampenreihen. Nach den Malerarbeiten vor gut einem Jahr waren die Haken endgültig verschwunden und seitdem stand die Tafel immer irgendwie rund um die Truhe auf dem Boden.

Für die Kunden war die Information nur eher zusätzlich, da wir ja für die Bestellungen die regulären Preisschilder an der Truhe hängen haben. Da die Tafel in ihrer Ecke zwischen der Eistruhe und dem Regal dahinter auch nicht immer in meinem Fokus stand, rutschte diese Baustelle immer wieder durch. "Eistafel vernünftig aufhängen" stand nun seit Ewigkeiten schon auf meiner To-Do-Liste, aber andere Sachen hatten immer irgendwie Priorität.

Dabei ist die Arbeit für Ines und mich nur ein Klacks gewesen: Mit dem Kreuzlinienlaser eine gerade Linie in einer Flucht mit der Eistruhe an die Decke projiziert, zwei Punkte im Abstand von 25 cm angezeichnet, mit einem 12er-Bohrer zwei Löcher in die Strohputzdecke gebohrt, die beiden Spreizdübel eingesetzt, zwei Gewindeösen in die Dübel drehen und schließlich die Eistafel mit vier Haken und zwei Stückchen Kette aufhängen.
Für uns als handwerklich begabtes Team, das vor allem Hand in Hand arbeiten kann, war das wirklich nur eine Kleinigkeit. Das ist so normal für uns, andere wären schon Besteigen der Leiter ausgestiegen, vom Umgang mit dem Material ganz zu schweigen … :-)


Ein neues "Kasse geschlossen"-Schild

Vor sieben Jahren hatte ich von Alexander ein 3D-gedrucktes "Kasse geschlossen"-Schild bekommen. Das Teil wollte ich nie an der Kasse verheizen und so steht es seitdem hier bei mir im Büro als Dekoration herum. Aus der Zeit (oder war Alexander erst durch mein neues Schild inspiriert worden), stammte auch der (zweite) Speisekartenhalter, der nun auch viele Jahre einen guten und erfolgreichen Job hier an der Kasse gemacht hat.

Inzwischen war es jedoch ziemlich ramponiert und von den Kollegen mehrfach mit Tesafilm geflickt worden und sah in der Summe recht bescheiden aus, um es mal vorsichtig auszudrücken. Zu sehen ist das inzwischen feierlich entsorgte alte Teil auf dem Bild unten neben dem neuen Schild.

Am Wochenende hatte ich die Idee, einfach eines mit dem 3D-Drucker selber zu bauen. Es sollte ein einfacher Entwurf sein ohne viel Schnickschnack. Eine Halterung mit einer Mulde für ein einzuklebendes Schild und das Schild mit dem Text, das in einem zweiten Schritt gedruckt werden sollte. Ständige Filamentwechsel innerhalb eines Druckes arten bei Geräten mit nur einem Druckkopf in Verschwendung aus und so habe ich das Layout entsprechend konstruiert. Mit einem CAD-Programm war das relativ schnell erledigt: Die Halterung besteht aus zwei senkrecht zueinander montierten Quadern mit einem 5 mm tiefen Ausschnitt auf der Vorderseite. Das Schild mit dem Text ist eine 5mm dicke Grundplatte, aus welcher der Text 2,5 mm hoch hervorsteht. Gelb auf schwarz für maximalen Kontrast, das transparente Regenbogenfilament für die Halterung war einfach noch übrig.

Hier ist das Schild in der zusammengesetzten 3D-Ansicht zu sehen:



Hier ist noch etwas Videomaterial vom Druck. Die Zeitrafferaufnahme aus der internen Kamera des Druckers hat irgendwas Hypnotisches. Diese beiden Säulen (Bäume), die vor der Stele gedruckt werden, unterstützen den 5 mm großen Überhang aus der Mulde für die Tafel mit dem Text. Freifliegend klappt sowas nur bedingt:



Und so sieht das Schild nun fertig aus. Das lässt sich sicherlich noch optimieren, am meisten stört mich nun eigentlich, dass die gelbe Schrift links und rechts zu sehr bis an den Rand der Platte reicht, da hätte der schwarze Rahmen etwas breiter sein müssen. Aber das lässt sich in einer Version 2.0 ändern. Sowieso bin ich gespannt, wie lange das Teil hier halten wird. Das PLA-Filament ist recht stabil, aber ständige Stürze auf den Boden wird es auf Dauer nicht unbeschadet überstehen.


