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Sprachlos. Fassungslos. Verständnislos. (Findorff / 16.06.20 / Teil 4)

Gestern Mittag wurde übrigens endlich die Kleineis-Truhe von einer Spedition abgeholt. Einen Termin zu finden, war etwas mühsam, hatte aber letztendlich funktioniert.

Das Gerät ist nicht sehr schwer, aber doch unhandlich und außerdem will man damit ja pfleglich umgehen und so wollte ich dem Fahrer unaufgefordert zur Hand gehen. Zuerst, als er die rollbare Truhe über eine Türschwelle bugsieren wollte. Als ich mich positionierte, um das Teil anzuheben, zeigte er mir seine Methode: Einen Meter Anlauf und mit einem Schwung über den Huckel. Mein Technikerherz schmerzte.

Als er an der hohen Stufe zum Gehweg ankam, wollte ich wieder mit anfassen, aber auch hier lehnte er wieder ab. "Brauchst nicht, ich mach das so", sprach's und ließ die Kühltruhe polternd zu Boden krachen. Meinen schmerzverzerrten Blick kommentierte er jovial: "Das Teil geht sowieso in die Presse. Da muss man nicht mehr sanft mit umgehen."

Alter … Dafür so einen Sermon mit dem Termin. Wir hätten die Truhe dutzendfach verschenken und sogar verkaufen können, unser Schrotti hätte sie liebend gerne genommen. Immerhin funktionierte sie noch einwandfrei, hat nur ihre Gebrauchsspuren gehabt. So eine Ressourcenverschwendung löst nur Kopfschütteln und Unverständnis bei mir aus. Fassungslosigkeit beschreibt es sogar noch besser. :-(


Die Kühler-Odyssee

Innerhalb dieser Woche sollten aus dem Markt in der Münchener Straße noch ein Getränkekühlschrank und die Kleineistruhe abgeholt werden. Der Termin für den Kühlschrank stand ursprünglich für Dienstag an. Da die Zeit für die Abholung nur innerhalb eines groben Zeitfensters planbar gewesen ist, war mit der Spedition vereinbart, dass ich etwa eine halbe bis eine Stunde vor der dem Eintreffen vom Fahrer angerufen werde. Der Anruf kam nicht und so wurde der Beck's-Kühlschrank nicht am Dienstag abgeholt.

Am Dienstag bekam ich jedoch einen Anruf einer anderen Spedition: Am Donnerstag möchte man die Langnese-Truhe aus der Münchener Straße abholen. Alles klar, kein Problem. Wir verblieben so, dass ich vom Fahrer etwa eine Stunde vorher angerufen werde, damit ich rüberfahren und aufschließen kann.

Am Mittwoch bekam ich einen Anruf von der Spedition, die am Dienstag kommen sollte. Der Anrufer klang reichlich unerfreut darüber, dass das mit der Abholung des Kühlschranks nicht geklappt hat. Den Kelch reichte ich aber direkt weiter: "Hätte ich wie vereinbart einen Anruf bekommen …"
Einen neuen Termin konnte er mir nicht genau nennen, aber wir verblieben so, dass "innerhalb der nächsten Tage" jemand kommt. Die genaue Zeit war mir egal, sofern ich vom Fahrer rechtzeitig, also wenigstens 20 Minuten vor seiner eigenen Ankunft, informiert werde, um nach Findorff fahren zu können.

Am Donnerstag kam kein Anruf wegen der Eistruhe, die nun immer noch im leeren Markt steht.

Gestern meldete sich unser Becks-Außendienstler bei mir und war auch nicht so super erfreut, dass die Abholung des Kühlgeräts zu so einem Durcheinander geworden ist. Er nahm meine Bitte, von der Spedition / dem Fahrer vorher eben angerufen zu werden, noch einmal entgegen und wollte das noch einmal mit den zuständigen Leuten entsprechend kommunizieren.
Während wir telefonierten klingelte es auf der anderen Leitung. Es war der Fahrer der Spedition, die den Kühlschrank abholen sollte, über den wir gerade auf Leitung eins redeten. Vor meinem geistigen Auge lösten sich schlagartig alle Probleme auf, aber dem war nicht so. Der Fahrer stünde jetzt dort vor der Tür und hat auch nicht die Zeit, mal eben 20 Minuten dort zu verweilen. Also ist er unverrichteter Dinge wieder davongefahren und meinem Anrufer in der ersten Leitung wurde schon schwindlig vom Kopfschütteln über so viel Hin und Her. Er will das nun erst recht klären.

Ergo: Beide Geräte stehen derzeit noch vor Ort, neue Termine habe ich für keines.

Die ersten Abbauarbeiten in Findorff (2/3)

Ebenfalls verschwunden sind schon einige der Tiefkühltruhen. Die beiden großen Sydney-Truhen, inzwischen auch schon jeweils drei Jahre alt, sind ein Teil des Lohns, den unser Schrotti für die Auf- und Ausräumarbeiten bekommt. Für die anderen Truhen gibt es sicherlich auch noch Geld, aber wohl deutlich weniger:


Nur mit eigener Truhe!

Von Langnese Unilever gibt es einige neue Eissorten mit "Zusatznutzen", wie zum Beispiel zuckerfrei, vegan, mit Ballaststoffen oder ganz im aktuellen Trend mit besonders viel Protein. Vermarktet werden sie unter dem Namen "Freezing Good", aber um Himmelswillen nicht einfach so in der nicht näher bezeichneten großen Kühltruhe oder gar der Langnese-Kleineistruhe. Nein, diese Produkte dürfen / können / sollen / müssen, wenn ich den Vertreter richtig verstanden habe, ausdrücklich wie ausschließlich in einer eigenen kleinen Truhe angeboten werden.

Da für besagte Truhe keine Fläche frei ist, kamen wir dann nicht zusammen.

Ausfall Sydney Nummer 1

Eine unserer wunderbaren Sydney-Truhen ist nach rund 1,5 Jahren Betrieb aufgetaut, der Warenschaden war nicht ganz unerheblich. Schuld war die Sicherung in unserem Verteilerschrank. Warum sie jedoch rausgeflogen ist, weiß keiner: Der Techniker für die Kühlanlagen hat alles durchgemessen, die Truhe ist augenscheinlich hundertprozentig in Ordnung. Im Fehlerprotokoll stand auch nichts, es war einfach irgendwann kein Strom mehr da. Ein anderes Gerät hat den Ausfall auch nicht verursacht, jede Truhe hat nämlich ihre eigene Absicherung, die sie sich mit keinem weiteren Verbraucher teilt.

Was den Ausfall nun verursacht hat, wird wohl nie aufgeklärt werden. Inzwischen hängen die Truhen aber mit an der Überwachung dran, die permanent die Temperaturen und Systemzustände kontrolliert und bei Problemen schnell genug eine Warnung versendet, sogar an mich per E-Mail. Insofern bin ich da jetzt (wieder) ganz entspannt.


Magnetlampe in der TK-Truhe

Fundstück in einer unserer Tiefkühltruhen: Eine kleine LED-Leuchte mit Magnethalterung, die bei Rossmann mal für etwa 3 Euro verkauft wurde (oder noch wird?), also keine große Summe, von der wir hier reden. Wie lange die da schon hängt oder ob sie absichtlich oder versehentlich dort hingekommen ist, lässt sich wohl nicht mehr herausfinden …


Bake-Off-Ware in den Tiefkühltruhen

Der Platz in unserem Tiefkühlschrank in der Backstube reicht schon lange nicht mehr aus. Inzwischen ist unser Sortiment größer geworden. Meistens bekommen wir es irgendwie hin, so genau zu bestellen, dass zwar immer mal ein paar Artikel für ein oder zwei Tage nicht da sind, aber das Regal nicht nach DDR 2.0 aussieht.

Manchmal holt einen aber das Phänomen ein, dass sich so viele Artikel gleichzeitig dem Ende nähern, dass die Bestellung unumgänglich etwas größer ausfällt. So einen Fall hatten wir vor ein paar Tagen erst und das ist der Grund, warum sich einige Kartons mit den Aufback-Rohlingen in den Tiefkühltruhen im Laden unter und zwischen der anderen Ware tummeln. Geht nicht anders, wir haben nur diese beiden Lagermöglichkeiten.

Noch, wohlgemerkt! Wenn alles klappt und nichts mehr dazwischen kommt, haben wir in zwei Wochen nämlich endlich die beiden Kühlräume wieder. :-)


Chaos in der Fertiggerichtetiefkühltruhe

Klar kann man eine Tiefkühltruhe so hinterlassen, dann ist man eben ein dummer Karussellbremser, dem beim Händewaschen die Ärmel im Wasserstrahl hängen sollen.

Und wer hat's schließlich aufgeräumt? Die Ines, die das Chaos zwar nicht angerichtet, aber zuerst (oder vielleicht aber auch nicht …) entdeckt hat.


Stilblüten der Platznot (von oben betrachtet)

Auch über die Videoanlage sieht man ganz gut, sogar besser als auf dem Foto, wie blöde die Ecke mit den beiden Weihnachtsaufstellern beim Kühlregal ist. Aber nicht mehr lange und hier wird es wieder etwas entspannter und im nächsten Jahr werden wir uns mit der Herbst- und Weihnachtsware etwas mehr vorsehen.


Immer schlimmer!

Eine ältere Dame stand vor der Tiefkühltruhe mit dem Gemüse, in dem sich neben sortenreinen Produkten auch die unterschiedlichsten Gemüsemischungen befinden. Teilweise finden sich die Hinweise auf den Packungen, dass die Produkte vegan / vegetarisch sind.

Eine Kollegin stand gerade dort in der Nähe und bekam mit, wie die alte Dame den Kopf schüttelte, als sie so eine Packung in der Hand hielt, und laut dachte: "Das mit dem veggie überall wird auch immer schlimmer."

Hallo? Sie stehen da gerade vor dem Tiefkühlgemüse. :-)

Stilblüten der Platznot

Die vor einigen Monaten vorbestellte Weihnachtsware trudelt unaufhaltsam bei uns ein. Auch wenn wir uns mit Aufstellern inzwischen sehr zurückhalten, Süßwaren und Herbstgebäck werden geliefert, sollen auch geliefert werden – aber die gesamte Platzsituation bei uns im Markt, vor allem auch das knappe Lager im Hintergrund, fordert seinen Tribut.

So stehen inzwischen sogar die Weihnachtssachen überall im Markt verteilt, alleine schon an der Ecke zwischen den Tiefkühltruhen und dem großen Kühlregal befinden sich zwei Aufsteller mit Schokoladenpräsenten und Baumbehang.

Ich bin mit dieser Situation überhaupt nicht glücklich, aber momentan ist das leider auch nicht zu ändern. Die große Hoffnung liegt in der Rampenerweiterung auf dem Hof, damit wir Platz für Leergut (Rollcontainer etc.) schaffen können, die sonst bislang immer im Laden auf der Verkaufsfläche stehen (müssen).


Ramponierte Sydney-Truhe

Die nächsten beiden Sydney-Tiefkühltruhen, die hier im Alltag gelitten haben und momentan mit ziemlich üblen Beschädigungen hier im Laden stehen.

Die linke der beiden Truhen mit Gebäck und Kuchen muss zwei Schläge abbekommen haben (Rollcontainer dagegen gefahren?), so dass trotz der Stoßleiste auch hier zwei Stücke des Gehäuses weggebrochen sind. Im Gegensatz zu der abgebrochenen Ecke an der Pommes-Truhe, sind diese beiden Stücke aber noch vorhanden und lassen sich bestimmt irgendwie wieder festkleben. Ärgerlich ist das aber allemal.







Auch ärgerlich ist der Schaden an der anderen Kuchen-Truhe. Dort ist vermutlich unser Getränke-Lieferant mit seinem mit einer Palette beladenen Elektrohubwagen an der Stoßleiste entlanggeschrabbt. Die ist zwar nur geklebt und lässt sich deswegen als Verschleißteil zwar relativ problemlos austauschen, aber einerseits kostet auch das wieder Geld und andererseits sieht es bis dahin einfach scheiße aus. :-(


Die Sydney-Ecke

Die beiden Gummileisten links und rechts sind zwar auch schon reichlich angeschlagen, aber die sind ausdrücklich als Stoßstange konzipiert und somit als Verschleißteil relativ einfach austauschbar.

Wie jedoch dieses etwa 2 x 4 cm große Loch in das Gehäuse einer unserer Sydney-Truhen gekommen ist, bleibt ein großes Rätsel. Habe nun mal beim Hersteller angefragt, ob man das Stück des Kunststoff-Gehäuses austauschen kann. Wäre schade, wenn wir nun nach nicht mal einem Jahr schon solche sichtbar demolierten Truhen hier stehen hätten. :'(


Demolierte TK-Scannerleisten

Im Oktober 2018 haben wir die Scannerleisten an die neuen Tiefkühltruhen geklebt. Nach nur einem Dreivierteljahr sind diese nun schon an mehreren Stellen beschädigt und zerbröselt, was natürlich richtig cool aussieht.

Diese Plastikklebeschienen sind ein Centartikel und noch kartonweise vorrätig. Die Arbeit jedoch, die alten Leisten zu entfernen, die neuen wieder zuzuschneiden und nach dem Aufkleben die Etiketten wieder neu zu stecken, vor der graut es mir mehr. Aber das wird in dieser Woche noch von uns gemacht, denn ich werde jedes vermeidbare Detail, das den Markt hier wieder abwertet, tunlichst vermeiden.