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Flüssige Lebensmittelfarben

Seit Jahren sind bei uns flüssige Lebensmittelfarben in einem kleinen Sortimentskarton gelistet. Ein paar Flaschen grüne Farbe, ein paar blaue und gelbe, etwas mehr rote – und jeweils drei Fläschchen mit "Soßenbraun". Letztere erkennt ihr auf dem Foto am schwarzen Deckel.

Was ihr auf dem Foto noch erkennt, ist der Karton im Hintergrund, in dem sich ausschließlich Flaschen mit schwarzen Deckeln befinden. Im Laufe mehrerer Jahre* ist diese Sammlung zusammengekommen, da zumindest bei uns die Nachfrage nach "Soßenbraun" definitiv ganz weit hinter der nach den anderen vier Farben steht.

*) "Mehrere Jahre", also waren da inzwischen auch schon abgelaufene Flaschen dabei, die wir kurzerhand entsorgt haben. Das Risiko, dass ein Kunde die kauft, war wohl eher nicht gegeben. :-P


Findorff: Nun doch komplett mit weißer Farbe

Noch ein "alter" Beitrag: In den Nebenräumen und im Bereich der Kellertreppe sind / waren in Findorff die Wände im unteren Bereich grau gestrichen. Dies vor allem, damit man Verunreinigungen und Abnutzungen weniger deutlich erkennt.

Laut Mietvertrag sollten zum Auszug alle Flächen weiß gestrichen werden, wir hatten uns jedoch mit der Hausverwaltung darauf geeinigt, dass es auch okay wäre, die Bereiche grau zu lassen. Unserem Maler war das ganz lieb, denn die grauen Bereiche lassen sich leichter mit grauer als mit weißer Farbe überstreichen.

War ihm dann aber wohl doch egal. :-)


Fortschritt der Malerarbeiten in Findorff

So sah es heute Morgen im Markt in der Münchener Straße aus. Die Maler sind in vollem Gange, die Verkaufsfläche ist im Grunde schon vollständig weiß gestrichen.

Sieht gut aus, man bekommt fast Lust auf ein neues Projekt. :-D






Abgelaufener Saft im Ausguss

Zu Hause hatten wir noch eine Flasche Saft (irgendein Multivitamin-Zeugs mit ACE-Zusätzen) stehen, die vor einem dreiviertel Jahr schon abgelaufen ist. "Kann man bestimmt noch trinken", konstatierten wir, denn schließlich sind die Daten nur eine grobe Richtlinie. In diesem Fall war das Produkt aber inzwischen ungenießbar geworden. Vielleicht wäre der Saft noch mikrobiologisch einwandfrei gewesen, aber Farbe und Geschmack waren vollständig unappetitlich und so gab es für den unansehnlich braunen Inhalt der Flasche nur einen Weg:


Blaubeersaftmehrwegflasche

Als ich diese Flasche im Leergut entdeckte, wunderte ich mich zunächst, wer dort wieder eine Mehrwegflasche zum Aufbewahren irgendwelcher sonderbaren Substanzen zweckentfremdet und dadurch ggf. unbrauchbar gemacht hat. Aber so dramatisch war es dann wohl gar nicht. Der Inhalt war Blaubeersaft, dessen Rückstände noch mit beeindruckender Deutlichkeit in der Flasche zu sehen sind:


Verblichene Lycheeweinetiketten

Im Rahmen der Aufräumarbeiten und Sortimentsbereinigung bei unseren Länderspezialitäten fielen mir auch mehrere Artikel auf, die nicht mehr im aktuellen Sortiment des Lieferanten zu finden sind, hier aber noch im Regal stehen, bzw. inzwischen standen.

Einer dieser Artikel war ein Litschiwein, der wohl offenbar nicht nur bei uns ein Ladenhüter war. Seit wann es dieses Produkt nicht mehr gibt, kann ich nicht sagen, nachbestellt haben wir das Getränk schon vermutlich ewig nicht mehr und auch die Etiketten sprachen Bände. Auf dem Foto kommt leider nicht so richtig zur Geltung, dass vom (jahrelangen) Lichteinfall die Farben völlig verblasst waren. Aber vergleicht mal die linken und rechten Seiten der Etiketten miteinander, dann sieht man es. Was mich gerade nur wundert: Die "blauere" Seite hätte ich als die dem Licht abgewandte Seite vermutet. Jedoch standen die Flaschen in unserem alten Regal (hier auf dem Bild ganz rechts oben) in der Nähe des Eingangs so, dass diese Seite dem Tageslicht zugewandt war. Seltsam …

Zwei der drei Flaschen haben den Weg auf den Restetisch gefunden, eine hatte ich mit nach Hause genommen. Immerhin war der Inhalt noch sehr lecker, wenigstens etwas. :-)


Shop-Art XLVII

Kleine Spielerei mit Glas und Licht. Der Ansatz ist eigentlich ganz cool, nur meine Taschenlampe ist dazu nicht geeignet, da die einzelnen Leuchtdioden in diesem Maßstab jeweils einen erkennbaren, eigenen Schatten werfen. Der Lichtstrom der X21 wäre zwar ausreichend, aber so wird das nichts. Das muss ich noch mal optimieren. :-)


Gestrichene TK-Raum-Decke

Während die Monteure montieren waren wir auch nicht untätig und haben die Decke im Tiefkühlraum weiß gestrichen. Man sieht die gespachtelten Stellen, aber an dieser Stelle wäre jede Arbeit, dort eine ordentlich geschliffene Babypopo-Oberfläche zu schaffen, komplett vergebliche Liebesmüh.

Es ist ordentlich, mehr braucht es nicht:


Wenn am Ende der Farbe …

… noch so viel Decke zu streichen ist. :-(

So viele Farbeimer haben wir hier im Keller stehen, aber alle beinhalten sie nur noch irgendwelche Palazzos, Malachits oder Granits. Der Eimer mit weißer Farbe enthielt nur noch einen Rest, der gerade noch gereicht hat, ein Stück der Decke im Tiefkühlraum dürftig mich einer dünnen weißen Schicht zu benetzen. Der gute Wille war da, aber gebracht hat es letztendlich gar nichts.

Also nachher noch zum Baumarkt und einen Eimer weiße Farbe besorgen …


Gefärbte Banknoten?

Nach dem Überfall auf einen Geldtransporter vor ein paar Tagen, kam mir der Gedanke, welchen Sinn das Einfärben von Geld mit einer Farbbombe eigentlich in der Praxis hat. Im soeben verlinkten Artikel steht zwar, dass der Bargeldinhalt unbrauchbar gemacht wird, aber was heißt "unbrauchbar"? Meistens sind die Scheine ja noch als solche zu erkennen, haben vielleicht nur knapp eingefärbte Ränder und Ecken. Ich bin ziemlich sicher, dass sogar schon wir hier dermaßen kolorierte Banknoten bekommen und auch angenommen haben. Dass wir dafür bei der Bank mal keine Gutschrift aufs Konto bekommen hätten, ist mir nicht bekannt. Das ist natürlich kein regelmäßiger Vorgang sondern ich rede hier von ein paar und maximal an einer Hand abzählbare Einzelfälle in all den Jahren.

Wie man überhaupt auf die Idee kommt, eingefärbte Scheine anzunehmen? Nun, da gibt es sowas zum Beispiel. Oder ein in der Waschmaschine, Portemonnaie oder Jeanshose vergessener Schein, der die Farbe des ihn umgebenden Kleidungsstücks angenommen hat. Da ist der Unterschied zu einem mit einer Farbbombe eingefärbten Banknote nicht mehr so gigantisch groß und es kommt, vor allem auch bei der Hektik an der Kasse, nicht gleich Misstrauen auf.