Zwei erneuerte Haken

Die Maler hatten im Januar 2025 zwei Haken rausgerissen, an denen die letzte Leuchte eines unserer Lichtbänder hing. Nachdem die Ladendecke gestrichen war, hatten sie die Reihe mit Klebeband und einem Sicherungsband eines Rollcontainers fixiert und so hing die Konstruktion nun ein paar Tage Wochen Monate etwas länger als gewollt, aber die Zeit vergeht so unheimlich schnell.

Dabei war die Arbeit schnell erledigt: Neue Löcher anzeichnen und Bohren, Hohlraumdübel reindrehen, Haken ran, das Lichtband wieder einhängen, fertig. Aber es kommt irgendwie immer etwas dazwischen, was dann doch in dem Moment wichtiger ist.

Aber nun ist auch diese Baustelle endlich erledigt:


Containerabstellung

Als der große Container für die Einweggebinde aus unserem Leergutautomaten, aka Rücknahmegerät, wieder zurückgebracht wurde, habe ich mal eine Kamera auf dem Hof aufgestellt. In der oberen rechten Bildecke ist ein Stück Edelstahlrohr unserer Kühlanlagen zu sehen. Das war mir nicht aufgefallen, als ich mein altes Handy da auf einem Kabel balanciert hatte.

Das Video ist eigentlich nicht weiter spektakulär: Ein Abrollcontainer wird abgestellt.

Nicht mehr und nicht weniger.

Aber man sieht hier mal ganz gut, wie unsere Rampe "funktioniert". Wir hatten beim Bau ja ganz genau geplant, dass an der Stelle ein Container stehen wird, der auch ganz sicher beim Abstellen und Aufnehmen an der überstehenden Betonplatte der Rampe entlangkratzen wird. Ein Grund, weshalb die Rampe mit Stahlprofilen eingefasst ist.
Die graue Fläche unmittelbar unter dem Geländer sieht zwar aus wie Beton, ist aber die Außenkante eines massiven U-Profils aus Stahl. Die Konstruktion hält was aus und darum kann der Container beim Abstellen da einfach dran entlangkratzen. Was praktisch ist, um ihn relativ dich an die Rampe stellen zu können – immerhin kippen wir mehrmals täglich die Wanne aus dem Leergutautomaten dort hinein und ein größerer Abstand wäre da wirklich hinderlich.


Neue Puzzlekartons

Unsere inzwischen über 20 Jahre alten und immer wieder mit Klebeband geflickten Puzzlekartons haben die lange, intensive Nutzung nicht alle überstanden. Zwei waren so sehr verschlissen, dass da wirklich nichts mehr zu machen war.

Eine Kollegin hatte Mitleid und hat über Kleinanzeigen zwei gebrauchte Puzzles organisiert, deren Kartons genau die richtigen Maße haben. Die Teile liegen nun in den kaputten falschen Kartons, sind aber natürlich noch vorhanden. Falls also jemand das Hundemotiv oder den kleinen Vogel auf der Gießkanne zum selberbasteln haben möchte, ich würde sie gerne abgeben. Aber nur ohne Originalverpackung. :-)


Rollhocker Nr. 1: -1 Rad

Nach knapp einem Jahr ist nun von einem weiteren unserer Rollhocker ein Rad abgebrochen. Nummer Eins hat nun auch eines seiner drei Räder eingebüßt.

Sie hatten es wohl so verstanden, dass wir hier Zweiräder mögen. :-P (Nein, eigentlich ist das nicht witzig. Da gibt man viel Geld aus und kauft Dinge, die hier im gewerblichen Einsatz täglich benutzt werden und dann hält das Zeug von Zwölf bis Mittag …)




Wabengitter

Wie so ziemlich alle Kühlregale halten auch unsere die Temperatur durch einen Luftstrom im Zaun, der vor der Ware nach unten läuft. Bei unseren Regalen wird die Luft durch einen Diffusor aus vielen aneinandergereihten Waben geleitet, so dass sie relativ gleichmäßig nach unten strömt.

