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Immer noch Eis am Blech

Wir hatten am Mittwoch das Eis vom Blech entfernt und den Techniker informiert, der per Fernwartung ein paar Parameter in der Steuerung des Tiefkühlraumes umstellen wollte.

Da wird er wohl noch einmal nachjustieren müssen. Dieses Bild sieht zwar fast genauso aus wie vor zwei Tagen, das Blech war aber komplett eisfrei und alles, was dort zu sehen ist, ist seitdem neu gewachsen:


Die ersten Eisanhaftungen am neuen Blech

Nach nur einem Tag hängen schon die ersten Eisklumpen am neu installierten Alublech. Das passiert, wenn der Verdampfer nach der Abtauphase wieder anläuft und die Ventilatoren noch flüssiges Wasser aus dem Gerät herausblasen. Da muss der Techniker wohl noch einmal nachbessern, was auch immer man da justieren muss, um dieses Problem aus der Welt zu schaffen …


Verheiztes Heizkabel

Die Arbeiten bei uns im Tiefkühlhaus werden morgen fortgesetzt. Ein Grund, warum der Kühlraum so extrem vereist ist, ist wohl auch in einem defekten Heizkabel zu suchen, das normalerweise das Kühlaggregat und das Ablaufrohr eisfrei hält.
Hier sieht man das Heizkabel im Eis und dazu möchte ich gerne den Techniker zitieren: "Die Heizung darf nicht über kreuz verlegt werden, dann geht die kaputt."

Nun … DAS erklärt wohl einiges:


Elvis lebt!

Letzte Woche kam ein junger Mann hier in den Laden und hat mir Eiscreme von "Elvis" vorgestellt. Elvis ist der Vorname des Inhabers mehrerer Eiscafés in Schleswig-Holstein. Während der langen Gastronomie-Durststrecke in der Corona-Hauptzeit entstand auf der Suche nach neuen Verdienstmöglichkeiten die Idee, das selbstgemachte Eis in Gläser abgefüllt in den Handel zu bringen.

Reflexartig äußerte ich, dass wir keinen Platz dafür haben. Vor allem ist die Ware durch die schlichten Deckel nicht stehend in den Truhen platzierbar, sondern müsste irgendwie hingelegt werden. "Macht doch nichts, dafür haben wir ein Metallprofil, wo man die Gläser reinlegen kann", argumentierte der Vertreter. Ich wiederholte, dass wir haben keinen Platz dafür haben. Aber der Artikel ist spannend, denn die Ware in den Gläsern sieht sehr hochwertig aus und preislich ist sie mit 4,99€ pro 400ml-Glas auch vollkommen im Rahmen. Wir reden hier immerhin von handgemachtem Eis und nicht von industrieller Massenware. Nach dem Gespräch verabschiedeten wir uns und verblieben so, dass wir Anfang 2023 noch einmal miteinander reden wollten.

Dann ging's los: Ein Kollege nach dem anderen fand das Eis richtig gut. Die Gläser sind mal was anderes, die Optik ist hervorragend und auch geschmacklich hat es absolut überzeugt. Ein Kollege und seine Frau hatten sich zwei Gläser in einem anderen Markt im Umland gekauft und Ines und ich haben uns die beiden vom Vertreter mitgebrachten Muster einverleibt. Wirklich lecker.

Zu seiner wirklich großen Überraschung rief ich den Vertreter dann nur zwei Tage später an und sagte ihm, dass wir seine Ware haben möchten. Alle Kollegen haben im Grunde einstimmig für eine Einlistung gestimmt und so haben wir den Platz dann in einer Tiefkühltruhe freigeräumt. Nestlé wird es nicht schaden, wenn wir ein paar Pötte weniger vom Mövenpick-Eis hier absetzen. Und wenn doch, ist es auch egal. :-)

Die sieben Sorten (Biscotto Schoko, Minze, Erdbeer-Sorbet, Coffee Crunch, Amarena-Kirsch, Walnuss-Salzkaramell, Biscotto Napolitano) sind ab heute hier verfügbar, jetzt kauft es auch!


