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HEFE-Schild

Frische Hefe wird im Kühlregal gerne übersehen, zumal offenbar auch jeder Händler eine andere Vorstellung davon hat, wo sie am bestehen stehen kann. Bei uns steht sie beispielsweise neben Knack&Back und anderen Aufbackartikeln, aber auch schon bei der Margarine habe ich sie gesehen. Auf dem Foto unten steht sie neben der Milch, also offenbar wieder an einem anderen Platz, der Kreativität sind diesbezüglich keine Grenzen gesetzt. ;-)

Dieses Schild hat Blogleserin Ruth in "ihrem" EDEKA-Markt entdeckt und sie ist total begeistert von diesem Hinweis. Man hat das Gefühl, die Verkäufer waren es Leid, dauernd gefragt zu werden. Kann ich verstehen, auch bei uns gehört Hefe zu den Top-10 der am häufigsten nachgefragten Artikel.


Es wird Sielaff, Teil 2

Ein letzter Hinweis am alten Automaten, der von den Kollegen gestern Abend nach Feierabend angebracht wurde, damit heute Morgen auf keinen Fall noch Kunden Flaschen in das Gerät geben. Bei Mehrweggebinden wäre es völlig egal gewesen, aber alle Einwegflaschen und Dosen werden in den Automaten zerstört und der Pfandbetrag gutgeschrieben. Diese Daten werden hier nachts ausgelesen, damit wir die Gutschrift bekommen können, am Morgen ist der Speicher also leer.

Wären dann Flaschen angenommen worden und man nimmt das Gerät einfach außer Betrieb, wäre der entsprechende Pfandbetrag verloren. (Die DPG hätte sich gefreut.)


BAM!

Superbon ist eine Chipsmarke aus Spanien, von denen ich gerade mehrere Sorten als Aktionsartikel hier im Laden anbiete. Vier der fünf Sorten sind recht profan, eine Sorte ist mit Trüffeln gewürzt. SEEEEHR genial. Ich futtere davon jetzt auch nicht täglich eine Tüte, aber für mich als Trüffel-Fan sind die Chips eine bemerkenswerte Abwechslung!

Auf dem Bild seht ihr nicht die Trüffelsorte sondern die Chips mit Paprika und Cayennepfeffer. Wie das Comic-BAM! andeuten soll, knallen sie ziemlich, aber es gibt definitiv noch deutlich schärfere Chips auf dem Markt.



Das hat den Hersteller aber nicht davon abgehalten, einen kleinen Warnhinweis auf die Rückseite der Tüten zu drucken. Ist jetzt kein Kinderprodukt, aber so schlimm sind sie nun auch nicht. :-)


Zutritt nur mit Maske

Aufgrund der Gefahr einer zweiten Welle und der gefühlt wieder größer werdenden Zahl an Maskenverweigerern haben wir heute die Beschilderung aktualisiert und werden nun deutlich härter als in der Vergangenheit durchgreifen. Bislang haben wir Kunden ohne Maske zwar gewähren lassen, aber ab heute bleibt denen der Zutritt zu diesem Geschäft verwehrt.

Eine ältere Frau hatte ein Attest dabei, da habe ich dann ein Auge zugedrückt und direkt die eigene neue Anweisung missachtet – aber ansonsten werden wir das rigoros umsetzen.


Turn of the Tap

Irgendwann vor vielen Jahren habe ich irgendwo mal aufgeschnappt, dass "amerikanische Kinder" beim Zähneputzen das Wasser laufen lassen. Natürlich habe ich gelernt, dass man das nicht tun soll, um Wasser zu sparen. Schon früh hatte ich den Gedanken, dass es doch auch reichlich nutzlos ist, Wasser, das man bezahlt, minutenlang nutzlos laufen zu lassen.

Das ist nun schon eine Weile her, aber offenbar scheint man anderswo immer noch beim Beißerchenschrubbeln das Wasser laufen zu lassen. Anders kann ich mir diesen Aufdruck auf den Colgate-Zahnpastatuben nicht erklären …


Strap of Rollcontainer

An unseren Rollbehältern, gleichsam auch als Rollcontainer bezeichnet, befinden sich neuerdings elastische Bänder, die nicht nur aus Gummi bestehen (können reißen, Verletzungsgefahr), sondern eine Gewebeeinlage haben. An einem dieser Bänder ist mir ein kleines Schild aufgefallen, das unten auf dem Bild zu sehen ist.

