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Kistenabsturz und Acrylglasständer

In der Nacht ist eine blaue Kiste mit Schokolade-Resten und dem Zotter-Acrylglasständer, den ich vor vielen Jahren mal gekauft hatte, irgendwie weggerutscht und zu Boden gestürzt.

Für die Schokolade war es fast egal, das waren Reste mit knappem MHD aus Findorff noch, die vom Vertreter gutgeschrieben werden müssen. Aber der Zotter-Ständer hat den Absturz nicht überlebt. Schade, aber bis auf Weiteres hätte ich für das Gestell wohl ohnehin keinen Platz im Laden gefunden und vielleicht wäre das Ding dann mit ein paar Jahren Zwischenlagerung in der Halle im Müll gelandet. Aufräumen by Gravitation.


Aufgeplatzte Flaschensicherung

Sowas hatten wir in all den Jahren mit unserer Warensicherungsanlage auch noch nicht: Von einer unserer Flaschensicherungen ist ein Stück Plastik abgebrochen, so dass das Innenleben, eine Feder und ein kleiner Stahlbolzen, sich verflüchtigen konnte. Ohne den Bolzen geht nichts mehr und so war das Teil ein Fall für den Müll.

Wie das passiert sein kann? Keine Ahnung. Die ältesten dieser Etiketten sind über 15 Jahre alt, vielleicht ist einfach der Kunststoff spröde geworden und hat schließlich dem Druck der Feder nicht mehr standgehalten. Oder das Etikett ist heruntergefallen oder hat aus anderen Gründen einen Schlag abbekommen, der das Abbrechen forciert hat. Ich weiß es nicht. Aber nun haben wir sowas immerhin auch mal gehabt:



(Fühlen sich durch das Bild anwesende Trypophobiker getriggert?)

Flackernde Leuchtstoffröhre (18. Mai 2020)

Nach wie vor tausche ich Leuchststoffröhren erst dann gegen eine LED aus, wenn die alte Röhre ihren Dienst quittiert. Zwei oder drei Dutzend alte Röhren haben wir noch im Laden und ich staune, wie langlebig die noch vorhandenen Röhren sind. Die letzte war vor über einem Jahr ausgefallen (Die letzte davor war laut Blogeintrag auch "vor langer Zeit" gewesen) und nun haben wir tatsächlich wieder mal eine kaputte Röhre. Mal gucken, ob eine noch das "Unzerstörbar"-Siegel bekommt. :-D

(Gleich mal eine LED-Röhre einsetzen.)


Eiernde Festplatte

Eine Festplatte nach einem Absturz. Mit Absturz ist in diesem Fall eine Beschleunigung des gesamten Geräts mit 9,81 m/s² gemeint. Zumindest gehe ich aufgrund der deutlich angeschlagenen Ecke des Gehäuses davon aus.

Das war natürlich die Chance, dem Kind mal das Innenleben einer Festplatte zu zeigen. Man sieht sehr deutlich, wie die Magnetplatten durch die Unwucht vibrieren und wie der Schreib-/Lesekopf hin und her wandert. Eigentlich wollte ich gestern nur mal überprüfen, ob auf der alten 1TB-Platte noch irgendwelche Daten zu finden sind. Nachdem das Ding überhaupt nicht erkannt werden wollte, habe ich kurzerhand die fünf Schrauben des Deckels entfernt und die Platte dem Experimentiertrieb geopfert. ;-)


Ausses TK-Haus

Keine drei Wochen hat die neue Techniker der Kühlhäuser funktioniert, da tut sich das erste Problem auf. Gestern Vormittag bahnte es sich bereits an, gestern Mittag kam der Kühlalarm. Zum Glück hatten wir nach wir vor keine nennenswerten Warenmengen in dem Raum stehen, so dass wir keinen Warenschaden zu bedauern haben. Keine zwei Stunden später war der Techniker da, der vermutlich sehr präzise diagnostiziert hat, dass das kleine Aggregat mit großer Wahrscheinlichkeit beim Transport einen Schaden erlitten hat.

Momentan ist der Kühlraum komplett abgeschaltet. Morgen schon soll das Ersatzteil oder sogar Ersatzgerät geliefert und eingebaut werden und theoretisch sollte der Tiefkühlraum morgen Abend schon wieder in Betrieb sein. Ich gebe zu, dass ich nicht daran zweifle. :-)


Kaputtgeätzte Sockelblende

Als der Vertreter vor ein paar Wochen erfolgreich den Rostfleck aus meinem Fußboden geschrubbt hatte, war er wohl mit der Bürste etwas zu energisch gewesen. Dem Boden geht es ganz gut, die Sockelblende des unmittelbar benachbarten Regals hat jedoch von dem extrem scharfen Reinigungsmittel einen bleiben Schaden erlitten. :-O


Angeditschtes Ei

Ein Kollege hielt mir eine Packung Eier vor die Nase: "Hier soll eines mit einem Knick in der Schale drin sein, meinte eine Kundin zumindest eben an der Kasse."

Er öffnete die Packung, auf den ersten Blick sahen die Eier alle gut aus. Daraufhin begann er, jedes Ei einzeln zu untersuchen und dabei vorsichtig ein Stück aus der Pappe zu heben.

