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Fahrschule, Halteverbot und DH

… und während wir dort arbeiteten, parkte ein Fahrschulwagen (ohne Fahrschüler) an den aufgestellten Leitkegeln vorbei in unserem Halteverbot ein und ging in aller Seelenruhe zum Dönerladen an der Ecke.

Dass er ein DH-Kennzeichen hat (Inbegriff für unfähige Autofahrer), hätte es ja normalerweise entschuldigt. Aber ein Fahrschulwagen. Kein Wunder, dass die Diepholzer alle nicht fahren können.

Der Hit war eigentlich, dass uns der Fahrlehrer noch belehren wollte und steif und fest behauptete, dass er ausdrücklich nicht im Halteverbot steht. Der weiße Pfeil ganz oben würde ja auf die andere Straßenseite zeigen. WTF?!


Getränkeabteilungsabbaufundstücke (4)

Kurioses Doppelposting, sozusagen. Offenbar hatte ich damals zwar noch ein Foto von der sonderbaren Haftnotiz gemacht, aber dann hat der Fachboden ungereinigt und ohne den Aufkleber zu entfernen, wieder den Weg ins Bierregal gefunden. Dort hing der Zettel jetzt noch mal rund ein Jahr und hat so direkt einen zweiten Weg hier ins Blog gefunden.

DAS HIER war dann jetzt aber auch seine letzte Erwähnung. :-)


Zahnbürsten und Zahnpasta

Eine Kundin sprach mich an: "Ich finde hier gar nichts mehr wieder. Wo haben Sie denn jetzt Zahnbürsten und Zahnpasta und sowas? Doch wohl nicht aus dem Sortiment geworfen?"

Ich ging mit ihr einen Gang weiter und zeigte auf unser provisorisches Regal mit den Körperpflegeprodukten: "Da ganz links, wie auch schon beim alten Regal, stehen die Sachen. Da hat sich fast nichts verändert."

Die Frau nickte, drehte sich um – und ging (ohne Zahnpflegeprodukte) zur Kasse.

Der Cruncher im Rückwärtsgang

Gestern Nachmittag beeindruckte unser Leergutautomat zeitweise damit, dass er anscheinend grundlos eine Fehlermeldung auswarf. Es war aber augenscheinlich kein Fehler zu erkennen: Die Annahme funktionierte, alle Transportbänder auch, die Lichtschranken waren durchgängig frei und auch der Motor vom Cruncher lief wie immer an und machte dabei keine ungewöhnlichen Geräusche.

Es dauerte etwas, bis ich dahinter kam, dass der Motor aus irgendeinem Grund rückwärts lief. Die erste Vermutung war, dass ein Schütz verklemmt war (z.B. durch Getränkereste-Spritzer (was aber in der Praxis nicht sein kann, da die Elektronik sauber von dem nassen Teil des Crunchers getrennt sitzt)), aber das stellte sich als nicht korrekt heraus. Wenn man den Stecker vom Gerät zieht, springt das Schütz in seine Ruhestellung zurück und dann läuft der Automat auch erst mal wieder fehlerfrei. Aber irgendwann zieht das Schütz für den Rückwärtsgang wieder an und bleibt bis zur nächsten Stromlosigkeit so stehen. Klingt nach einem Defekt in der Steuerung für die Schütze, aber darum darf sich heute der Trautwein-Technikus kümmern.


Klebestift

Man wird ja immer wieder eines Besseren belehrt, wenn man denkt, dass man schon so ziemlich jeden Unsinn erlebt hat. Zum Beispiel in Form eines mit Klebestift an eine der Acryglasscheiben unseres neues Kassentisches angeklebten Werbezettels für den neuen Edeka-Mobilfunktarif.

Die Sauerei ließ sich zum Glück mit Isopropyl problemlos entfernen. Man möchte in solchen Momenten nicht nur den Kopf gegen die Wand schlagen, aber der Urheber dieser Aktion ist ja leider unbekannt.


