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Die Harstsche Staubecke

Als ich gestern das Ritter-Sport-Regal nach ein paar Jahren zur Seite geschoben habe (immerhin ist es wie im verlinkten Beitrag schon angekündigt ab nächster Woche endgültig Geschichte), offenbarte sich darunter ein Kunstwerk. Angeblich ist dieses Werk anlässlich des Besuchs eines wichtigen buddhistischen Mönchs installiert worden. Genaueres werden wir nie erfahren, denn eine Mitarbeiterin zerstörte die Installation unter dem Vorwand "den Fußboden saubermachen" zu wollen.


Das Hachez-Provisorium

Schon haben wir das nächste Platzierungs-Provisorium im Laden: Das Hachez-Regal hat den Weg in den Schrott gefunden, da wir den Platz für die neuen Kühlmöbel benötigten. Die Ware steht nun erst mal auf drei freien Fachböden, auf denen sich bis letzte Woche noch die "Störtebeker"-Biersorten befunden haben.

Ist irgendwie Murks, aber auch nur noch bis einschließlich Samstag so. Nächste Woche kommen die neuen Regale und da wird auch Hachez auf einem Kopfregal seinen neuen Platz finden.


Herbstliche Gebäckvariationen

Oder auch kurz: Die erste Weihnachtsware. :-P

Jetzt auch bei uns, wobei wir ja vermutlich mal wieder zu den Läden gehören, die als letzte mit diesen Artikeln anfangen. Auspacken werden wir die Paletten und Aufsteller aber frühestens übernächste Woche, wenn hier die neuen Regale stehen und wir das ganz große Chaos hinter uns gebracht haben.


Schrott und kein Schrott!

Von mehreren Firmen haben wir Material hier stehen, um die Ware zu platzieren. Da die Sachen offiziell nicht uns gehören, habe ich natürlich ganz brav überall nachgefragt, ob wir die Teile verschrotten dürfen beim Umbau. Alles ist alt und benutzt, teilweise beschädigt aber auf jeden Fall mit starken bis sehr starken Gebrauchsspuren. Die normale Antwort in solchen Fällen ist eigentlich immer gleich lautend.

Brotregal mit Bake-Off-Modul von Wendeln / Kamps / Lieken, steht seit 2002 hier im Markt: "Bloß verschrotten, wir wollen davon nichts wiederhaben."

Coca-Cola-Block: Schon geklärt.

BiFi: Der Ständer ist ein Überbleibsel noch aus Kaiser's-Zeiten und stand damals hier im Laden, als wir hier eingezogen sind. Ich habe mir da jetzt die Mühe gespart, noch irgendjemanden zu fragen.

Hachez: "Wenn ihr das verschrotten könnt, dann weg damit."

Nur der blaue Vilsa-Ständer, etliche Jahre alt, verbogen und mit abgeplatzer Farbe, sorgte für Verwunderung: Der soll ausdrücklich nicht verschrottet werden, sondern wird wieder abgeholt. Alles klar, ist ja deren gutes Recht. Aber das ist schon gewissermaßen ungewöhlich. :-D




Weihnachtskerzenaufsteller

An einer etwas weniger beachteten Ecke im Laden steht dieser Aufsteller mit Kerzen, die ganz offensichtlich eher dem weihnachtlichen Sortiment zuzuordnen sind. Das wäre Anfang September nicht weiter erwähnenswert, wenn das Ding da nicht noch seit dem letzten Jahr stehen würde.

Egal, jetzt kann er auch bleiben. :-D

(Wird nun in den nächsten Wochen vermutlich mehrfach hin und her geschoben.)


