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GEHIRRRRRRN!

Beim Blick in den heimischen Kühlschrank stutze ich: Was hat meine Frau denn da merkwürdiges mitgebracht? Eingelegtes Hirn im Glas? Lecker. Also "lecker"… Wer soll das denn essen?

Okay… Alle wieder durchatmen. Ist ein Bio-Frischkäse aus Schafsmilch in Paprika-Chili-Marinade, den wir ganz neu im Sortiment haben.


Bierbörse DEL 2017

Am Wochenende fand in Delmenhorst eine Veranstaltung mit insgesamt ca. 30 Imbiss-, aber vor allem auch Bierständen statt. Im "größten Biergarten der Stadt" gab es ca. 400 verschiedene Biersorten zu probieren. Obwohl klar war, dass wir nicht alle schaffen würden, haben wir die Anreise auf uns genommen. Viel zu berichten gab es eigentlich nicht, aber ein paar Schnappschnüsse habe ich doch hinbekommen …

Ich hatte mir leider nicht gemerkt, an welchem Stand wir dieses Schild gesehen hatten. Aber der Hinweis "seit 3 Jahren" brachte mich schon zum schmunzeln. Könnte Hacker Pschorr gewesen sein, Augustiner war es jedenfalls nicht.



Ein Schokoladenbier aus Belgien mit 11 Umdrehungen. Geschmacklich war's nicht so mein Ding – aber zwei Flaschen davon und man hängt an der Kakaobohne. ;-)



Ich dachte erst, ich bin betrunken und sehe alles doppelt – aber dann wurde mir klar, dass diese Lichterkette pro Farbe vier Lampen nebeneinander hat. Lustiges Teil. :-D



Es ist ein Mythos, dass wir bei der Bierbörse nüchtern bleiben!

(Und DER Spruch ist ausgeliehen bei einem Kommentar von Gregor zu einem exotischen Leergut, das ohnehin morgen früh hier rein sollte. Da ist nämlich eine Flasche "Mythos" bei uns aufgetauscht. Werdet ihr ja später sehen …)



Der Blogleser vor deiner Tür

Vor ein paar Tagen wurde durch das Zusammentreffen mehrerer Zufälle das wohl bestgehütetste Geheimnis gleich nach Area 51 gelüftet: Da will man gerade gemeinsam mit der Familie zu Abend essen und plötzlich steht ein Shopblogger-Fan vor unserem (privaten) Haus.

Aber der Martin war zum Glück gar nicht aufdringlich, sondern nur nett und schüchtern und es tat mir auch Leid, dass ich ihn mehr oder weniger abwürgen musste. Drinnen haben aber fünf weitere Personen am gedeckten Tisch (und kälter werdenden Essen) auf mich gewartet.

Die Autogrammkarte (Ja, ich habe sie wiedergefunden! (Ja, mir war das ganze Paket zwischenzeitlich abhanden gekommen…)) wird er per Post bekommen. Endlich hat mal wieder jemand nach so einer Karte gefragt.

In diesem Sinne: Gruß nach Eckernförde. :-)

Subjektive Meinung zur (Tiefkühl)kette

Übrigens, und das hat auch nichts speziell mit Fabian und seiner Pizzakartonfrage zu tun: Ich finde, dass um die Einhaltung der Tiefkühlkette von manchen Leuten ein ziemlicher Bohei veranstaltet wird. Wir haben z.B. eine Kundin, die sich fast schon hektisch ihre Tiefkühlware als letzte Handlung vor der Kasse in verschließbare Kühltaschen packt und an der Kasse, wenn wir die Sachen für den Kassiervorgang natürlich einmal rausnehmen müssen, immer schon Herzrasen bekommt und alles genauso hektisch wieder in die Tüten stopft. Leute, so schlimm ist das alles nicht!

