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Geschenkpapier-Display

Um zu verhindern, dass wie vor ein paar Jahren an JE-DER Ecke ein Karton mit weihnachtlichem Geschenkpapier steht, haben wir diesmal einen ganzen Aufsteller mit mehreren hundert Rollen mit unterschiedlichen weihnacht- bzw. winterlichen Motiven bestellt. Wenn das nicht reicht, kann ich auch nicht mehr helfen. :-P


Candy-Cane-Eimer

Obwohl die Zucker-"Spazierstöcke" ursprünglich aus Deutschland stammten, sind sie hierzulande als Weihnachtsartikel eher nicht so populär. Daher muss ich zugeben, dass ich mich etwas hinreißen ließ, als ich im Sommer mit der Vorbestellung der Weihnachtssüßwaren diesen Behälter mit 96 dieser Dinger ebenfalls bestellt hatte. Ich fand den Eimer mit den ganzen "Canes" irgendwie cool.

Mal gucken, was davon am Weihnachtsfest noch übrig ist. :-P


Bonanza Giftshop / If it's in Stock …

Als wir Weihnachten 2009 in Las Vegas waren (Ach du Sch… Das ist auch mal eben schon wieder 10 Jahre her?! :-O ), war uns auch am Ende des berühmten Strips, kurz vor dem Stratosphere Tower der "Bonanza" Worlds largest Gift Shop aufgefallen; zu übersehen ist er aber eigentlich auch gar nicht. Man bekommt dort jede Form von Andenken, Accessoires, Nippes, Ramsch, Plunder und Gedöhns: T-Shirts, Gürtel, Portemonnaies, Regenschirme, Schneekugeln (alternativ auch mit Goldglitter gefüllte Nachbildungen berühmter Casinos), Figürchen, Pokerchips, Spielkarten – und natürlich alles, was irgendwie generell mit Las Vegas, Nevada oder den USA zu tun hat.

Ein Spruch auf deren Steckbuchstaben-Werbetafel ist ziemlich berühmt geworden, zumindest wenn man sich die Anzahl der Bilder ansieht, die Google bei entsprechender Suche liefert. Der Spruch bewahrheitet sich natürlich selber, es gibt kein "zutreffend" oder "nicht zutreffend" – aber bei dem gut 3500 Quadratmeter großen Laden könnte ich mir vorstellen, dass es so ziemlich nichts gibt, was der geneigte Tourist vermissen würde.

Ich hatte auch schon mal den Gedanken, den Spruch bei uns (zumindest temporär) irgendwo anzubringen. Aber erstens klaut man keine Sprüche und zweitens klingt der auf Deutsch irgendwie nicht so cool. Wenn es auf Lager ist, haben wir es da. Nee, irgendwie nicht. :-)



(Bild: Google Street View)

Regenbogenweihnachtsmänner

Anfang September hatte ich ja davon berichtet, dass wir "bunte Weihnachtsmänner" bestellt hatten, die sicherlich für einige Diskussionen in den Kommentaren sorgen werden. Nun sind sie da und außer Mütze und Schal in Regenbogenfarben deutet eigentlich nichts auf ihre Botschaft hin. Eigentlich haben sie so für sich gar keine Botschaft, diese Weihnachtsmänner sind einfach nur da.

Der eine oder andere findet die bunten Männer vielleicht einfach nur witzig, andere werden die Bedeutung der bunten Bekleidungsgegenstände schon so verstehen, wie sie gedacht war. Zielgruppe dieser bunten Kerlchen? Keine Ahnung, muss es eine "Zielgruppe" geben? In einer idealen Welt gäbe es keine Unterschiede zwischen den Menschen und niemand müsste sich als schwul oder lesbisch oder was auch immer "outen", es bräuchte keine explizit ausgewiesenen schwulen Partys und keine schwulen Sportvereine. Weil es einfach völlig piepegal wäre, wer mit wem und warum. Das ist ja das eigentliche Ziel des ganzen Kampfs um Gleichberechtigung: Normalität und eben keine Sonderbehandlung. Damit man das erreichen kann, braucht man allerdings zuerst einmal eine gewisse Sichtbarkeit, die mit solchen Produkten ein wenig mehr erreicht werden kann.

Wenn ich einem schwulen und sehr guten Freund von mir einen Weihnachtsmann schenken würde (was ich in 25 Jahren Freundschaft noch nie getan habe), würde ich vermutlich bei einer der klassischen Ausführungen bleiben. Warum sollte ich speziell auf das "Schwulsein" oder "Anderssein" hinweisen? Wäre ein LGBT-Weihnachtsmann in so einem Fall tatsächlich eine nette Geste, die einem in einer nach wie vor Homosexuelle diskriminierenden Welt Mut macht – oder eine überflüssige Erwähnung einer zwar existierenden aber nicht für unsere Freundschaft relevanten Tatsache? Er würde sich bestimmt über den Weihnachtsmann freuen, wenngleich er natürlich als mitten im Leben stehender Mann keinen zusätzlichen Schub mehr in sein Selbstvertrauen benötigen würde.