Kühlregale sind ein besonderer Anziehungspunkt für Schmutz. Konstruktionsbedingt (Luftströmungen) haben sie viele Hohlräume im Hintergrund, der permanente Staub aus der Luft wird dort mit eingesogen, dann kommt noch viel Feuchtigkeit dazu und schon bildet sich auch gerne mal Schimmel. Wer schon einmal ein altes Kühlregal von innen gesehen hat, weiß, wovon ich rede.

Aufgrund der relativ großen Oberfläche (hochgerechnet hat so ein Streifen (unteres Bild) rund 2 Quadratmeter Fläche) sind diese "Wabengitter" besonders anfällig für die typischen Verschmutzungen und so gehört in unsere "Jahresanfangsroutine" unter anderem, dass diese Gitter einmal komplett gereinigt werden. Ausbauen, spülen, schrubben, noch mal spülen, trocknen und wieder einbauen. Gute zwei Dutzend haben wir von den Streifen, man ist also eine Weile dabei …



Tipp für die Ingenieure, die bei AHD die zukünftigen Kühlregale entwerfen: Bei so einem Bauteil muss die Reinigung leichter sein, definitiv. ;-)


Kommt alles neu: Messwandlerschrank

Zum bequemeren Laden wollte ich meine Wallbox hier in der Firma installieren lassen. Da ich mir das originale Gerät von Tesla gekauft, das aus unerfindlichem Grund mit 22 kW spezifiziert ist, obwohl man die Autos ohnehin nur mit 11 kW laden kann, muss sie zwingend von einem Elektro-Fachbetrieb angebaut werden. Zwingend deshalb, da der Netzbetreiber den Betrieb genehmigen muss, ohne eine Anmeldung vom Meisterbetrieb braucht man da erst gar nicht etwas zu versuchen.

Beim Termin hier vor Ort kam wieder ein Thema auf den Tisch, das auch schon vor zwei Jahren bei den Überlegungen zur Solaranlage eine Rolle spielte: Die Wallbox, montiert an der alten Technik hier bei uns mit dem Messwandler, würde so mit ziemlicher Sicherheit keine Absegnung vom Netzbetreiber bekommen. Es fehlen die Möglichkeiten zur Fernsteuerung der Box, so wird das vermutlich alles nichts.

Also werde ich wohl in den sauren Apfel beißen und die gesamte Technik hier neu machen lassen. Dann haben wir auch schon die vorbereitete Infrastruktur für eine Solaranlage, falls die doch noch kommen wird und wir uns hier in der Hausgemeinschaft darüber nicht weiter uneinig sind. Und ob mit Solaranlage und Wallbox oder ohne diese Technik – dann ist hier alles neu und nicht mehr mehrere Jahrzehnte alt. Das hat ja unter Umständen durchaus Vorteile, falls ich den Laden hier eventuell möglicherweise vielleicht mal irgendwann nicht mehr selber betreiben und an jemanden anders vermieten möchte.

5 Jahre Sielaff Sivario

Kaum zu glauben, aber unser Leergutautomat ist nun schon seit fünf Jahren bei uns im Einsatz. Es tut mir wirklich Leid, dass der Unterhaltungswert nicht so groß ist wie bei den alten Trautwein-Geräten und ich wenig über ihn berichte, aber unser Automat läuft einfach. Er macht im Grunde keine Probleme, wenn wir Totalausfälle in der Zeit hatten (die so rar sind, dass ich sie nicht zählen oder mich überhaupt ad hoc an einen solchen erinnern kann), wurden sie auf jeden Fall immer schnellstmöglich und nachhaltig erledigt ohne dass es mehrere Nachbesserungen oder nur halbherzige Lösungen gab.

Durch die deutlich wartungsfreundlichere Konstruktion als bei unseren alten Automaten sieht auch das Innenleben auf der Kundenseite noch fast wie neu aus und besteht nicht aus irgendwelchen Dreck-Getränkereste-Krusten, garniert mit Haaren und Kronkorken.

Die Maschine ist einfach absolut top und wenn irgendjemand von euch selber einen Supermarkt betreibt und gerade vor der Überlegung steht, einen Rücknahmeautomaten anzuschaffen – ich würde auf jeden Fall wieder und ohne überhaupt darüber nachdenken zu müssen ein Gerät von Sielaff kaufen!

