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Der wichtige Kassenbon

Eine ältere Kundin bezahlte bei einer Kollegin ihren mittelgroßen Einkauf, es folgte die obligatorische Frage: "Benötigen Sie den Kassenbon?"

"Unbedingt, der ist wichtig!", antwortete die Frau. Meine Mitarbeiterin bestätigte die entsprechende Abfrage auf dem Display und nach kurzem Surren des Druckers legte Sie das bedruckte Stück Papier neben die Ware der Kundin. Nachdem diese alle Artikel zurück ihn ihren Einkaufswagen gelegt hatte, schob ihn zum Packtisch, den Kassenzettel ließ sie in der Ablage vom Kassentisch liegen.

"Oooh, Sie haben Ihren Bon vergessen!", rief ihr die Kollegin hinterher.

Die Kundin sah auf, kam eilig zurück zur Kasse, holte den Beleg, ging zu ihrer Ware – zerknüllte den Papierstreifen und warf ihn in das Altpapier-Fach des Packtisches.

Jetzt frage ich mich, wie die Frau wohl mit unwichtigen Dingen umgeht. :-)

Kassenbon: SPAR / E

Das vorletzte SPAR-Logo hier im Markt ist nun auch verschwunden: Auf den Kassenbons hat die Tanne noch an die Zeit vor dem 1. Dezember 2018 erinnert, aber das Logo wurde nun auch durch den E-Block ausgetauscht.

Fehlt immer noch unsere Smokythek. Trotz inzwischen mehrfacher Anfrage bei mehreren Ansprechpartnern, habe ich noch nicht mal eine Rückmeldung bekommen. Da das nur eine optische Komponente ist, die für uns hier vor Ort nicht zum Nachteil ist, rutscht diese Baustelle immer leicht ins Abseits. Ich glaube, ich werde da nächste Woche mal anrufen. So ein persönliches Gespräch hat dann doch etwas mehr Nachdruck als eine E-Mail, die man lesen und vergessen kann.


OOOOOPSTERN!

Erkenntnis während der Feiertage: Bestellschluss für die Ostersüßwaren war Mitte September. Mitte September hatten wir hier wirklich alles im Kopf – nur keine Hasen und Eier. Ergo: Wir haben die Bestellung der Ostersüßwaren im ganzen Umbautrubel schlichtweg vergessen.

Abgesehen davon, dass das jetzt ohnehin nicht mehr zu ändern ist, gehen wir da erst mal ganz entspannt ran. Einige Artikel können wir immer auch ohne Vorbestellung über unser Großlager bestellen und da wir erfahrungsgemäß allgemein nicht sehr viele Ostersüßwaren brauchen, werden wir damit schon klarkommen.

Ein vergessenes SPAR-Logo

Wir hatten zum 1. Dezember nach bestem Wissen und Gewissen alle Dinge im SPAR-Design aus dem Laden verbannt. (Einkaufswagen, Körbe, Schilder etc.), aber immer wieder tauchen noch Kleinigkeiten auf, die an die Zeit vor 12/1 erinnern, Auf den Bildschirmen unserer Smokythek, dem Zigarettenausgabegerät an der Kasse, werden immer noch zwei SPAR-Balken in voller Breite dargestellt, die sich dort meiner Meinung nach (und vielleicht auch in Anbetracht der Gewohnheit) ziemlich gut tarnen.

Das muss jetzt aber noch ein paar Tage zu bleiben, da das, glaube ich jedenfalls, nur vom Hersteller via Fernwartung geändert werden kann.


(Offene) Penny-Milch bei uns im Regal

Kurioses Fundstück bei uns in der Getränkeabteilung: Jemand hat (vermutlich am "Vorvorabend") eine halbvolle Packung Milch vom Discounter an der Ecke bei uns abgestellt und (vermutlich) vergessen.

Wäre die Packung geschlossen gewesen, hätte man damit ja noch etwas anfangen können – aber so ging sie natürlich direkt in die Tonne. Möchte man wissen, wer eventuell daraus getrunken hat und was da für Keime dran sitzen? Brr … :-O


Notkasse, da war doch noch was …

Seit wir im März unseren alten Tisch der Notkasse in die Halle gebracht haben, steht er dort in einer Ecke. Etwas in Vergessenheit geraten, wie ich zugeben muss.

Dass wir das Ding eingelagert haben und derzeit mit nur zwei Kassen arbeiten, soll nämlich kein endgültiger Zustand sein. Einerseits brauchen wir zu Spitzenzeiten immer mal wieder eine dritte Kasse, andererseits, und das ist fast der wichtigere Punkt, haben wir auf diese Weise etwas Redundanz, falls mal eine Kasse ausfällt.

Also gleich mal ein paar E-Mails an die wichtigsten Ansprechpartner schicken, damit wir sowohl die Kassenhardware als auch eine brauchbare Möglichkeit, die Hardware unterzubringen, bekommen werden.


Falsche Scannerleisten

Blöde gelaufen ist die Sache mit den Scannerleisten im großen Kühlregal: Die hat AHT nämlich auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin gar nicht mitgeliefert, da ich sie auf anderem Wege deutlich günstiger bekommen kann. Darüber hatten wir einmal vor etlichen Monaten gesprochen und danach nie wieder und so ist es (bei mir) komplett in Vergessenheit geraten und so standen wir mit Kühlregalen ohne Möglichkeit zur Preisauszeichnung da.

