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Merci von Kundin

Auf meine Handschrift trifft dieses Attribut zwar überwiegend eher nicht zu, aber unsere Kunden sind einfach die coolsten. Hat eine nicht ganz kleine Packung Merci hier gekauft und direkt für die Mitarbeiter zurückgelassen. Damit die Schachtel nicht einfach aus dem Büro verschwindet, habe ich sie dann mal entsprechend beschriftet. :-)


Bestechung mit Merci

Unsere Anhänger-auf-dem-Parkstreifen-Technik haben wir inzwischen ganz gut perfektioniert und der Wunsch nach einem fest ausgeschilderten Halteverbot besteht bei mir im Grunde gar nicht mehr. Da parken dann ja ohnehin wieder Leute und man hat den Stress mit Polizei und Abschleppdienst. Das alles zu regeln dauert immer eine Weile, wir haben vor vielen Jahren mal rund eine Stunde auf den Abschlepper gewartet, aber dafür haben die Fahrer des Entsorgungsunternehmens normalerweise gar keine Zeit.

Da ist das mit dem Hänger die entspanntere Taktik. Illegal ist sie nicht, denn schließlich sind die Fahrzeuge angemeldet und dürfen dort eine Weile stehen, wie jedermann in § 12 Abs. 3 b der StVO selber nachlesen kann. Es erfordert nur etwas Aufwand, genau den richtigen Moment abzupassen, zu dem die von uns für den LKW benötigte Fläche nicht zugeparkt ist, und dann schnell den Anhänger dort abzustellen.

Mittlerweile sind auch ein paar unserer Nachbarn in das Spiel involviert. Es gibt hier ein paar Fahrzeuge, von denen wir die Besitzer kennen und auch wissen, wo sie wohnen. Die helfen dann bei unserer Aktion auch immer mal mit, in dem sie ihr Auto oder ihren Hänger irgendwo taktisch klug hinstellen.

Aber dafür gibt es ja die Großpackung Merci-Schokolade. :-)


Regenbogenweihnachtsmänner

Anfang September hatte ich ja davon berichtet, dass wir "bunte Weihnachtsmänner" bestellt hatten, die sicherlich für einige Diskussionen in den Kommentaren sorgen werden. Nun sind sie da und außer Mütze und Schal in Regenbogenfarben deutet eigentlich nichts auf ihre Botschaft hin. Eigentlich haben sie so für sich gar keine Botschaft, diese Weihnachtsmänner sind einfach nur da.

Der eine oder andere findet die bunten Männer vielleicht einfach nur witzig, andere werden die Bedeutung der bunten Bekleidungsgegenstände schon so verstehen, wie sie gedacht war. Zielgruppe dieser bunten Kerlchen? Keine Ahnung, muss es eine "Zielgruppe" geben? In einer idealen Welt gäbe es keine Unterschiede zwischen den Menschen und niemand müsste sich als schwul oder lesbisch oder was auch immer "outen", es bräuchte keine explizit ausgewiesenen schwulen Partys und keine schwulen Sportvereine. Weil es einfach völlig piepegal wäre, wer mit wem und warum. Das ist ja das eigentliche Ziel des ganzen Kampfs um Gleichberechtigung: Normalität und eben keine Sonderbehandlung. Damit man das erreichen kann, braucht man allerdings zuerst einmal eine gewisse Sichtbarkeit, die mit solchen Produkten ein wenig mehr erreicht werden kann.

Wenn ich einem schwulen und sehr guten Freund von mir einen Weihnachtsmann schenken würde (was ich in 25 Jahren Freundschaft noch nie getan habe), würde ich vermutlich bei einer der klassischen Ausführungen bleiben. Warum sollte ich speziell auf das "Schwulsein" oder "Anderssein" hinweisen? Wäre ein LGBT-Weihnachtsmann in so einem Fall tatsächlich eine nette Geste, die einem in einer nach wie vor Homosexuelle diskriminierenden Welt Mut macht – oder eine überflüssige Erwähnung einer zwar existierenden aber nicht für unsere Freundschaft relevanten Tatsache? Er würde sich bestimmt über den Weihnachtsmann freuen, wenngleich er natürlich als mitten im Leben stehender Mann keinen zusätzlichen Schub mehr in sein Selbstvertrauen benötigen würde.

Zurück zum eigentlichen Thema: Ich denke, ich wüsste aber dennoch eine Zielgruppe: Verschenkt sie an Schwule und Lesben, die vielleicht noch nicht so souverän mit ihrer Sexualität umgehen können, um ihnen Mut zu machen und zu zeigen, dass man sich eben nicht an ihnen stört. Das wäre dann wohl eine dezente wie nette Geste.


Bunte Weihnachtsmänner .... Abwarten!

Apropos Weihnachtsware: So früh kommen die Schokofiguren und vor allem Weihnachtsmänner natürlich noch nicht mit – aber wartet mal ab, was es bei der EDEKA in diesem Jahr geben wird.

Ich verrate noch nichts, das einzige mir vorliegende Bild ist in einer nicht für die Allgemeinheit gedachten Unterlagen zu sehen gewesen und wird hier natürlich nicht von mir veröffentlicht – aber die neuen weihnachtlichen Männer werden bestimmt wieder für einige Kontroversen hier in den Kommentaren sorgen, da bin ich mir jetzt schon sicher. :-)

Kühlpacks in der Schokolieferung

In einer der Schokoladenlieferungen in den letzten Wochen lagen mehrere gefrorene Kühlpacks. Als ich die Dinger im Tiefkühlschrank bei uns in der Backstube entdeckt hatte, hielt ich sie zunächst für mit Wasser gefüllte Kissen. Die Füllung sieht aus wie gefrorenes Wasser und fühlte sich auch so an.

