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Wer Palinka trinkt …

‚Wer Pálinka trinkt, landet im Grab. Wer keinen Pálinka trinkt, ebenso.

altes magyarisches Sprichwort
Das mit dem Sprichwort stimmt wohl und über den selbstgebrannten Alkohol gibt es viele Geschichten.

Wie auch immer: Diese Flasche, die wie eine Discounter-Speiseölflasche aussieht, stand auf der Fensterbank vor dem Leergutautomaten. Aufgrund der Flasche habe ich den gelblichen und nicht ganz dünnflüssigen Inhalt auch zunächst für Öl gehalten, jedoch wäre das ein sehr intensiv nach Obstbrand duftendes Öl. Der Inhalt war also durchaus wohl ein Rest oder eine Probe des Palinkas.

Warum das da stand, ließ sich nicht herausfinden. Verschenkt? Wollte ins Blog? Vergessen? Entsorgt? Wir wissen es nicht und da ich grundsätzlich keine offenen Produkte aus mir nicht bekannten Quellen konsumiere, haben wir die Flasche mitsamt Inhalt entsorgt. Pálinka-Nachschub wird es aus Osteuropa vermutlich genug geben …

Aber hier bleibt die Erinnerung:


Einweg-Mehrweg-Doppeletikett

Fundstück vor dem Leergutautomaten: Eine unbepfandete Flasche Uludag-Mineralwasser, um die jemand ein zerfetztes Etikett einer Mehrweg-Flasche getüdelt hat. Das war zwar kreativ, zeugt aber auch davon, dass der- oder diejenige überhaupt keine Ahnung hatte, wie das mit dem Pfandsystem überhaupt funktioniert:


Exotisches Leergut (223)

Auf dem Boden vor dem Leergutautomaten stand eine grüne Flasche ohne Etikett. Als Relief trägt die Flasche folgende Beschriftung:

H. JASPER
Hils-Sauerbrunnen
Grünenplan
Ich vermute mal wild drauf los: Aus Grünenplan am Hils wurde in diesen Flaschen von Firma "H. Jasper" ein Mineralwasser / Sauerbrunnen verkauft.

Aber: Wie alt mag die Flasche sein? Was ist aus der Firma geworden? Die Suche im Internet brachte mich leider nicht weiter, aber falls von euch jemand eine Idee hat, dürft ihr das gerne in den Kommentaren hinterlassen. :-)

Die Flasche ist jedenfalls cool, die landet nicht im Altglas:


Lustige Strichcodes – 277

Fundstück von Mario auf einer Flasche Superbock aus Portugal: Ein Strichcode mit einer Flasche Superbock. Ob sich darauf auch wiederum ein Strichcode mit einer Flasche Superbock befindet, ließ sich nicht beantworten. :-D

Wie auch immer: Vielen Dank für die Zusendung.


Drei Kuriositäten aus der alten Sammlung

Hier noch drei Fundstücke aus dem Kuriositätenkabinett der alten harste-online.de.


"Eine spanische Spar-Tüte. "Immer in Ihrer Nähe" ist wirklich ernst gemeint."



"Diese 0,5l-Dose Faxe-Bier mit dem hübschen 80er-Jahre-Foto haben wir während des Umbaus hinter alten Regalen unseres Vorgängers gefunden. Das Haltbarkeitsdatum ist der 20. Januar 1986(!). Die Dose ist immer noch originalverschlossen und steht hier als Dekostück im Markt. Ob der Inhalt noch genießbar ist, wissen wir nicht."



"Dieses Fossil (Haltbarkeitsdatum Dezember 1988!) wollte ein Kunde eigentlich als Leergut bei uns abgeben. Er hat uns die Flasche freundlicherweise überlassen."


Ouzo am Fahrrad

Nach Lillet nun Ouzo. So kann es einem ergehen, wenn man ein Genussgift mit nach Hause nehmen möchte, aber wieder mal keine Packtasche dabei hat. Die größere Sorge war nicht, ob mich jemand erkennt, sondern ob mir die Pulle auf irgendeinem der holprigen Sandwege auf meiner Strecke aus dem Getränkehalter fällt. :-D


Crystal Head Vodka Bottle

Kurz nachdem ich dem im Dezember den Beitrag Forensic Artist Reconstructed The Face Of The Crystal Head Vodka Bottle verlinkt hatte, befand sich der Vodka in der Kristallkopfflasche bei uns über die Großhandlung in der Vorbestellung.

Als einmalige Aktion haben wir jetzt also sechs dieser Flaschen (zu jeweils 39,99€) hier stehen, zu finden in den Vitrinen an der Kasse. Mal gucken, ob sie ihre Abnehmer finden werden. Ich selber werde aber davon keine mit nach Hause nehmen, die Buddel ist zwar ganz witzig, aber mit Wodka kann ich nun überhaupt nichts anfangen. :-)


Mit Klasse in die Büchse

Ein Vertreter einer Brauerei kam an und wollte mir seine Maibock-Variationen verkaufen. Im Laufe des Gesprächs erwähnte ich, dass wir unter anderem auch schon den (übrigens sehr leckeren) Maibock von Hemeliger im Sortiment hätten. Er machte sich ein bisschen lustig darüber, dass man so ein schönes Getränk wie Maibock doch nicht in Maurerpullen abfüllen könne. Ein bisschen Klasse sollte schließlich schon sein.