Zurück zum eigentlichen Thema: Ich denke, ich wüsste aber dennoch eine Zielgruppe: Verschenkt sie an Schwule und Lesben, die vielleicht noch nicht so souverän mit ihrer Sexualität umgehen können, um ihnen Mut zu machen und zu zeigen, dass man sich eben nicht an ihnen stört. Das wäre dann wohl eine dezente wie nette Geste.


Noch mehr WH-Displays

Wir haben mal wieder Nachschub an herbst- wie weihnachtlicher Ware bekommen. In diesen Displays stecken zwar auch Süßwaren, aber vor allem auch Non-Food-Artikel wie Kerzen und LED-Dekorationen, bzw. Lichterketten. (WO SOLL ICH DAMIT NOCH HIN?)

(UND WER HAT ES BESTELLT???) (Oops!)


Frage zum Herbstgebäckabsatz

Norbert wollte wissen, wie sich Herbstgebäck / Weihnachtsware in den Monaten von der Lieferung Ende August / Anfang September bis zum Weihnachtsfest verkauft. In welchem Zeitraum werden welche Artikel der gesamten Ware am stärksten verkauft.

Eigentlich kann sich das fast jeder selber beantworten. Wann kauft ihr Lebkuchen? Wann Adventskalender und wann die "richtigen" Weihnachtssachen, also beispielsweise Schokoladenweihnachtsmänner? Die meisten von euch werden da ähnliche Gewohnheiten haben und ich denke, dass das etwa so aussieht:

Spekulatius, Lebkuchen: Fangen relativ stark an und steigern sich bis Anfang Dezember noch leicht.

Dominosteine, Kekse & Kuchen, Stollen: Fangen schwächer an als Spekulatius, haben ihren Höhepunkt aber ebenfalls Anfang Dezember.

Marzipan und Frutgummiartikel haben ebenfalls ihren Höhepunkt Anfang Dezember, setzen aber erst ein paar Wochen nach den bereits genannten Produkten ein. Von dort eine kontinuierliche Steigerung.

Schokolade und Hohlfiguren: Fangen erst Mitte Oktober schwach an und steigen ab der zweiten Novemberhälfte schnell in die Höhe.

Adventskalender haben ihren Höhepunkt natürlich nicht erst Anfang Dezember, sondern Ende November. Von ihnen wird die große Masse auch erst im November verkauft, vorher sind das quasi Ladenhüter.

Frage zu Urlaub

Thorsten hatte folgende Frage:

Wie handhabst du es deinen Mitarbeitern zu "kritischen" Zeiten Urlaub zu gewähren? Ich rede von den typischen Konstellationen: Pfingsten, Weihnachten, Ostern, Silvester, zum Teil auch Sommerferien. Oftmals kommt es dort zu Tagen oder auch Wochen in denen die Urlaubswünsche zu sehr überschneiden und eine ordentliche Besetzung im Markt nicht gegeben ist. Es gibt ja einige Faktoren die Einfluss nehmen, wie z. B. Betriebszugehörigkeit, schulpflichtige Kinder etc …

Wie handhabst du so etwas in deinem Betrieb?
Ganz einfach: Niemand hat hier im Unternehmen irgendeinen Urlaubsanspruch, da wir diesen gleich schon zu Beginn des jeweiligen Beschäftigungsverhältnisses arbeitsvertraglich vollständig ausschließen. Mit dieser zugegebenermaßen recht unkonventionellen Lösung umgeht man kurzerhand sämtliche Diskussionen und mögliche Querelen um die Urlaubszeiten sehr elegant und bekommt als Unternehmer auch noch pro Jahr und Mitarbeiter ein paar Wochen mehr Arbeitsleistung für den gezahlten Lohn. :-)

So. Schnappatmung wieder einstellen. :-)

Es gibt natürlich auch bei uns Zeiten, nämlich die oben erwähnten Feiertage und anderen Termine, an denen am liebsten jeder zu Hause bleiben würde. Aber wir finden dazu eigentlich immer eine Lösung, zumal auch durchaus drei Leute bei uns gleichzeitig Urlaub haben können, wenn deren jeweiligen Aufgabenbereiche nicht miteinander kollidieren.

Ferien: Mitarbeiter/innen mit Kindern haben natürlich ein Vorrecht, in den Ferien ihren Urlaub zu nehmen. Alle anderen müssen ihre Urlaubsplanungen darum herum konstruieren.

Die Arbeitszeiten und Urlaube rund um Feiertage lösen sich eigentlich auch immer ganz entspannt auf. Ostern und Pfingsten sind zumindest bei uns hier die Zeiten, an denen meistens niemand länger zwingend abwesend sein möchte. Weihnachten und Silvester dagegen schon eher. Das lösen wir aber ganz pragmatisch: Es gibt in den beiden Wochen generell keinen Urlaub und wer an Heiligabend arbeitet, kann Silvester frei haben, wer Heiligabend frei haben möchte, muss Silvester ran.