"Entsorg die einfach", sagte ich zu einem Mitarbeiter. Der jedoch ignorierte meine Anweisung, worüber ich nicht ganz unglücklich bin. Die Kühlpacks beinhalten nämlich irgendeine Gelfüllung und wirken in aufgetautem Zustand deutlich wertiger als nur ein paar mit Wasser gefüllte Plastikbeutel.


Lustige Strichcodes – 227

Fundstück und Zusendung von Blogleser Jonathan, der diesen Strichcode auf einer Packung Zartbitterschokolade unserer Edeka-g&g-Eigenmarke entdeckt hat.

Was dieses tropfenähnliche Gebilde jedoch darstellen soll, hat sich uns allen nicht wirklich erschlossen. Vielleicht die Schokoladenmasse in der Conche oder der in dieser Sorte nicht vorhandene Schluck Milch? :-D


Bestell Jetzt. Hier. Sofort.

Werbepost von "MyChoco" mit einem Bestellformular für deren Ware (sinnvollerweise auch ohne Preisangabe). Wie heißt noch dieses eine Wort mit den beiden "t"? Ach, ja, "flott". :-P

(Vielen Dank für das Muster, aber bestellen werden wir wohl dennoch nicht.)


Candy Card

Von der Firma CandyCard habe ich ein paar Muster bekommen zusammen mit der Frage, ob ich Interesse an dieser Schokolade hätte, natürlich mit Motiven aus Bremen und nicht aus Naumburg oder Dresden.

Der Verkaufspreis würde irgendwo zwischen 8 und 10 Euro liegen, aber für ein "bremisches" Mitbringsel würden die Leuten den Preis bestimmt bezahlen. Ich hätte die Schokolade also prinzipiell schon gerne bestellt – aber der Pferdefuß ist, dass wir (Edeka-Kaufleute) aufgrund der Abrechnungsmodalitäten mit der Großhandlung keine einzelnen Verpackungen bestellen können, sondern nur ein Display, auf dem sich gleich 80 (!) Packungen befinden. Auch bei einem MHD von knapp zwei Jahren würde ich da schon den nächsten Kandidaten zum Ladenhüter des Jahres vermuten. Ergo: Keine CandyCard-Schokolade bei uns im Laden.

(Gigaset-Mobilteil für den Größenvergleich.)


40 x eingesackte Ritter Sport

Gestern Abend um kurz vor Feierabend betrat ein Typ den Laden und hat sich noch mal eben schnell 40 Tafeln Ritter-Sport-Schokolade in eine mitgebrachte Plastiktragetasche gestopft, in der er die Ware mitgehen lassen wollte. Mein Mitarbeiter an der Kasse war jedoch aufmerksam und hat dem Dieb einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht – und letztendlich konnte sich der Täter aufgrund jeglicher Verweigerung zur Mitarbeit bei der Aufnahme des Diebstahls auch noch mit der Polizei auseinandersetzen.

Bemerkenswert finde ich jedoch die Vorgehensweise des Ladendiebs. Mit einer geschickten Methode hat er die Aufmerksamkeit von der Tat abzulenken versucht. In diesem Fall zwar erfolglos, aber ich kann mir vorstellen, dass er auf diese Weise in anderen Geschäften durchaus gute Erfolge erzielen kann:

Er hatte eine Plastiktüte mit der Schokolade gefüllt, diese zugeknotet und ist dann an die Kasse gegangen. Dort fragte er scheinbar arglos nach, ob er "seine Sachen" (gemeint war die Tüte mit dem Diebesgut) kurz dort abstellen dürfe, während er noch schnell sein Leergut wegbringt. Er durfte. Als er mit dem Leergutbon wieder zur Kasse kam und sich sein Geld auszahlen lassen wollte, nahm er die Tüte mit "seiner" Ware wie selbstverständlich und trug sie an der Kasse vorbei.


Vegan = kuriose Sorten

Bei Bio-Produkten bekommt man häufig, in den letzten Jahren ist es aber besser geworden, die zurückhaltenderen Produkte. Beispiel Kartoffelchips. "Natur", "leicht gesalzen" oder maximal mit gemäßigter Paprikanote sind die im Bio-Segment verfügbaren Sorten. Richtig fies gewürzt oder mit Geschmacksverstärker-Überdosis gibt es nicht als Bio-Produkt. Vermutlich ist da die Schnittmenge der Käufer einfach zu gering.

Ähnliches Thema: Vegane Produkte, in diesem Fall die Schokolade von Ritter Sport. Würde irgendein Schokoladenhersteller auf die Idee kommen, Quinoa und Amaranth in seine Produkte zu mischen und diese parallel zu den anderen Sorten anzubieten? Ich kenne keinen.

Warum sind die veganen Sorten nicht nur vegan, sondern auch noch auf andere Art und Weise außergewöhnlich und haben Saaten in sich, die man eher in alternativen Lebenweisen findet? Ach, ja, vermutlich genau darum. Aber warum nicht eine vegane Schokolade in "klassischen" Sorten. Mit ganzen Nüssen (ohne Amaranth) oder mit einer profanen Erdbeercremefüllung. Das würde dann sogar eventuell eher konventionell veranlagte Kunden zu diesen Produkten führen.


Schokoosterküken

Wir müssen in diesem Jahr mit der Osterware etwas improvisieren und so bestellen wir uns die unterschiedlichsten Artikel in Form einzelner Kartons. Neuester Osterartikel: Schokoladen-Küken, die wir in der Form so auch noch nicht hatten.

Wer weiß, vielleicht entwickeln die sich ja zum Renner. :-)