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Pop-Tarts

Pop-Tarts kenne ich namentlich seit vielen Jahren schon. Ich denke, dass ich da irgendwann mal nichts Gutes drüber gehört habe, denn ich hatte sie mit einem Negativ-Marker in Erinnerung. Süßware aus den USA, vermutlich viel, viel, viel zu süß und zu ungesund – aber wohl auch unglaublich beliebt.

Vor einer Weile hatten wir die Gelegenheit, so ein Display über unseren Werbeordersatz vorzubestellen. Nun kam der Aufsteller am Freitag schon mit und beinhaltet die Sorten Chocotastic, Strawberry Sensation und Hot Fudge Sundae. Der fette Aufdruck auf dem Aufsteller war vor allem der Grund, weshalb ich sie bestellt hatte: "Jetzt auch in Deutschland!"

Mal gucken, ob sie ihre Freunde hier finden werden oder ob es der Ladenhüter '23 wird. Mit stolzen 6,49 € für ein Achterpack sind die Pop Tarts nämlich nicht ganz billig. Traue ich mich, sie zu probieren? Ehrliche Antwort? Computer says no.

Wenn ihr sie kennt, bin ich für Erfahrungsberichte in den Kommentaren immer dankbar. ;-)


Chef, wir haben Malheur!

Das war nun wirklich nicht das erste Mal, dass dieses kleine Holzregal in der Gemüseabteilung, auf dem natürlich ausschließlich Flaschen und Gläser stehen, mit Schmackes angerempelt wurde. Der entstandene Sachschaden lag bei etwa 100 Euro Verkaufspreis, was ärgerlich ist. Aber kann passieren. Wo gehobelt wird, fallen Späne und wo Rollcontainer verschoben werden, fallen eben Weinflaschen.

Nach diesem Vorfall habe ich nun die Entscheidung getroffen, dass das Regal wieder verschwinden wird. Wir hatten dem Lieferanten, dessen Hauptgeschäft ein Restaurant hier in Bremen ist, während der Corona-Durststrecke helfen wollen. Die Situation hat sich inzwischen wieder normalisiert und so habe ich auch kein allzu schlechtes Gewissen dabei. Die leckeren Oliven und ein paar andere Artikel werden wir jedoch im Sortiment behalten, wenn auch in den großen Regalen zwischen der anderen Ware.

Etwas schmunzeln muss ich über das große Glas mit Oliven, das sich unten links noch schnell unerlaubt vom Ort des Geschehens entfernt hat.


Miller und Coors

Seit ein paar Tagen finden bereits die ersten Spiele der American-Football-Profiliga statt. Am 13. Februar kommt dann mit dem Superbowl das große Finale, das weltweit rund eine Milliarde Zuschauer bekommt und auch hier in Deutschland wohl immer beliebter wird. Zumindest haben und hatten wir auch immer wieder Kollegen, die dann ausdrücklich frei haben möchten, um den Tag vor dem Fernseher zu verbringen.

Mich kann man damit nicht locken, aber ich fand vor ein paar Wochen die Idee reizvoll, passend dazu einen kleinen Aufsteller mit Miller Genuine Draft und Coors in Dosen zu bestellen. Seit zwei Tagen steht die Ware hier im Laden und von beiden Sorten haben Ines und ich gestern privat mal jeweils eine (halbe (geteiltes Leid ist halbes Leid)) Dose probiert.

Kann ja sein, dass das Bier viele Freunde hat. Ich könnte mir auch ganz hervorragend dessen Auftauchen bei IBES neben Kuhaugen und Känguruklöten im Rahmen einer Dschungelprüfung vorstellen. Brr …

Kennt und mögt ihr diese Biere?


Die Reste des Glückskeks-Aufstellers

Die Idee, von den Glückskeksen zum Jahresende 2022 einen ganzen Aufsteller zu bestellen, war gar nicht mal so verkehrt. Den Rest der Ware hatten wir Silvester nach Feierabend ins Regal gestapelt und das Pappdisplay hat den Weg in die Presse gefunden.

Kurz: Es passte hundertprozentig. :-)


Gratwanderungen, immer nur Gratwanderungen

Ich erwähnte schon so oft, dass wir hier im Supermarkt immer wieder auf sehr schmalen Graten wandeln. Eine Sache, bei der es unterschiedliche Philosophien gibt, ist zum Beispiel das Thema Preisreduzierung bei Weihnachtssüßwaren.

Wenn ich pauschal nach einem "Schema F" arbeiten müsste, würde ich es so handhaben: Bis zum letzten Augenblick vor dem Fest zum normalen Preis verkaufen und eben nach Weihnachten dann zu Sonderpreise. Wird vermutlich fast überall so gemacht.

