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Angefordertes Weiterbau-Angebot für die Kühlräume

Wir hatten zwar im Rahmen der großen Umbauten vor einem Jahr neben allem anderen zwar auch mit den Kühlräumen (Tiefkühl und Pluskühlung) angefangen, aber diese Baustelle auf halber Strecke wieder beendet. Einerseits wurden die falschen Komponenten geliefert, andererseits waren das ein paar zehntausend Euro, die ich so erst mal nicht investieren musste.

Seit dem leben wir ohne die Kühlräume, aber es stellt sich heraus, dass diese Lagermöglichkeiten im Alltag doch fehlen. Vor allem brauchen wir deutlich mehr Vorrat an Brot und Kuchen, als wir damals gedacht und geplant haben. Der Tiefkühlschrank bei uns in der Backstube ist zwar groß, aber nicht groß genug.
Einige Artikel (Eis im Sommer, Eiswürfel) passen einfach nicht in ausreichender Menge in die Tiefkühltruhen und dann hat uns diesen Sommer noch ein weiteres wichtiges Geschäft gefehlt: Gekühlte Getränke, die wir hier früher dutzendfach kistenweise pro Tag verkauft haben. Dieses Jahr hatten wir täglich viele enttäuschte, durstige Kunden.

Nun habe ich beschlossen, diese Lücke in unserem Umbau- und Modernisierungsprojekt ebenfalls noch zu schließen. Ein aktuelles Angebot für die Fertigstellung der beiden Kühlräume ist bereits angefordert. Der große Verdampfer und eine Kältemaschine im Keller sind ja bereits geliefert und eingebaut. Es fehlen noch die beiden Geräte für den zweiten Kühlraum und ein paar Stromanschlüsse. Selbst die ganzen Rohre für das Kältemittel sind schon verlegt worden, die jetzt noch notwendigen Arbeiten sind also relativ überschaubar.

Mal gucken, was da kommt …

Sydney(s) in Findorff

Unsere beiden alten Sydney-Truhen, die nun seit September unter einer Folie hier auf dem Hof standen, haben wir nun nach Findorff gebracht. Dort haben wir einerseits ohnehin eine defekte Kühltruhe und etwas mehr Fläche für Tiefkühlkost kann dort ebenfalls nicht schaden. Somit haben wir auf dem Hof wieder einen Kfz-Stellplatz für die Moschee-Besucher etwas mehr Platz und Ordnung geschaffen und vor allem sind die wertvollen Truhen endlich wieder sicher untergebracht.

Den Transport hatten wir deshalb so lange vor uns hergeschoben, weil die Truhen einerseits sehr groß und mit deutlich über 200kg auch nicht gerade leicht sind. Die bewegt man nicht mal eben zu zweit und stellt sie auf den Anhänger, der ohnehin etwas zu kurz dafür ist. Aber ich wollte die Baustelle erledigt wissen und so haben wir mit sechs starken Leuten die Truhen auf den Anhänger gestellt, gegen Verrutschen und Herausfallen gesichert und in Findorff wieder abgeladen. Erst die eine, dann die andere. War zwar etwas Fahrerei, aber unterm Strich hat es doch relativ zügig geklappt und war deutlich weniger mühsam, als ich zunächst befürchtet hatte.



Hier noch vor dem Haushaltswarenregal etwas deplatziert, aber das ist ja nur ein Zwischenlager, bis sie an ihrem endgültigen Aufstellort stehen werden. :-)


Wo sind die Deckel?!

Genau von der Truhe, die ihr in diesem Video seht, sind in den letzten Tagen die beiden Deckel entwendet worden. Fiel mir auf den ersten Blick gar nicht auf, aber als ich vorhin mal zu den alten Truhen gegangen war, die hier auf dem Hof stehen, staunte ich doch ziemlich.

Die alten "Salzburg"-Tiefkühltruhen sollen zwar ohnehin auf den Schrott (oder auch zu verschenken, da sie ja noch funktionsfähig sind), aber das verstehe ich nun überhaupt nicht …


Tiefkühltruhenaquarium

Seit dem großen Umbau Mitte September 2018 stehen die sechs alten "Salzburg"-Tiefkühltruhen ungeschützt draußen auf dem Hof. Normalerweise passiert den Dingern dadurch nichts, sie müssten also eigentlich immer noch funktionsfähig sein. Aber wer will die alten Truhen haben? Wie viel Aufwand macht man sich damit, die zu veräußern? Daher sind sie im Geiste ein Fall für den Schrott. (Ich betone das im Video so dramatisch … :-) )

Nachdem die Nachbarn die Fleischtruhe abgeholt hatten, kam mir der Gedanke, doch mal in eine der Truhen zu gucken. Die Deckel sind zwar geschlossen, sich darauf sammelndes Regenwasser fließt jedoch nicht am Rand der Truhen herunter, sondern über die Kante der Scheibe direkt in die Truhen. So sieht das hier jetzt aus:


Coolboxen-Dreiersteckdose

Wenn der Hersteller den tausenden Euros teuren steckerfertigen Kühlregalen jeweils nicht nur ein 1,5m "langes" Anschlusskabel verpasst hätte, könnte man sich den Quark mit einer Steckdosenleiste sparen, die wir trotz ausreichend installierter Steckdosen im Einsatz haben…

Ich überlege aber, ob ich mir ein paar kurze (1m) Verlängerungskabel besorge und die Geräte wie vorgesehen an den korrekten und vor allem einzeln abgesicherten Steckdosen (wozu hat man das denn erst installieren lassen?!) anschließe. Ist auf jeden Fall die schönere und sicherere Lösung.