Guzinos-Aufsteller

Einer der letzten Aufsteller, die wir momentan noch im Laden stehen haben: Guzman's Guzinos Gemüsesnacks in drei verschiedenen Sorten. Sind eigentlich ganz lecker, aber nur weil ein Produkt überwiegend aus Gemüse besteht, heißt das ja nicht, dass man damit abnehmen kann. Snack bleibt Snack. und wer bei seiner Ernährung auf den Brennwert achtet, hat mit Kartoffelchips (z.B. Lorenz Naturals Leicht 472kcal/100g) bestimmt mehr Spaß, als mit den ca. 400kcal/100g) bei den Guzinos. Aber das ist ja wie so oft nur mein persönlicher Geschmack. :-)


"Mitzi Blue"-Aufsteller am Ende

Seit über acht Jahren haben wir den "Mitzi Blue"-Aufsteller hier im Laden stehen. Das Ding besteht aus zusammengesteckten und mit Gummibändern fixierten Holzpappe-Elementen und ist damit für den harten Alltag im Supermarkt eigentlich gar nicht so richtig tauglich. Kurz: Man sieht dem Drehgestell das Alter inzwischen überdeutlich an.

Die letzte Ware darin landet in den nächsten Tagen auch noch auf dem Restetisch und dann wird der Mitzi-Blue-Ständer neben vielen anderen Ladenbauelementen das Zeitliche segnen.


NuWell

Auch wenn ich mich derzeit aufgrund der laufenden und auch noch bevorstehenden Umbaumaßnahmen mit Aufstellern und Aktionsware sehr zurückhalte, dieses Display mit glutenfreien Nudeln aus grünen Erbsen, roten Linsen und Kichererbsen als Alternative zu den klassischen Teigwaren "musste" ich einfach bestellen.

Ob die laufen? Ob's der Ladenhüter 2019 wird? Wer weiß. :-)


Krönchen-Omchen

Unsere "Gurken-Oma" musste schon viel ertragen: Aufkleber, Kussmünder, schwarze Augen, Hitler-Bärtchen, Zahnlücken – aber dass ihr jemand eine Krone verpasst, hatten wir auch noch nicht.

Lange wird's die Dame bei uns in der Form wohl auch nicht mehr geben. Momentan sieht es aus, als wenn die neue Ladengestaltung den Platz nicht hergeben wird. Aber das ist noch nicht in Stein gemeißelt …


Neuer Kartenständer

Nach rund anderthalb Jahren wurde unser Drehgestell mit den Guthabenkarten gegen ein neues ausgetauscht. Der neue Ständer ist noch etwas größer und bietet deutlich mehr Fläche. Geliefert wurde das schwere Ding von einer Spedition an einem der Tage, an denen wir Anfang Juni das Loch vor der Eingangstür hatten.

Ist irgendwie keine feine Art, das Ding einfach vor dem Laden abzustellen und sich mit maximaler Geschwindigkeit zu verpissen, nachdem meine Mitarbeiterin die Unterschrift geleistet hatte. Er hätte zumindest mal helfen können, denn mit der Baustelle vor dem Eingang konnten wir unsere Blechrampe nicht hinlegen. Mit tatkräftiger Unterstützung durch die Bauarbeiter haben wir das Gestell dann aber doch noch in den Laden bekommen.

Inzwischen steht der neue Ständer übrigens auch bestückt im Laden.


FAN SHOP

Schon rund vier Wochen vor Beginn der Fußball-WM hatten wir diesen Aufsteller im Laden stehen. Irgendwas hatte mich veranlasst, da einfach mal zuzuschlagen. Inzwischen ist die Weltmeisterschaft in vollem Gange und ich mache mir Sorgen, dass wir auf dem Geraffel sitzen bleiben. Der Kleinkram läuft zwar, aber in der Masse liegen die Artikel doch eher wie das sprichwörtliche Blei in dem Pappaufsteller.

Los jetzt, mal'n bisschen mehr Nationalgefühl. :-)


Meine Frau in der Papppresse

Nach mehreren (erfolglosen) Versuchen, den alten Berentzen-Pappaufsteller mit der Dame in Stiefeln, Minirock und Cowboyhut zu verschenken, habe ich sie jetzt eiskalt in die Papppresse gestopft und als Sekundärrohstoff dem Papierrecycling zugeführt.

Natürlich nicht, ohne vorher noch ein paar Fotos davon gemacht zu haben. Die kleinen Snapchat-Spielereien bitte ich zu entschuldigen. :-)

Schwach besaitete Gemüter sollten den Film lieber nicht ansehen. Ab 1:57 ist ein schweres, offenes Thoraxtrauma zu sehen.

Kurz: r.i.p.