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Ich hatte mir das Produkt nie so genau angesehen, aber dann fiel es mir doch auf: Auf den Orangina-Etiketten macht die Unterzeile "mit Fruchtfleisch" einen Kopfstand. Soll das so? Ist das Absicht? Oder hat sich da jemand einen Spaß beim Layout gemacht oder ist das sogar die Rache eines verärgerten Mitarbeiters, der für das Etikettendesign verantwortlich war? Hmm …



Auch die Hersteller-Website brachte zunächst keine hundertprozentige Klarheit. Da steht "mit Fruchtfleisch" richtig herum, die überkoppe Schreibweise scheint also nicht zum Standarddesign zu gehören. Außerdem steht dort "Dreh's doch mal um.", was ein Hinweis auf die laufende Werbekampagne ist.

So ganz verstanden habe ich es nicht, vermutlich hat es mit dem Aufschütteln von Haut und Knochen des Fruchtfleischs zu tun. Auf jeden Fall ein Hingucker. :-)


Faxenergy

Kurioses Fundstück in unserem Getränkekühlregal. Je nach körperlicher Verfassung des Konsumenten könnte vielleicht auch eine Literdose des schwarzen Faxe für neue Energien sorgen. Mich macht das Bier, das ich übrigens relativ lecker finde, vor allem immer sehr müde. :-)

(Ja, da kommen noch ordentliche Schienen für die Preisschilder ran.)


Getränkeabteilungsabbaufundstücke (5)

Unter einem der Regale lagen auf oder in einem klebrigen, dicken Fleck aus Schmutz und offenbar angetrockneten Getränkeresten (oder sonstiger Flüssigkeiten) drei zusammenklebende alte Preisetiketten. Wie vorhin schon geschrieben, sind diese Schilder seit fast 18 Jahren (!) hier nicht mehr im Einsatz.

Wie diese immer noch weißen Etiketten so lange unbeschadet in der üblen Umgebung überleben konnten, ist mir ernsthaft ein großes Rätsel.


Viennesi Piccoli

Von den "Taifun" Tofu-Würstchen (Mini-Wiener) hatten wir offenbar einen ganzen Karton mit falsch etikettierten Packungen bekommen. Beim Verräumen der Ware war es niemandem aufgefallen, selbst an der Kasse gab es keine Auffälligkeiten, da die Packungen mit dem selben EAN-Code daherkommen.

Dass der Rest auf Italienisch beschriftet ist, ging dabei wohl gänzlich unter. Bei der vorletzten Packung im Regal stolperte jedoch ein Kunde darüber, der sie dann aber dennoch gekauft hat.

Und die eine? Soderpreis drauf, Restekiste und weg. Die brauchten wir jetzt auch nicht mehr beim Lieferanten zu reklamieren … :-P


Ines' Birthd-ALE

Von unserer regionalen Brauerei Grebhans waren einige Sorten, vor allem die rote Hexe wochenlang nicht lieferbar. Irgendwann scherzte Ines mit dem Mitarbeiter, dass sie zu ihrem Geburtstag (war schon Mitte August) die "Hexe" gerne wieder hier hätte.

Inzwischen ist das Bier nicht nur wieder da, Ines hat auch eine eigene Flasche mit speziellem Etikett bekommen, das passend zum Bier den Titel "Craft Label" verdient hätte. Sehr geil. :-)


The Kraken

Seit ein paar Tagen haben wir diesen Rum im Sortiment. Ob man nun Alkohol trinkt, in Massen, Maßen, oder auch gar nicht, sei mal dahingestellt. Aber die Flasche von "The Kraken" finde ich einfach nur genial: Diese beiden kleinen Henkel, dann das Etikett mit einer Mischung aus mattem und hochglänzendem Papier – das Gesamtkunstwerk wirkt unglaublich wertig.

Jaja, aber mir gefällt's. :-)


Etwas Mehl

"Wer hat das denn zu verantworten?", spottete ein Kollege.

"Du selber", entgegnete ich. "Du steckst doch immer die Etiketten."

Der Blick war herrlich. :-)

In fast jedem Markt ist die Platzierung von Zucker und Mehl auf diesen Paletten der normale Alltag. Bei uns jedoch aus Platzgründen nicht. Beim Stecken der neuen Preisschilder hatte er übersehen, dass dieses eine nicht für eine Einheit mit zehn Paketen Mehl, sondern eben für diese Palette war. Macht aber auch nichts, wir werden die Packungen dennoch los.