QR-Code in den Sydney-Truhen

Mir ist aufgefallen, dass sich in unseren neuen Tiefkühltruhen am oberen Rand kleine Aufkleber befinden, unter anderem mit einem QR-Code.

Natürlich habe ich den Code auch gleich ausprobiert. Bin mir nicht sicher, was ich da erwartet hatte, aber das Ergebnis war doch ziemlich ernüchternd: Einzig die sechsstellige Gerätenummer, auf dem anderen Aufkleber im Klartext zu sehen, ist in dem Code enthalten.

(Das könnt ihr da draußen auch selber ausprobieren. Der Code hier aus dem Bild funktioniert, ggf. müsst ihr die Darstellung aber etwas vergrößern.)


Bestückte Kleineistruhe

Inzwischen ist unsere neue gebrauchte Kleineistruhe angeschlossen und zumindest schon zu einem Teil mit Ware gefüllt. Sieht prinzipiell ja super aus, das Gerät, nur die abgeschrabbelten Ecken sind etwas störend. Erst mal muss das Ding aber reichen:


Ausgetauschte Kühlregalteile

Auch wenn der Austausch der Teile (logischerweise) vom Hersteller übernommen wurde, so haben wir auf jeden Fall die Mühe gehabt, das Kühlregal mit Milch und Jogurt einmal komplett aus- und nach dem Austausch der Teile wieder einzuräumen.

Aber damit sind nun die Arbeiten an den Kühlanlagen auf der Verkaufsfläche so gut wie abgeschlossen. Es fehlt jetzt noch eine Blechabdeckung für das kleine Getränkekühlregal, aber das ist nur noch Dekokram und kann problemlos zwischendurch mal nachgerüstet werden, ohne auch nur ein Teil Ware anfassen zu müssen.




Große Kiste mit Kühlregalmaterial

Per Spedition wurde eine sehr große Kiste mit rund 300kg Brutto-Gesamtmasse hier angeliefert. Der Inhalt besteht aus Teilen für unsere Kühlregale, vor allem Material, das die bei dem Absturz des einen Moduls beschädigten Bleche und Seitenteile ersetzen soll:


Neue alte Kleineistruhe

Wir haben heute übrigens den Ersatz für die alte Eistruhe bekommen. Ist eine AHT-Truhe, damit eher leicht und filigran und nicht so ein behäbiger Koloss wie die alte Truhe. So weit so gut. Nur leider sind die Körbe in der Truhe so klein, dass man die größeren Eissorten, also z.B. Cornetto-Eiswaffeln, gar nicht vernünftig unterbringen kann. Das werden wir morgen mal zu klären versuchen.



Das die (kostenlos gestellte) Truhe deutliche Gebrauchsspuren hat, sorgte zwar im ersten Moment für lange Gesichter, aber nach ein paar Jahren bei uns würde sie auch so aussehen:


To-Go-Regal

Es war ein ganz schöner Wackelakt, das unhandliche, schwere und nicht für einen derartigen Transport vorgesehene Kühlregal-Modul vom Hof in den Sattelschlepper vor dem Laden zu bekommen. Aber mit vereinten Kräften hat es dann doch geklappt und wir haben auch kein parkendes Auto unter dem Kühlregal-Fragment begraben.

Jetzt wird das Teil 1000km durch Europa gefahren, um dann (hoffentlich) fachgerecht zerlegt zu werden. Für uns bedeutet diese Aktion, dass wir wieder etwas mehr Luft hier auf dem Hof haben.








Letzte Bilder vom Schrottkühlregal

Rund vier Wochen lag das abgestürzte Kühlregal-Element nun hier mitten auf dem Hof und hat die Fläche blockiert. Mal eben verschieben oder aufstellen konnten wir das knapp eine Tonne schwere und liegend rund acht Quadratmeter große Stück jedoch nicht. Mit unseren Schrott-Touren haben wir es nach und nach ausgeschlachtet, aber heute wird es endgültig abtransportiert und vom Hersteller zur Entsorgung übergeben.

Daher hier noch ein paar letzte Bilder:




Nur Wischwasser?

Das "auslaufende Kühlregal" hat sich nach ausgiebiger Begutachtung durch zwei Monteure (und schließlich auch mich) in jeder Hinsicht als ziemlich trocken herausgestellt. Keine Pfützen, keine Tropfen – weder am Möbel selber, noch an irgendwelchen Rohren.

Das ist so weit gut. Aber stellt die Frage in den Raum, woher das Wasser denn nun wirklich kam. Hat da jemand irgendwas ausgeschüttet? Ist das Wischwasser, das sich irgendwie dort gesammelt hat? Wollen wir es überhaupt wirklich wissen?

Wir werden das mal weiter beobachten.

Auslaufendes Kühlregal

Vor einem unserer neuen Kühlregale hatten wir am Samstag eine große Pfütze entdeckt. Das kann eigentlich nur durch ein Leck in den Abflussrohren für das Tauwasser gekommen sein, vielleicht sind da zwei HT-Rohre nicht korrekt zusammengesteckt worden. Ist auf jeden Fall keine große Sache und wird in den nächsten Tagen vom Servicepartner behoben: