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Überhitzung schon beim Booten

Ich weiß nicht, wie alt mein PC zu Hause ist. Das war viele Jahre mein Büro-PC hier in der Firma, seit neun Jahren steht er nun zu Hause unter meinem Schreibtisch. Es ist ein i5-Prozessor, der beim Kauf des Rechners gerade ganz neu auf dem Markt und für damalige Verhältnisse schon ordentlich schnell war. Der gesamte PC ist also inzwischen rund 15 Jahre alt, nur die Festplatten habe ich zwischendurch mal getauscht. Eigentlich war der Rechner immer ausreichend schnell, auch für meine Videobearbeitungen. Eigentlich. Von den Kollegen hatte ich zum letzten Geburtstag den aktuellen Flugsimulator von M$ bekommen, der sich bei mir schon gar nicht erst installieren lässt. Auch ansonsten habe ich immer mehr das Gefühl, dass die Kiste nicht mehr ganz so performt, wie man es gewohnt war – es lässt sich einfach nicht bestreiten, dass Dateien, vor allem Videos, und die allgemeinen Datenmengen immer mehr werden. Ein Update auf Windows 11 lässt sich dort auch nicht mehr durchführen. Naja, damit könnte ich leben.

Warum mir mein PC diese Meldung beim Bootvorgang zeigt, kann ich nicht erklären. Wie kann sich der Prozessor innerhalb von einer Minute schon so sehr aufheizen, dass er einen kritischen Temperaturzustand erreicht? :-O


-26 Grad in Sydney

Die Lagertemperatur für Tiefkühlkost beträgt bei uns minus 18 Grad Celsius. In dieser Woche habe ich gelernt, dass jedes Grad, dass man darunter geht, den Stromverbrauch um ca. 4 % erhöht.

Die Anzeigen an unseren zwölf Sydney-Tiefkühltruhen zeigen minus 25 bis minus 26 Grad Grad an. Da scheint noch einiges an Energiesparpotential zu sein, dachte ich. In Anbetracht der gestiegenen Energiekosten ist der Gedanke ja auch eigentlich richtig.

War aber falsch, wie ich gestern erfahren habe. Die Truhen sind werkseitig so eingestellt, dass sie bei bestmöglicher Effizienz auch bei hoher Umgebungstemperatur den vorgeschriebenen Wert im oberen Bereich der Truhe erreichen. Daran zu drehen würde also mehr schaden (Zerstörung der Kühlkette) als nutzen.

Also bleibt es so, wie es ist:


Kühlregal-Lüftungsgitter

Per E-Mail kam am späten Abend eine Temperaturwarnung in einem unserer Kühlmöbel bei mir an. Reflexartig machte sich sofort große Panik breit, aber es war "nur" eines der steckerfertigen "Coolbox"-Geräte, in denen unter anderem Bier und nicht kühlpflichtiges Obst und Gemüse lagern. Der Techniker kam schon am nächsten Tag gegen Mittag, das Problem war eigentlich ein selbstgemachtes: Die Abwärme dieser Geräte wird an die Umgebungsluft abgegeben und die Lüftungsöffnungen der Wärmetauscher waren nach rund anderthalb Jahren Dauerbetrieb schlichtweg mit Staub zugesetzt. Mit Hilfe eines Staubsaugers war das "Problem" in ein paar Minuten vollständig erledigt.

Hätten wir hier vor Ort auch selber drauf kommen können, aber irgendwie hatten wir in dem ganzen Projekt nicht einmal darüber geredet, dass man da ab und zu mal nach sehen sollte. Ab nun mit in dem "2 x jährlich"-Programm.

Nachher / Vorher:


Ist kalt!

Die Jungs waren gestern Abend nicht mehr zu bremsen und haben noch bis in den späten Abend hier an den Kühlanlagen gearbeitet. So haben wir ab sofort wieder zwei funktionierende Kühlräume: Eines mit zwei Grad für Fleisch und Molkereiprodukte, aber auch wieder gekühlte Getränke, das andere mit unter minus 20 Grad für Tiefkühlkost. Ich freue mich, dass das Projekt auch endlich abgeschlossen ist. :-)




Frage zu Temperaturen in Kühlgeräten

Jens hatte mich vor ein paar Monaten angeschrieben:

Hallo Björn,

bei einem Einkauf im Netto hier, musste ich gerade an Deinen Beitrag "33 Grad" denken.

Dort scheinen Sommer für Sommer die Kühlanlagen Probleme zu haben. Die Temparaturlogger zeigen dann Werte zwischen 10 und 15 Grad und jeden Morgen wischt jemand die Suppe vor den Kühltheken auf.

Vorletztes Jahr habe ich mich beim Gesundheitsamt darüber beschwert und die, bzw. die Gewerbeaufsicht haben meterweise Milch- und Joghurtprodukte, sowie Wurst entsorgen lassen.

Gerade eben wieder um die 12 Grad beim Joghurt. Das kann doch nicht gut sein für die Ware? Merken Kunden etwa nicht, wenn die Ware einfach nicht wirklich kühl/kalt ist?

Alles sehr seltsam...
Ich kenne die Geräte und die Umstände dort natürlich nicht, aber die dort angezeigte Temperatur muss nicht zwingend auf ein ernsthaftes Problem hindeuten. Es könnte z.B. sein, dass das Kühlregal gerade im Abtaumodus ist. Dadurch wird es zwar mal wärmer, gerade auch die gemessene Ausblastemperatur, aber die Kerntemperatur der Ware bleibt im grünen Bereich.

Aber es gibt ja den ultimativen Temperaturtest für Kühlgeräte, den man auch als Kunde und ohne technische Hilfsmittel durchführen kann: Nehmt ein Stück Butter (Am besten die Eigenmarke, nicht gerade die ohnehin generell auch im kalten Zustand weicheren Kerrygold oder Kjärgarden o.ä.) zur Hand und drückt sie vorsichtig. Ist die Butter hart, ist die Temperatur gut. Ist sie buchstäblich butterweich, ist das ein Zeichen für eine über einen längeren Zeitraum zu hohe Temperatur.

Heizleistung im Laden

Vor ein paar Tagen hatte Josef in diesem Kommentar folgende Fragen gestellt:

Björn, hattest Du nicht irgendwann einmal geschrieben, dass nach Inbetriebnahme der vielen Kühlmöbel die Heizung nicht mehr ausreichend sein könnte?
Hat sich diese Vermutung in den kalten Tagen erhärtet?
Das hat sich leider bestätigt.

Die beiden Luft-Wärmetauscher an der Decke hatten eine ausreichende Leistung, die große Klimaanlage konnte den Laden sogar im Wärmepumpenbetrieb alleine heizen.

Seit dem Umbau arbeiten drei Faktoren dagegen, Details dazu hatte ich hier vor ein paar Wochen allerdings schon mal geschrieben.

Seit Anfang Januar laufen sämtliche Heizungen hier (inkl. der Klimaanlage) auf Volllast, was sich auch in ca. 1000 Euro mehr Stromkosten im Januar bemerkbar gemacht hat. Damit müssen wir jetzt aber einfach erst mal leben.

Wie im verlinkten Beitrag geschrieben: Die Option, eine Wärmerückgewinnung zu installieren, hatte ich nicht ganz grundlos gewählt, als ich die Pumpenstation beauftragt hatte.

Warmes Gemüse

Eine Kundin hielt mir ein paar Teile aus der Gemüseabteilung entgegen: "Hier, die sind ganz warm."

Ich berührte eine Zucchini, konnte aber keine außergewöhnliche Wärme feststellen. Ich wusste auch nicht so genau, worauf die Frau hinaus wollte. "Fühlt sich ganz normal an", entgegnete ich.

"Aber die sind warm, als hätten die auf einer Heizung gelegen."

Raumtemperatur, würde ich sagen. Die gefühlte Wärme könnte daraus resultieren, dass die Kundin von draußen kam und kalte Hände hatte. Ich wusste aber immer noch nicht genau, was die Frau von mir wollte. "Normale Zimmertemperatur", entgegnete ich, "die Sachen müssen ja nicht gekühlt gelagert werden."