PS: Für diese Lobhudelei bekomme ich das nächste Gerät günstiger.

PPS: Leider nicht.

PPPS: Hey, Sielaff, zwinkerzwinker … ;-)

Stromverbrauch 2025

Man merkt, dass sich hier technisch kaum was ändert und sich offenbar sogar minimale jahreszeitliche Schwankungen innerhalb eines Jahres wieder relativ gut ausgleichen.

Die Jahresabrechnung für 2025 kam gerade von Lichtblick per Post und weist aus, dass wir hier im vergangenen Jahr 192.869 kWh verbraucht haben. Das sind zwar ein paar hundert Kilowattstunden mehr als im Vorjahr, aber bei nur vier Promille Abweichung kann man wohl sagen, dass wir grundsätzlich beim gleichen Wert wie im Vorjahr liegen.

Gekostet hat uns der Strom übrigens etwas über 52.000 Euro. Das ist stattlich.

Wir benötigen neue Kassenhardware

Zentralseitige Info aus der IT-Abteilung: Die bei uns aktuell eingesetzte Kassenhardware befindet sich im Status "End of Life" und wird seitens des Herstellers nicht mehr supportet. Damit die Kassentechnik hier im Markt die Voraussetzungen für die neue Kassensoftware erfüllt, ist ein entsprechender Austausch notwendig. Mal wieder. Wie oft wir hier neue Kassenhardware bekommen haben, kann ich schon gar nicht mehr zählen.

Mit dem Austausch der reinen Kassen-PCs ist es natürlich nicht getan. Wir brauchen auch neue Scanner, Waagen, Kundendisplays und den ganzen Firlefanz drumherum (Halterungen, Kabel, Verteiler etc.) – kurz: Alles neu. Aber die neuen Kassen sind chic, es handelt sich um die POS-215 von 4POS, bei denen Bildschirm und Computer in einem eleganten Gehäuse stecken. Die Verkabelungen werden augenscheinlich nur mit USB vorgenommen und dürften hinterher sehr viel übersichtlicher als bisher sein. Unter der Prämisse sollte man sich auf die neue Hardware freuen.

Dieser Austausch geschieht natürlich nicht aus reiner Nettigkeit, sondern muss von den Einzelhändlern bezahlt werden. Bei uns beläuft sich die Summe auf knappe 8000 Euro netto, die dann auch noch mal eben außerplanmäßig investiert werden muss. Wenn die Hardware dann wieder wenigstens acht Jahre hält, ist eigentlich alles gut. Wer weiß, was hier in acht Jahren ist. Ich habe zwar eine Idee, in der ich sogar eine nicht unwichtige Rolle spiele, aber dazu schreibe ich irgendwann mal mehr.

Farbloser Lagerblick

Warum die Kamera, die hier den Lagereingang mitsamt Leergutautomat im Blick hat, trotz ausreichender Beleuchtung (also kein IR-Modus) neuerdings ein Schwarzweißbild liefert, erschließt sich mir nicht.

Das weiß vermutlich nur Deus Observatorius, der Gott der Videoüberwachung.


Die Decke in der Herrentoilette

Ich weiß gar nicht, WIE LANGE die Decke bei uns in der Herrentoilette schon so aussieht. Irgendwann muss wohl mal jemand beim Auswechseln der Glühbirne (aka des LED-Lampe mit E27-Gewinde) zu kräftig an der Leuchte gerissen haben, ich mutmaße, dass das beim Abnehmen des Glasdeckels passiert ist.

Die Befestigungsschrauben der Leuchte sind aus der Decke gerissen und durch den Ruck und/oder das Eigengewicht der Leuchte wurde das Stromkabel auf ca. 30 cm Länge aus dem Putz der Decke geschält. So hängt die Leuchte dort schon seit wohl einer Weile und tut eigentlich keinem weh und da man in dem kleinen Raum mit dem WC auch meistens nicht nach oben guckt,

Aber um auch solche Details will sich gekümmert werden. Ich hatte erst die Idee, ob man die Decke nicht einfach mit Holz (Profilholz mit Nut und Feder) oder Gipskartonplatten verkleidet. Dann könnte man eine nette Einbauleuchte dort installieren und müsste nicht wieder mühsam in die Strohputzdecke schrauben, was bei entsprechend grobmotorisch veranlagten Leuchtmittelauswechslern wieder zu einem Ausreißer führen würde. Ines ist knallhart für die pragmatische Methode: Wir gipsen das Kabel wieder ein und schrauben die Lampe wieder fest. Warum mehr Geld und mehr Arbeit als nötig investieren? Hallo, das ist eine Toilette, da interessiert es doch niemanden, wie die Decke aussieht. Merkt ja jetzt schon keiner, dass das Kabel da auf halb Acht hängt.

