Skip to content

Geliefert: Farmer's-Snack-Regal

Das angekündigte Regal von "Farmer's Snack" ist heute geliefert worden. Fix und fertig mit Ware ("die 27 gängigsten Artikel") bestückt brauchen wir es eigentlich nur "mal eben schnell" auszupacken, an seinen Bestimmungsort zu stellen und mit Preisen zu versehen.

Später, wenn die Ware verräumt ist.


Bald neu: Farmer's Snack

Für Nüsse und Trockenfrüchte gibt es viele Anbieter. Ursprünglich hatten wir bei uns Cnabby, die später zu Modern Food wurden. Kennt ihr vermutlich nicht, liefen bei uns aber immer super. Seit ein paar Jahren gibt es diese Firma nicht mehr, kurz danach starteten unsere Umbauvorbereitungen, so dass das Regal von denen unauffällig verschwunden ist. Danach haben wir die Produkte von Marktführer Seeberger bei uns etwas üppiger angeboten, woran sich bis heute nichts geändert hat und planmäßig auch erst mal nichts ändern soll. Die Sachen haben eine gute Qualität, sind bekannt und laufen entsprechend gut.

Da man ein funktionierendes System nicht verändern soll, bleibt Seeberger erst mal bei uns. Aber ab nächster Woche werden wir noch zusätzlich in einem kleinen Regal eine umfangreiche Auswahl von einer Firma hier aus Richtung Hamburg anbieten: Farmer's Snack. Kannte ich zugegebenermaßen auch nur maximal flüchtig, war auch aufgrund der anderen bei uns vorhandenen Marken nie eine Option, könnte sich hier bei uns aber zu einem rechten Renner entwickeln. Ich bin gespannt. :-)

Kennt ihr sie und wie findet ihr deren Produkte?

Sinn und Unsinn von Regionalwährungen

Seit knapp 15 Jahren sind wir Mitglied bei der Regionalwährung ROLAND-Regional.

Unsere Umsätze mit dem Regionalgeld waren schon immer recht überschaubar. Seit etwa zwei Jahren oder auch länger schon haben wir sage und schreibe eine Kundin, die dieses Angebot überhaupt noch nutzt. Das allerdings auch nur sehr selten, insgesamt vielleicht sechs bis acht mal pro Jahr. Da kommt man schon auf den Gedanken, ob man diese Leistung überhaupt noch weiter anbieten möchte. Andererseits tut es ja auch keinem weh, diese Option bereitzuhalten. Es kostet kein Geld, die Umsätze werden beim Steuerbüro auf ein eigenes Konto gebucht – was soll's also?

Aber warum muss man überhaupt eine eigene regionale Währung alternativ zum Euro betreiben? Das große Pro-Argument zitiere ich mal aus der Wikipedia: "Das Ziel von Regiogeldsystemen ist es, die regionale Wirtschaft zu fördern und zu stabilisieren. Durch den kleinen Raum, in dem das Regiogeld verwendet wird, bleibt die Kaufkraft für damit getätigte Geschäfte in der Region, statt ins Ausland oder in Finanzmärkte abzuwandern."

Ja, aber … Das geht mit dem Euro genauso gut. Sogar noch viel besser, da viel mehr Geschäfte / Unternehmen da nicht ausgeschlossen sind, die eben nicht ausdrücklich Teilnehmer beim jeweiligen regionalen System sind. Natürlich wird man über die Teilnehmerliste genötigt, die regionale Währung nur bei entsprechend registrierten regionalen Unternehmen auszugeben – aber wer sich als Konsument bewusst für die Teilnahme an einer regionalen Währung entscheiden kann, der sollte wohl auch in der Lage sein, das gesetzliche Zahlungsmittel ohne den Umweg über eine Zweitwährung in regionalen oder auch allgemein ökologisch korrekten Geschäften zu lassen.

Wie seht ihr das?

Jahrmarktsbesuch mit der Firma?

Das größte Volksfest im Norden (aka Freimarkt) ging vor ein paar Tagen zu Ende. Mir kam die Idee, ob man nicht mal eine vom Chef bezahlte Runde über den Markt mit den Kollegen unternehmen könnte, statt der von mir gesponserten Weihnachtsfeier.