Ich bitte darum, das nicht falsch zu verstehen!!! Natürlich arbeiten wir hier im Geschäftsbetrieb mit der nötigen Verantwortung. Warum das auch zwingend nötig ist, schreibe ich gleich noch. Aber…

Fangen wir mal mit dem wichtigen Teil an:

1. Dass die Temperaturen eingehalten werden und nicht unterbrochen werden, ist ganz wichtig, um die (vermehrte) Bildung von Keimen zu bremsen und somit gewährleisten zu können, dass die Artikel zumindest bis zum Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums in einwandfreier Qualität verkauft werden! Wenn kühlpflichtige Produkte (Egal, ob tiefgefroren oder aus der "Pluskühlung") einmal zu warm geworden ist, ist die Chance, dass das Produkt (unbemerkt) verdirbt, deutlich größer. Bei allem, was man durchgaren muss, ist das unter Umständen nur ein geschmackliches Problem, bei Eis, Kuchen und ähnlichen Produkten kann es aber tatsächlich schon zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen.

2. Es ist eine optische und teilweise auch sensorische Sache. Zerlaufene Torten, verformtes Eis am Stiel, Eiscreme in der falschen Konsistenz oder voller Eiskristalle sind allesamt nicht wirklich appetitlich. Dazu kommt, dass sich durch den langsameren Einfrierprozess zu Hause (In der Industrie werden die Produkte schockgefroren) in den Zellen größere Eiskristalle bilden, welche die Zellen zerstören (können). Fleisch kann zäh werden und Gemüse matschig. (Beides habe ich sehr selten erlebt.)


Jetzt der unwichtigere (und, ich erwähne es noch mal ausdrücklich: ganz subjektive!) Teil dieser Überlegungen:

Es ist sowas von sch…egal, ob die Sachen ein bisschen warm werden oder nicht. Ich habe noch nie (Außer Eis im Sommer, siehe oben bei Punkt zwei!) meine privat verwendeten Produkte in irgendeinem Kühlbehältnis nach Hause gebracht. Joghurt, Milch, Käse, Wust sind zwar empfindlich, werden bei uns aber schnell genug gegessen. Vielleicht ist mal eine frische Milch schneller sauer geworden, als sie sollte – aber das ist eher die Ausnahme. Tiefgefrorene Brötchen tauen auf der Fahrt nach Hause meistens komplett auf und werden zu Hause wieder neu eingefroren. Gemüse, Pizza und andere Dinge tauen meistens an, aber auch da ist und war es noch nie ein Problem, die Sachen wieder einzufrieren. Im schlimmsten Fall bildet sich etwas Eis an den Rändern.

Dieser Mythos, dass "aufgetaute Tiefkühlware nicht wieder eingefroren werden darf", hält sich hartnäckig. Diese Aussage hat aber vor allem damit zu tun, dass man das Haltbarkeitsdatum damit kaputtmacht und hinterher möglicherweise tatsächlich einer reellen Gesundheitsgefährdung entgegensieht. Generell wird die Ware aber nicht schlagartig giftig und auch nicht anderweitig ungenießbar.

Vielleicht hilft dies dem einen oder anderen, demnächst etwas entspannter an seinen Lebensmitteleinkauf heranzugehen. ;-)

Keine Nudeln für MEINEN Bagger :)

In diesem Blogeintrag hatte meine Frau wohl zwischen den Zeilen gelesen, dass ich den Lego-Schaufelradbagger selber gerne hätte – und so bekam der Vater ihrer einzigen Tochter das Teil prompt zu Weihnachten.

Der Aufbau hat eigentlich nur ein paar Stunden gedauert, aber fast ein halbes Jahr ruhte das halbfertige Projekt aus dem Wohnzimmerschrank. Zunächst aus Zeitmangel, danach irgendwann aus reiner Vergesslichkeit. Aber nun ist er fertig und er ist auch wirklich cool. Aber im Gegensatz zu meiner Kundin im vergangenen November werde ich keine Nudeln damit schaufeln lassen. Mir reicht, wenn er einfach so vor sich hin läuft und maximal ein paar der eigens dafür mitgelieferten grauen Steine bewegt. :-)


Die Auswahl der Gutenachtgeschichte

Ich wollte das SPAR-Kind am Abend ins Bett bringen und wollte wissen, ob ich ihr wieder die Geschichte mit den beiden Kindern im Wald erzählen soll.
Nein.