Änderungen auf der Plombier-Eis-Verpackung

Seitdem Russland die Ukraine angegriffen hat und russische Produkte häufig boykottiert werden, hat wohl auch Dovgan bei seinem prinzipiell russischen Plombir-Eis mit Umsatzeinbrüchen zu kämpfen.

Nun haben sie ihrer Verpackung ein kleines Update verpasst: Sämtliche kyrillischen Buchstaben sind verschwunden und neben einem Herz in den Farben der Flagge Litauens steht nun "Made in Lithuania" auf der Schachtel.

Eine Kollegin empfand diesen Schritt als ein erbärmliches zu Kreuze kriechen, aber aus betriebswirtschaftlicher Sicht dürfte Dovgan diese Veränderungen nicht ganz grundlos vorgenommen haben.

Was haltet ihr davon?


Ich bin SO cool …

… dass ich schon eine Eisschicht habe. :-)

Vorgestern Morgen passiert, als wir Temperauren knapp unter dem Gefrierpunkt und dazu eine immens hohe Luftfeuchtigkeit hatten. Es war einerseits spiegelglatt auf den Straßen und Radwegen, was bei entsprechender Fahrweise, letztendlich brauchten wir vier Minuten pro Kilometer (hüstl), kein Problem war.

Aber unsere Kleidungsstücke, Schnürsenkel und einige Teile der Fahrräder waren nach gut dreizehn Kilometern teilweise mit weißen Eisschichten versehen:


15 km bei -4 Grad

Minus 4 Grad heute Morgen. Der innere Schweinehund hat gegrunzt und gequiekt beim Gedanken an die 15 Kilometer zur Firma, aber wir haben es durchgezogen. Und wir freuen uns darüber. Wieder ein Tag, an dem wir emisssionsfrei ohne Auto die Strecke zurückgelegt haben.

Durchhalten, in sechs Monaten ist wieder Sommer. :-P


Das Eis-Problem im TK-Raum

Nachdem nun einen kompletten Nachmittag ein Techniker an unserer Dauerbaustelle Tiefkühlraum zugange war, gehören solche Anblicke wie auf dem Foto hoffentlich endgültig der Vergangenheit hat.

Was auch immer die Ursache für den Ärger mit unserer inzwischen knapp zwei Jahre alten Anlage ist, die von Anfang an Probleme hatte. Ich lebe in der Hoffnung, dass das irgendwann mal ein fachkundiger Kältemonteuer in den Griff bekommt … :-|


Wie isst man Kratzeis?

Wenn Wassereis nicht in den bekannten Stangen, sondern in Plastikbechern verkauft wird, wird es normalerweise als "Kratzeis" bezeichnet. Die Kinder lieben Kratzeis, ich habe nach meinem ersten Versuch kapituliert. Während man die Stangen nach und nach wegschlecken kann, schabt man sich bei dem Kratzeis im Becher mit dem Metalllöffel nur die Finger wund.

Vor ein paar Tagen hatte mich ein Kunde angesprochen und wollte von mir einen Tipp haben, wie man das Kratzeis am besten essen kann, ohne sich dabei umzubringen. Ich musste lachen, habe ihm von meinen eigenen Problemen berichtet und dann mussten wir beide lachen. Nogger bleibt Nogger. :-P


Lustige Strichcodes – 393

Fundstück von Ines auf einem Beutel Eiswürfel (auch auf Crushed Ice zu finden) unserer Eigenmarke: Ein Strichcode, der wohl ein Longdrink-Glas darstellen soll und aus dem diverse Cocktail-Ingredienzen herausgucken: Minzblätter, Limettenscheibe, Schirmchen und natürlich Eiswürfel. :-)


