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Leere Wodkaflasche

In einem frisch gelieferten Karton mit Jelzin-Wodka befand sich neben fünf vollen auch eine fast leere Flasche, in der sich nur noch ein kleiner Rest befand. Offenbar war das ein Problem bei der Abfüllung, denn die Flasche war augenscheinlich nicht zerbrochen und der Deckel mitsamt Siegel war unversehrt. Ich stellte die Flasche zunächst auf meinen Schreibtisch und beschloss, am nächsten Tag Fotos von fürs Blog zu machen und vielleicht auch schon den entsprechenden Beitrag zu verfassen.

Am nächsten Morgen fiel mir auf, dass die Flasche hier auf dem Tisch in einer kleinen Pfütze stand. Offenbar hat sie tatsächlich ein Loch – nur wo?

Nun: Ich vermute mal, es handelt sich dabei um einen Transportschaden. Vermutlich ist der Karton mit irgendetwas anderem zusammengestoßen. Die Folge war nicht so dramatisch, es gab keine Scherben und der Karton weichte wohl auch nicht gänzlich auf. Aber auf jeden Fall hat dieser Schlag gereicht, um der Flasche ein paar winzige und nur mühsam erkennbare Haarrisse im unteren Bereich zu verpassen. Haarrisse, aus denen Flüssigkeit austreten kann, aber die so dünn sind, dass dieser Vorgang kaum bemerkbar langsam passiert.
Und so sah es eben im ersten (und sogar zweiten) Moment tatsächlich so aus, als hätte sie sich irgendwie vor der Abfüllung gedrückt. Dieser Schlingel. ;-)




Weißer Fleck auf Betonwerksteinen

Vor einem Regal mit Saftflaschen ist mir ein heller Fleck auf dem Boden aufgefallen, der an den Rändern typische Spuren zeigt, als wenn dort irgendeine Flüssigkeit ausgelaufen ist.

Wetten, dass da eine Flasche mit Saft heruntergefallen und zerbrochen ist und der flüssige Inhalt, meistens relativ säurehaltig, Zeit hatte, die Betonwerksteine anzugreifen?

(Wie schon auf anderen Bildern gilt auch hier, dass der Boden so extrem dunkel aussieht, da ich an Kontrast und Helligkeit herumgefummelt habe, um die Stelle überhaupt sichtbar zu machen.)


Björn zerdeppert Weinflaschen

Als ich dabei war, zusammen mit einem Kollegen als vorbereitende Maßnahme für unseren großen Umbau das gerade frisch umgezogene Bio-Wein-Regal wieder mit Ware zu bestücken, passierte es: Unvorsichtigerweise ungleichgewichtete ich eine Flasche des guten Riojas aus dem Hause Osoti auf dem obersten Fachboden. Reflexartig versuchte ich, die Flasche aufzufangen, beachtete dabei aber gar nicht mehr, dass ich noch den Karton in der linken Hand hielt, mit dem ich dann durch die schnelle Bewegung gleich den Rest der am Rand des Regalbodens stehenden Flaschen herunterfegte. Den Traubensaft hätte man besser trinken sollen, statt ihn aufzuwischen.

Immerhin gibt es eine Aufnahme aus unserer alten Videoüberwachunsanlage davon. Ist nun nicht so sehr das Highlight, zumal ich die meiste Zeit selber im Bild stehe und man nur meinen Rücken sieht – aber alleine schon der Vorher-Nachher-Vergleich sollte reichen, um meinen Frust erahnen zu können … :-P


Bruch im flexiblen Kupferrohr

Glückwunsch: In der Kühlanlage im Markt in Findorff ist im Maschinenraum ein kleines Leck in einer flexiblen Kupferleitung entstanden, durch die ein nicht unerheblicher Teil des verfluchten Kältemittels R404a entwichen ist. Zum Glück haben wir von dem Zeugs noch was gehabt, nämlich den gesamten Bestand aus der alten Anlage hier in der Neustadt. Ein Neukauf wäre nur zu exorbitanten Preisen (pro Kilogramm bis zu 100 Euro) möglich gewesen.

Die Anlage in Findorff muss zwar nicht außer Betrieb genommen werden und Altbestände von, bzw. recyceltes Kältemittel darf noch einige Jahre verwendet werden – aber irgendwann ist auch damit Schluss und spätestens dann muss eine neue Lösung her.


Es klirrte im Lager

Es klirrte und schepperte vorhin ganz schrecklich in der Leergutannahme.

