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Fairtrade-Regal

Mit meinem Wunsch, auch nach dem Umbau noch ein drei Meter langes Regal mit Produkten aus Fairem Handel, stieß ich teilweise auf große Ablehnung: Selbst große E-Center-Märkte würden mit einem Regalmeter hinkommen und bei uns wäre das Platzverschwendung.

Aber letztendlich haben wir uns durchgesetzt und das war auch gut so, denn wir sind seit über 15 Jahren bekannt dafür, dass man hier eine große Auswahl an Produkten aus fairem Handel bekommt – und nach dem Umbau sogar noch mehr. Das Regal hatte vorher zwar sogar vier Meter, jedoch sind die Fachböden jetzt tiefer und das neue Regal ist vor allem auch höher, so dass unterm Strich deutlich mehr Waren hinein passt. Wir werden direkt von der EWA Bremen beliefert, die sich natürlich über den größeren Platz und die bessere Lage (Das Regal ist jetzt an exponierter Stelle und nicht mehr versteckt in der Ladenmitte) sehr freut.


Würschdldocs

Unser neues Brotregal bietet viel Platz für viele verschiedene unverpackte Backwaren. Teilweise müssen die Sachen nur aufgetaut werden, die anderen Artikel müssen entweder mit Antauzeit oder ohne, mit Backpapier auf dem Blech oder auch ohne unterschiedlich lange in den Backofen.

Da das für uns in dieser Fülle auch Neuland ist und wir uns da langsam herantasten müssen, erweitern wir das Sortiment Stück für Stück, um einerseits die Routine zu bekommen, andererseits aber auch ausprobieren zu können, welche Artikel laufen oder welche man bleiben lassen kann.

Seit letzter Woche neu sind bei uns die "Würstchendocs", bei denen es sich um eine Plunderteig-Hülle mit einem Würstchen und etwas Ketchup handelt. Besonders warm, wenn alles noch so schön fluffig ist, sind die Dinger wirklich lecker. :-)


Erdbeerkondome

Ein junger Mann sprach mich an und fragte nach Kondomen mit Erdbeeraroma. "Haben wir leider nicht", erklärte ich ihm und er ging enttäuscht und ohne Gummis.

Etwas später stand ich an einer der Vitrinen und guckte eher zufällig zu den "Billy Boy"-Packungen. "Mit fruchtigem Duft", inklusive Erdbeere. Haben wir. Argh. :-(


(Keine) Chipsletten

Wohl kaum einer wird in der letzten Zeit um einen Bericht über die neue Mogelpackung der Lorenz Chipsletten herumgekommen sein. Details dazu hier bei der Verbraucherzentrale Hamburg nachzulesen.

Ich wollte auch mal am Regal nachsehen, was es mit dieser Änderung auf sich hat und wann evtl. das entsprechende Etikett gesteckt worden ist und ob wir die neuen Chipsletten-Packungen überhaupt schon hier im Sortiment haben.

Haben wir nicht. Also gar nicht mehr. An Stapelchips haben wir nur unsere Eigenmarke (gut&günstig) und etliche Pringles-Variationen hier im Regal stehen. Die Chipsletten sind offenbar beim Umbau komplett auf der Strecke geblieben. Waren möglicherweise gerade leer als wir das alte Regal ausgeräumt hatten und haben so den Umzug ins neue Regal komplett versäumt. Auf jeden Fall sind sie nicht mutwillig aus dem Sortiment verschwunden.

Da bislang aber auch niemand mehr danach gefragt hat, sehe ich auch keine Notwendigkeit, die angeprangerte Sorte wieder zu bestellen.


Kochregal

Das Regal mit den Tütensuppen, Saucenpulver und Fixprodukten hieß bei uns immer ganz lapidar "Maggiregal", da die Produkte von Maggi der größte Teil in dem Regal waren (inzwischen nicht mehr, der Name blieb aber).

