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Baujahr: BC

Als ich das Typenschild am alten Kühlregal in Findorff entdeckte, musste ich auch direkt mal einen genaueren Blick darauf werfen, denn meistens befindet sich auch ein Datum darauf und ich hätte gerne mal gewusst, wie alt das Teil genau ist. Ich tippe auf mindestens 25 Jahre.

Auf dem Schild gibt es ein Feld Baujahr, dort sind aber nur die Buchstaben BC eingeschlagen, die ich einfach mal scherzeshalber als "Before Christ" interpretiere, was dem tatsächlichen Alter des Gerätes schon sehr nahe kommen dürfte. :-D


Das Oatly-Frische-Desaster

Ein seit Jahren wachsendes Sortiment sind die Alternativen zu Milch. Angefangen haben wir hier im Laden vor 20 Jahren mit ein paar Sorten Sojamilch von Alpro, inzwischen haben wir über 40 (!) Produkte von mehreren Herstellern im Sortiment. Seit einer Weile ist auch Oatly ganz vorne mit dabei. Zumindest bei uns hier im Markt sind deren Produkte der Renner.

All diese Soja-, Hafer-, Mandel-, Reis-, Erbsen- und sonstigen Produkte sind vor allem als nicht kühlpflichtige H-Produkte bekannt. Dass es auch "frische" Alternativen gibt, haben wir vor ein paar Wochen schmerzlich erfahren, als ein Kollege diese zwei neuen Sorten ("Hafer deluxe" und "Hafer fettarm" in der Bildmitte) ins Regal einräumte. Als wir am nächsten Tag von der Oatly-Außendienstlerin Besuch bekamen, der zeitliche Zusammenhang war hier ein großer Zufall, entdeckten wir das Desaster erst. Die Kühlkette war natürlich längst unterbrochen, die Packungen haben wir entsorgt und seitdem haben wir die beiden frischen Variationen auch nicht wieder ins Sortiment aufgenommen.


Frischer Orangensaft mit Schreckmoment

Als Ines in das Kühlregal mit den frischen Säften blickte, traute sie ihren Augen nicht: Da hat doch echt jemand eine Flasche halb ausgetrunken und den Rest wieder zurück in die Kühlung gestellt.

Bei genauerer Betrachtung der Flasche stelle sich aber glücklicherweise heraus, dass sie nicht geöffnet war und auch nichts aus ihr fehlte. Es handelt sich bei dem Produkt einfach nur um frischen Orangensaft, dessen feste Bestandteile sich im unteren Bereich der Flüssigkeit abgesetzt hatten.


Ist kalt!

Die Jungs waren gestern Abend nicht mehr zu bremsen und haben noch bis in den späten Abend hier an den Kühlanlagen gearbeitet. So haben wir ab sofort wieder zwei funktionierende Kühlräume: Eines mit zwei Grad für Fleisch und Molkereiprodukte, aber auch wieder gekühlte Getränke, das andere mit unter minus 20 Grad für Tiefkühlkost. Ich freue mich, dass das Projekt auch endlich abgeschlossen ist. :-)




Kühlräume Ende Januar

Einen konkreten Termin haben wir noch nicht festgehalten, aber ab dem 17. Januar 2020 könnten die beiden Kühlräume hier wieder aktiviert werden. So lange brauchen ein paar spezielle Komponenten, bis sie lieferbar sind.

Mein Job bis dahin: Alle benötigten Leitungen hier durch das Gebäude legen und vom Elektriker entsprechend in unserer großen Unterverteilung auflegen lassen. Aber das sollte in den knapp zwei Monaten wohl zu schaffen sein.

TK-Nuggets?

Im Kühlregal in Findorff ist mir eine Pappschachtel mit gepressten Hähnchenteilchen zum Sofortverzehr aufgefallen. Die Packung sah definitiv eher nach TK-Ware aus als nach einem Produkt, das ich im normalen Kühlregal vermuten würde.

Aber: "bei +7 Grad mindestens haltbar bis …", also alles Okay.


Praktikanten-Schnappschuss 1

Eines der Fotos, die unser Praktikant vor ein paar Wochen in seine Praktikumsmappe einfügen durfte: Sein hauptsächlicher Arbeitsplatz in der Zeit, die er bei uns verbracht hat: Das Kühlregal. Die Frischeabteilung ist (neben Gemüse) die einzige, für die wir täglich Ware bekommen und wo unsere Praktikanten etwas Regelmäßigkeit erfahren können. An die Kasse lassen wir Praktikanten normalerweise nicht und alle anderen Arbeiten im Laden fallen noch unregelmäßig zusätzlich an.