Dabei kam mir der Gedanke, dass von allen existierenden Dingen vermutlich leere Mehrweg-Bierflaschen den größten Krach-pro-Sachschaden-Quotienten haben. Zumindest aber auf jeden Fall schon ziemlich weit oben in dieser Liste stehen dürften. :-)

Backmischungsschrott

Der letzte Wassereinbruch verlief übrigens nicht ohne nennenswerten Sachschaden: Einige der auf den obereren beiden Regalböden stehenden Backmischungen (Ja, wir haben Backmischungen!) haben so viel Wasser abbekommen, dass sogar teilweise die Kartons an ihren Klebestellen auseinandergefallen sind.

Vom Dachdecker habe ich bislang zwar nichts wieder gehört, aber da er ja nun inzwischen hier war und sich die Situation auf dem Dach vor Ort angesehen hat, bin ich optimistisch, dass da jetzt mal eine nachhaltige Lösung umgesetzt wird.


EIN Ei

Ja, es ist sagte und schreibe ein Ei aus dieser Packung heile geblieben. Der Rest lag in Trümmern vor dem Eierregal und natürlich hat der- (oder diejenige), dem das passiert ist, kein Wort gesagt, so dass auch keiner von uns eine Ahnung hat, wie lange der Matsch dort schon lag.

Aber zum Glück sind nicht noch dutzende Leute da durchgelatscht oder haben ihre Einkaufswagen durch die Eiermasse geschoben und alles im Laden verteilt …


Quetscheschmand (laktosefrei)

Die Becher mit Schmand ganz nach unter auf die Palette voller Molkereiprodukte zu stellen, hat sich in diesem Fall als nicht so optimal herausgestellt. Unter dem Karton mit LAC-Quark tauchte eine platte Überraschung auf. Aber zumindest laktosefrei. :-)




Kaffeeabteilung

Ein Kunde kam zu mir und berichtete von einem kleinen Malheur, das ihm widerfahren ist: Er wollte aus dem Kühlregal einen Becher kalten Kaffee nehmen, dieser ist ihm aus der Hand gerutscht und auf dem Boden zerplatzt. Kann passieren, so weit nicht weiter bemerkenswert.

Niedlich fand ich aber seine Ortsangabe dazu: Diese vier Produkte oben über der Frischmilch graduierte er direkt zur einer Kaffeeabteilung. :-)

Rama Lama Ding Dong

Zwei Becher Rama hatte ich für uns privat aus dem Kühlregal gegriffen und erst zu Hause bemerkt, dass beide Pötte aufgerissen waren. Ein Anruf in der Firma ergab, dass noch mehr Becher so aussahen, was auf einen Transportschaden schließen lässt. Wir haben mal wieder die persönliche Arschkarte in Form von nicht einwandfreier Ware gezogen. Hmm …

(Auch wenn in den Tags zu diesem Beitrag "Margarine" steht: ich weiß, dass Rama per Definition keine Margarine (mehr) ist.)


Bäho-Wein

Wir wunderten uns schon, warum bei der Weinlieferung überall Rotweinflecken auf den Kartons waren. Zu finden war keine beschädigte Flasche, zumal ja auch der dazugehörige Karton völlig aufgeweicht hätte sein müssen.

Schließlich fanden wir diese beschädigte Flasche in einer der Mehrweg-Kästen. Mit hundertprozentiger Sicherheit war ein Transportschaden auf dem Weg zu uns auszuschließen. Der Bruch muss schon vor längerer Zeit passiert sein. Der ausgelaufene Wein war schon völlig angetrocknet und zu allem Überfluss klebten auch schon Fruchtfliegenlarven an der Flasche. Brr …

Das beschädigte Flasche ist so wie sie war im Müll gelandet. Gutschrift folgt. Sowas gehört hier natürlich auch zum Alltag dazu, wo mehrere zehntausend Einheiten an Ware bewegt werden, kann auch immer mal was kaputtgehen:


Feuerzangenbowlezuckersternematsch

Die beiden Feuerzangenbowlezuckersterne, die ich zum testen bekommen hatte, haben übrigens die paar Monate bei uns im (dunklen) Küchenschrank nicht überstanden.

Die Dinger scheinen sich irgendwann aufzulösen. Offenbar sorgt die Gewürzmischung dafür, dass der Zucker nicht ganz so formstabil ist, wie man es erwarten würde.