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Displayschaden-Karton

Liebe Verpackungshersteller – wenn ihr einen Karton konstruiert, der mittels Perforationen dazu geeignet sein soll, bequem aufgerissen und dann so wie er ist ins Regal gestellt zu werden, dann besorgt euch doch bitte scharfe Werkzeuge für die Perforationen und pappt nicht auch noch drumherum und quer über die Perforationen ein dickes Klebeband.

Und das ist dann ein hübscher, dekorativer Regalkarton. Grmpf.


Neu sortiertes Rinatura-Regal

Früher und auch heute noch ist es üblich, dass es in Supermärkten "das" Bio-Regal gibt, in dem dann alle wesentlichen Bio-Produkte auf einem Haufen versammelt stehen. So einen Regalmeter hatten wir zu unseren Anfangen für 20 Jahren auch mal hier im Laden, jedoch sind wir schon früh dazu übergegangen, die ökologisch produzierten Artikel immer mit in die Regale zum Rest der jeweiligen Warengruppe zu stellen. Nur so war es überhaupt möglich, so ein großes Bio-Angebot hier auf der Fläche unterzubringen.

Aber ein kleines "Bio-Regal" haben wir irgendwie immer noch. War eigentlich mal der Reformkost-Anteil (Rinatura) des Liferanten Rila, "Gesundheitskost" aber nicht zwingend ökologisch. Inzwischen sind die Produkte jedoch vollständig (glaube ich) auf Bio umgestellt worden und so haben wir irgendwie doch ein "Bio-Regal", wenngleich in diesem Fall alles unter einem Namen vermarktet wird. Nachdem die Außendienstlerin das Regal nun mal mit Sinn und Verstand umgeräumt hat, haben wir nun auch wieder eine schöne Platzierung darin und sogar noch Platz für ein paar neue Artikel. :-)


Chocos Choco Krispies

Im Cerealien-Regal stecken zwei Schilder nebeneinander: "Kellogg's Choco Krispies" und "Kellogg's Chocos". Einer der beiden Artikel war leer und als ich diese Packungen ins Regal stellen wollte, entschied ich mich für den linken Regalplatz. Wo hättet ihr die Packungen untergebracht? Links oder rechts? Auch alle von mir befragten Kollegen wählten spontan die linke Seite aus.

Das war aber leider falsch. Die "Choco Krispies" sind nämlich diese "Smacks"-ähnlichen Teile, nur eben mit Schokolade. Die "Chocos" sind die auf dem Foto abgebildeten chipsförmigen Gebilde und gehören auf die rechte Seite. Verwirrender kann man seine Verpackungen kaum gestalten …

Eine Abgleich der sowohl auf den Produkten als auch den Etiketten aufgedruckten EAN-Nummern hätte das Durcheinander von Vornherein vermeiden können, immerhin gebe ich auch grundsätzlich allen neuen Mitarbeitern diese Anweisung mit auf den Weg, aber für mich war das so eindeutig, dass ich gar nicht damit gerechnet hatte, dass ich da gerade einen Fehler einbaue … :-P


Eigenmarken-Limo-und-Wasser-Platzierung

Seit der Neugestaltung unserer Getränkeabteilung im September 2018 hat sich viel getan. Das im verlinkten Beitrag erwähnte "Feintuning" haben wir aus unterschiedlichen Gründen bis heute nicht hinbekommen – im Gegenteil sogar eher, denn durch ständige Sortimensveränderungen (selbstgemachte oder durch Veränderungen in der Produktlandschaft entstandene) ist mittlerweile sogar die vormals "halbwegs mit Sinn und Verstand" entstandene Platzierung inzwischen stellenweise schon wieder arg aus den Fugen geraten. Daran arbeiten wir jetzt aber, damit wir mal wieder eine ordentliche Getränkeabteilung mit Sinn und Verstand hier im Laden haben.

