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Branchenbuch-Abzocke in Findorff

Sie versuchen es ja immer und immer und immer wieder. Ich frage mich gerade, ob die Urheber solcher "Angebote" einfach nur auf Leute hoffen, die nur mal eben die Adresse bestätigen wollen und dabei übersehen, dass sie damit einen vollkommen überteuerten Auftrag unterschreiben – oder ob es wirklich jemanden gibt, der ernsthaft und aus voller Überzeugung das Geld für diese scheinbare Werbung investiert. Ich jedenfalls nicht. :-)


web/cms/de/3068482/home/datenschutz/

Werbebrief einer RWE-Tochtergesellschaft.

1. Der Text liest sich kurioserweise so, als ob wir schon immer in Kontakt standen. Aber ich habe keine Ahnung, was "Innogy" überhaupt für ein Laden ist und zu tun hatte ich mit denen bislang exakt gar nichts. Auf der zweiten Seite war der entsprechende Vordruck zu finden, auf dem ich diversen Kontaktaufnahmen zustimmen konnte.

2. Wer ist nur auf die Idee gekommen, diesen langen Link da abzudrucken? :-D


Rechnung vom LAVES

Die Kontrolle Mitte März war übrigens nicht vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, sondern vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Diese Konformitätskontrolle nannte sich "Überwachung der EU-Vermarktungsnormen / Handelsklassen für frisches Obst und Gemüse".

War ja auch alles gut. Heute kam Post vom "LAVES":

Die Kosten dieser Kontrolle haben Sie zu tragen.

Die Höhe der von Ihnen zu zahlenden Kosten setze ich hiermit auf 122,--€ fest.
"
Zack … So geht das Geld weg.

Post und Werbung

Wenn es einen Darwin-Award für Kommunikation gäbe, würde ich ihn spontan dem ADAC, diversen Telefonanbietern (vor allem Mobilfunk) und Versicherungen verleihen – und zwar für das spezielle Gebiet Briefpost.

Wenn man als Kunde nämlich regelmäßig mit reinen Werbebriefen zugesch(m)issen wird, geht man irgendwann dazu über, diese ungeöffnet ins Altpapier zu werfen. Beim ADAC und Vodafone sind wir tatsächlich schon so weit, nur die regelmäßigen Lebensversicherungs-Angebote der Ergo landen immer erst nach dem Öffnen im Altpapier. Noch.

Mal gucken, wann das Spielchen zum ersten Mal für Ärger sorgen wird …

Infobrief statt Weihnachtskarte

Von einem Lieferanten kam mit der Tagespost ein Briefumschlag, in dem ein farbig bedruckter A4-Bogen steckte:

"Sehr geehrte Geschäftsfreunde,

wie im letzten Jahr möchten wir auch heute auf den Versand von Weihnachtskarten verzichten und diesen Betrag spenden.
"
Darunter noch Grüße, Glückwünsche und ein ausführlicher Hinweis auf die Organisation, an welche die Spende gehen soll.

Der Ausdruck, der Umschlag, das Papier, das Porto, der Aufwand – da hätten sie auch eine Karte schicken können. Oder gar nichts und einfach einen Hinweis auf die fehlende Weihnachtspost auf den letzten Lieferpapieren oder Rechnungen andrucken können.

Aber so wirkt das irgendwie komisch …

Post von einer Anwaltskanzlei

Post von einer Anwaltskanzlei, mit der ich noch nie zu tun hatte. Der Umschlag enthielt spürbar mehrere Seiten. Man macht sich ja in Sekundenbruchteilen unzählige Gedanken, was einen da für eine unangenehme Überraschung erwarten wird.

Dass da in dem Brief dann doch nur profane Werbung für ein Seminar, das an Arbeitgeber gerichtet ist, steckte, war dann zwar gewissermaßen auch eine Überraschung, aber die ließ sich mit einer Handbewegung in Richtung Papierkorb buchstäblich schnell vom Tisch schaffen.

Zufälliges Zusammentreffen der Post

Mit der Tagespost kamen hier eben ein kleiner Brief und ein dicker C4-Umschlag an.

Die große Sendung ist von meinem Steuerberater, darin sind die fertigen Bilanzen vom vergangenen Jahr. Im kleinen Brief fragt die Bank, über welche ich hier den Laden finanziert habe, nach der "Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse nach §18 KWG".

Perfektes Timing, würde ich sagen. :-)

Post

Eine der ersten Amtshandlungen hier in der Firma nach dem Urlaub: Die Post der vergangenen zwei Wochen sondieren. Ein großer Teil davon waren Rechnungen, ein weiterer großer Teil bestand aus Werbung.