Die Kühlregale bei 40 Grad Außentemperatur

Marco hatte gestern in diesem Kommentar die Hoffnung geäußert, dass die neuen Kühlregale die enormen Temperaturen in der zweiten Julihälfte gut ausgehalten haben.

Dazu muss ich sagen: Das haben sie, sehr gut sogar. Während wir früher immer besorgt die Temperaturanzeigen beobachtet haben, teilweise die Rollos schlossen und letztes Jahr sogar aktiv mit frischem Wasser den Verflüssiger gekühlt haben, sind diesmal die Temperaturen innerhalb der Regale nie über sechs Grad geklettert. Und nicht nur das: Wir haben die Vorhänge sogar nachts nicht geschlossen, um den Laden insgesamt herunterzukühlen.

Kurz: Die neue Anlage entspricht nicht nur voll und ganz den Erwartungen, sie hat auch noch ein gutes Stück Leistungsreserve nach oben und läuft selbst bei Rekordtemperaturen völlig korrekt. Absolut super!

Kühlaggregat beim Moschee-Imbiss

In einem selbstgebauten Verschlag hier am benachbarten Moscheegebäude wurde eine Art Imbiss oder Küche (oder beides kombiniert) installiert. Da läuft auch irgendeine Kühlanlage. Das Ding sieht aus wie ein zweckentfremdetes Innenleben einer alten Kühltruhe oder eines anderen Kühlmöbels. Wohin die Kältemittelleitungen verschwinden, weiß ich nicht; auf jeden Fall sitzen der Kompressor und ein Lüfter im oberen Bereich auf einer Holzplatte, die dort als Raumteiler fungiert. Und nicht nur das: Als Schallverstärker macht diese mehrere Quadratmeter große Holzkonstruktion auch einen ganz tollen Job. Also einen richtig, richtig tollen Job.

Mal gucken, wann sich die ersten Nachbarn hier beschweren, weil "unsere" Kühlanlagen so laut sind und sie deswegen mit geöffneten Fenstern nicht schlafen können. :-P

Aktive Zusatzkühlung (Sommer 2018)

Den Verflüssiger unserer großen Kühlanlage haben wir im heißen Sommer 2018 mit einem Wasserschlauch dauerhaft zusätzlich mit Wasser gekühlt. Eine ungewöhnliche aber auch sehr erfolgreiche Lösung, von der ich sogar noch ein kleines Video entdeckt habe, das ich euch nicht vorenthalten wollte. :-)

(Damit der kleine Clip nicht schon wieder zu Ende ist, wenn ihr ihn gerade gestartet habt, habe ich die Sequenz zweimal hintereinander geschnippelt. Aber immerhin habe ich euch noch eine Zeitlupe vom tropfenden Wasser erspart. :-P )


Geschichten aus Peru

Ich stolperte über einen Karton im Lager. Also nicht wirklich und auch nicht, weil er auf dem Boden lag – er lag obenauf in der Papppresse und mir fiel vor allem der Aufdruck auf: "Geschichten aus Peru 210g". Wie viele Geschichten aus Südamerika bekommt man denn für 210 Gramm? Was ist das?

Kurze Recherche anhand der aufgedruckten Artikelnummer: "Geschichten aus […]" sind eine Serie an Feinkostsalaten von Frikoni, von denen ein Kollege ein paar Sorten für unser Kühlregal in der Gemüseabteilung bestellt hatte. Muss einem Doofen ja auch erst mal gesagt werden. :-)


Kaffeeabteilung

Ein Kunde kam zu mir und berichtete von einem kleinen Malheur, das ihm widerfahren ist: Er wollte aus dem Kühlregal einen Becher kalten Kaffee nehmen, dieser ist ihm aus der Hand gerutscht und auf dem Boden zerplatzt. Kann passieren, so weit nicht weiter bemerkenswert.

Niedlich fand ich aber seine Ortsangabe dazu: Diese vier Produkte oben über der Frischmilch graduierte er direkt zur einer Kaffeeabteilung. :-)

Vento-Rollo

Aufgrund mehrfacher Nachfrage in den Kommentaren hier jetzt abschließend der ultimative Beweis: Ja, unsere Kühlregale haben Rollos, mit denen man sie außerhalb der Öffnungszeiten verschließen kann. Ist doch klar. :-)

Das war's jetzt mit dem Bildermarathon. Ich melde mich frühstens irgendwann am Montag wieder zurück. Ich ruhe mich derzeit aus und versuche, nach der anstrengenden Woche wieder Kraft zu tanken.