Auf seinem Durchgangsschein war auch ein Aufsteller mit Maibock in Dosen.

Große Cola-Flaschen aus Glas

Seit knapp einem halben Jahr haben wir nun die neuen großen (1 Liter Inhalt) Glas-Mehrwegflaschen von Coca-Cola im Sortiment. Getrunken habe ich davon noch keine einzige, was wohl vor allem daran liegt, dass ich bei solchen Getränken maximal die Light-Versionen konsumiere. Aber irgendwie reizt mich die Cola in diesen Flaschen gar nicht und ein "Wow, cool!"-Effekt will sich bei mir gar nicht so richtig einstellen. Die Flaschen wirken auf mich irgendwie falsch, unehrlich, nicht authentisch und ich kann mir nicht einmal genau erklären, warum ich so empfinde. Es kommt mir einfach so vor, als wenn sie die Klasse der alten Glasflaschen aus den legendären gelben Kästen nicht erreichen könnten. :-|


Fünf Mal

Ältere Kundin fluchte vor dem Leergutautomaten, während sie wutentbrannt eine zweite Flasche zu ihrer ersten in die Öffnung des Gerätes nötigte: "Das wird mir zu blöde, fünf Mal hat er die jetzt schon wieder ausgespuckt."

Ja. Sie hatte die Flasche auch fünf Mal mit dem Deckel voran reingeschoben.

Mit Hilfe vom Profi klappte es dann aber. ;-)

Retro-Mezzo

Im Lager fiel mir, als ich an einer Palette mit dem Coca-Cola-Leergut vorbeiging, eine Flasche Mezzo Mix auf, die dem Etikett nach zu urteilen mit großer Sicherheit noch aus der Zeit vor dem Erdmittelalter (Mesozoikum) stammen musste. Während ich noch überlegte, ob die ältesten uns bekannten Dinosaurier wohl überhaupt schon eine Chance hatten, diese Flasche noch zu kennen, entdeckte ich den Hinweis auf die "Retro Design Edition". Okay, vergesst es. Keine Dinosaurier. Das ist nur der Raider in Flaschen. :-P


"Haake Beck"-Einwegflasche mit MHD 2002

In einer Getränkekiste fiel mir eine etwas unförmige Flasche auf, die viel schlanker war, als die bekannten "Steinie"-Bierflaschen. Bei genauerer Betrachtung offenbarte sie sich als eine alte Glas-Einwegflasche aus einer Zeit vor dem Einwegpfand. Das aufgedruckte Haltbarkeitsdatum lautet Januar 2002, die Flasche ist also auf jeden Fall schon locker 18 Jahre alt.

Wenn ich mich richtig erinnere, kamen sie als Sechserträger daher. Ich bin der Meinung, dass wir sie damals auch im Sortiment gehabt hätten. Auf dem Bild von unserem Bier-Regal aus der Zeit vor der Eröffnung im Mai 2002, das ich euch im Rahmen der "Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam"-Serie in Teil 74 gezeigt hatte, ist dieses Produkt jedoch nicht zu sehen. Auch nicht in der großen Originalversion des Bildes.

Eigentlich auch egal. Ich überlege jetzt nur noch, ob ich die leere Flasche feierlich ins Altglas werfe oder als weiteren Staubfänger aufbewahre. Hmm …


Weißer Fleck auf Betonwerksteinen

Vor einem Regal mit Saftflaschen ist mir ein heller Fleck auf dem Boden aufgefallen, der an den Rändern typische Spuren zeigt, als wenn dort irgendeine Flüssigkeit ausgelaufen ist.

Wetten, dass da eine Flasche mit Saft heruntergefallen und zerbrochen ist und der flüssige Inhalt, meistens relativ säurehaltig, Zeit hatte, die Betonwerksteine anzugreifen?

(Wie schon auf anderen Bildern gilt auch hier, dass der Boden so extrem dunkel aussieht, da ich an Kontrast und Helligkeit herumgefummelt habe, um die Stelle überhaupt sichtbar zu machen.)


Pfandfreier Genuss

Etikett / Aufkleber auf einer leeren Einwegflasche, die im Mülleimer vor dem Leergutautomaten lag. Ein Etikett, das etwas über den Inhalt verriet, war leider nicht mehr dran.

Mich stimmt sowas nachdenklich, denn sämtliche Regelungen bezüglich Verpackungs-Pfand haben einen ökologischen Hintergedanken. Unter dieser Prämisse ist es eigentlich schon schade, dass hier ausdrücklich damit geworben wird, wie schön praktisch pfandfrei die gerade erworbene Verpackung doch ist. (Vor allem wenn es auch noch ein gut recyclebarer und wertvoller Rohstoff wie in diesem Beispiel ist.)