Welche denn dann?

Die mit der Polizei.

Höh?! Mit der Polizei? Welche?

Die Geschichte mit der Polizei und der bösen Frau und den drei Käse.
Das war diese Geschichte, die unsere Kleine vor allem deshalb mitbekommen hatte, weil wir sie an dem Tag deswegen deutlich später von ihrer Oma abholen mussten. Hat sie ja schwer beeindruckt. :-)

LD-Erfahrungen als Gutenachtgeschichte. Wenn das so weitergeht, will sie die Firma doch noch irgendwann übernehmen… :-P

Mein allererster eigener Arbeitsvertrag

Ich wusste gar nicht, dass der überhaupt noch existiert. Beim Aufräumen habe ich in einer Kiste in einem dicken Stapel Papier noch meinen ersten eigenen Arbeitsvertrag gefunden. (Oha, die co op hat ja dem Wikipedia-Artikel nach zu urteilen eine finstere Vergangenheit, daran bin ich aber nicht Schuld, ich schwör's…)

Am Supermarkt bei uns um die Ecke hing ein Schild an der Tür: "Schüler oder Rentner für Reinigungstätigkeiten gesucht" (Die Geschichte gab es hier schon einmal zu lesen.)

Ich fragte damals nach, ob ich das machen könnte. Man kannte mich in dem Laden als Kunden und ohne weitere Komplikationen hatte ich den Job. Sechs Stunden pro Woche war ich für den Außenbereich des Supermarktes zuständig: Hof fegen, Mülleimer leeren, Einkaufswagen zusammenschieben, Unkraut jäten – und was eben noch so anfiel. Später wurden dann neun Stunden pro Woche daraus, ich rutschte nebenbei auch immer weiter in den Laden hinein, Leergutannahme, Ware verräumen. Tzja – und nach dem ich anfänglich immer sagte, dass ich bestimmt niemals eine Ausbildung im Einzelhandel machen würde, kam es im Sommer 1994 dann doch anders. Irgendwann machte mir die Arbeit nämlich richtig Spaß und im Gegensatz zu einer damaligen Mitazubine machte ich den Job eben ausdrücklich nicht nur, weil ich "nichts anderes gefunden" hatte. Und diese Freude ist es wohl auch, die mir bis heute den Erfolg in der Selbstständigkeit beschert. :-)

Angefangen mit sechs Stunden pro Woche als Gewerbegehilfe. Das ist schon fast der klischeehafte Werdegang "vom Tellerwäscher zum Millionär" – auch wenn ich von der Million noch ganz weit entfernt bin. Aber zumindest hat es für ein relativ geldsorgenfreies Leben gereicht und das ist auch schon viel wert.


Brüssel-Kontakt

Als ich im letzten Herbst gefragt hatte, ob jemand mal in Brüssel etwas für mich recherchieren könne, hatte sich tatsächlich jemand gemeldet, der mir auch in der Folge einen riesigen Gefallen getan hat. Es war übrigens überhaupt nichts Negatives, um das es ging. Keine Schulden, keine Rache, keine sonstigen Altlasten.

Gesucht hatte ich einen Bekannten, von dem ich vor Jahren etwas privat gekauft hatte. Ein alter Mann in den 80ern, schwer krank dazu, aber wir blieben zumindest sporadisch in Kontakt. Plötzlich waren Post und Mails offenbar nicht mehr zustellbar und ich befürchtete, dass er gestorben war. Blogleser Konrad suchte dann für mich die alte Adresse auf und bekam über den Portier der Wohnanlage heraus, dass mein Bekannter nun auf der anderen Straßenseite wohnen würde. Dort klingelte Konrad, blickte einem schwachen Senioren ins Gesicht und hat so letztendlich aber die Verbindung zwischen uns beiden wieder hergestellt.