Ein erster Schritt war jetzt, die Platzierung der Limonaden und Mineralwasser unser Eigenmarke zu überarbeiten. Vor allem haben wir jetzt sowohl Platz für die Sechserträger in Folie als auch darüber für die einzelnen Flaschen der selben Ware – in der Hoffnung, so mal dieses Chaos mit den aufgerissenen Paketen in den Griff bekommen zu können.


Sich verkleinerndes H-Milch-Regal

Unser H-Produkte-Regal bietet für die Discount-H-Milch lediglich den Platz für ein paar Kartons jeder Sorte. Trotz des "Aldi-Preises" müssen wir die Sachen auch nicht in größeren Mengen vorrätig haben, die angebotene Ware reicht locker aus, um von Lieferung zu Lieferung nicht ausverkauft zu werden.

Erstaunlich eigentlich. Wenn ich an meine Anfänge im Einzelhandel denke, habe ich den Artikel "H-Milch" als absoluten Renner im Kopf. Die beiden Sorten (Vollmilch und fettarme Milch) standen jeweils als ganze Europalette im Markt und etliche Kunden haben die Milch auch gleich kartonweise gekauft.

Unser H-Milch-Regal H-Produkte-Regal besteht mittlerweile ohnehin fast zur Hälfte aus Alternativen zur Kuh-Milch: Allen voran Sojamilch, aber auch die vielen Variationen Hafermilch, Dinkelmilch, Reismilch, Mandel- und ja sogar auch Erbsenmilch findet man bei uns – und in der Summe verkaufen wir davon mehr, als von der tierischen Variante. Ob das nun aber nur eine Besonderheit in meinem Markt ist und sich unsere Kunden bewusster / alternativer als anderswo ernähren, vermag ich jedoch nicht zu sagen …


Google-Bildersuche (ach …)

Für die geplante neue Platzierung in unserem Fleischkühlregal wollte ich mich online etwas inspirieren lassen und habe einfach mal mit den Suchbegriffen "Platzierung SB Fleisch" die Google-Bildersuche bemüht.

Mit über einem halben Dutzend angezeigter Bilder aus diesem Schoplocker oder so bin ich offenbar selbst meine brauchbarste Quelle für solche Dinge. :-D


Neue Discount-Aufbackwaren-Platzierung

Mit der Umgestaltung des Brotregals haben auch die Discount-Aufbackartikel (Brötchen, Baguette-Brötchen und Baguettes) etwas mehr Platz bekommen, so dass wir jetzt nicht mehr zweimal pro Woche alles irgendwie improvisiert ins Regal fummeln und dann doch noch mit Resten (in den letzten Wochen auf einer kleinen Palette als Sonderaufbau mitten im Laden) herumhantieren müssen. Jeder Artikel hat seinen eigenen Weidenkorb bekommen (für die g&g-Ware fast schon zu schade) und so soll es nun erst mal bleiben:


Bodenwischer über Haarschmuck

Aus dem Markt in Findorff haben wir auch einige Artikel mit in die Neustadt geholt, die wir bislang nicht hatten und die wir teilweise auch gar nicht (außer sie laufen überraschend gut) dauerhaft im Sortiment behalten wollen. Dem einen oder anderen aufmerksamen Kunden dürfte aber nicht entgangen sein, dass wir in den letzten zwei Wochen bestimmt schon 50 neue Produkte mit in unsere Regale gequetscht haben.

Eher keinen Platz haben wir für diese Bodenwischer-Startersets. Da es nur fünf dieser großen Pakete waren, haben wir kurzerhand einen Preis draufgeklebt und sie einfach so mit auf eines der Regale gestellt. Schwierige Zeiten erfordern unkonventionelle Lösungen. :-D


Platzierung Veggie-Burger-Mix?

Seit Ewigkeiten sind bei uns diese zwei Produkte, fertige Mischungen für vegetarische Burger, im Reis-Regal. Mit Reis haben die Produkte jedoch so viel zu tun wie dieses Blog mit nutzlosen Vergleichen.