Man kann die Ware natürlich auch schon vorher zu den reduzierten Preisen anbieten. Macht man es bei jedem Artikel immer so, erzieht man sich seine Kunden dahin, die Produkte nur noch auf den letzten Drücker zum reduzierten Preis zu kaufen. Das ist natürlich nicht der Sinn der Sache. Andererseits: Vor Weihnachten kaufen die Leute eher Weihnachtssüßwaren als nach dem Fest.

Als Händler möchte man natürlich einerseits nichts mit Verlust verkaufen, andererseits jedoch die Ware zum letzten Feierabend vor Weihnachten möglichst ausverkauft haben. Das ist nicht immer einfach.

Mein Weg ist der, dass ich unser noch vorhandenes Angebot an Weihnachtsüßwaren ständig beobachte. Einmal täglich gucke ich mir die Ware an und merke dabei natürlich, was sich schleppend verkauft. Auch da muss man wieder mit Augenmaß rangehen. Stellt man am 1. September einen Aufsteller mit Lebkuchen und einen mit Schokoladenweihnachtsmännern nebeneinander, werden die Hohlfiguren sich in den ersten Wochen ganz sicher wie ein Ladenhüter verhalten, während man nach wenigen Wochen schon den zweiten Aufsteller Lebkuchen nachbestellen könnte. Da muss man also die Art der Artikel mit dem Abstand zu Weihnachten betrachten. Lebkuchen, Dominosteine und Spekulatius werden nicht ohne Grund in der Branche als "Herbstgebäck" bezeichnet. Dass ich den Namen nicht mag, ist eine Sache – aber sie verkaufen sich nun mal im Herbst ganz hervorragend. Das wird in Richtung Weihnachten weniger, dafür steigt der Umsatz der "weihnachtlicheren" Artikel.

Wir hatten dieses Jahr mal ein sortenreines Display mit kleinen Mischbeuteln von Milka bestellt. Mit 2,99 € nicht unbezahlbar teuer, aber dennoch ein Markenprodukt (persönliche Abneigungen gegen Milka jetzt mal bitte außer Acht lassen). Wir waren uns sicher, dass wir diesen Artikel verkaufen werden. Dass da bis Anfang Dezember noch nicht viel passiert war, störte mich nicht. Siehe oben, Herbstgebäck.
Aber nun, drei Tage vor Weihnachten, kam doch leichte Panik auf. So haben wir gestern Abend diesen Artikel als ersten von allen auf den Sonderpreis von zwei Euro pro Beutel reduziert. Da ist sie wieder, diese Gratwanderung. Man möchte nichts verschenken, aber auch nicht darauf sitzen bleiben. Ich denke, bei den Milkamischbeuteln war das die richtige Entscheidung.

Ein paar Tüten haben wir immerhin schon verkauft seit gestern. Bin gespannt, wie viele wir davon bis Samstag 14 Uhr noch verkaufen werden …

Nachtrag: Zum Thema Reduzierung von Weihnachtsware habe ich gerade diesen Link bekommen. Wenn das so wahr ist, ist es ein starkes Stück.


Ware für nach dem Fest

Bis Weihnachten sind es zwar noch knapp zwei Wochen, aber wir verlorenen Seelen hier im Lebensmitteleinzelhandel müssen bekanntlich immer antizyklisch denken und handeln. Ergo: Wir beschäftigen uns bereits mit der Silvesterware. Noch schlimmer ist es vermutlich nur in der Bekleidungsbranche. Versucht mal, im Oktober noch gescheite Schuhe für den Winter zu bekommen – vielleicht findet ihr da ja noch was zwischen den luftigen Sandalen. :-P

Bei uns stehen nun jedenfalls der angedrohte Aufsteller mit den Glückskeksen und ein etwas größeres Display mit 1-Euro-Partyartikeln. Eigentlich könnten wir auch schon die Feuerwerksartikel der Kategorie F1 (Jugendfeuerwerk, Wunderkerzen, Tischfeuerwerk) auf die Fläche werfen. Läuft bestimmt …


Frisch gestalteter Weihnachtsaufbau

Seit Anfang September haben wir insgesamt über 50 Displays mit Weihnachtsartikeln bekommen, von denen die meisten inzwischen schon nicht mal mehr hier im Laden stehen. Die übriggebliebene Ware haben wir gestern mal gründlich aufgeräumt und zusammengepackt und nun sieht unser Weihnachtsaufbau fast wieder wie frisch geliefert aus.