Erleichtert war ich, dass mein Bekannter noch lebte, seine E-Mail las sich allerdings weniger optimistisch und mit einem Kloß im Bauch: "…i'm very bad, and will die soon…" – Sei's drum… Bis das irgendwann mal passiert tun wir einfach so, als wäre nichts gewesen.

Silberner BMW

Au, weia… Vor längerer Zeit schon bin ich mit jemandem hier auf dem Hof wegen seiner bekloppten Parkerei aneinandergeraten und nun hatte ich ihn wiederholt im morgendlichen Berufsverkehr genau vor mir. Reicht es nicht, dass sich die Wege einmal gekreuzt haben? Buchstäblich sogar? :-)

Ohmann…

Eine Bekannte berichtete, wie sie in einem (anderen) Edeka-Markt beobachtet hatte, wie ein Typ sich die Tasche mit Strümpfen vollstopfte und ohne diese zu bezahlen das Geschäft verließ.

Ob sie das denn gemeldet hätte? Natürlich nicht. Sie sei doch kein Denunziant, zumal ihr der "arme Mann" so leid tat. Außerdem hätte es ja mit dem Laden auch keinen Armen getroffen.

Man möchte die Frau so lange schütteln, bis die Hirnwindungen wieder neu ausgerichtet oder vorzugsweise gleich auf Werkseinstellung zurückgesetzt sind.

Bier im Kühlschrank

Dieser Moment, wenn man eine Bierflasche in den Kühlschrank gelegt hat, der Kronkorken sich beim Schließen der Tür an einem der Fächer in der Tür verhakt und man beim unbedarften Öffnen des Kühlschranks die Flasche aus dem Fach zieht.

Bilanz: Eine zertrümmerte Nobilia-Frontplatte vom Gefrierfach, Augustiner hell in der ganzen Küche und an den Schränken verteilt, Scherben und Splitter auf dem Fußboden, ein langer Splitter im Fuß und folglich auch kein Augustiner hell zum Abendessen.

(Nachtrag: Also letztendlich hatten wir dann ja zumindest eine Flasche, die wir uns geteilt haben. Das Foto ist natürlich erst nach dem Missgeschick entstanden und wurde von mir mit der verbliebenen Flasche nachgestellt.)


Selbstgemachte Schmalzkuchen

In der kalten Jahreszeit schmecken Schmalzkuchen besonders lecker. Die Weihnachtsmärkte sind längst vorbei, der nächste Jahrmarkt ist auch noch nicht in Sicht. Wir haben einfach mal Schmalzkuchen selber gemacht: Hefeteig anrühren, ausrollen, in Rechtecke schneiden und kurz in heißem Fett baden.

Einfacher als erwartet, genauso lecker vom Markt. Die große Schüssel haben wir mit vier Personen in einer knappen Viertelstunde geleert. :-)






So fern und doch so nah

Rund ein halbes Jahr nach Ende nach meiner Ausbildung Anfang 1997 bin ich kurz mit einer damaligen Kollegin zusammen gewesen. Das ging dann schneller wieder auseinander, als es angefangen hatte und mangels sozialer Netzwerke zu der Zeit haben wir auch nie wieder etwas voneinander gehört.

Und nun, 19 Jahre später, bin ich eher zufällig darauf gekommen, dass sie in einem Supermarkt hier im Stadtteil seit Jahren schon als Filialleiterin tätig ist. Erstaunlich, dass man sich da nicht eher mal wieder über den Weg gelaufen ist. Ich werde es aber bei dem einmaligen "Hallo"-Besuch bei ihr im Laden belassen – staune aber immer noch, wie klein die Welt doch ist.

Man sieht sich eben wirklich immer zweimal… :-)