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Kühlaggregat beim Moschee-Imbiss

In einem selbstgebauten Verschlag hier am benachbarten Moscheegebäude wurde eine Art Imbiss oder Küche (oder beides kombiniert) installiert. Da läuft auch irgendeine Kühlanlage. Das Ding sieht aus wie ein zweckentfremdetes Innenleben einer alten Kühltruhe oder eines anderen Kühlmöbels. Wohin die Kältemittelleitungen verschwinden, weiß ich nicht; auf jeden Fall sitzen der Kompressor und ein Lüfter im oberen Bereich auf einer Holzplatte, die dort als Raumteiler fungiert. Und nicht nur das: Als Schallverstärker macht diese mehrere Quadratmeter große Holzkonstruktion auch einen ganz tollen Job. Also einen richtig, richtig tollen Job.

Mal gucken, wann sich die ersten Nachbarn hier beschweren, weil "unsere" Kühlanlagen so laut sind und sie deswegen mit geöffneten Fenstern nicht schlafen können. :-P

Kreative Beleidigung

Ein Typ fuhr mit einem Enduro-Motorrad bei uns auf den Hof, was mir vor allem deshalb auffiel, da die Maschine ausgesprochen laut war. Er stieg ab und begann, in unserem Müllcontainer zu kramen. Ich ging an die Lagertür und bat ihn, das Gelände zu verlassen.

Er polterte direkt mit einem Berg an Hasstiraden los und dass es typisch Deutsch wäre, seinen Müll zu verteidigen und bloß keinem was abzugeben und außerdem wäre ich eine scheiß deutsche Kartoffel. Gähn, was für eine kreative Beleidigung, sowas habe ich ja noch nie zuvor zu hören bekommen. Es folgten noch weitere Schimpfwörter, "Arschloch" war davon noch das harmloseste. Ich überlege ja schon die ganze Zeit, ob ich dem Fredi das Leben irgendwie schwer machen kann, immerhin habe ich sein Kennzeichen – aber vermutlich ist das alles die Mühe nicht wert.

Dies war dann ein weiteres Erlebnis, das mich dazu veranlasst, für unsere nächste Eigentümerversammlung den Tagesordnungspunkt "Zaun auf den Hof" aufzunehmen.

Bonnie over the Ocean

Eine Mutter war mit ihrem etwa vier Jahre alten Sohn einkaufen. Der Kleine fing irgendwann an, "My Bonnie" zu singen. Aus voller Kehle und krumm und schief – aber doch immerhin mit größter Freude.

Seit ich meine Kleine habe, verwirft man bei sowas leichter mal den Gedanken, Amnestie International zu kontaktieren und auf besonders grausame Foltermethoden hinzuweisen, bei denen sich sogar den alteingesessenen Wärtern im Gulag der Magen umdrehen würde. :-)

Dichtgestöpselt

Ein junger Mann stand vor dem Leergutautomaten und quälte sich mit einer (pfandfreien) Flasche, welche der Automat natürlich nicht annehmen wollte.

Ich rief ihm von der nicht mal zwei Meter entfernten Lagertür aus zu, dass die Flasche kein Pfand hätte.

Keine Reaktion.

Ich versuchte es noch mal, etwas lauter.

Keine Reaktion.

Ich ging zu ihm hin und sprach ihn direkt an, während ich die Flasche aus dem blinkenden Automaten nahm.

Er schlug die Kapuze seines Hoodies zurück und zog sich mit beiden Händen seine Ohrhörer aus den Ohren: "Häh? Was ist?"

Kein Kommentar… :-D