Nach dem er die halbe Packung durch hatte, gab es ein hässliches Geräusch und Eiermatsch verteilte sich über den in dem Eierkarton verbliebenen Eiern, auf dem Fußboden darunter, auf den Fingern und auch auf der Arbeitskleidung meines Mitarbeiters.

Ich glaube, er hat das mit dem Knick gefunden. :-P

Hachezhasser

Die Hohlfritten sterben nicht aus und so zerdrücken sie regelmäßig irgendwelche Hohlfiguren aus Schokolade. Diesmal hielt sich das bei uns zum Glück (bislang) in recht übersichtlichen Grenzen, aber diese beiden Teile von Hachez könnten einen gemeinsamen Feind gehabt haben. Depp.


Lebloser T1100

Der T1100-Großformatdrucker, den ich vor inzwischen über drei Jahren mal in die Halle gebracht hatte, steht noch unverändert dort, wo ich ihn damals im großen Büroraum abgestellt hatte.

Was hatte ich damals gesagt? "demnächst mal ordentlich zusammenbauen, reinigen und betriebsbereit machen" … Das habe ich jetzt mal in Angriff genommen. Zumindest versucht habe ich es. Erste Amtshandlung: Stecker in die Steckdose, einschalten und mal gucken, was der Drucker macht. Aye, die Bootsequenz startet, super. Und dann, mittendrin: Aus! Spontan habe ich keine Idee, was das sein könnte. Vielleicht eine interne Sicherung oder, falls eine solche nicht existiert, wohl ein Totalschaden in der Elektronik. Selbst wenn da nicht irgendwelche speziellen oder sündhaft teuren Chips abgeraucht sind und die das Ding theoretisch reparabel ist – wie viel Mühe möchte man sich mit dem 12 Jahre alten Gerät noch machen, das längst aus sämtlichem Service verschwunden ist und für das ich nicht mal mehr funktionsfähige (codiertes Haltbarkeitsdatum) Tintenpatronen habe.

Ich glaube, ich mach demnächst ( :-) ) mal ein paar Fotos von dem Drucker und stopf den ab einen Euro für Selbstabholer bei Ebay rein. Defekt als Ersatzteillager, ohne Festplatte mit alten Aufträgen. Wenn ihn dann keiner haben will, kann ich ihn immer noch zur Containerstation fahren und in einem Behälter für Elektroschrott versenken und damit auf seine letzte Reise schicken.

Kupplung und Freizeitausgleich

Unser heiliger Leergutautomat läuft mal wieder nur zu einem Teil, denn die Kupplung des Crunchers hat sich erneut in Schall und Rauch und Wohlgefallen aufgelöst. Techniker ist defekt informiert.

Ein Kunde gab eben Leergut ab und während ich seine Einwegflaschen wegräumte, versuchte er es mit etwas Smalltalk und fragte, ob der Automat kaputt sei. Ja, ist er und das ist auch der Grund, weshalb der große Zettel an der Tür des Gerätes hängt. Ich hätte mit "Ja" antworten können, spann mir aber einen Satz ähnlich des folgenden zurecht: "Nein, kaputt ist der nicht. Aber er muss gerade die von der Berufsgenossenschaft verordnete Ruhezeit einhalten und so muss ich hier ran."

Ich hatte mit einer belustigten Reaktion gerechnet, stattdessen folgte ein erstauntes "oh, das hätte ich jetzt nicht gedacht" von dem Herrn. Hihi. :-)

Backmischungsschrott

Der letzte Wassereinbruch verlief übrigens nicht ohne nennenswerten Sachschaden: Einige der auf den obereren beiden Regalböden stehenden Backmischungen (Ja, wir haben Backmischungen!) haben so viel Wasser abbekommen, dass sogar teilweise die Kartons an ihren Klebestellen auseinandergefallen sind.

Vom Dachdecker habe ich bislang zwar nichts wieder gehört, aber da er ja nun inzwischen hier war und sich die Situation auf dem Dach vor Ort angesehen hat, bin ich optimistisch, dass da jetzt mal eine nachhaltige Lösung umgesetzt wird.


EIN Ei

Ja, es ist sagte und schreibe ein Ei aus dieser Packung heile geblieben. Der Rest lag in Trümmern vor dem Eierregal und natürlich hat der- (oder diejenige), dem das passiert ist, kein Wort gesagt, so dass auch keiner von uns eine Ahnung hat, wie lange der Matsch dort schon lag.

Aber zum Glück sind nicht noch dutzende Leute da durchgelatscht oder haben ihre Einkaufswagen durch die Eiermasse geschoben und alles im Laden verteilt …


Bankschaden

Unser neuer Packtisch hat immerhin über ein Jahr durchgehalten, bis irgendjemand oder irgendwas es geschafft hat, die angeschraubte Sitzbank vom Hauptteil des Möbels abzureißen.

Klar hätte man das sicherlich stabiler befestigen können, als mit nur vier Schrauben – aber wie das überhaupt jemand geschafft hat, ist mir ein Rätsel. Die meisten Berührungen, auch stärkere, geschehen ja meistens in Richtung Scheibe oder Packtisch. Die angeflanschte Bank gewaltsam in die andere Richtung zu bewegen, muss schon Mutwillen oder viel Pech vorausgesetzt haben. :-(

(Naja, gut, das lässt sich mit einem Akkuschrauber wieder beheben …)