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Sonntagsüberraschung

Vorhin war ich kurz im Laden, um noch ein paar von den Betonwerksteinen aus der Halle abzuladen. Angenehm überrascht war ich, als ich unser (provisorisches, logisch …) neues Regal für Babynahrung, Arzneimittel und Damenhygieneprodukte entdeckt hab, dass die Kollegen gestern Abend bauen sollten, falls neben dem Tagesgeschäft noch etwas Zeit bliebe.

Binden und Tampons stehen jetzt an reichlich exponierter Stelle im Hauptgang auf dem Weg zur Kasse – aber das soll ja auch nicht für alle Zeiten so bleiben.



Das sieht nach so wenig aus, aber der Haufen an Betonwerksteinen wiegt rund eine Vierteltonne. Damit stehen in der Halle nur noch 1,75 Paletten von den ursprünglichen vier. Aber mit diesen Platten haben unsere Handwerker, die morgen früh direkt wieder weitermachen, erst mal ausreichend Material:


Halbiertes Zeitungsregal

Um Platz für den Umbau zu schaffen, sind wir jetzt schon dabei, die Warengruppen, die wir zukünftig ohnehin nur noch verkleinert anbieten wollen, jetzt schon zu reduzieren. In dem Zusammenhang ist das Zeitschriftenregal gestern von vier auf zwei Meter zusammengeschrumpelt.

Durch die dreistufigen Elemente haben wir dadurch jetzt 17 Meter Platzierungsfläche. Mit den neuen Regalen wird das dann sogar wieder um 50% auf 25 Meter wachsen. Aber erst mal muss es so gehen:


Notausgangstürlieferdatum

Manche Dinge gibt es überall zuhauf und zu Ramschpreisen, andere Dinge brauchen etwas länger und werden nach Auftragserteilung erst angefertigt. So auch unsere Tür für den Notausgang, die erst in drei Wochen lieferbar sein wird. Also werden wir noch bis zur ersten Septemberwoche mit der dekorativen Baustellentür leben müssen …


Körperpflegeinterimsregal

Das provisorische Regal ist so weit fertig, einige Artikel mussten weichen, andere haben wir einfach nur schmal hingestellt. Auf jeden Fall ist insgesamt mal wieder etwas Struktur in dem Regal und auch einige Preise sind (in beide Richtungen) angepasst worden.

So kann und muss es jetzt für ein paar Wochen bleiben:



Für die Neugierigen gibt es hier noch einen kleinen Blick in das alte, leere Regal. Auf der Rückseite befindet sich Küchen- und Toilettenpapier und Taschentücher, die in den nächsten Tagen ebenfalls noch umziehen werden. Der nächste Halt für das gesamte Regal ist dann irgendwann eine Wiederverwendung oder der Schrottplatz. Falls hier einer Interesse hat: Zum Preis von 150€ pro Tonne gebe ich die Teile auch so ab.


Körperpflege-Umplatzierung

Es fühlt sich schon irgendwie komisch an, den Inhalt des Regals mit den Körperpflegeprodukten (Zahnpasta und -Bürsten, Seife, Duschgel, Badeschaum, Deo, Cremes, Shampoo, Haarspray etc.) zu den Fairtrade-Waren im ehemaligen Zotter-Regal zu stellen. Aber ich tröste mich damit, dass das ja nur ein Provisorium für ein paar Wochen ist, damit wir Platz für die neue Getränkeabteilung schaffen können.

Größte Herausforderung aktuell: Die 27 Regalmeter, die bisher zur Verfügung standen, auf die 15 Regalmeter der einen Seite der Rollgondel zu komprimieren. Da wir aber ohnehin vor hatten, das Non-Food-Sortiment deutlich einzudampfen, nutzen wir die Chance, jetzt schon mal das Sortiment auszudünnen. Was dann noch übrig bleibt, packen wir so schmal es geht, notfalls einreihig, und dann wird das schon irgendwie passen.

Der Anfang ist jedenfalls schon mal gar nicht so schlecht:


Das Ex-Zotter-Regal

Über 12 Jahre (!) war das hier unser Zotter-Regal. Kaum zu glauben, aber wirklich wahr. Ohne dieses Blog würde ich es selber nicht glauben.

Die schwarzen Antirutschmatten sind gewaschen und die Ware auszuräumen war kein großes Problem: Aufgrund der Sommerpause ist das Regal gerade ohnehin sehr leer gewesen. Es standen nur noch ein Teil des Sortimens an Balleros und Trinkscholaden in den unteren Fachböden. Was davon in den nächsten Wochen abläuft, haben wir reduziert, alles andere ist in einer Klappbox im Lager gelandet und wird im neuen Zotter-Regal wieder ins Angebot kommen. Ja, es wird ein neues Zotter-Regal geben, das ist fest im neuen Laden eingeplant. Zwar nur ein Kopfregal und damit nicht mehr zehn, sondern nur noch sieben laufende Meter Stellfläche – aber die Schokolade aus Riegersburg bleibt auf jeden Fall bei uns drin. Zwar mit einem schlankeren Sortiment, aber dafür auch mit weniger MHD-Problemen. Eine dreistellige Zahl an MHD-kritischen Artikeln in dem Maße vorrätig zu haben, war immer wieder eine neue Herausforderung, daran hatte auch der parallele Verkauf über den Onlineshop nie was geändert.

Ich habe mich übrigens nicht verzählt. Zotter befand sich nur auf den beiden linken Dritteln des Regals. Rechts standen Schokoladen von Gepa, die wir aber nun zwischen die restliche Ware aus fairem Handel auf der Rückseite dieses Regals gebaut haben.

Damit ist dieses Regal jetzt jedenfalls leer und somit kann der (wie so oft in letzter Zeit provisorische) Umzug der Körperpflegeprodukte losgehen.


Warenlogistik während des Umbaus (2)

Eine weitere provisorisch umgenutze Fläche wird das Zotter-Regal sein. Die Fläche ist aufgrund der Sommerpause ohnehin gerade relativ leer, die paar Trinkschokoladen und Balleros werden wir wohl demnächst zum Sonderpreis raushauen. Rechts stehen die Gepa-Schokoladen, die wir mit ins restliche Gepa-Sortiment auf der anderen Seite dieses Regals stopfen werden. Dadurch haben wir drei freie Regalmeter, auf denen bis Mitte September unser Körperpflege-Sortiment zu finden sein wird. Das ist zwar kein großes Regal, aber diese ganze Warengruppe ist bei uns ohnehin nur Nebensache, daher passt das schon.

Ich glaube, damit fangen wir nachher mal an. ;-)


Warenlogistik während des Umbaus (1)

Ein Thema, das bislang noch relativ ungeklärt war, ist ja die Frage nach der Warenlogistik während der Umbaumaßnahmen. Wo lassen wir die ganzen Sachen? Inzwischen bin ich da einen Schritt weiter und denke, dass wir komplett ohne externe Lagermöglichkeit auskommen werden, da viele Waren von Punkt A nach Punkt B verschoben werden und mehr oder weniger direkt umgepackt und nicht irgendwo zwischengelagert werden müssen.

Nur in den Planungen für die neue Getränkeabteilung fand sich bislang noch immer ein ungelöstes Problem. Da die neue Abteilung eine Regalreihe mehr als die alte bekommen soll, musste irgendwie der Platz dafür entstehen. Aber dem sehe ich seit ein paar Tagen ganz gelassen entgegen. Zeitungen sollen in Zukunft nur noch auf 2,5 statt vier Metern untergebracht werden, damit können wir jetzt schon anfangen. Das Hachez-Regal ist freistehend und kann einen beliebigen neuen Platz finden – und schon haben wir an der auf dem Foto dargestellten Ecke drei Regalmeter frei. Da werden provisorisch demnächst und bis zum Abschluss der groben Umbaumaßnahmen Mitte September die Warengruppen Damenhygiene, Babynahrung und Arzneimittel zu finden sein. Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt. :-)


Ich darf mit

Diese sechs Gläser Instantkaffee haben wohl bei uns im Großlager einen neuen "selbstgebastelten" Karton bekommen. Damit die Ware nicht für alle Zeit bei uns in der Großhandlung stehen bleiben muss, hat jemand die neue Pappe mit dem Hinweis "Ich darf mit" versehen.

Hat offenbar funktioniert, auf jeden Fall kam der Kaffee bei uns an. :-)


Provisorische Biowein-Abteilung

So sieht übrigens momentan unsere Bio-Wein-Gondel aus. Das Regal steht ziemlich genau dort, wo bis zum 14. März noch unser alter Kassentisch seinen Platz hatte. Ungewöhnlich, aber nicht unbedingt schlecht. Nur etwas ungeschickt ist, dass die alten Vitrinen (rechts am Bildrand gerade nichts mehr zu sehen) noch am alten Platz stehen.

Aber auch das wird sich alles noch zu einem soliden Gesamtkonzept formen.


Packtisch, Futterspendenbox und Sämereien

Damit aufgrund der fehlenden Trennwand nun kein unkontrolliertes Rein und Raus stattfindet, haben wir den Weg zwischen Weinabteilung und Kasse mit den ohnehin vorhandenen Gegenständen abgeriegelt. So wird das jetzt mal knapp zwei Tage stehen bleiben können:


Umgezogene Weinregale

Unsere Rot- und Bio-Wein-Regale sind mittlerweile vollständig umgezogen. Das Stück mit dem Rotwein wird dort wohl eine Weile stehen bleiben, die kleine Regalgondel mit dem Bio-Wein wird wohl mitsamt den goldenen Mehrweg-Kästen zunächst dort untergebracht werden, wo sich jetzt noch der alte Kassentisch befindet.

Mit vereinten Kräften konnten wir sie zwar einen Meter Richtung Schaufenster schieben, aber um die Ecke rum auf einen komplette neuen Platz ist so leider nicht möglich. Morgen Nachmittag werden wir das Regal folglich komplett abbauen und erstmal in Einzelteilen zwischenlagern. Dann muss auch noch die Acryl-Trennwand weg und dann ist eigentlich schon alles für die neue Kasse vorbereitet …


Umgezogenes Rotweinregal

Das Regal steht mittlerweile am neuen Platz und muss nur noch wieder eingeräumt werden. Da die Platzierung ja schon vorgegeben ist, handelt es sich bei der Räumerei um reine Fleißarbeit.

Anschließend muss die kleine Regalgondel mit dem Biowein aber noch ein Stück in Richtung Schaufenster gezogen werden, da der Durchgang zwischen den beiden Regalen doch etwas arg schmal ist. :-)


Aufstellerstraße

Damit die Wand nicht ganz so trostlos aussieht, haben wir da einfach mal sämtliche Aufsteller aus dem Laden als eine lange Straße hintereinander aufgestellt.

Als Dauerlösung taugt das natürlich auch nicht, aber soll ja auch nur für maximal 1,5 Wochen sein. Dennoch werde ich morgen mal Schilder basteln, die auf die momentane Situation hinweisen.