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Erl.Mom.Pu.Tur.i.Tom.Gelee

Eigentlich ganz gut, dass auf unseren Regaletiketten auch die Nummer angegeben ist, in welchem Regalmeter sich der entsprechende Artikel hier im Markt befindet. Bei solch kryptischen Abkürzungen rätselt man sonst durchaus eine Weile, um welches Produkt es sich da handeln soll.

"Gelee" und "85g" führten mich auch ohne diese Nummer relativ schnell zum Regal mit Tiernahrung, aber da kommt man ja auch nur mit etwas Erfahrung drauf.



Der Artikel steht beim Katzenfutter. Konkret haben da übrigens das Produkt "Erlesener Moment Pulled Turkey in Tomatengelee von unserer Eigenmarke vor uns:


Alte Etiketten - Neue Etiketten

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, das weiß ja jeder.

Seit 23 Jahren mache ich das hier. Ob SPAR oder EDEKA, egal ob vor den Zeiten einer Warenwirtschaft, ob mit Dewas, Ebus-Plus, oder Ebus-Win – die Strichcodes für die Bestellung waren IMMER auf der rechten Seite der Etiketten.

Und nun, mit der Umstellung auf das neueste System, sind die Strichcodes plötzlich auf der linken Seite der Etiketten verortet. Es mag für Außenstehende komisch klingen, aber die Gewohnheit, mit dem Bestellgerät zum rechten Rand der Etiketten zu wandern, sitzt tief in einem drin. Bei der Bestellung, die erste nun seitdem die neuen Etiketten stecken, fühlt es sich an, als wäre ich besoffen.

Aber wird man sich sicherlich auch dran gewöhnen. :-D

Links eines der neuen Etiketten, rechts ein altes:


4,01 €

Bei der täglichen Regaletiketten-Runde mit aktuellen Preisänderungen fiel mir eben dieses Schild in die Hände. Ja, die Discount-Artikel heißen nicht ohne Grund intern "Aldi-Preise" und orientieren sich am gleichnamigen Discounter. Ja. die von der abschließenden "9" abweichenden Preise suggerieren knallhart kalkulierte Preise.

Aber wer denkt sich sowas aus?!


Malibu mit Pfand?

Beim Stecken der neuen Etiketten staunte ich etwas, als ich für den "Malibu" Kokos-Likör plötzlich ein Schild mit ausgewiesenen 25 Cent Einwegpfand in der Hand hielt.

Der alte Artikel ist laut Schild ausgelistet, der neue der offizielle Nachfolger. Aber wieso mit Pfand? Ich steckte das Schild zunächst hinter das noch vorhandene, denn vorerst haben wir genug alte Ware im Regal stehen. Ich zerbrach mir den Kopf: Wieso mit Pfand? Alkohol in Glasflaschen ist doch (noch, wer weiß, was die Zukunft bringt …) von der Pfandpflicht ausgenommen.

Später habe ich noch einmal in Ruhe recherchiert. Offenbar ist das ein Aktionsprodukt mit einer Dose Malibu Pineapple, deren Inhalt es zwar kostenlos gibt, für die aber dennoch der Pfandwert bezahlt werden muss. Vielleicht bekommen wir sie ja noch. Vielleicht aber auch nicht, Malibu ist zwar lecker (hüstel), aber bei uns nicht gerade der Renner.


Regaletikett-Jubiläum

Dass wir noch eines unserer alten Regaletiketten hier im Laden hängen haben, wusste ich. Irgendwie hat sich beim Blanchet-Wein nie der Preis verändert und offenbar hat dieses eine Etikett auch unseren Umbau 2018 mit den vielen Neuplatzierungen unbeschadet überstanden.

Bei meiner Bestellung heute Vormittag bin ich mal wieder direkt über das Preisschild gestolpert, da ich den Artikel nachbestellen musste. Beim genaueren Blick fiel mir auf, dass das Etikett genau 10 Jahre alt ist. Das Druckdatum rechts unten gibt an, dass es in der ersten Kalenderwoche 2013 erstellt wurde.

Krass irgendwie. :-)


Webcam mit Pfand

Ein Freund eines Freundes hatte diese Webcam und vor allem das dazugehörige Preisschild in einem Media-Markt in Berlin entdeckt. Von dieser Neuerung in der Novelle des Verpackungsgesetzes hatte ich gar nichts mitbekommen.