Um zur eigentlichen Frage zurückzukommen: Was ist denn nun mit eingefärbten Geldscheinen? Gibt es eine Regelung, dass die nicht angenommen werden dürfen? Gehen sie als "beschädigte" aber eben nicht ungültige Zahlungsmittel durch?

Auf der Website der Sparkassen gibt es dazu eine schöne Erklärung:

3. Der Geldschein ist angemalt oder verfärbt.

Auch in diesem Fall können Sie den Schein bei Ihrer Sparkasse oder der Bundesbank umtauschen.
Einschränkungen: Mutwillig beschädigtes Geld oder Geld, das in Verbindung mit kriminellen Handlungen steht. Vorsicht bei verfärbten Banknoten! Diese könnten in Zusammenhang mit einem Raub stehen.
Was einem passieren kann, wenn man Geld aus einem Raub annimmt, erklärt die Europäische Zentralbank ganz anschaulich auf ihrer Seite Banknoten mit Tintenflecken:

Falls die Untersuchungen ergeben, dass die Farbflecken von einem IBNS stammen, haben Sie möglicherweise keinen Anspruch auf Entschädigung. Zentralbanken können Euro-Banknoten mit Tintenflecken von Diebstahlschutzvorrichtungen nur auf Anfrage des eigentlichen Besitzers der Banknote umtauschen, der das Opfer der Straftat war, die zur Einfärbung der Banknoten geführt hat.
Also: Im Zweifel eine Banknote nicht annehmen und den Kunden damit zur Bank schicken. Das habe ich so jetzt auch allen meinen Mitarbeiter(inne)n mitgeteilt.

BLUT-ORANGEN

Heute drucken wir alle Schilder und Plakate aus. Während meiner Ausbildung Mitte der 90er haben wir Preisschilder mit der Hand geschrieben. In meinem Ausbildungsbetrieb hatten wir dazu ein paar Sätze mit unterschiedlich dicken und verschiedenfarbigen Plakatstiften im Büro.

Ich hatte damals irgendwann mittendrin ein Schild für Blutorangen schreiben müssen. Da ich ich bin, habe ich nicht wie immer die Schrift mit schwarzer Farbe und den Preis mit roter Farbe auf den Karton gebracht, sondern eine winzige Variation eingebaut: Das "Blut" von den Blutorangen war auf diesem Schild auch rot.

Unsere Abteilungsverantwortliche (damals schon kurz vorm Rentenalter) hat entsetzt aufgeschrien, als sie das gesehen hatte. Und weil mein Entwurf ihr viel zu gruselig war und ihrer Meinung nach die Kunden verschreckt hätte, musste ich sofort ein neues Schild malen. Pöh, langweilige Spießer. Aber als Azubi hält man ja den Ball flach.

Und heute hätte ich dann für das Wort "Blut" nicht nur eine andere Farbe, sondern direkt auch noch eine andere, viel passendere Schriftart eingebaut. :-)

Himbeerrot. Gewesen.

Vor ein paar Jahren haben die Eigentümer eines Hauses hier direkt neben unserer Einfahrt die Fassade neu gestrichen. Dabei entschieden sie sich für einen Rotton, den wir immer als "Himbeerrot" bezeichnet haben. Hier auf dem Bild ist das Haus im Zustand kurz nach dem Anstrich zu sehen.

Mit UV-Beständigkeit hatte die Farbe dann aber wohl doch nicht so viel am Hut. Aus dem Himbeerrot ist zumindest auf der Sonnenseite inzwischen eine Art Rosenquarz-Rosa geworden:


Blech, Wand, Farbe, Aufschrei

Da hat doch jemand das schmuddelige Blech, das wir hier draußen am Bordstein als Rampe für die Getränkepaletten verwenden, gegen die Wand unter unserer Kundenpinnwand gelehnt. Wenn das die Dame sieht, die an einem Sonntag hier die Wand gestrichen hat, gibt's aber ganz undamenhaft einen Satz heiße Ohren. :-P