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Riesige Leergutbonsammlung

Sogar die Revisonsabteilung der EDEKA war auf diese außergewöhnlichen Leergutauszahlungen aufmerksam geworden, die sich in den letzten Wochen hier bei uns häuften. Da ein Betrug zumindest nicht auszuschließen war, wurde ich darüber informiert. Immerhin haben wir mehrfach dreistellige Leergutsummen ausgezahlt.

Aber es war alles plausibel. Ein Kunde und Flaschensammler macht sich einen Spaß daraus und sammelt seine Bons immer eine Weile. Mit den Säcken voller Einweg-Leergut kommt er immer problemlos auf mehrere zehn Euro pro Pfandbon – und wenn er sich davon gleich eine Handvoll auf einmal an der Kasse auszahlen lässt, sind die oben erwähnten dreistelligen Beträge schnell zu erreichen. So wie hier, als er mit sechs verschiedenen Bons auf 155,35 € gekommen war. Da leuchteten natürlich bei der Revision die Alarmglocken auf, aber alles war gut …

Die Kollegen hatten mir die Sammlung an Belegen noch an meine Pinnwand gehängt, so dass es leicht war, diesen speziellen Fall nachzuvollziehen:




Penny-Pfandbon in der Elepfandspendenbox

Jemand hat einen Pfandbon von Penny in unsere Elepfandspendenbox gesteckt. Auch wenn ich das Geld dafür nicht wiederbekomme, so habe ich den Bon dennoch mitgezählt. Als meine persönliche Anerkennung für den guten Willen des Spenders oder der Spenderin.


Kundenabhängige Probleme mit dem Leergutautomaten

Der Leergutautomat läuft meistens absolut problemlos.

Aber es tauchen auch Probleme auf: Flaschen werden nicht erkannt, Flaschen werden falsch berechnet, Flaschen werden überhaupt nicht berechnet, Bons werden nicht ausgedruckt, der zickt nur herum, der Automat ist total langsam und der Automat ist sowieso total scheiße und unfähig. Nachdem der Kunde zum vierten Mal geklingelt hatte, rotzte er mir seinen gesamten Missmut entgegen.

Achso, ja, genau. Der Kunde. Das ist (angeblich) alles bei ein und dem selben Kunden aufgetreten, der unseren Automaten mit allerlei Merkwürdigkeiten füllte oder füllen wollte. Beschädigte Gebinde, pfandfreie Flaschen und Dosen usw.

Echt seltsam, dass hunderte Kunden keine Probleme haben und wenn einer kommt, geht so ziemlich alles schief. Meine Meinung dazu: Das Problem stand vor dem Gerät.

Doldensud mit Elefant

Etwa mittig zwischen Nürnberg und München liegt die kleine Stadt Riedenburg. Mitten in Riedenburg gibt es das Riedenburger Brauhaus, dessen Produkte hier im Norden eher nicht so bekannt sein dürften. Eine leere Flasche "Doldensud" hat es nun in unseren Leergutautomaten geschafft.

Meine Tochter hätte vermutlich ihre Freude mit dem Etikett, immerhin befindet sich ein Elefant darauf. Wenngleich es ein als Reittier misshandeltes Rüsseltier (India Pale Ale --> Indischer Elefant) ist, aber daran würde sich eine Achtjährige wohl (noch) nicht stören.


Wieder 1000 Euro an REA e. V.

Insgesamt haben wir im Laufe des vergangenen Jahres mit der Elepfandspendenbox nun schon über 3000 Euro zusammenbekommen. Im Juli gab es die letzte Überweisung, jetzt habe ich noch einmal 1000 Euro an REA e. V. gesendet. Trööt.


Leere Kisten

Ein Kunde wollte zwei komplett leere Getränkekisten, also auch ohne Flaschen, hier am Automaten abgeben. Wie schon die Vorgängermodelle ist auch der Sivario so eingestellt, dass die leeren Rahmen nicht angenommen werden. Man soll ja niemanden in Versuchung führen und diese Rahmen sind in einem Supermarkt natürlich leicht zu bekommen.

Er klingelte an der Lagertür. Als der Mann mich sah, hielt er mit die beiden Gestelle entgegen und fragte mich, warum der Automat die nicht annehmen würde. Mit der sachlich korrekten Antwort, dass das an den nicht vorhandenen Flaschen lag, traf ich offenbar einen wunden Punkt. Er grantelte mich sofort an, dass die Kisten von hier wären und er dafür Pfand bezahlt hätte usw.

Natürlich war es kein Problem, die Kisten händisch anzunehmen. Das sagte ich ihm nicht nur, sondern tat es auch und er war wieder ganz friedlich. Allerdings erst, nach dem ich ihm in scharfem Tonfall mitgeteilt hatte, dass das auch freundlich geht.

Was haben die Leute alle für Probleme neuerdings? :-(

Glasflasche aus PET

Im Mülleimer vor dem Leergutautomaten fiel mir diese leere Coca-Cola-Flasche aus Dänemark auf. Diese Flasche ist in Dänemark als "Pant C" mit 3 Kronen bepfandet.