Zum Glück passen die Schienen unserer alten Regale da ran. Sind zwar gebraucht und in weiß auch nicht besonders harmonisch in das dunkle Regal passend, aber egal. Hauptsache, wir können erst mal wieder Schilder vor die Artikel stecken. Zu kurz sind sie auch (1m statt 1,25m), was zur Folge hat, dass wir in jedem Fachboden eines oder mehrere Etiketten vorerst mit Tesafilm so rangeklebt haben. (Ich könnte auch Schienen zurechtschneide, aber bevor ich mir DIE Mühe mache, können wir jetzt noch ein paar Tage mit dem Klebestreifen-Provisorium leben. Die neuen Scannerschienen sind ja bestellt …


Zwei Melonen

Zwischen den Eiswürfeln fand eine Kollegin in der Tiefkühltruhe zwei Galia-Melonen. "Die lagen da vorhin noch nicht, ich hatte da was nachgepackt!", erklärte sie aufgebracht.

Ich erinnerte mich an eine Frau, die ich in der letzten halben Stunde mit zwei Melonen in der Hand durch den Laden laufen sah. Aber warum sollte sie die in die Kühltruhe legen? Und war sie das überhaupt? Der Blick in die Videoaufzeichnung offenbarte zumindest die Antwort auf die zweite Frage – ja, sie war es. Leider war sie auch schon seit über zehn Minuten durch die Kasse gegangen, so dass ich sie nicht mehr darauf ansprechen konnte.

Bleibt noch die Frage nach dem Warum. Wollte sie die Melonen einfach kurz kühlen und hat sie dann vergessen? Oder war das tatsächlich Mutwillen mit der Absicht, einen Schaden zu verursachen?

Wir werden es wohl nie erfahren …

Der Schlüssel

Auf der Fensterbank vor dem Leergutautomaten lag ein Schlüsselbund. Lange kann er noch nicht dort gelegen haben, denn bei einem meiner vielen Wege am Automaten vorbei, wäre er mir aufgefallen. Ein Kunde oder eine Kundin konnte ich aber nicht mehr in der Nähe der Leergutannahme ausmachen.

Eine Kollegin erinnerte sich: "Da hatte vor ein paar Minuten eine blonde Frau mit Rucksack Leergut abgegeben, der Schlüssel kann eigentlich nur von ihr sein."

Ich schnappte mir den Schlüssel und suchte den ganzen Laden nach dieser Frau ab. Plötzlich erspähte ich sie an der Kasse stehend. Als ich vorne ankam, ging die Kundin gerade aus der Ladentür und bog nach rechts ab. Ich sprintete los, hüpfte über die Schranke und holte die Frau einige Meter neben der Tür wieder ein. Sie stand neben ihrem Fahrrad, ich schnaufend daneben, aber immerhin war es tatsächlich ihr Schlüsselbund, das sie dankend entgegennahm.

Hätte mich aber gar nicht so zu beeilen brauchen. An dem Schlüsselbund befand sich nämlich auch der Fahrradschlüssel der jungen Dame, so dass sie wohl spätestens eine Minute später ohnehin wieder in den Laden gekommen wäre. :-)

Mahnung

Ein kleinerer Lieferant hat mehrere Rechnungen angemahnt, die ich wohl ohne weitere Beachtung einfach so zum Steuerberater weitergeleitet habe. Die meisten Lieferanten ziehen ein und so könnte bei mir ein gewisser Automatismus (aber ganz sicher keine böse Absicht!) gewirkt haben.

Bei genauerer Betrachtung kommt mir sowieso der Gedanke, dass diese Mahnung dem Lieferanten eigentlich peinlicher als mir sein sollte.


Erscheinungen

Ich war im Lager zugange, während irgendjemand den Leergutautomaten mit leeren Flaschen fütterte. Dann wurde es still. Dreißig Sekunden später hörte ich das pfeifende Geräusch des Schrittmotors vom Bondrucker des Rücknahmeautomaten. Mir war sofort klar, dass da jemand seinen oder ihren Bon vergessen hat.

Unverzüglich ging ich zum Automaten, nahm den Bon und sah mich im Laden um. Einzig ein älterer Stammkunde stand in der Getränkeabteilung und stellte gerade mehrere Wasserflaschen in den mitgeführten Einkaufswagen.

"Das ist wohl Ihr Bon", sprach ich ihn an.

Er lachte: "Das sind wohl schon die Alterssenilitätserscheinungen."

Kaffeelieferungsmalheur

Anfang September letzten Jahres hatte mich ein Verwaltungsbüro hier aus der Neustadt kontaktiert. Ob wir sie mit Artikeln für ihre Büroküche beliefern können, vor allem Kaffee und Milch. Allerdings sollte es ein ganz bestimmter Kaffee sein, den sie bislang immer bei einem ("anderen") Edeka-Markt bekommen hätten, der nun aber nach dem Umzug viel zu weit weg ist.

Ich warf mal die vorsichtige Aussage in den Raum, dass ich den (nicht ganz günstigen) Kaffee sicherlich auch bekommen könnte und dass ich versuchen werde ihn zu bestellen. In der folgenden Woche wollte ich mich wieder bei denen melden.

Dann kamen die Maurer dazwischen und im mehr oder weniger wild zusammengeworfenen Papierkram aus dem kleinen Büro ist der Notizzettel mit der Telefonnummer der Firma abhanden gekommen.

Der Kaffee kam zwar tatsächlich über unsere Großhandlung mit, aber leider wusste ich die Daten dieser potentiellen Kunden überhaupt nicht auswendig, so dass ich eigentlich nur abwarten konnte, dass sie vielleicht doch wieder bei mir nachfragen, was daraus geworden war. Aber sie haben sich nie (und bis heute nicht) wieder bei mir gemeldet.

Ärgerlich, verständlich, aber auch nicht zu ändern. Und der Kaffee ist seit dem zumindest ein fester Bestandteil in unserem Sortiment.