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Hochverdichteter Energydrink-Gondelkopf

Das Kopfregal mit den Energydrinks hat ein Kollege heute umgebaut, nachdem wir vorher zusammen besprochen hatten, wie man die Platzierung am besten gestalten könnte. Dabei sind zwei neue Fachböden ins Regal gekommen, so dass wir ab sofort die volle Auswahl abbilden können. In das große Loch in der Mitte kommen morgen noch die verschiedenen Red-Bull-Variationen, von denen unser Bestand aktuell relativ überschaubar ist. :-)


Pürree im Karton

Ich weiß nicht, wer dafür verantwortlich ist, oder ob das überhaupt die selbe Person verbockt hat, aber Artikel mit Karton in die Regale zu stellen, ist eine blöde Angewohnheit und nicht unser Stil, den wir seit fast 21 Jahren leben.

Im Gegensatz zu den Trinkpäckchen sieht es hier aber nicht nur blöde aus, sondern bewirkt auch noch, dass man als Kunde die Ware gar nicht richtig greifen und aus dem Regal nehmen kann.

Auspacken, rechts rein, links raus, nicht aufregen. :-P


Orangen Fruchtsaftgetränk

Liebe Kollegen, man kann das natürlich so ins Regal stellen. Man muss aber nicht.

Im Idealfall hält man sich an die vorgegebene Platzierung (Profitipp: Unsere Etiketten stecken linksbündig mit der Ware), packt die Sachen aus dem Karton aus und stellt sie dann noch mit dem Bild nach vorne ins Regal. :-(

Seufz …


Noch mehr Süßkram neu im Laden

Die Lindt-Ware steht hier seit gestern Nachmittag übrigens auch ordentlich im Regal. Der Vertreter hat zwar etwas zu großzügig bestellt, aber zumindest ist die Fläche üppig gefüllt und auch die Anordnung ist der Kollegin meiner Meinung nach ganz gut geglückt.

Bleibt zu hoffen, dass das mit den Außendienstler-Besuchen oder aber zumindest mit der kontinuierlichen Warenversorgung diesmal dauerhaft funktioniert.


Neuplatzierung Batterieregal

Eines der Sortimente, das sich gefühlt am schnellsten durch Aus- und Einlistungen vermuddelt, ist das Regal mit Batterien. Nach Kundenwünschen haben wir nun diverse Sorten Knopfzellen neu im Sortiment, darunter auch die vier gängigsten Sorten Hörgerätebatterien. Mir gefällt es:


Mini-Regal für die Minis

Aus Platzgründen ist das gesamte Drogerie-Sortiment bei uns auf ein notwendiges Minimum reduziert. So haben wir auch ein kleines Regal für Babys, aber das kann sich natürlich nicht mit dem Sortiment in den großen Warenhäusern oder Drogerieketten messen. Muss es auch gar nicht. Das ist tatsächlich bei uns eines der Sortimente, wo wir als Notfall-Lückenbüßer herhalten, aber damit kann ich auch leben, denn das war schon immer bei uns so. Niemand sieht uns als die Kompetenz für Babyzeugs an, aber mit unserer Auswahl an Brei und Mahlzeiten, Pflegeprodukten und Windeln kann man zumindest notfalls mal einen Abend oder ein Wochenende überbrücken.


Umplatziert für mehr Absatz

Immer wieder hört man, von Kunden, dass Supermärkte "immer alles umbauen" und dass Kunden damit total unglücklich sind. Gemäß dessen, was Kunden sich wünschen, versuchen wir hier im Markt in der Gastfeldstraße Umbauten und Umplatzierungen nach Möglichkeit zu vermeiden.

Ganz ohne geht es einfach nicht, da die Produktlandschaft täglich (!) Veränderungen unterliegt und früher oder später immer mal eine große Neugestaltung in den Regalen fällig ist.

In den letzten Wochen hatten wir einen Teil des Regals mit Körperpflegeprodukten neu gestaltet und in dem Rahmen zwei eher nicht so starke Artikel an vollkommen neue Plätze gestellt. Plötzlich verkaufen wir diese Sachen halbwegs gut, die wir bislang als Ladenhüter angesehen und eigentlich nur der Vollständigkeit halber behalten haben.