Dass sowohl "to roll" für rollen als auch "container" für einen Behälter völlig normale englische Begriffe sind, ist einem ja eigentlich klar. Aber als ich dieses Wort in englischem Kontext ("Strap for Rollcontainer") gelesen habe, musste ich tatsächlich erstmal recherchieren. Okay, eigentlich schreibt man das Wort im Englischen getrennt, also "Roll Container", aber generell ist es so natürlich vollkommen richtig. So passiert es eben mit der Gewohnheit, Fremdwörter ganz normal im eigenen Wortschatz zu haben.

Erinnert etwas an die Anekdote, wo jemand für seine Englischhausaufgaben wissen wollte, was denn "Pullover" auf Englisch heißt und die Tatsache, dass es bereits der englische Begriff ist, überhaupt nicht realisieren konnte. Gleiches auch mit der Farbe "pink", wie ich schon im privaten Umfeld erlebt habe. Da rennt man dann erstmal im Geiste gegen eine Wand. :-D


Hinweis auf die Öffnungszeiten?

In den letzten Tagen hatte ich mit mehreren Leuten die Diskussion darüber, ob ich am Eingang einen Hinweis auf die Öffnungszeiten rund um die Osterfeiertage anbringe. Meine Entscheidung fiel dagegen aus, denn:

1. Haben wir rund um Corona schon etliche Hinweise dort hängen. (Übrigens nicht das Familienausflug-Plakat. Den Blogeintrag hatte ich verfasst, nachdem ich die Dinger ausgedruckt hatte, war dann aber letztendlich selber auch der Meinung, dass das irgendwie nicht nett rüberkommt.)

2. Karfreitag, Sonntag sowieso und Ostermontag sind gesetzlich geregelte Tage, über die man nicht weiter diskutieren muss.

3. An den Tagen, an denen wir geöffnet haben, gelten die normalen Zeiten. Verkürzte Öffnungszeiten gibt es bei uns immer nur an Heiligabend und Silvester.

Beyond Meat an zwei Plätzen

Eine Kollegin sprach mich etwas irritiert an und berichtete mir, dass die Beyond-Meat-Burger an zwei Plätzen stehen würden. Einerseits in einer Tiefkühltruhe, andererseits nicht gefroren im Kühlregal. Ihre Vermutung, dass eine der beiden Platzierungen nicht richtig sei, bestätigte sich zum Glück nicht. Aber bis auf den kleinen Hinweis zwischen Guckloch und Füllmenge offenbart sich einem der Unterschied nicht wirklich. (Klar sieht man den, wenn man vom Fach ist sowieso. Aber denkt dran, dass Leute schon Poster im A1-Format übersehen, die man ihnen direkt vor die Nase hängt …)




Plakate an der Eingangstür

An unserer Eingangstür prangen nun gleich drei Plakate mit Hinweisen auf den zu haltenden Abstand zu anderen Mitmenschen und einigen weiteren Sicherheitsmaßnahmen. Der Hinweis, dass zwingend Einkaufswagen zu verwenden sind, hängt zwar auch, aber mir graut davor, das hier konsequent umzusetzen. (Endlose Diskussionen mit Leuten, die nur mal eben Zigaretten holen wollen …)

Noch geht es hier im Großen und Ganzen ja auch noch mit den Abständen untereinander und bei uns hier in Bremen ist es auch noch keine behördliche Auflage, Einkaufswagen verwenden zu müssen – aber was nicht ist, kann ja noch kommen …


Bitte wenden!

Fundstück von Gregor in einem REWE-Markt. In der aktuellen Zeit ist man wohl einfach nur froh, Ware zu bekommen und diese dann möglichst schnell in die Regale wuppen zu können. Aber trotzdem … (Vielleicht gehöre ich auch nur einer Minderheit an, die sowas bemerkt und als störend empfindet.)


Apropos Mengenbegrenzungen

Ich hatte gestern zwar was anderes geschrieben, aber die Dinge ändern sich momentan sehr schnell. Dogmatisch wollen wir dabei aber dennoch nicht sein und so hoffen wir auf den gesunden Menschenverstand.

(Anweisung an die Kasse: Mehr als zwei Pakete verweigern.)