Da werde ich wohl mal mit Firma Sielaff reden müssen, ob Webcams zukünftig generell vom Automaten angenommen werden können und wenn ja, ob sie auf dem Flaschentisch oder doch direkt im Cruncher landen werden. :-P

Vielen Dank für das Foto. :-)




Ausgeblichene Etiketten im LED-Licht

Bislang dachte ich immer, dass Toner aus Laserdruckern eher farbbeständig ist. Entweder war ich da komplett auf dem Holzweg oder die LED-Beleuchtung in unseren Kühlregalen verfügt über einen immens hohen UV-Anteil. Letzterer ist jedenfalls dafür verantwortlich, dass Farben ausbleichen, die Moleküle der Farbstoffe werden durch das energiereiche UV-Licht regelrecht gespalten.

Ob da ein Handlungsbedarf besteht, außer regelmäßig neue Etiketten zu drucken, vermag ich an dieser Stelle nicht zu sagen. Aber ich staune dennoch darüber. Dass Etiketten im Laufe der Jahre ausbleichen, kennt man.
Aber hier kann man ja fast schon dabei zusehen, hoffentlich mit Schutzbrille. :-O

(Das Schild sollte eigentlich knallrot sein!)


Zaun mit DSDS-Allüren

Beim Hornbach hier im Stadtteil (und vermutlich auch in den anderen Hornbach-Filialen) bekommt man einen Zaun aus dicken Holzbrettern. Dieses Modell wurde Dieter getauft und so entstand der "Bohlenzaun Dieter". Wenn der Wortwitz vom Hersteller nicht beabsichtigt war, würde es mich schon sehr wundern. :-D

Über diesen Namen haben zwar auch schon andere im Internet gelacht, aber mir war das Schild jetzt erst auf dem Weg vom Gebäude zum Auto aufgefallen:


Optimierte Regaloptimierung

"Handel ist Wandel", heißt es ja immer so schön und vermutlich wandelt sich kaum etwas so sehr, wie die Produktauswahl gerade im Lebensmitteleinzelhandel. Die Vielfalt an Herstellern und deren Erzeugnissen ist geradezu gigantisch und selbst bei dem Sortiment, das man im eigenen Laden hat, verändert sich täglich etwas: Produkte kommen hinzu oder verschwinden vom Markt, Verpackungen ändern sich, Inhaltsstoffe und Füllmengen, Preise auch und Artikelnummern ebenfalls. Es gibt keinen Tag, an dem sich hier nichts verändert.

In der Masse dieser Produkte übersieht man leicht auch mal was – aber zum Glück arbeitet die Technik mit uns zusammen. Unser Warenwirtschaftssystem weiß, welche Artikel wir bestellen können und welche nicht und überträgt diese Daten auch an unser kleines MDE-Gerät. Rufen wir bei der Bestellung einen Artikel auf, der bei uns im System nicht bekannt ist oder eine veraltete Artikelnummer trägt, erscheint die entsprechende Meldung auf dem Display. Dann gibt es mehrere Möglichkeiten, damit umzugehen:

1. Ignorieren. Ist aber 'ne blöde Idee, weil man dadurch riskiert, einen noch lieferbaren Artikel aufgrund einer veralteten Artikelnummer nicht mehr nachbestellen zu können. Oder man hat einfach eine unnötige Lücke, weil der Artikel gar nicht mehr bestellbar ist. Im schlimmsten Fall kommt man sogar mit der Preisangabenverordnung in Konflikt, weil sich beispielsweise die Füllmenge und damit der Grundpreis geändert hat.

2. Etiketten rausnehmen und sammeln und nach der Bestellung bearbeiten. Auch blöd. In dem Moment hat man keine Preise mehr am Regal stehen und mit Pech verliert man Etiketten oder kommt ganz darüber hinweg und dann steht man ganz ohne Schilder am Regal da.

3. Jeweils immer sofort für den Artikel ein neues Schild drucken, bzw. (bei z. B. ausgelisteten Artikel) andere Maßnahmen einleiten. Das bedeutet aber bei jedem Fund: Bestellung unterbrechen, ins Büro laufen, Sachverhalt klären, wieder die Arbeit aufnehmen – wenn man sich alle Zeit der Welt für die Bestellung nehmen kann und will, ist das sicherlich gut. Ich würde davon abraten.

4. So mache ich es ab sofort: Das entsprechende Regaletikett fotografieren und hinterher die Bildersammlung am Warenwirtschaftssystem abarbeiten. Habe ich nun erst bei einer Bestellung so gemacht, hat aber absolut super geklappt. :-)


Chocos Choco Krispies

Im Cerealien-Regal stecken zwei Schilder nebeneinander: "Kellogg's Choco Krispies" und "Kellogg's Chocos". Einer der beiden Artikel war leer und als ich diese Packungen ins Regal stellen wollte, entschied ich mich für den linken Regalplatz. Wo hättet ihr die Packungen untergebracht? Links oder rechts? Auch alle von mir befragten Kollegen wählten spontan die linke Seite aus.

Das war aber leider falsch. Die "Choco Krispies" sind nämlich diese "Smacks"-ähnlichen Teile, nur eben mit Schokolade. Die "Chocos" sind die auf dem Foto abgebildeten chipsförmigen Gebilde und gehören auf die rechte Seite. Verwirrender kann man seine Verpackungen kaum gestalten …

Eine Abgleich der sowohl auf den Produkten als auch den Etiketten aufgedruckten EAN-Nummern hätte das Durcheinander von Vornherein vermeiden können, immerhin gebe ich auch grundsätzlich allen neuen Mitarbeitern diese Anweisung mit auf den Weg, aber für mich war das so eindeutig, dass ich gar nicht damit gerechnet hatte, dass ich da gerade einen Fehler einbaue … :-P


Preisschilder aus dem Ex-Ex-Laden

Wir räumen in Findorff derzeit nicht nur auf, sondern komplett aus. So arbeitet man sich auch durch Bereiche, die jahrelang unangetastet waren. Hinten in einem der Lagerräume stand ein Rollcontainer, auf dem sich ein großer Haufen Scannerleisten (die Kunststoff-Preisschienen an den Regalen) befand.

Natürlich konnten die weg, das stand außer Frage. Neugierig blickte ich kurz auf die Etiketten, die in dieser einen Schiene steckten, die ich in die Hand genommen hatte. Die kamen aus dem alten Drucker für die Endlos-Etikettenpapiere, die von der SPAR viele Jahre verwendet wurden, und trugen durchgängig Daten aus 2003 und 2004. Damit war klar, dass das die alten Preisschienen aus dem ehemaligen SPAR-Markt aus Ostfriesland waren, dessen Einrichtung ich für die Neueröffnung in der Münchener Straße damals gebraucht gekauft hatte.

Wirklich interessant, was man da für Zeitkapseln öffnet … :-D

(Wer jetzt von euch das Datum sucht: Es steht im Grunde im Klartext auf den Schildern: Die "300903" ganz unten steht für den 30. September 2003.)


Sahnesteif statt Hefe

Irgendwie war es passiert, dass bei uns im Backzutatenregal die Etiketten von Sahnesteif und Hefe, die unmittelbar nebeneinander stehen, vertauscht wurden. Vielleicht hatte auch nur irgendjemand (vielleicht auf der Suche nach Hefe) den Bestand an Sahnesteif auf den leeren Platz beim Hefe-Regaletikett geschoben. Wie auch immer es passiert ist: Mir war es in der Eile der Bestellung nicht aufgefallen und so hatte ich bei der Bestellung statt Hefe Sahnesteif geordert. Dieser (Dieses?) ist natürlich im Gegensatz zur Hefe lieferbar gewesen und so kamen hier prompt vier Kartons Sahnesteif an, die wir vermutlich in den nächsten Jahren nicht verkaufen würden.

Konnten wir zum Glück an die Großhandlung zurücksenden. :-)


Luftschlange, schlicht, bunt

Als wir die Luftschlangen einst in unser System eingepflegt haben, ging es ausschließlich darum, sie an der Kasse scannen zu können. Darum besteht, besser: bestand, der Datensatz nur aus einer Kurzbezeichnung, einer Warengruppe, dem Mehrwertsteuersatz und einem Verkaufspreis. Als ein Kollege die Luftschlangen nun im Laden platziert hat, kam ein Etikett ohne konkrete Artikelbezeichnung aus unserer Warenwirtschaft und so notierte er kurzerhand die fehlenden Informationen handschriftlich auf dem Schild. Der Vorname des Kollegen begann übrigens nicht mit einem "U".

Hab ihm mal gezeigt, wie man die Daten im System ergänzt. :-)