Offenbar stimmt also die Theorie, dass Kunden (Stamm-, nicht die Laufkundschaft) irgendwann über Sachen hinwegsehen und in ihrem gewohnten Trott immer nur die gleichen Sachen kaufen. Darum werden immer mal neue Produkte ins Blickfeld gerückt.

Wir bleiben unserer Linie aber treu und haben lieber glückliche Kunden, die wissen, was sie hier wo bekommen, als dass alle paar Monate neue Artikel in den Fokus gerückt werden, ohne dass dafür eine wirkliche Notwendigkeit besteht.

Der zukünftige Zotter-Lindt-Gondelkopf

Unser Zotter-Regal macht gerade eine Wandlung durch. Die Trinkschokoladen und Balleros haben wir seit dem Ende des Onlineshops eigentlich nur noch aus Tradition im Sortiment gehabt. Natürlich haben wir davon auch immer wieder welche verkauft, aber oft kamen wir mit den Haltbarkeitsdaten an die Grenze.

Da immer wieder Kunden nach Lindt-Schokolade fragen, haben wir nun beschlossen, das Regal zu optimieren. Von Zotter behalten wir nur noch die klassischen 70g-Tafeln, auf fünf Fachböden immer noch in erstaunlicher Auswahl, aber die drei Fächer darunter werden wir für eine Auswahl an Schokolade und Pralinen aus dem Hause Lindt zur Verfügung stellen. Schiefgehen kann eigentlich nicht viel, im Gegenteil sogar, denn Lindt tauscht abgelaufene Ware wieder um.

Während wir die restlichen Produkte aus Österreich verkaufen, stehen die Schweizer also quasi schon in den Startlöchern. Jetzt fehlt dazwischen nur noch eine kleine Ecke für Spezialitäten aus Liechtenstein, dann haben wir's. :-)


Fischkonservenregal

Beim großen Umbau vor gut zwei Jahren sind viele Regale nach "Schema F" eingeräumt worden, maßgeblich nach den Platzierungsempfehlungen der EDEKA. Das war die einfachste und schnellste Lösung, die Regale in den knapp drei Tagen zu bestücken, wobei die Platzierungen nicht von uns sondern einem externen Team erledigt wurden. Unser vormals einen ganzen Regalmeter umfassendes Regal mit Fischkonserven schrumpfte damals auf etwa 2/3 der ursprünglichen Größe zusammen, weil im unteren Bereich auch noch die Wurstkonserven Platz finden mussten.

Letztere sind nun umgezogen, da wir an anderer Stelle optimieren konnten, und so werden wir die Fischkonserven wieder auf das alte Format erweitern. Vor allem, und das war mir der wichtigste Punkt an der Sache, werden wir die ganzen Dosen wieder mit der breiten Seite zum Kunden ins Regal stellen. Ja, sie standen seit dem Umbau mit der schmalen Seite nach vorne im Regal, so dass man die Sorten entweder herausnehmen oder ansonsten nur am Regaletikett unterscheiden konnte.

Ist so noch nicht fertig, vor allem sollen da noch einer oder sogar zwei Fachböden zusätzlich ins Regal kommen, aber es ist schon viele Male besser als bisher. :-)


Displayschaden-Karton

Liebe Verpackungshersteller – wenn ihr einen Karton konstruiert, der mittels Perforationen dazu geeignet sein soll, bequem aufgerissen und dann so wie er ist ins Regal gestellt zu werden, dann besorgt euch doch bitte scharfe Werkzeuge für die Perforationen und pappt nicht auch noch drumherum und quer über die Perforationen ein dickes Klebeband.

Und das ist dann ein hübscher, dekorativer Regalkarton. Grmpf.


Neu sortiertes Rinatura-Regal

Früher und auch heute noch ist es üblich, dass es in Supermärkten "das" Bio-Regal gibt, in dem dann alle wesentlichen Bio-Produkte auf einem Haufen versammelt stehen. So einen Regalmeter hatten wir zu unseren Anfangen für 20 Jahren auch mal hier im Laden, jedoch sind wir schon früh dazu übergegangen, die ökologisch produzierten Artikel immer mit in die Regale zum Rest der jeweiligen Warengruppe zu stellen. Nur so war es überhaupt möglich, so ein großes Bio-Angebot hier auf der Fläche unterzubringen.