"Ich wollte Sie ja nur warnen. Das ist total warm!"

Ich bedankte mich für die Aufmerksamkeit, aber das Gemüse wird dennoch in der Summe weiterhin hier ungekühlt gelagert werden.

Kaputtes Zeitgefühl

Ein Kunde rief an und berichtete mir, dass er nur wenige Minuten zuvor eine Tiefkühlpizza gekauft hat, die aber schon total wabbelig war, als er zu Hause ankam. Das hätte er auch persönlich klären können, aber er wollte uns noch telefonisch schnell warnen, falls die Tiefkühltruhe, eine von unseren neuen Sydneys, ein Problem hätte.

Während ich mit einer gewissen Panik, wenngleich sämtliche Kühlanlagen hier im Markt per GSM-Modul an der zentralen Überwachung des Herstellers hängen, zur genannten Tiefkühltruhe ging, machte sich der Kunde auf den Weg zu uns.

Ich vertraute ihm jetzt einfach mal, dass er die Pizza nicht eine Stunde lang durch die Gegend getragen hat. Der Teig war schon völlig matschig und klebrig und ich habe ihm eine neue "Ofenfrische" mitgegeben, unabhängig von der Ursache, dass die gekaufte so aufgetaut war.

Abgesehen von der oben erwähnten zentralen Überwachung, zeigte das Thermometer an der Truhe -26 Grad an und die gesamte Ware darin, auch die "Ersatzpizza", war steinhart gefroren. Einzige sinnvolle Erklärung für mich war, dass eventuell ein anderer Kunde die Pizza schon eine Weile im Einkaufswagen durch die Gegend gefahren hatte und dann doch nicht haben wollte und in die Truhe zurückgelegt hat. Aber so richtig glaube ich daran auch nicht.

Großes Rätselraten, was da passiert sein könnte.

So großes Rätselraten, dass ich mal im Kassenjournal nachgesehen habe, wann diese Pizza verkauft wurde. Die eingangs erwähnten "wenigen Minuten" entpuppten sich tatsächlich als eine halbe Stunde zwischen Verkauf und Anruf und eine Tiefkühlpizza taut in dem Zeitraum durchaus schon so weit auf, dass sie sehr wabbelig ist, zumal ja auch noch die Zeit vom Aus-der-Truhe-nehmen bis zur Kasse dazu kommt.

Jetzt ärgere ich mich. :-(

Überforderte Klimaanlage

In der kalten Jahreszeit benutzen wir die große Klimaanlage als Wärmepumpe, um unseren Innenhof abzukühlen und den Laden angenehm warm zu bekommen.

Das hat in der Vergangenheit auch immer ganz hervorragend funktioniert. Nur aktuell wird es einfach nicht mehr richtig warm im Laden und das ist wohl ganz einfach zu erklären:

1. Wir haben fast 10% mehr Ladenfläche, seit die Ecke mit dem alten Vorbereitungsraum und meinem ehemaligen Büro nicht mehr mit Wänden abgetrennt ist.

2. Die neuen Kühlregale schaufeln deutlich mehr Wärme aus dem Laden.

3. Die neuen Tiefkühltruhen produzieren deutlich weniger Abwärme im Laden.

Alles zusammen sorgt dafür, dass die Anlage (gefühlt) nicht mehr das schafft, was sie bislang immer diskussionslos geleistet hat.
Unsere Pumpenstation im Keller ist übrigens vorbereitet, mit Wärmerückgewinnung die Abwärme aus den Kühlregalen zur Raumnutzung wieder nutzbar zu machen. Werde ich mich mal drum kümmern, wenn hier etwas Ruhe einkehrt.

225 und 234

Ich wollte den großen Backofen für eine Pizza vorheizen. Die für dieses Backprogramm vorgesehene Temperatur beträgt 225 Grad Celsius. Aber das Ding wollte und wollte nicht aufhören und heizte bis auf 235 Grad vor. Wenn man das zum ersten Mal erlebt, steht man kopfkratzend vor dem Gerät und schwankt zwischen "Bug oder Feature". Aber soll wohl so sein, vielleicht, damit die Temperatur beim Öffnen der Tür nicht zu weit wieder absinkt.


