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Milchflaschen

Eine Kundin, die zwei braune Mehrweg-Milchflaschen aus dem vor Jahrzehnten eingeführten Pfandsystem in unseren Leergutautomaten steckte, sprach mich währenddessen an:

Diese Flaschen sind überhaupt nicht gut für Milch. Perfekt wären natürlich Flaschen aus Ton, die auch anderswo verwendet würden, aber ansonsten gäbe es diese sehr dickwandigen Milchflaschen aus durchsichtigem Glas mit leicht grünlichem Schimmer. Die sollen wir bitte in Zukunft verwenden, weil die viel besser für die Milch sind. Ich soll das bitte an die Edeka weitergeben, das ist wichtig.

Aye. Ich schwöre, wenn ich meine eigene Molkerei gründe, werde ich diese dickwandigen Milchflaschen aus durchsichtigem Glas mit leicht grünlichem Schimmer verwenden.

Reduzierte Wasserflaschen

In der Getränkeabteilung waren uns mehrere Flaschen Mineralwasser unserer Eigenmarke ohne Etiketten aufgefallen. Warum die Flaschen nackt waren, ließ sich nicht herausfinden. Produktionsfehler? Abgefallen? Gestohlen? Wir wissen es nicht. Nachdem die Flaschen ein paar Tage in einem Korb im Lager lagen, hatte sich ein Kollege dazu hinreißen lassen, diese mit einem Sonderpreis ausgezeichnet auf den Restetisch zu legen.

Das war zwar wirklich gut gemeint, in dem Fall aber nicht in meinem Interesse. Auch ohne Etikett mit DPG-Logo wären diese Flaschen pfandpflichtig gewesen und wir hätten die leeren Flaschen wieder annehmen und dem Überbringer jeweils 25 Cent dafür auszahlen müssen. Das wäre völlig legal gewesen, aber wir hätten uns in eine Zwickmühle verrannt. Wie hätten wir unterscheiden können sollen, welche Flaschen jetzt die von uns reduzierten waren und welche einfach nur irgendwelche anderen? Wir hätten plötzlich theoretisch alles annehmen müssen, was natürlich nicht geht, da uns niemand den Pfandwert erstattet hätte.

Also sind die Flaschen wieder nach hinten gekommen und wurden in den nächsten Tagen von uns selber geleert, ganz einfach.


Kleines Mädchen, Bierflaschen und der Leergutautomat

Ein kleines Mädchen gab Leergut ab. Ob sie alleine oder in Begleitung eines Erziehungsberechtigen im Laden war, hatte ich nicht beobachten können. Auf jeden Fall stand sie vor dem Leergutautomaten und angelte eine Flasche, auch kleine Bierflaschen, nach der anderen aus ihrer Tasche und steckte sie in den Automaten.

Das wäre mir nicht weiter aufgefallen, wenn sich die Öffnung für die Flaschen nicht noch über dem Kopf der Kleinen befunden hätte. Sie stand also vor dem Automaten und hat brav Flasche für Flasche mit dem Boden voran in das Gerät gesteckt. Offenbar waren sie alle leer, zumindest so weit, dass durch die extrem schräge Haltung, anders konnte das Mädchen die Flaschen nämlich nicht in die Öffnung bugsieren, keine Getränkereste mehr ausliefen.

Ich hatte das nur kurz beobachtet und augenscheinlich ging alles gut. Möge die Kleine auch beim Rest aus ihrer Tüte keine Dusche aus "Altbier" bekommen haben …

Altglas in Del City

Als wir vor rund vier Jahren (Oha, auch schon wieder so lange her …) angefangen hatten, das Altglas, das bei uns in der Firma in der Leergutannahme anfällt, ordentlich zu entsorgen, gab es in diesem Beitrag die üblichen lästerlichen Kommentare. Gewerbliche Abfälle über private Wege entsorgen … Bla, bla. Ich schrieb damals schon "Da Gastronomiebetriebe ihr Altglas am Abfuhrtag hier sogar kistenweise vor ihre Läden stellen, bin ich da ganz entspannt." – und das hat sich bis heute nicht geändert.

In der ganzen Zeit wollte ich immer mal ein Foto machen, wenn ich vor einem Gastronomiebetrieb kistenweise zur Abholung bereitgestelltes Altglas entdecke, aber ich war meistens zu faul, meine Fahrt zu unterbrechen. Das hier ist die normale wöchentliche Menge für die Altglas-Abholung vor einem Schankbetrieb in der Innenstadt von Delmenhorst. Also alles normal und völlig legal:


Stillleben in S-Bahn in Düsseldorf

Fundstück in der S-Bahn in Düsseldorf. Auf und um einen der Sitze befand sich ein absichtlich oder zufällig angeordnetes Stillleben aus zwei Flaschen und den dazugehörigen Verschlüssen, einer Wurstpackung, zwei Scheiben Wurst auf einer Zeitung und einem abgeschnittenen Oberteil einer grünen Paprikaschote.

Vielleicht hatte die Sammlung einfach nur jemand hinterlassen, der zu faul war, seinen Müll wegzuräumen. Ines und ich, aber auch noch ein paar weitere Mitstreiter bei den goldenen Bloggern fanden das Arrangement so interessant, dass wir es allesamt fotografieren mussten. :-P


Ex: Die Köstlichkeiten

Die Köstlichkeiten aus dem Hause Kösters, die wir nun ein gutes halbes Jahr hier im Regal stehen hatten, sind nun bei uns offiziell wieder rausgeflogen.

Sie liefen nicht wirklich gut, was sicherlich auch dem Preis geschuldet war. Gleich zwei telefonisch besprochene Versuche von "ihr bekommt einen Karton Gratisware und dafür reduziert ihr die Suppen um 50 Cent" scheiterten daran, dass wir die Ware nie bekommen haben.

Ist jetzt auch egal, nun stehen die Flaschen hier für 2 Euro auf dem Restetisch, aber gestorben ist damit auch der Regalplatz. Dafür stehen im Regal mit den Fertiggerichten jetzt die Shim Ramyun-Fertiggerichte dauerhaft platziert. Hoffentlich laufen sie dort genauso gut wie vom Aufsteller, den wir gestern aus Platzgründen auflösen mussten.


Zum Glück PET

… und dann war da noch die Kundin, die ohne hinzusehen ihren Einkaufswagen mit Schwung gegen dieses Display mit Thomas-Henry-Limonaden gefahren hat. Kann ja mal passieren und der Sachschaden hielt sich auch in sehr überschaubaren Grenzen, PET sei Dank.

Aber sie hätte ja mal eben jemandem was sagen können, so dass nicht etliche Kunden mit ausgestreckten Beinen über den Haufen hätten staksen müssen.


Kösters Hausgemachte Köstlichkeiten

Die Produkte eines bekannten Herstellers für Fertiggerichte in Dosen sind bei der EDEKA derzeit nur in reduziertem Umfang zu bekommen. Vielleicht sind dem einen oder anderen von euch schon die entsprechenden Lücken im Konservenregal in "eurem" Laden aufgefallen.

Vorletzte Woche bekamen wir Besuch von einem Herren, der sich als Koch aus Hannover vorstellte und der uns erklärte, dass er seit einer Weile eine Serie an Suppen produzieren würde. Nicht kühlpflichtig und zwei Jahre haltbar. Da unser Konservenregal gerade aus vielen Lücken bestand, haben wir spontan einfach mal seine Ware bestellt.

So haben wir jetzt für einen angemessenen Preis die unterschiedlichsten internationalen Suppen und auch Chili con Carne hier im Regal stehen. Ob sie laufen werden, wird sich zeigen. Wir haben ja zwei Jahre Zeit, bis es kritisch wird. :-)


Flaschensammlung vorm Aufrichter

Es ist nicht so, dass wir dieses Phänomen täglich hätten – aber wenn die Herstellerfirma unseres Automaten es im Laufe der Jahre (trotz vielfacher Nennung des Problems beim Techniker) mal auf die Kette bekommen hätte, die Mechaniken so einzustellen, dass Bügelflaschen nicht mehr hängenbleiben können und alles blockieren, wäre der Arbeitsalltag hier noch etwas entspannter.

(Foto von vor dem Förderbandriss …)


Umwerfende Traudel, Teil 44598

Das Förderband vom Flaschentisch unseres Leergutautomaten läuft immer wieder ein Stück von den Rollen, so dass die Flaschen nicht vollständig auf das Band gestellt werden. Als Konsequenz fallen die Flaschen ständig um und blockieren bestenfalls nur den Tisch oder direkt die Lichtschranke, so dass der Automat in die Meldung "Container 1 voll" springt und den weiteren Dienst verweigert.

Es ist auf jeden Fall lästig:


Hingeworfen

Wenn der Behälter mit den parallel zum Leergutautomaten von Hand angenommen Dosen und Einwegflaschen voll ist, kippt man eben alles hinter den Karton in die Ecke zwischen Tür und Rücknahmegerät.

Kann man natürlich machen, wenn man als Mitarbeiter unbedingt ins Blog will … :-P


Der Flaschentisch im Zeitraffer

In den Kommentaren zum Video "Hinter den Kulissen eines Leergutautomaten" hatte Philipp vor ein paar Monaten verkündet, mal sehen zu wollen, wie die hingestellten Mehrwegflaschen auf dem Tisch von dem Förderband zusammengeschoben werden. Damals hatte ich das entsprechend kommentiert und mir auch eine Notiz unter meinen "Blogbildern" angelegt. Manches dauert bei mir zwar mal länger, aber es geht fast nie was verloren. Von grünen LEDs mal abgesehen.

Von leer bis voll sind an einem etwas weniger stark frequentierten Nachmittag hier in der Firma etwa drei Stunden vergangen. Wem die freistehende Bierflasche auffällt, die ab Sekunde 34 am unteren Rand auftaucht: Die war umgefallen und ich hatte sie zwischen zwei Einzelbildern wieder aufgestellt. Man kann in dem Moment nur noch den Schatten meines Armes erahnen.