Nun kauft, es sind nur noch gut zwei Wochen. :-P


Der LED-Aufsteller

Letzte Woche haben wir einen Aufsteller mit einer großen Auswahl an LED-Leuchtmitteln unserer Eigenmarke bekommen. Alle möglichen Formen in jeweils mehreren Ausführungen, also unterschiedliche Leuchtstärken kombiniert mit unterschiedlichen Optiken (matt oder aus Klarglas mit Filament-LEDs). Auf den ersten Blick sehen die Kartons alle gleich aus, aber der Teufel steckte im Detail. War aber eigentlich kein Problem, dass der Aufsteller war ja fertig bestückt geliefert worden und vor jedem Artikel war die Beschreibung direkt auf die Kartons des Displays gedruckt worden.

So weit, so gut.

Während dieses Display noch im Lager stand, ist ein Kollege mit seinem Rucksack dagegen gestoßen und das ganze Ding überkopf gehauen. Das endete in einer nervenaufreibenden Sortiererei. Für die Kollegen. Ich musste da auch gerade schnell nach Hause. :-P

(Das Chaos war ursprünglich noch deutlich schlimmer. Als das Foto entstand, war ja schon fast wieder alles eingeräumt …)


YFood-Wintersorten

Nach mehreren Wochen haben wir nun mal wieder einen Aufsteller mit den Produkten von YFood hier im Laden stehen. Allerdings nicht die fünf Standardsorten, sondern die winterlichen Sorten Apfel-Zimt, Salzkaramell und Beere-Schoko.
Da ich weiß, wie beliebt diese Artikel zumindest bei uns sind, habe ich diesen Aufsteller gleich dreimal bestellt. Einer steht auf der Fläche, die anderen noch im Lager. Nach nur einer Viertelstunde waren bereits die ersten drei Flaschen verkauft.

Eine Kollegin hat mit einem Kollegen gewettet, dass die drei Displays bis Ende des Jahres verkauft sind. "Bis Ende November" ist zwar sehr optimistisch, aber das war mal meine Schätzung, wenn es so weitergeht … :-D


The Tower of Ramen

Vor einer Weile konnte ich zwei verschiedene Displays mit "Cup Ramen" von Nissin vorbestellen. Da diese Artikel bei uns generell gut laufen und die Lieferungen momentan oft ausbleiben, hatte ich die Gelegenheit genutzt und von jedem dieser Displays drei Stück bestellt. Die Produkte lassen sich gut stapeln und genau so, wie sie jetzt hier seit gestern Abend im Laden stehen, hatte ich es mir auch vorgestellt.

Mal gucken, wie lange wir daran verkaufen werden. Da der Aufsteller aus Platzgründen derzeit in Richtung Getränkeabteilung steht, dürfte der Anfang etwas holperig werden … :-)


Nüsse (etc.) in Pfandgläsern

Wir haben seit ein paar Minuten ein Display hier im Laden stehen, das ich direkt an einem Messestand in der vergangenen Woche beauftragt hatte. Keine fünf Sekunden hatte ich dort am Stand den Aufsteller mit Nüssen, Hülsenfrüchten und Getreide von One Nature gesehen und hatte sofort entschieden, dass ich der Ware zumindest mal eine Chance hier bei uns geben möchte. Es sind insgesamt 21 Artikel (vor allem Nüsse), allesamt in Bio-Qualität und in Mehrweg-Pfandgläsern.

Ich find's super und wenn die Artikel laufen, werden wir sie irgendwie fest ins Regal mit einbauen. Was haltet ihr davon?


Reduzierte Halloween-Artikel

Der Inhalt des Aufstellers mit den Halloween-Utensilien ist nun im Preis gesenkt worden: Jeweils die Hälfte der ursprünglichen Verkaufspreise prangt nun mit roten Sonderpreisetiketten auf jedem einzelnen Artikel. Wär doch gelacht, wenn wir die Sachen nicht loswerden. Notfalls gibt es die Artikel am 29. Oktober noch für einen symbolischen Preis von ein paar Cent oder so – aber mein erklärtes Ziel ist, dass ich die Produkte nicht noch einmal wieder einlagen werde!


Weihnachtsware, Osterhasen und Schneemänner

Noch einmal gab es eine große Lieferung mit Weihnachtsware in Form von einem weiteren Dutzend Aufstellern. Diesmal schon die harten Sachen: Weihnachtsmänner, Mischbeutel und ähnliche Produkte. Jetzt wird es also ernst. :-)



Die Papphülle eines Milka-Aufstellers brachte eine Kollegin zum Schmunzeln: "Chef, da sind auch Osterhasen dabei!" Was? Nein! Doch! Oh. Zum Glück war es aber nur die allgemein gehaltene Stülpkarton über einem Aufsteller. Weihnachtshasen, wo kämen wir denn hin?



Die schmelzenden Schneemänner sind übrigens auch wieder mit dabei. Zwar nur zwei Kartons und nicht "deutlich mehr" als letztes Jahr, aber das wird schon so passen. Unsere Großabnehmerin ist diesmal nämlich nicht mehr mit dabei.