Kleineistruhe: Definitiv defekt!

Unsere vor ein paar Wochen vermeintlich für defekt gehaltene Eistruhe kühlte am nächsten Tag wieder ganz hervorragend. Wir stornierten den Techniker und einigten uns darauf, die auf dem Thermometer angezeigte Temperatur für eine fehlinterpretierte Abtauphase gehalten zu haben. Bei unserer täglichen Temperaturkontrolle gab es seit dem auch keine Auffälligkeiten mehr.

Gestern Abend sprach uns eine Kundin an, weil das Eis in der Truhe ganz matschig war. Glückwunsch. Auch während der automatischen Abtauung darf die Kerntemperatur in der Ware nicht überschritten werden, aber das war hier definitiv der Fall.

Konsequenzen:

1. Wieder mal eine leere Kleineistruhe, aber bevor da diesmal wieder Ware hineinkommt, wird die Truhe auf jeden Fall von einem Techniker begutachtet (oder notfalls ausgetauscht).



2. Viel Eis für die Mülltonne. Das hier ist eine von vier Kisten. Einziger Trost für mich: Der Schaden wird vom Hersteller getragen, da ihm auch die Truhe gehört. Ist trotzdem immer schade, wenn Lebensmittel weggeworfen werden müssen. (Aber da war nichts mehr zu machen, selbst die spontane Freigabe für anwesende Mitarbeiter, um zumindest ein paar Stücke vor der Tonne zu retten, endete in einer Kleckerorgie …)


Defekte (?) Kleineistruhe

Unsere Kleineistruhe ist (vermutlich) defekt. Das Thermometer zeigt zwar -18 Grad an, aber unterm Strich scheint die Leistung nicht mehr zu reichen. Das Display meldete Error (zum Glück so rechtzeitig, dass wir ohne Warenschaden davongekommen sind) und eine probeweise in die Truhe gestellte Wasserflasche war auch nach mehreren Stunden noch nicht gefroren. Also irgendwas stimmt da definitiv nicht mit dem Gerät …

Techniker ist auch defekt informiert.


Temperaturunbeständiges Lüftungsgitter

Unsere (alten wie neuen) Tiefkühltruhen haben jeweils an der Seite ein Lüftungsgitter, hinter dem sich die Technik versteckt. Da diese Gitter nicht zwingend benötigt werden, um die Abwärme aus den Truhe abzuführen, können die Truhen offiziell stramm nebeneinander gestellt werden. Wurde mir so versichert.

Beim Anblick dieser Seite einer unserer alten "Salzburg"-Truhen wurde mir aber schon ganz mulmig im Bauch. :-O


Klimatisierung in Findorff

Nachdem ich das Gerät gebraucht sehr günstig angeboten bekommen habe, konnte ich einfach nicht mehr ablehnen und so ist in den letzten Tagen eine Klimaanlage in meinem Zweitmarkt installiert worden. Konkrete Erfahrungen kann ich noch nicht liefern, da pünktlich zum Wochenanfang das Wetter auf kalt und regnerisch umgeschwungen hat.

Ich werde aber berichten und habe beschlossen, hier in meinem großen Markt auch eine Anlage zu installieren. Alleine schon, weil ich damit deutlich günstiger heizen kann, als es mit der Zentralheizung hier im Haus möglich ist. (Stichwort: Wärmepumpe!)



In dem Zusammenhang hat das kleine Büro auch eine eigene Anlage bekommen, denn dort staut sich die Hitze aufgrund der vielen Technik ganz besonders. Nachdem ich inzwischen seit über zwei Jahren erfolgreich die Anlagen von Fantini Cosmi hier in meinen beiden Büros in der Gastfeldstraße im Einsatz habe, fiel die Entscheidung für das Modell der neuen Anlage nicht schwer. :-)

Wem die Installation über dem Verteilerkasten auffällt: Ja, das war nicht einfach. Die meisten Kabel verlaufen in der Wand aber eher links und darum ist das Bündel aus Schläuchen und Kabeln auch nicht in einem Kabelkanal versteckt. Aber egal, so ist's ausreichend gut. :-)