Nun habe ich in einer Lebensmittel-Fachzeitschrift den Begriff "Kochregal" für dieses Sortiment entdeckt. Ein Ausdruck, der sich ganz sicher hier im Markt nicht durchsetzen wird. :-)

Ausgelistet wegen Klaumich

Übersicht der Abverkäufe des Artikels "Latte Macchiato" von Nescafé. Zehn Stück wurden am 5. Oktober geliefert, danach haben wir zwei Stück verkauft. Weil das Regal leer war, bestellten wir diesen Artikel erneut – zehn Stück wurden am 19. Oktober geliefert. Seit dem haben wir zwei Dosen verkauft, nämlich am 20. und am 22. Oktober. Das Regal ist, ich muss wohl beinahe nicht mehr extra erwähnen, komplett leer.

Alleine bei diesem Produkt wurde mir Ware im Verkaufswert von knapp 70 Euro gestohlen. Damit ist das Ende besiegelt, dieser Artikel ist jetzt aus meinem Sortiment verschwunden. War ohnehin von Nestlé. :-P


Müsliriegel bei den Müsliriegeln

Als vor ein paar Wochen die neuen Regale durch Dritte platziert wurden, haben sie dort auch gemäß ihrer Planogramme die einzelnen Balisto-Müsliriegel untergebracht. Ein typischer Artikel für die Kassenzone, den ich eher nicht zwischen den Großpackungen mit Müsliriegeln im Rest des Ladens vermuten würde. Weder als Kunde noch als Mitarbeiter.

Da waren nun also zwei Lücken im Müsliregal, deren dazugehörige Ware wir brav zweimal pro Woche anhand der gesteckten Etiketten bestellt haben. Im Regal an der Kasse türmten sich inzwischen pro Sorte vier Kartons dieser Müsliriegel, das Regal war immer noch leer. Inzwischen haben wir diesen Umstand (Fehler?) bemerkt und die Riegel ins Müsliregal gestellt.

Hättet ihr die da gesucht?! :-O


"Bremensien"

Ursprünglich hatte ich für das neue Ladenlayout vorgesehen, auch einen Regalmeter mit "Bremensien" einzurichten: Produkte mit "Bremen"-Aufmachung, natürlich Babbeler und Kluten, die Stadtmusikanten-Fruchtgummis, Ratskeller-Wein und was es sonst noch alles gibt. Von Hachez gibt es ja auch einige "Bremen"-Artikel, die ebenfalls ganz hervorragend zu dem Sortiment passen würden.

Beim Umbau fiel mir auf, dass wir mit der ursprünglichen Planung der Regalmeter doch etwas zu kurz kommen und so blieb das ja ohnehin nur optionale Bremen-Regal erst mal auf der Strecke. Was mit eines Abends hier eingefallen war: Man könnte ja im neuen Hachez-Regal zumindest einen Fachboden komplett für das Bremen-Thema freihalten und die Produkte einfach hier mit unterbringen. Ist noch nicht das letzte Wort, aber ich finde die Idee eigentlich ganz gut:


Die letzten neuen Regale

Der heutige Tag war noch mal richtig ergiebig, weshalb es auch hier im Blog etwas stiller blieb. Das Einrichtungsteam unserer Großhandlung hat die letzten Platzierungen erledigt und wir haben wie die Weltmeister Ware nachgepackt und aufgeräumt. Damit ist der Löwenanteil unserer Umbau-Baustelle erledigt. Es gibt zwar noch etliche kleinere und größere Dinge zu erledigen (dazu am Wochenende mehr Infos), aber die großen Baustellen sind durch.

Fertig sind wir zwar noch lange nicht, aber ab jetzt kehrt wieder Normalität bei uns ein und die Kunden können sich wieder ungestört im Laden bewegen. Hier noch ein paar aktuelle Fotos aus dem Bereich zwischen Getränkeabteilung und Kasse. Von oben nach unten: Zweiter Hauptgang mit Spirituosenregal, Tiernahrung, Kurzwaren und Haarschmuck mit Körperpflegeprodukten. Ganz unten der Blick in den Gang mit den Chips und Knabberartikeln, hinten sieht man an der Außenwand das Regal mit Bio-Wein.








Wieder da: Schreibwaren

Seit heute sind auch endlich die Schreibwaren wieder im Angebot. Zwei Meter mit einem aktuellen Sortiment befinden sich in dem Gang mit Waschmittel und den Körperpflegeprodukten:


Normale Pepsi

Beim Verräumen der Ware aus unserer großen Hauptlieferung fragte mich eine Kollegin vor einer Weile plötzlich, ob wir noch "normale Pepsi" in großen Flaschen hätten.