Bis gerade eben wunderte ich mich über den Aufdruck "6 Glas". Ich hatte das für einen Recycling-Code gehalten und wusste ganz genau, das "Glas" auch in Dänemark "Glas" bedeutet und eben nicht "Polyethylenterephthalat", aus dem die Flasche vermutlich besteht.

Die Lösung ist, vermute ich, wesentlich profaner: "6 Glas", also sechs Gläser oder "Portionen" befinden sich in der Flasche. Passt ja auch. 6 x 0,25 Liter sind 1,5 Liter. Manchmal denkt man einfach zu viel nach. :-D


Spenden an den REA e. V.: 2000 Euro

Vier Monate später habe ich vor wenigen Minuten die nächsten 1000 Euro (Für die bessere Übersicht wieder als glatte Summe, den Rest für nächstes Mal) für den rea e.V., bzw. den DSWT überwiesen. Damit sind insgesamt nun 2000 Euro für unsere geliebten Rüsseltiere zusammengekommen.


Die Anziehungskraft der Pfandspendenbox

Immer wieder versuchen irgendwelche Idioten und Bösewichte, an den Inhalt unserer Leergutbonspendenbox zu kommen, die ich, seit wir für REA e.V., bzw. damit für den David Sheldrick Wildlife Trust, sammeln, immer liebevoll "Elepfandspendenbox" nenne.

Was geht in solchen Leuten nur vor. :-(


Exotisches Leergut (225)

Über diese kleine Flasche stolperte ich (beinahe wortwörtlich) vor dem Leergutautomaten. Es ist eine winzige (200 ml) Glasflasche mit einem schwarz-weißen Etikett mit "Coca-Cola"-Aufdruck. Das fiel mir natürlich sofort auf. Das Produkt kannte ich nicht, aber in diesem Artikel Coca-Cola bringt Signature Mixer auch nach Deutschland steht eine ganze Menge.



Ob die "Signature Mixers" inzwischen offiziell hier erhältlich sind, kann ich nicht sagen. Ich kannte sie bislang nicht und über verfügbare Produkte werden wir vom Coca-Cola-Außendienst normalerweise immer umfangreich und rechtzeitig informiert. Diese Flasche kam jedenfalls über einen Importeur hier ins Land.

Spannend finde ich übrigens auch wieder die letzte Zeile auf dem Etikett, das eine Parallele zu den erst vor ein paar Tagen verbloggten Tymbark-Flaschen erkennen lässt: "Mehrwegpfand: 0,01 Euro" Ein Schelm, wer Böses denkt …


Der Flaschenauswerfer

In den letzten Tagen hat unser Leergutautomat immer wieder Flaschen umgeworfen. Das steigerte sich bis zu einer ausgesprochenen Lästigkeit, da der Tisch immer wieder mit umgefallenen Flaschen verstopfte:



Noch bevor ich den Kundendienst des Herstellers informieren konnte, bahnte sich gestern ein neuer Höhepunkt an, den ihr im Video sehen könnt. Der "Flaschenaufsteller" wollte gar nicht mehr so flüssig arbeiten und hat sich verklemmt, was das Timing versaut hat, und war teilweise sogar komplett blockiert. Jetzt hatten wir nicht nur umgefallene, sondern auch fliegende Flaschen.

Heute Morgen ging dann gar nichts mehr. Die beiden "Hände" zuckten maximal noch etwas hin und her, aber ihren Dienst hatten sie komplett quittiert. (Lob an Sielaff: Keine zwei Stunden später war ein Techniker hier und hat das Problem an den Lagern behoben!)


Och, Leute ...

So kann man sein Leergut natürlich auch misshandeln. Allerdings standen diese Flaschen nicht auf dem Tisch des Leergutautomaten, sondern lagen im Mülleimer.

Ob der Automat die Annahme verweigert hatte, weil das Gewicht der Gebinde zu hoch war, oder ob da jemand in einem Anflug von Anstand die Flaschen erst gar nicht mehr abgeben wollte, hatte ich gar nicht mehr ausprobiert, bevor wir die beiden Flaschen entsorgt haben.


Überlegte Spende

Eine Kundin gab bei uns am Automaten Leergut ab, eine Flasche hatte die Maschine jedoch verweigert. Als ich ihr die Flasche händisch abnehmen wollte, winkte die Kundin ab und meinte nur zu mir, dass sie das Geld / den Bon nicht braucht.

"Dann stecke ich ihn in die Spendenbox für die Elefanten", sagte ich und schon den inzwischen ausgedruckten Bon in den Schlitz des Kastens.

"Ach, die hatte ich ja noch gar nicht gesehen. Das ist toll, finde ich richtig gut. Danke!", sagte sie und ging in den Laden.

… um nach zehn Sekunden zurückzukommen und ihren "großen" Leergutbon auch noch in die Box zu stopfen. Sehr cool, das freut mich wirklich riesig.