Ben & Jerry's im Jackenärmel

Auf dem Weg nach vorne sah ich einen etwas heruntergerockt wirkenden Mann in einem der Gänge hocken. Auffällig fand ich, dass er da nicht nur hockte, sondern die Arme irgendwie ungewöhnlich vor sich hielt. Auf seinen Armen lag eine mehr oder weniger zusammengeknüllte Lederjacke, die bis auf den Boden herunterhing und unter seinen Armen eine Art Hohlraum bildete.
Als der Typ mich erblickte, stand er schnell auf. Da hatte er plötzlich in einer Hand die bereits erwähnte Lederjacke, in der anderen Hand hielt er einen Becher Ben & Jerry's. Das war der Moment, in dem mein kleines inneres Alarmglöckchen zu schrillen begann. Ich wäre jede Wette eingegangen, dass das, was der Typ da gemacht hat oder machen wollte, in einem Konflikt zu meinen Interessen stand.

Einen Kollegen postierte ich an den Tiefkühltruhen, damit der Mann das Eis nicht von uns unbemerkt zurücklegen konnte. Dann wäre die Aktion nämlich unter Umständen peinlich ausgegangen. In dem Fall jedoch nicht für ihn, sondern für uns.

Ein paar Minuten später kam der Mann mit Lederjacke zur Kasse. Er trug die Jacke um einen Arm gewickelt, mit der anderen Hand legte er ein Paket Nudeln auf das Förderband. Ein hellblauer Eisbecher war nicht zu sehen. Auf das Eis angesprochen, ging er schnell in den Laden zurück in der Absicht, den Becher wieder loszuwerden. Die Kontur des Bechers zeichnete sich wunderbar erkennbar durch das Material der Jacke ab, denn er hatte ihn in einem zweiten Anlauf von innen in einen der Ärmel seiner Jacke gedrückt.

Wir nahmen ihn mit nach hinten und zogen das gewohnte Programm durch: Ausweis, Anzeige, Hausverbot. Der Typ versuchte noch zu argumentieren, dass wir ihn gar nicht anzeigen könnten, weil er gar nichts geklaut hatte, weil er ja schließlich noch gar nicht draußen gewesen sei (DAS wissen sie ja immer alle). Ich erklärte ihm den Begriff "Gewahrsamsenklave" und dass das Innere seiner Jacke so sehr in seinem persönlichen Schutzbereich liegt, dass nach allgemein gültiger Auffassung die Wegnahme einer Sache vollendet war. Er verstand das mit der Gewahrsamsenklave und der persönlichen Sphäre nicht ganz, aber als ich ihm sagte, dass er mir doch bestimmt eine auf die Fresse hauen würde, wenn ich ihm auf offener Straße einfach in seine Jacke fassen würde, bestätigte er dieses. "Genau", lobte ich diese Erkenntnis. "Und wenn du dir fremde Sachen da hinsteckst, wo du nicht von fremden Leuten angefasst werden möchtest, gilt das als vollzogener Diebstahl."

So hat er dann nicht nur gelernt, dass ich mich nicht gerne beklauen lasse, sondern auch noch einen praktischen Tipp für seine weitere berufliche Laufbahn erhalten. ;-)

Floppten etwas: Die Kratzeis-Aufsteller

Insgesamt drei große Aufsteller mit "Kratzeis", Wassereis-Zubereitung im Becher zum selber Einfrieren, hatte ich für diese Sommersaison vorbestellt. Das ist eigentlich DER Sommer-Artikel bei den Kids und Jugendlichen.

Mit Glühwein, alternativ Kinder-Punsch, hätte ich wohl mehr Erfolg gehabt. :-(


Aktuell haben wir Lakritz-Eis

Gutes Lakritz-Eis ist selten, aber dieses Eis, das wir derzeit noch (wenn weg, dann weg!) in der Tiefkühltruhe liegen haben, schmeckt mal richtig gut. Hey, Tiefkühlkost-Einkauf bei der EDEKA: Das müsst ihr mal dauerhaft als Lagerartikel einlisten! :-)