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Ein Mädchen hat geklaut!

Ein Mann sprach uns im Laden an: "Da hat eben ein Mädchen was geklaut. Als ich gerade rein kam, hat sie sich was in die Jackentasche gesteckt und ist direkt hinter mir durch die Schranke aus eurem Laden gerannt. Schwarze Jacke hatte die an!"

Adrenalin. Sprint ins Büro an die Videoanlage. Suchen. Aufatmen.

Die vermeintliche Ladendiebin stellte sich zum Glück als unsere Praktikantin heraus, die sich ihr Portemonnaie eingesteckt hatte und nur schnell aus dem Laden durch die (aufgrund des hereinkommenden Kundens aufstehende Schranke) in ihre Pause huschen wollte. Tzz, uns am letzten Tag noch so einen Schrecken einzujagen. :-)

Notiz für den Mann des Werkzeugs

Da kommste zur Firma und dann hängt am Getränkekühlschrank im Leergutraum eine Notiz, dass die Halterung der Tür festgezogen werden möchte. (Das könnten außer mir zwar auch andere, aber das Werkzeug habe ich bei mir unter Verschluss.)

Hach, was wären wir ohne Uwes legendären Schilder. :-D


Getränkereste-Schild

Das handgeschriebene Schild mit dem Hinweis auf Getränkereste, eigentlich nur als kurzes Provisorium gedacht, hat tatsächlich ein paar Jahre an der Wand neben dem Leergutautomaten überdauert und sah inzwischen alles andere als hübsch aus. Okay, hübsch war es noch nie, seit längerer Zeit schon kamen aber auch noch Schmutz und Beschädigungen dazu.



In einer ruhigen Minute werde ich noch einmal darüber nachdenken, dort ein vernünftiges Ausgussbecken zu installieren. Bis dahin muss der Eimer reichen, der nun schon seit Mitte 2015 einen ganz passablen Job erledigt. Nur das Schild sieht ab sofort etwas ordentlicher aus. Laminiert dazu, so dass man es auch mal abwischen kann:


Kunde wollte mit Karte zahlen …

Stornierte Bons einer Kollegin. Die Begründung war jeweils die selbe: "Kunde wollte mit Karte zahlen."

Ja, aber … Dafür gibt es doch eine Funktion "Zahlungsmitteltausch" bei uns an der Kasse. Da muss man doch nicht gleich einen Bon nach dem anderen stornieren, wenn man versehentlich zu schnell auf die "BAR"-Taste Schaltfläche gedrückt hat. Das war früher, also als wir noch die von der Kasse unabhängigen Kartenterminals hatten, natürlich einfacher zu lösen, da wir intern ohnehin alle Umsätze auf "bar" gebucht hatten. Entweder gab es dann in der Kassenabrechnung das passende Bargeld oder eben einen ec-Beleg.

Diese Tausch-Funktion kennt die Kollegin jetzt aber auch! :-P


Windmühlenmesser-Leerverpackungen

Mit unserem neuen Haushaltswarenregal hatten wir im Herbst auch zwei Größen der berühmten Windmühlenmesser bekommen. Diese Messer sind wirklich gut (!), kosten aber auch rund 10 Euro pro Stück. Deshalb sind sie auch ein ein superbeliebter Klauartikel und so hatte ich die Messer schon ganz zu Anfang aus dem Regal genommen. Da ich sie dennoch im Sortiment behalten wollte, nahm ich mir vor, dafür irgendetwas zu basteln, vorzugsweise zwei leere Packungen mit dem entsprechenden Hinweis.

Hat nun etwas gedauert, aber auch diese Baustelle ist erledigt. :-)

(Mir fällt gerade auf, dass mir da ein Fehler unterlaufen ist. Die kleinen Messer sind die nicht rostfreien, aber das lässt sich ja problemlos neu ausdrucken und austauschen …)


"Diese Kasse ist derzeit nicht besetzt."