Bunte Weihnachtsmänner .... Abwarten!

Apropos Weihnachtsware: So früh kommen die Schokofiguren und vor allem Weihnachtsmänner natürlich noch nicht mit – aber wartet mal ab, was es bei der EDEKA in diesem Jahr geben wird.

Ich verrate noch nichts, das einzige mir vorliegende Bild ist in einer nicht für die Allgemeinheit gedachten Unterlagen zu sehen gewesen und wird hier natürlich nicht von mir veröffentlicht – aber die neuen weihnachtlichen Männer werden bestimmt wieder für einige Kontroversen hier in den Kommentaren sorgen, da bin ich mir jetzt schon sicher. :-)

SPAR-Weihnachtstüte aus Spanien

Felix hat mir diese Fotos einer SPAR-Tüte aus Spanien zukommen lassen, die er vor einigen Jahren (gefüllt natürlich) von seinem spanischen Schwiegersohn bekommen hat.

Vielen Dank für die Zusendung. :-)


Weihnachtsbestellung 2019

Das Pfingswochenende haben wir für die obligatorische Bestellung der Weihnachtssüßwaren und "herbstlichen Gebäcke" genutzt. Diese Bestellung muss (auch zu SPAR-Zeiten schon) immer bis ca. Mitte Juni gesendet sein, diesmal war gestern der letzte Tag.

So haben wir uns wie jedes Jahr mit Tee und Kuchen ein paar Stunden gemütlich zusammengesetzt und uns Gedanken über Lebkuchen, Dominosteine, Spekulatius und Hohlfiguren gemacht; der strahlende Sonnenschein am Pfingstsonntag sorgte für gewohnt weihnachtliche Stimmung. :-D


Die Reste vom Feste (verdichtet)

Inzwischen haben wir den kompletten Weihnachtsaufbau aufgelöst und die gesamte restliche Ware reduziert auf die beiden Tische gestapelt. Vor allem, dass so viele Spekulatius übrig geblieben sind (rechts vorne auf dem rechten Tisch) ist erstaunlich. Aber wer kann schon in die Köpfe der Kunden gucken?

Ist jedenfalls ein stattlicher Haufen, der diesmal übrig geblieben ist … :-|


Schöne Feiertage

Ich wünsche euch allen einen gemütlichen Heiligabend und ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest. Nach der Aufregung der
letzten Monate werden ein paar Tage Ruhe gut tun.

Ein Video möchte ich euch aber mit auf den Weg geben, das Alexander Gerst Ende November an Bord der ISS aufgenommen hat und das es verdient hat, beachtet zu werden. Da mir die Worte beim Betrachten fehlten, möchte ich hier jetzt auch nicht viele verlieren:


Die Reste vom Feste

Die Zeit nach Feierabend haben wir noch genutzt, schon mal die restlichen Weihnachtsartikel zu reduzieren. So müssen wir das nicht mehr am Donnerstag machen und können uns da voll drauf konzentrieren, schon mal die Feuerwerksartikel auf die Aktionstische zu stapeln. Ab Freitag geht ja auch der Pyro-Verkauf schon wieder los.



Übrigens: Jetzt wisst ihr, warum ich diesen Asbach-Aufsteller ausdrücklich nicht haben wollte. Mehr als die Hälfte der Produkte ist übrig geblieben – und das sogar, obwohl der Aufsteller wochenlang an recht prominenter Stelle im Hauptgang stand. Schade eigentlich, denn die Produkte sind wirklich gut.


Zeitungsverkäufer

Im Laufe der Zeit hatten wir schon sehr viele Leute, die hier vor dem Laden gebettelt oder sich auf andere Art und Weise hier vor dem Haus niedergelassen haben. Die meisten waren irgendwie unangenehm. Haben entweder die Kunden / Passanten aktiv angebettelt, unseren Eingangsbereich oder sogar die Türen blockiert oder haben sich mit ihrem gesamten Hab und Gut auf dem Gehweg ausgebreitet oder letzteren mit irgendwelchen Flüssigkeiten oder sonstigen Ausscheidungen besudelt.

Bis auf einen.

Seit einer Weile taucht immer wieder ein jüngerer Mann auf, der kaum Deutsch spricht und einfach nur seine Obdachlosenzeitungen anbietet. Er steht hier neben der Tür, ist noch nie durch seine Erscheinung unangenehm aufgefallen und hat noch nie jemanden belästigt. Im Gegenteil sogar: Leuten mit Rollator oder Kinderwagen hält er die Tür auf, sammelt herumliegenden Müll ein und schnappt sich manchmal sogar unseren Besen, um den Gehweg oder sogar mal bei uns im Eingang grob durchzufegen.

Auch heute stand er wieder dort und wir konnten es uns nicht nehmen lassen, ihm auch eine kleine weihnachtliche Aufmerksamkeit zu geben. Das wird an seiner Situation sicherlich nichts ändern, aber versüßt ihm vielleicht ein wenig die Weihnachtstage.