Aber ein kleines "Bio-Regal" haben wir irgendwie immer noch. War eigentlich mal der Reformkost-Anteil (Rinatura) des Liferanten Rila, "Gesundheitskost" aber nicht zwingend ökologisch. Inzwischen sind die Produkte jedoch vollständig (glaube ich) auf Bio umgestellt worden und so haben wir irgendwie doch ein "Bio-Regal", wenngleich in diesem Fall alles unter einem Namen vermarktet wird. Nachdem die Außendienstlerin das Regal nun mal mit Sinn und Verstand umgeräumt hat, haben wir nun auch wieder eine schöne Platzierung darin und sogar noch Platz für ein paar neue Artikel. :-)


Chocos Choco Krispies

Im Cerealien-Regal stecken zwei Schilder nebeneinander: "Kellogg's Choco Krispies" und "Kellogg's Chocos". Einer der beiden Artikel war leer und als ich diese Packungen ins Regal stellen wollte, entschied ich mich für den linken Regalplatz. Wo hättet ihr die Packungen untergebracht? Links oder rechts? Auch alle von mir befragten Kollegen wählten spontan die linke Seite aus.

Das war aber leider falsch. Die "Choco Krispies" sind nämlich diese "Smacks"-ähnlichen Teile, nur eben mit Schokolade. Die "Chocos" sind die auf dem Foto abgebildeten chipsförmigen Gebilde und gehören auf die rechte Seite. Verwirrender kann man seine Verpackungen kaum gestalten …

Eine Abgleich der sowohl auf den Produkten als auch den Etiketten aufgedruckten EAN-Nummern hätte das Durcheinander von Vornherein vermeiden können, immerhin gebe ich auch grundsätzlich allen neuen Mitarbeitern diese Anweisung mit auf den Weg, aber für mich war das so eindeutig, dass ich gar nicht damit gerechnet hatte, dass ich da gerade einen Fehler einbaue … :-P


Eigenmarken-Limo-und-Wasser-Platzierung

Seit der Neugestaltung unserer Getränkeabteilung im September 2018 hat sich viel getan. Das im verlinkten Beitrag erwähnte "Feintuning" haben wir aus unterschiedlichen Gründen bis heute nicht hinbekommen – im Gegenteil sogar eher, denn durch ständige Sortimensveränderungen (selbstgemachte oder durch Veränderungen in der Produktlandschaft entstandene) ist mittlerweile sogar die vormals "halbwegs mit Sinn und Verstand" entstandene Platzierung inzwischen stellenweise schon wieder arg aus den Fugen geraten. Daran arbeiten wir jetzt aber, damit wir mal wieder eine ordentliche Getränkeabteilung mit Sinn und Verstand hier im Laden haben.

Ein erster Schritt war jetzt, die Platzierung der Limonaden und Mineralwasser unser Eigenmarke zu überarbeiten. Vor allem haben wir jetzt sowohl Platz für die Sechserträger in Folie als auch darüber für die einzelnen Flaschen der selben Ware – in der Hoffnung, so mal dieses Chaos mit den aufgerissenen Paketen in den Griff bekommen zu können.


Sich verkleinerndes H-Milch-Regal

Unser H-Produkte-Regal bietet für die Discount-H-Milch lediglich den Platz für ein paar Kartons jeder Sorte. Trotz des "Aldi-Preises" müssen wir die Sachen auch nicht in größeren Mengen vorrätig haben, die angebotene Ware reicht locker aus, um von Lieferung zu Lieferung nicht ausverkauft zu werden.

Erstaunlich eigentlich. Wenn ich an meine Anfänge im Einzelhandel denke, habe ich den Artikel "H-Milch" als absoluten Renner im Kopf. Die beiden Sorten (Vollmilch und fettarme Milch) standen jeweils als ganze Europalette im Markt und etliche Kunden haben die Milch auch gleich kartonweise gekauft.

Unser H-Milch-Regal H-Produkte-Regal besteht mittlerweile ohnehin fast zur Hälfte aus Alternativen zur Kuh-Milch: Allen voran Sojamilch, aber auch die vielen Variationen Hafermilch, Dinkelmilch, Reismilch, Mandel- und ja sogar auch Erbsenmilch findet man bei uns – und in der Summe verkaufen wir davon mehr, als von der tierischen Variante. Ob das nun aber nur eine Besonderheit in meinem Markt ist und sich unsere Kunden bewusster / alternativer als anderswo ernähren, vermag ich jedoch nicht zu sagen …