Könnte man, klar. Aber praktischerweise ausschließlich als (von mir) privat bezahltes Vergnügen und nicht als Firmenveranstaltung. Außer ich würde es wirklich durchziehen, und mir bei jedem Geschäft eine Quittung geben lassen. 17 mal Bratwurst, 10 mal Dosenwerfen, 22 mal Pommes Frites, 14 mittlere Eis (nur Sahne, aber mit Schokostreuseln), 20 mal Riesenrad, 12 Kräutersteaks (davon 6 mit Krautsalat), 214 mal Break Dancer und einmal die Wildwasserbahn (Spalter!). Bei jedem Geschäft eine ordentliche Quittung verlangen, unabhängig vom Andrang – die Betreiber würden mich würgen, wenngleich man als Kunde natürlich ein Anrecht darauf hat.

Kommentar Steuerbüro: Bleibt bei der Weihnachtsfeier.

Über Plastik

Anfang der Woche habe ich eine Anfrage von Wolfgang Loock bekommen, einem Mitarbeiter von Radio Bremen / Buten un Binnen. Er arbeitete gerade an einer Reportage über Plastik(tüten), insbesondere die kleinen Knotenbeutel, die man aus der Gemüseabteilung kennt, brauchte für den Beitrag noch ein paar O-Töne und da war meine Sicht als Einzelhändler natürlich nicht ganz uninteressant. Netto blieb von dem langen Gespräch im Beitrag nur ein Satz von mir übrig, aber es gibt dazu auch einen lesbaren Beitrag: 3 Milliarden Plastiktütchen – So schummeln Kunden beim Obsteinkauf

Wir redeten eine Weile über das Themas Knotenbeutel und danach auch über das Interview hinaus allgemein über Kunststoff.

Ist Kunststoff so schlimm? Ja ist er. Ohne das Material jetzt pauschal gutheißen zu wollen: Das größte Problem mit Kunststoff ist, dass der Mensch falsch damit umgeht. Man dürfte ihn nicht so sorglos wie Gartenabfall behandeln, sondern hätte ihn konsequent von Anfang an wie andere Schadstoffe gezielt zurückführen und recyclen müssen. Die Realtität sieht anders aus.

Plastik ist überall und die Alternativen sind nicht unbedingt besser. Mehrwegsysteme verbrauchen Ressourcen bei Reinigung und Transport, Papier ist auch nicht so viel besser aufgrund der benötigten Chemikalien für die Aufbereitung der Fasern.

Man kann es drehen und wenden, wie man will – so wie wir jetzt leben, sind das alles nur Kompromisse. Ich habe seit gestern überlegt, dass man daraus mal einen großeren Artikel oder vielleicht auch ein YouTube-Video machen könnte. Die Idee hatte aber mit fast identischem Inhalt (aber 100% guter Gestaltung) schon das Team vom deutschen Kurzgesagt-Kanal. Der Film ist auch erst ein paar Wochen alt, aber absolut sehenswert, der Vergleich mit König Midas ist mehr als verständlich und ich glaube, besser kann man das Thema (und auch das Problem mit den nicht weniger problematischen Alternativen) kaum zusammenfassen.


Why eigentlich not?

Unter dem Namen "Peta Zwei" (der Jugendkampagne von PeTA) haben wir nun vegane Currywurst im Glas bei uns im Markt stehen.

Wer hat's bestellt?
Wie schmeckt es?
Wird es sich verkaufen?

Drei Fragen und ich habe auf keine (ehrlich!) davon eine Antwort. :-)


Infobrief statt Weihnachtskarte

Von einem Lieferanten kam mit der Tagespost ein Briefumschlag, in dem ein farbig bedruckter A4-Bogen steckte:

"Sehr geehrte Geschäftsfreunde,

wie im letzten Jahr möchten wir auch heute auf den Versand von Weihnachtskarten verzichten und diesen Betrag spenden.
"
Darunter noch Grüße, Glückwünsche und ein ausführlicher Hinweis auf die Organisation, an welche die Spende gehen soll.

Der Ausdruck, der Umschlag, das Papier, das Porto, der Aufwand – da hätten sie auch eine Karte schicken können. Oder gar nichts und einfach einen Hinweis auf die fehlende Weihnachtspost auf den letzten Lieferpapieren oder Rechnungen andrucken können.

Aber so wirkt das irgendwie komisch …

Ersatz-Bio-Butter

Im Bio-Kühlregal fiel mir eine Butter auf, die ich einerseits noch nie zuvor gesehen habe, die andererseits auch nicht bei uns im Warenwirtschaftssystem bekannt ist.

Augenscheinlich wurden die von unserem Bio-Großhändler als Alternativprodukt für unsere gewohnte Butter geliefert. Faszinierend nur, dass keine/r der Mitarbeiter/innen sich an die Lieferung dieser Päckchen erinnern konnte …