Manchmal fällt es eben tröpfchenweise. Jetzt haben zwar wir das Edeka-Logo auf den Bildschirmen unserer "Smokythek", aber da muss noch ein Detail geändert werden. Wenn das Gerät vor unkontrolliertem Zugriff geschützt ist, steht dort "Diese Kasse ist derzeit nicht besetzt.", was nun schon häufiger für irritierte Blicke und Kunden gesorgt hat. In der Welt des Herstellers dieses Gerätes ist nun mal vorgesehen, dass es immer aktiv ist, wenn eine Kasse besetzt ist – wir schalten die Zigarettenausgabe dagegen grundsätzlich nach jeder gezogenen Schachtel wieder aus.

Ich habe nun in Auftrag gegeben, dass dort auf dem Display ein neuer Text angezeigt wird: "Die Zigarettenausgabe ist derzeit deaktiviert."


D-Mark-Hinweis auf hertie.de

Bei Hertie kann man noch mit D-Mark bezahlen. Darauf weisen sie auf ihrer Website auf der Unterseite "Bei Hertie mit DM bezahlen" ausführlich hin. Ebenso, wie der Ablauf in der Praxis aussehen soll.

Netterweise haben sie noch eine Übersicht auf die Seite gebracht, in der einige Geschäfte genannt werden, bei denen man ebenfalls noch seine DM-Bestände loswerden kann. Ganz oben stehe ich, wenn auch noch als SPAR-Markt.

Keine Ahnung, warum sie das machen. Ist ja Aufwand, von dem sie letztendlich nichts haben. Ich hatte dazu vor einem Jahr (oder sogar noch länger her) mal einen Anruf von einem freundlichen Herrn bekommen, der sich nur erkundigen wollte, ob ich damit einverstanden wäre, wenn sie mich / meine Firma dort bei Namen nennen. Dagegen hatte ich natürlich nichts und so stehe ich da mit drin. Mehr Euro für die Mark bekommt man zwar bei Hertie, bei mir kann man aber (Kurs 2:1, also 1 DM=50 Cent) das Geld direkt loswerden, ohne es per Post durch die Gegend schicken zu müssen.

Falls das hier einer von den Hertie-Verantwortlichen liest, oder auch der gute Mann, mit dem ich einst telefoniert habe: Danke für die Erwähnung. :-)

Screenshot hertie.de

Fleisch-Bestellung!

Überm Schreibtisch im Kassenbüro hing ein Notizzettel mit dem Hinweis, dass die Fleischbestellung nicht vergessen werden soll.

Pöh, als wenn ich das jemals vergessen hätte, seit, äh, ich die Erinnerung regelmäßig jede Woche in meinem elektronischen Terminkalender eingetragen habe. :-)


Einweg und Mehrweg

Seit Anfang des Jahres besteht ja nun die Verpflichtung, "Einweg" und "Mehrweg" direkt bei der Preisauszeichnung zu kennzeichnen. Mit vielen Jahren Erfahrung in der Leergutannahme und der Tatsache, dass viele Kunden bei "Einweg" automatisch an "nicht bepfandet" denken, hatte ich zu Beginn dieser Kennzeichnung damit gerechnet, vielen Leuten die Unterschiede detailliert erklären zu müssen.

Aber das ist bislang nicht eingetreten. Entweder, weil die Leute erfahrungsgemäß ohnehin keine Schilder lesen, oder weil sie diese Verpackungen nun (noch häufiger) einfach wegwerfen und gar nicht mitbekommen, dass sie auch dafür (schon lange) Pfand zahlen mussten …


Hinter den Tresor gefallen …

Der Kollege aus der Spätschicht hat mir eine Notiz hinterlassen:



Auf dem (noch flach liegenden) Monitor auf dem neuen Videorekorder lag die Maus, mit der das Ding bedient wird. Ich war einem Schreikrampf nahe, als ich den Zettel gefunden hatte und habe vor lauter Aufregung ein winziges Detail übersehen: Ich hatte die (kabelgebunde) Maus bereits in den USB-Port gesteckt und so ließ sich einfach wieder an ihrem "Schwanz" nach oben ziehen.

Glück gehabt. :-)