Metallteile aus dem Eimer

In unserer alten Backstube haben sich in den letzten Wochen mehrere kleinere Metallteile angesammelt. Vor allem ein paar alte Schrauben und Muttern, die ich irgendwo rausgedreht hatte. Gesammelt habe ich das Zeugs in einem alten Blumeneimer.

Und dann kommt man morgens in den Raum und traut seinen Augen nicht. Es ist ja nicht so, dass bei uns uns keine Eimer gäbe. Nein, da kippt jemand GENAU DEN Eimer mit dem Schrott einfach auf dem Boden aus. Waruuuuuum?! :-O


Lichtsteuerung in den Cola-Kühlschränken

Die beiden neuen Kühlschranke haben keine Schalter für die Beleuchtung. Die Lampen sind an einen Türkontakt gekoppelt, der diese allerdings nicht direkt schaltet, sondern über eine angeblich lernende Steuerung, so dass theoretisch irgendwann die Geräte parallel zu unseren Öffnungszeiten beleuchtet sein sollen.

Was es mit der "Abwärts"-Klopferei auf sich hat, habe ich auch noch nicht verstanden – aber es scheint zu funktionieren. Wenngleich das logisch und technisch für mich nicht nachvollziehbar.

Nie fragen … :-)


Mitgliedsbescheinigung

Post von einer Krankenkasse: Man teilt mir mit, dass ein junger Mann mit ausländischen Wurzeln dort jetzt angemeldet ist und ab sofort sämtliche Beiträge entsprechend eingezogen würden.

So weit, so gut. Die Sache hat nur einen Haken: Ich habe den Namen des vermeintlich neuen Mitarbeiters noch nie im Leben gehört. Aussprechen kann ich den auch nicht richtig, folglich, wenn der hier arbeiten würde, wüsste ich das wohl.

Habe mal die in dem Schreiben angegebene Sachbearbeiterin angerufen. Diese teilte mir mir, dass der Herr meine Firma als neuen Arbeitgeber angegeben hätte. Kurioserweise hatte er dabei allerdings den offiziellen Firmennamen angegeben (Also "Neustädter Frischmarkt e.K.") und nicht "SPAR-Markt", so wie es 100% der Mitarbeiter tun würden. Die Sache wird jetzt überprüft, eines ist aber sicher: Irgendwas ist da nicht ganz koscher!

Aktivierte Guthabenkarte

Als ich am Morgen ins Büro kam, hing dort eine Geschenkkarte für den Playstore an der Wand. Dabei eine Notiz, dass diese Karte ein Kunde kaufen wollte, aber an der Kasse der Hinweis kam, dass sie schon aktiviert wurde. Wer aktiviert (und bezahlt) denn eine Karte und hängt sie dann wieder hin? Seltsam.

Ich habe sie dann einfach mal selber getestet und das Guthaben erfolgreich meinem Account hinzugefügt. Wann auch immer das war und wer auch immer das Ding bezahlt hat – danke. :-D

(Ja, ich habe inzwischen ein Android-Gerät. Nach knapp drei Jahren musste ich bei meinem Lumia leider ein OS-Update machen und schon habe ich nur noch Probleme gehabt. Die Benutzbarkeit war für mich dadurch so sehr herabgesetzt, dass ich mich sehr schweren Herzens davon getrennt habe. Da mir ein Apfelgerät nicht wieder ins Haus kommt, bin ich nun stolzer Besitzer eines Nokia 8.)


Kassentisch zu verkaufen?

Èin Mann aus Süddeutschland rief an und wollte wissen, ob der Kassentisch noch da sei und was er kosten soll. Über meinem Kopf poppte comicartig ein riesiges, waberndes Fragezeichen auf.

Nun: Er war im Internet bei seiner Suche nach einem Kassentisch auf diesen Blogeintrag von vor über vier Jahren gestoßen.

Aber an welcher Stelle der Anrufer dort im Text den Hinweis entnommen haben könnte, dass das Ding irgendwie zu verkaufen ist, erschließt sich mir ganz und gar nicht.