Ich erinnerte mich an einen Spruch, den ich irgendwann mal im Internet aufgeschnappt hatte und konnte mir nicht verkneifen, folgendermaßen zu antworten: "Nee, ich hab' hier nur die gestörte Pepsi."

Ein Kunde bekam das zufällig mit und lachte sich kringelig. :-)

Waschmittel an der Kasse

Die neuesten verkaufspsychologischen Untersuchungen haben gezeigt, dass Wasch- und Putzmittel, vor allem aber auch Körperpflegeprodukte, an der Kasse deutlich besser als in jeder noch so aufwändig dekorierten Drogerieabteilung untergebracht sind. Der Effekt, den andere Mitmenschen auf das eigene Hygieneempfinden bewirken, sorgt für mehr Umsatz in diesen Warengruppen, als es jede noch so verlockende schokoladige Kassenquengelware jemals schaffen könnte. Auch Rewe, Globus und die beiden großen Discounter Aldi und Lidl sind schon dabei, ihre Ladenplanungen entsprechend abzuändern.

Bei uns hier im SPAR steht natürlich nicht die Umsatzmaximierung im Vordergrund. Hier war es einfach nur das einzige noch freie Regal, so dass die Putzmittel für die nächsten Wochen unmittelbar vor der Kasse zu finden sein werden. :-)


Vorläufiges Weinregal

Auf der Rückseite des Saftregals wird auch zukünftig der Wein (konventionell, Bio-Wein wird auf der anderen Seite in dem Gang untergebracht werden) stehen. Das, was wir hier gebaut haben, ist also tatsächlich mal kein Provisorium.

Einzig die Anordnung innerhalb des Weinregals wird sich noch ändern, damit mal wieder einzelne Herkunftsländer und Rebsorten vernünftig beieinander stehen. In einem früheren Entwurf meiner Planung hatte ich dort die Spirituosen vorgesehen und am Kopfregal, wo jetzt und zukünftig die Voelkel-Limonaden stehen werden, die Sirup-Sorten, die einen schönen Übergang von der einen zur anderen Warengruppe gebildet hätten. Aber das passte alles nicht so richtig und nun kommt dort der Wein hin, auch gut. :-)


Lammsbräu, Now und Viva con Agua

Inzwischen sind die neuen Artikel platziert und natürlich auch mit Schildern versehen. Ein Traum wird wahr, endlich haben wir die NOW!-Limos im Sortiment. Die sind nicht nur in guter Bio-Qualität, sondern auch noch wirklich lecker. Darunter die Viva-con-Agua-Variationen, nach denen immer wieder Kunden gefragt haben …



(Nebenbei bemerkt: Auf dem Bild seht ihr mal die Abteilung von schräg oben. Über der NOW!-Limo liegt ein "Dach" (einfach nur ein Fachboden, der aber nicht als Abstellfläche missbraucht werden soll), daneben nicht. Was denkt ihr, was stimmiger ist? Ich möchte auf jeden Fall überall die "Dachböden" haben, sieht irgendwie stimmiger aus.)

… und seit heute auch vier weitere Lammsbräu-Biersorten. Das könnte noch mehr werden, eine weitere passt da auf jeden Fall noch zwischen, aber erst mal sollten wir jetzt abwarten, wie sich das entwickelt. Auf jeden Fall haben auch danach immer wieder Kunden gefragt:

Gewünschter Artikel nicht da?

Wir wissen ja, dass die Leute Schilder (und Aufkleber) nicht lesen, aber aufgrund der beinahe inflationären Verwendung, nämlich vor jeder Lücke im Regal, habe ich da noch ein wenig Hoffnung. Und wenn nicht ist es zumindest gut, die eigenen Nerven zu beruhigen und wenigstens versucht zu haben, die Kunden vorzuwarnen:



Das sind übrigens wirklich Aufkleber, dazu aus simplem Etikettenpapier. Die würden sich nicht wieder (problemlos) Rückstandsfrei entfernen lassen, da die Regalschienen ohnehin demnächst komplett entsorgt werden, hat sich die Frage aber erledigt.