"zu teuer"

Ein Kunde kam mit einem Teil aus dem Haushaltswarenregal zur Kasse und fragte meine Mitarbeiterin nach dem Preis. Sie sah mittels der entsprechenden Funktion in der Kasse nach, das Teil war ihm mit knapp vier Euro zu teuer und er fragte, ob er es dort zurücklassen dürfe. Er durfte. Ich hatte den Dialog mitbekommen und trug die Ware wieder zum Haushaltswarenregal zurück und war schon darauf eingestellt, erst mal das Etikett neu drucken zu müssen.

Dem war nicht so. Denn am Regal fand ich eine absolut eindeutige, leicht zu identifizierende und vollkommen korrekte Preisauszeichnung an diesem Artikel vor.

Man muss ja nicht alles verstehen.

Kann man so aufkleben …

… aber so ein Warensicherungsetikett kann man natürlich auch so befestigen, dass es nicht so einfach abzureißen ist, nicht beinahe von alleine abfällt und man es nicht, wenn man nach der Ware greift, am Finger kleben hat.

Die Dinger dürfen nicht geknickt werden, aber …


DM 1.99

Ach, wie süß … In unserem Regal mit den Kerzen ist mir noch dieses Preisetikett aufgefallen, das da auf einem der Fachböden klebt. Aber von wann genau das Schild ist, kann ich nicht sagen, aber mit fast hundertprozentiger Sicherheit aus dem Jahr 2000. Seit Januar 2001 haben wir nämlich Scannerkassen im Markt und haben an dem Zeitpunkt auch nicht mehr die Artikel einzeln ausgezeichnet.

Was mich an dem Etikett nun wundert, ist die Ziffernfolge 075. Wir haben damals mit Jahr und Kalenderwoche ausgezeichnet. "0" könnte das Jahr sein (2000), aber was soll denn dann die 75. Woche sein? Ach, ist vermutlich auch alles egal. Ein paar Monate noch, dann stehen diese Regalteile ohnehin nicht mehr hier im Laden …


Und dann noch Erfolg gehabt!

Irgendjemand hat um eine (wertlose) Einwegflasche das Etikett einer Mehrwegflasche gewickelt. Was die Leute nicht alles versuchen …

In diesem Fall hat unser Leergutautomat die Flasche aus irgendeinem Grund wohl als (Mehrweg-)Pfandflasche erkannt und angenommen. Ich konnte das nicht reproduzieren, der Kunde hatte wohl einfach Glück – und geht vermutlich jetzt davon aus, den Trick gefunden zu haben, Geld zu drucken. :-P

Traudl, du ruinierst mich …


Komisches Tag

Ja, die Überschrift ist richtig. Gemeint war nicht der Tag, also die Zeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, sondern das Hardtag einer Warensicherungsanlage.

Ein älterer Mann stand an der Kasse und löste den Alarm der Warensicherung aus. Eine Ursache war zunächst nicht zu finden. Die bei mir gekauften Dinge waren es nicht und auch in seiner Tasche hatte er nur ein paar Kabel und unverfängliches Zeugs. Ich holte den Handchecker nach vorne, wo aber schon ein Kollege herausfinden konnte, dass es die Tasche war, die den Alarm auslöste. Dann wieder nicht, dann doch, dann wieder konsequent gar nicht. Der Kunde war sehr kooperativ und fing von sich aus schon an, die Tasche auszuräumen – und dabei entdeckte ich dieses Dauer-Etikett, das noch an einer der Trageschlaufen der Tasche befestigt war.

Wir konnten es mit unseren Mitteln öffnen und auch der Entwerter sprang auf die Frequenz dieses Tags an, wenngleich sich die Daueretiketten natürlich nicht durch das starke Magnetfeld entwerten lassen. Erstaunlich war, dass dieses Etikett aber plötzlich überhaupt keinen Alarm mehr auslöste, auch schon vor dem "entwerten" nicht. Die Tasche löste aber auch keinen Alarm mehr aus und der Kunde (resp. irgendwas in seiner Kleidung) auch nicht mehr. Wir sahen uns erstaunt an und verstanden nichts mehr.

Ich denke, dass es irgendwie dieses Etikett gewesen sein muss, da das ja prinzipiell mit unserer Anlage kompatibel ist. Da dieses Hardtag so natürlich nicht ernsthaft zur "Warensicherung" taugt, habe ich es einfach mal entsorgt und mit dem Kunden waren wir so verblieben, dass, wenn er wieder Alarm auslösen sollte, wir noch mal in Ruhe nach der Ursache suchen werden.