Da der Platz beim Reis ohnehin viel zu eng bemessen ist, stellte sich nun die Frage, wo man diese Produkte besser unterbringen könnte. Aber da stellte sich die Frage, wo man diese Produkte denn überhaupt sinnvoll unterbringen kann. Reis ist es nun definitiv nicht. Nährmittel? Müsli? Gewürze? Maggi/Knorr? Fertiggerichte? Ich habe leider überhaupt keine Ahnung, wo solche Sachen in anderen Läden stehen. Wo würdet ihr sie suchen? Vielleicht wisst ihr ja sogar, wo andere Läden sie untergebracht haben. Ich wäre für Tipps dankbar. :-)


Das Oatly-Frische-Desaster

Ein seit Jahren wachsendes Sortiment sind die Alternativen zu Milch. Angefangen haben wir hier im Laden vor 20 Jahren mit ein paar Sorten Sojamilch von Alpro, inzwischen haben wir über 40 (!) Produkte von mehreren Herstellern im Sortiment. Seit einer Weile ist auch Oatly ganz vorne mit dabei. Zumindest bei uns hier im Markt sind deren Produkte der Renner.

All diese Soja-, Hafer-, Mandel-, Reis-, Erbsen- und sonstigen Produkte sind vor allem als nicht kühlpflichtige H-Produkte bekannt. Dass es auch "frische" Alternativen gibt, haben wir vor ein paar Wochen schmerzlich erfahren, als ein Kollege diese zwei neuen Sorten ("Hafer deluxe" und "Hafer fettarm" in der Bildmitte) ins Regal einräumte. Als wir am nächsten Tag von der Oatly-Außendienstlerin Besuch bekamen, der zeitliche Zusammenhang war hier ein großer Zufall, entdeckten wir das Desaster erst. Die Kühlkette war natürlich längst unterbrochen, die Packungen haben wir entsorgt und seitdem haben wir die beiden frischen Variationen auch nicht wieder ins Sortiment aufgenommen.


Der ursprünglich geplante Inhalt der Regalgondeln

Als ich mir vor gut drei Jahren Gedanken gemacht hatte, wie die neuen Regalgondeln sinnvoll mit dem Sortiment bestückt werden könnten, hatte ich euch nur die Übersicht der Bastelei aber keine detaillierten Bilder gezeigt. Damals war das hier meine Idee dazu. Zuerst die fünf kurzen, diagonal gestellten Regale, unten die beiden langen Gondeln in der Ecke zwischen Tiefühltruhen und Kühlregal:











"Gepa", "Rinatura" und die beiden Gewürzregale (lange Gondeln ganz rechts im Bild) sind noch da, wo ich sie in diesem ersten Entwurf auch unterbringen wollte. Alle anderen Sortimente mussten noch umziehen. Das Brotregal ist bekanntlich nun an der hinteren Wand des Marktes gelandet und Lindt gibt es überhaupt nicht fest im Sortiment.

Aber dennoch war die Methode mit den Kärtchen und dem Schiebespiel sehr praktisch und hat ein erfreulich positives Ergebnis geliefert.


Getränkeabteilung vor September 2018

Hier noch ein paar Bilder aus der Zeit von vor der neuen Getränkeabteilung. Ich hatte diese Aufnahmen damals gemacht, um für die Planung der neuen Platzierungen unser altes Sortiment jederzeit vor Augen haben zu können, ohne hier im Laden sein zu müssen.

Diese Palettenstraße mit den Bierkisten in der Mitte der alten Abteilung war schon wuchtig, aber aus heutiger Sicht auch eine riesige Platzverschwendung. Den Regalüberbau, wie wir ihn heute haben, möchte ich nicht mehr missen …










Wir haben einen Sushi-Block!

Inzwischen haben wir alle Artikel unseres Lieferanten im Sortiment und haben nun im Regal mit den Länderspezialitäten einen "Sushi-Block" gebaut. Ab sofort sogar mit Makisu-Matten (zum Aufrollen von Sushi) und Viererpacks Stäbchen. Ich kenne zwar niemanden, der sagt, gerne selber Sushi zu machen und habe schon viele Leute getroffen, die es mal "erfolglos probiert" haben – aber hiermit hat zumindest jeder mal die Chance. :-)