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Cruncherfehler: Steuerung oder Schütz?

Nach dem Video hatte der Cruncher das Rückwärtslauf-Problem noch häufiger. Inzwischen ist der Fehler übrigens behoben und meine Vermutung (warum hört man bei technischen Anliegen denn bloß nicht gleich auf mich?) war richtig: Die Steuerung hatte eine Macke. Aufgrund der vielen Elektronik wurde die handgroße Platine am Stück getauscht, aber danach lief der Automat wieder einwandfrei.

Reparatur statt Austausch

Ein Metallbohrer und zwei Schrauben – und schon ist der Schlüsselschrank wieder voll funktionsfähig. Da gucken jetzt zwar an der linken Seite die beiden Schraubenköpfe raus, aber einerseits sieht das ganz ordentlich aus, andererseits soll der Schrank ohnehin mit der linken Seite neben einer Wand hängen, wie auf diesem Bild schon zu erahnen war.


Geliefert: Neuer Cruncher

Der neue Cruncher wurde heute geliefert. Dann ist in den den nächsten Tagen zwangsläufig natürlich wieder eine (mehrstündige) Einbau-Aktion notwendig.




In diesen Stunden werden wir das Leergut wieder manuell annehmen, Mehrweg wie Einweg. Und danach darf sich wieder mal ein Mitarbeiter (oder mehrere, den Job übernimmt ja immer derjenige, der gerade nichts Wichtiges zu tun hat) stun-den-lang vor den Automaten stellen und den Inhalt dieser (wirklich großen) Säcke mit Dosen und Einwegflaschen durch den Automaten schieben.


Smokythek-Kummer

Aktuell ist ein Techniker für unseren Zigarettenautomaten da. THEORETISCH funktioniert das Gerät endlich wieder. Zwar nur noch auf einer Seite, da das mühsam erstandene Bedienteil bekanntermaßen das falsche Teil ist, aber eigentlich sollte wieder.

Eigentlich, denn irgendwie hat die Elektronik einen Knacks weg. :-(
Nun habe ich in den sauren Apfel gebissen und doch eine neue Steuerung einbauen lassen. Kostet ja nur knapp 1000 Euro. Große Erkenntnis: Das alte Bedienteil von uns funktioniert doch. Tataaaa…

Und weil's so schön ist, kommt die neue Technik noch in diesem Jahr.

Traudl im OP

Bei allem Lob vor ein paar Tagen: Aktuell fummelt dennoch ein Techniker an unserem Leergutautomaten herum, da nämlich schon wieder (und das nach nicht mal drei Monaten) die Kupplungsscheibe vom Cruncher den Dienst quittiert hat.

Aber nett, dass der gute Mann so schnell hier aufgekreuzt ist. :-)


Neuer Restmüllbehälter

Unser klappenloser Restmüllbehälter wurde vorhin übrigens nicht nur repariert, sondern gleich durch einen komplett neuen Behälter ersetzt. Auch gut.

Ich fand diese freie Sicht auf die Ladenhinterlasssenschaften immer ganz fürchterlich, wenn der Behälter an den Abfuhrtagen direkt an der Straße steht…


Klappenlos seit Februar

Oha, seit Februar schon fehlt unserem Restmüllbehälter der "Deckel vom Deckel", wie die Mitarbeiterin beim Entsorgungsunternehmen hier in Bremen diese kleine Klappe genannt hat.

Da der Container hinten auf dem Hof und damit nicht ständig im Blickfeld steht, dazu häufig komplett aufgeklappt, hatte ich das mit der fehlenden Klappe nicht ständig auf dem Schirm. Gestern aber, als ich nach Hause fahren wollte, hat es mich mal wieder extrem gestört und so hatte ich einen Mitarbeiter damit betraut, mal herumzutelefonieren, damit wir einen neuen Container (oder zumindest einen neuen Deckeldeckel) bekommen. War leider erfolglos, da er ohne Kundennummer nichts ausrichten konnte.

Die konnte ich natürlich in kurzer Zeit raussuchen und so habe ich eben doch selber bei der EKO angerufen. Neuer Deckel kommt. Oder, falls nicht reparabel, gleich ein ganz neuer Behälter.

Papppresse: Wartung und Verschleiß

Der Mechanismus, mit dem man aus unserer Papppresse den fertigen Ballen auswerfen kann, besteht im wesentlichen aus einer Stange an der Rückseite der Presse, die oben an die Hydraulikzylinder gehängt werden kann und die unten eine unter der Pappe sitzende Platte anhebt. (Das war jetzt technisch nicht ganz korrekt wiedergegeben, aber um die Problematik zu verstehen, sollte es reichen.)

Diese Stange hat oben quer angeschweißt einen etwa 8cm langen Bolzen, der auf der Rückseite der Presse an zwei Blechteilen entlangrutscht:



Hier ist dieser Bolzen noch einmal an der neuen Stange zu sehen:



Die Bewegung "Bolzen auf Blech" erfolgt ohne Schmiermittel als Metall auf Metall, aber das spielt eigentlich auch keine große Rolle. Diese Vorrichtung wird nur betätigt, wenn der Ballen ausgekippt wird, dazu langsam und mit relativ viel Kraft. Wenn da mal was reibt, ist es egal.

Naja, fast egal. Ich habe mal hochgerechnet, dass unsere Presse im Laufe ihres Lebens vielleicht 2500-3000 Ballen produziert hat. Da hatte "Metall auf Metall" eine schon recht beeindruckende Wirkung. Auf der rechten Seite hat sich eine rund 5mm tiefe Rille gebildet. (Ausgetauscht wurde die Stange, weil sich durch diese Rille die Mechanik verkeilt hat.)


Austausch Hydraulikschläuche und -Zylinder (1/3)

Das sind also die Ersatzteile für unsere Presse: Ein Hydraulikzylinder, 15 Liter Hydrauliköl und in dem Karton befinden sich sämtliche Hydraulikschläuche. Bereit, durch den Fachmann eingebaut, resp. getauscht zu werden:


Abgequetsches Motorkabel

Offenbar hat die (inzwischen abgeschnittene) hochgerissene Ecke aus dem Förderband es irgendwie geschafft, die Stromleitung zum Antriebsmotor erst ein- und dann an der Blechkante abzuquetschen. Gut, dass es für solche Fälle entsprechende Schutzeinrichtungen gibt… :-O

Noch sind die Techniker vorne zugange. Möge das auch bitte wirklich die Ursache für den Ausfall gewesen sein. Das wäre jedenfalls die einfachste Lösung.