Ja, darauf wird es wohl dann demnächst hinauslaufen … :-P


Alte Bauakte und ein aktuelles Foto

Die genaue Geschichte unseres Hauses hier in der Gastfeldstraße kennt wohl niemand mehr. Die Ursprünge und Vorgängerbauten reichen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Wie viele unterschiedliche Gebäude auf diesem Grundstück standen und wie weit diese nur umgebaut oder abgerissen und neu gebaut wurden, kann niemand mehr sagen. Selbst unsere Bauakte, die mir vollständig vorliegt, gibt nicht so viel her, da eben doch viele Informationen fehlen.

Wo jetzt unser Laden ist (also der Flachdach-Anbau an das Wohnhaus), standen früher wohl mehrere kleinere Gebäude. Wie genau diese aussahen und wie weit sie zusammenhingen, bleibt ein Mysterium. Auf jeden Fall war hier einst die Fleischwarenfabrik "Ludwig Fischer" ansässig, zu der übrigens auch das jetzige Moschee-Gebäude gehörte. Wenn die wüssten, was für eine schweinische Vergangenheit das Haus hat … Die Fleischwarenfabrik Ludwig Fischer war Mitte der 60er-Jahre nach Delmenhorst neben den dort neu gebauten Schlachthof umgezogen. Was ist den Jahren passierte, bis hier dann Anfang/Mitte der 70er-Jahre der erste Lebensmittelmarkt einzog, ich glaube, es war sogar schon der Tengelmann, kann ich nicht sagen.

Unser Wohnhaus bestand früher aus zwei unterschiedlichen Gebäuden, wie auf der Zeichnung zu sehen ist. Gewisse Parallelen zur alten Anordnung erkennt man noch. Von rechts nach links: Die Tür von meinem Nachbarn mit seinen beiden Schaufenstern, dann den Eingang zum Wohnhaus. Wo einst die Durchfahrt zum Hof war, befindet sich nun meine Ladentür und die kleinen Fenster links mit der Tür unter "waren" von der Fleischwarenfabrik existieren in der Form gar nicht mehr.

Überhaupt kann ich nicht sagen, ob das Haus links im Bild, das auf der Zeichnung den anderen Teil deutlich überragt a) abgerissen und neu gebaut oder b) grundlegend umgebaut wurde. Die Alternative c) wäre, dass schlichtweg die Zeichnung nicht stimmt. Für a) oder b) spricht, dass der Gebäudeteil ein eigenes Treppenhaus hat, das ursprünglich durch die inzwischen nicht mehr vorhandene Tür zu erreichen war und nun durch einen Gang mit dem Treppenhaus des anderen Gebäudes verbunden ist.

Hier seht ihr die Zeichnung der Front aus der Bauakte und darunter ein relativ aktuelles Foto von unserem Gebäude:




Wenig Speicherplatz

Der kleine PC mit seiner 500GB-Festplatte kommt ab und zu mal wortwörtlich an seine Grenzen. Aus irgendeinem Grund schreibt die Software, mit der ich auf die Kameras zugreifen kann und die das Life-Bild aus allen Kameras darstellt, ununterbrochen ein Logfile. Diese Datei wächst und wächst und wächst, auf meinem Hauptrechner hier ist sie derzeit "nur" 146 GB groß, aber hier läuft diese Anwendung auch nicht mehr ganz so oft, als auf dem kleinen PC, der in der Woche im Grunde sechs Tage ununterbrochen seinen Job erledigt. Nacht schalte ich immer nur den Bildschirm aus.

Alle paar Wochen gibt es dann mal die folgende Fehlermeldung. Anwendung beenden, im Dateimanager das Logfile löschen und weiter geht es. Ist kein Hexenwerk, aber war beim ersten Erscheinung des Fensters schon irritierend: