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Draufsicht auf das Einkaufszentrum in Achim

Ich glaube, der gescheiterte Laden in Achim wird mich noch lange verfolgen. Irgendwie werden irgendwo immer wieder Fotos und Erinnerungen auftauchen. So wie dieses Bild, das ich noch im Archiv entdeckt hatte. Zu sehen ist in der Google-Earth-Draufsicht das Einkaufszentrum in der Friedrichstraße, der Pfeil zeigt genau auf den (Kunden-)Eingang des Marktes. Die reine Verkaufsfläche war das senkrechte Rechteck, der Bereich mit Lager und Nebenräumen das quadratische Stück Dach daneben.

Wenn ich wieder mal in der Gegend bin, werde ich bestimmt auch dort vorbeifahren und gucken, wie sich die Ecke verändert hat. Oder auch nicht


Zu nah und gar nicht gut!

Gerüchteweise soll in nur rund 300 Meter Entfernung zu unserem kleinen Markt in der Münchener Straße auf dem (ehemaligen und momentan in Räumung befindlichen) Areal eines Autohändlers ein Objekt mit mehrere Eigentumswohnungen gebaut werden. Das wäre ja eigentlich eine tolle Meldung, wenn nicht auch das Gerücht herumgehen würde, dass dort ein großer Mitbewerber mit "R" einen Laden eröffnen wird.

Ich würde ich an dem Standort vermutlich nicht mit einem Neubau mein Glück versuchen. Nach links kommt die Eisenbahn und dahinter quasi nichts mehr und nach rechts sind wir und in der Parallelstraße ein weiterer Rewe-Markt und nach Norden kommt noch ein Rewe. Aber unabhängig von meiner Einschätzung des Standorts: Wenn das so passiert, sehe ich für unsere Zukunft in der Münchener Straße ziemlich schwarz.

Liest hier keine von Rewe mit, der singen könnte? ;-)

Nachtrag: Danke für den Hinweis im ersten Kommentar. Ich habe gerade mit einem der Geschäftsführer des Immobilienunternehmens telefoniert, das für den Standort zuständig ist. Da ist kein Rewe oder sonstiges Gewerbe vorgesehen, nur die 45 Wohnungen. Also statt Panik machen sich da eher potentiell neue Kunden breit. :-)



(Screenshot: Google Earth)

Schließf … -Ach!

Vor einigen Jahren hatte unsere Hausbank den Nachttresor abgeschafft. Da ich das Geld weiterhin am Abend loswerden wollte, mietete ich mir ein Schließfach, um die Tageseinnahmen dort wie ehemals beim Nachttresor zu deponieren und dann tagsüber, während der Banköffnungszeiten, zu entnehmen und regulär einzuzahlen.

So unpraktisch, wie das gerade klingt, war es auch tatsächlich und so haben wir das sage und schreibe ein einziges mal gemacht. Seit dem ist das Schließfach ungenutzt. Eigentlich wollte ich es auch schon längst wieder gekündigt haben, aber ich habe irgendwie die Schlüssel verschludert und weil ich das nicht zugeben wollte, habe ich das Schließfach eben behalten und die jährliche Gebühr in Kauf genommen.

Aber bald zieht unsere Bankfiliale um und sämtliche Schließfächer im alten Gebäude wurden gekündigt. Da musste ich leider mit der Wahrheit rausrücken und so werde ich demnächst 260 Euro für das Öffnen des ohnehin leeren Fachs berappen müssen.

Kleiner Kühlschrank zu verschenken

Aus der alten Bäckereifiliale haben wir im Markt in Findorff noch einen kleinen Kühlschrank ohne Tiefkühlfach herumstehen. Das Teil hat zwar Gebrauchsspuren, ist aber funktionsfähig! Vielleicht nicht mehr unbedingt tauglich für die heimische Küche, aber für eine Verwendung in Werkstatt, Kleingarten, Wochenendhaus, Baustelle oder Garage ist das Teil absolut ausreichend.

Ich habe ihn aktuell in einer lokalen Verschenkegruppe bei Facebook drin und wenn da jemand eindeutiges Interesse verkündet, ist er weg. Sollte sich das mit einer Meldung hier überschneiden, hat derjenige in der Gruppe leider Vorrang.

Falls ihn von euch jemand (kostenlos, aber nur an Selbstabholer!) haben möchte, reicht eine entsprechende E-Mail in meine Richtung und ich stoppe umgehend das Angebot in der Gruppe, aber nur wenn da noch kein konkretes Interesse besteht! Sollte bei Facebook jemand schneller sein, werde ich diesen Beitrag entsprechend kennzeichnen.




Kleine Anzeige im "Findorffer"

Der Bürgerverein Findorff hat ein eigenes kleines Blatt, in dem Termine und Veranstaltungen bekanntgegeben werden und das sich über die geschaltete Werbung finanziert. Dieses Blatt hatte immer ein Freund von mir herausgegeben. (Ich frage mich gerade, warum wir da nie für eine Anzeige zusammengekommen waren…) Nun hat er die Zusammenarbeit mit dem Verein aufgegeben und kümmert sich um ein neues Magazin. Und was macht der Bürgerverein Findorff? Gibt das alles an einen größeren Verlag hier in Bremen ab, der auch eine der Werbezeitungen vertreibt, und die haben mich als Kunden natürlich prompt kontaktiert.

Naja, zumindest einmalig haben wir nun diese kleine Anzeige drin gehabt. Ob ich das noch mal mache, weiß ich nicht. Irgendwie habe ich ja jetzt auch ein schlechtes Gewissen damit…


Entscheidung

Ich habe heute nachmittag eine der schwerwiegendsten Entscheidungen meines Lebens treffen müssen.
Es gibt hier in der Gegend ein Gebäude, in dem sich schon immer ein Supermarkt befand. Schon vor zehn Jahren überlegte ich, daß, sollte ich mal die Chance bekommen, ich genau DEN Laden betreiben möchte. Heute war es so weit. Nur eine kleine Unterschrift auf den Mietvertrag setzen und der Wunschtraum, als zweites Geschäft ausgerechnet diesen einen bekommen zu können, würde wahr werden.

Abzuwägen gab es eine Menge Faktoren: Investiert werden müßte rund eine viertel Mio. Euro, der Mietvertrag läuft über 10 Jahre und beinhaltet ein paar böse Klauseln. Nämlich, daß der Mieter neben seiner Grundmiete und den Nebenkosten auch sämtliche, das Gebäude betreffenden, Kosten selber zahlen muß. Also Grundsteuer, Versicherungen und anfallende Reparaturen. Dazu kommt, daß in dem Vertrag nicht einmal eine Option existiert, mit der man notfalls früher aus dem Vertrag rauskommt. Natürlich könnte man mit dem Markt auch gutes Geld verdienen. Es kann auch durchaus sein, daß in den kommenden Jahren keinerlei nennenswerten Instandsetzungen notwendig sind. Genauso könnte es sein, daß die Decke einstürzt und ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro entsteht, den ich selber zu tragen hätte.

Ich hatte vorhin ca. eine Stunde Zeit, über all diese Dinge nachzudenken und eine Entscheidung zu treffen. Chance oder Risiko? Verdienst oder Verderb? Mein Kopf wollte diesen Markt auf jeden Fall haben, auf den ich jahrelang gegeiert habe. Mein Bauch sagte mir, daß ich den Vertrag nicht unterschreiben soll.

Ich habe es nicht getan.

Nachtrag:
Die eine Stunde ergab sich zufällig. Das hatte also nichts mit der sprichwörtlichen "Pistole auf der Brust" zu tun, sondern war tatsächlich ein Zufall.